Anmerkung:Verborgene Zahl – Verborgener Gott/237
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Platon führt die ‚Idealzahl‘ im Politikos (285aff.) und dem Philebos (16 d e) als Mittel einer qualitativen – darin unterscheidet sie sich von rein quantitativ bestimmten mathematischen Zahlen – Unterscheidung der Arten und Ideen ein. Erst in der Epinomis (990cff.), der Altersvorlesung Über das Gute, wird diese Vorstellung auch auf die natürliche Zahlenreihe übertragen. Die Zahlen gehen dabei jenseits ihrer quantitativen Bestimmung grundsätzlich auf das Wirken von Einheit (ένάς, µονάς) und unbestimmter Zweiheit (άόριστος δυάς) zurück. Darauf geht auch Aristoteles in seiner Metaphysik ausführlich ein (M, 6, 1092bff.). Hierzu ausführlich: Hirschberger: Geschichte der Philosophie 1, S. 111ff.