Anmerkung:Verborgene Zahl – Verborgener Gott/797
Tom Müller hat auf die interessante Möglichkeit hingewiesen, dass Nikolaus über Alberti mit dem nämlichen Verfahren in Berührung kam. Müller bezieht sich dabei auf eine Abschrift der Ludi mathematici von Alberti (Florenz, Bibl. Naz., Magl. VI 243), die einen in keiner anderen Version der Spiele nachweisbaren Abschnitt De lunularum quadratura enthält: Tom Müller: Möndchenquadratur und duale Mathematik bei Leon Alberti und Nikolaus von Kues, in: Mitteilungen und Forschungsbeiträge der Cusanus-Gesellschaft 29 (Das Mathematikverständnis des Nikolaus von Kues. Mathematische, naturwissenschaftliche und philosophisch-theologische Dimensionen. Akte der Tagung im schwäbischen Tagungs- und Bildungszentrum Kloster Irsee vom 8.–10. Dezember 2003), Friedrich Pukelsheim u. Harald Schwaetzer (Hgg), Trier 2005, S. 41–64. Besonderes Augenmerk richtet Müller (S. 44) dabei auf die auffällige Parallele in Albertis Formulierung […] che quadratura circuli est scibilis sed non scita (zit. n. Müller, S. 44, dort unter Verweis auf die Werkausgabe von Girolamo Mancini, S. 305). Dem entspricht die Stelle in Nikolaus’ Quadratura circuli: […] de quadratura circuli scibili et non scita (QC, b, 1091 = MATH. SCHRIFTEN, S. 58).