Anreiztheorie (Psychologie)
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▶Die empirische Psychologie spricht statt von Verlangen von Motivation.[1] Der Anreiztheorie nach (zurückgehend auf die Feldtheorie von Kurt Lewin) besteht das Verlangen bzw. die Motivation in der Ausrichtung der Psyche auf bestimmte Zielzustände im Sinn einer Anregung, sie anzustreben. Dabei muss der Zielzustand, um angestrebt zu werden, vom Individuum antizipiert werden. Das Gerichtetsein auf den Zielzustand hat dann die Form der Erwartung. Erwartet wird ein Zustand, der Positives verspricht, der für das ihn anstrebende Individuum einen Wert darstellt, d. h. Motivation ist der Anreiztheorie nach "eine Funktion von Erwartung und Wert".[2]
- ↑ Überblick über Motivationstheorien in der empirischen Psychologie vgl. "20 Most Popular Theories of Motivation in Psychology" https://positivepsychology.com/motivation-theories-psychology/ (1.11.2021)
- ↑ Jürgen Beckmann ; Heinz Heckhausen: Motivation durch Erwartung und Anreiz. In: Jutta Heckhausen ; Heinz Heckhausen: Motivation und Handeln. 4. Aufl. Berlin 2010, 105-143, hier 106.