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Artung

aus AufEinWort, der freien Forschung

Art-ung wl. deu. "Beschaffenheit, Eigenschaft, Veranlagung"; "Ackerbau, Landbau, Bodenpflege"

artunga* ahd., st. F. (ō): nhd. Ackerbau, Landbau, Bodenpflege; ne. agriculture; ÜG.: lat. cultus (M.) Gl; Q.: Gl (Anfang 9. Jh.); I.: Lüt. lat. cultus; E.: s. artōn

Artung[1]: beschaffenheit, eigenschaft, veranlagung, zu 2arten 2: 1533 vrtel nun ain yeder selb, wen̄ er ains dings namen erynnert, ober .. auch beger desselben dings aigenschafft, .. welcher artūg es doch sey, zuͦergrunden Fuchsperger dialectica 30b. ⟨1682⟩ von artung der lufftHohberg georgica (1687)2,350a. ⟨1876⟩ (die) frage .., wie weit die dinge eine unabänderliche artung und gestalt haben Nietzsche (1906)2,422.1889 wem aber seine überzeugung .. aus seinem temperament, aus seiner seelischen artung entspringt, der kann sie nicht veräußern Roseggerbrw. 98 H. 1927 an dieser .. stelle, wo sich die völker und ihre artungen scheiden Wechssler esprit 242. 1944 zwei religionen verschiedenerartung (‘prägung’) repräsentieren Baetke geist 21. ⟨1975⟩ da sprangen bis an die zähne bewaffnete räuber anderen von ähnlicher artung an diegurgel Markov kognak (1979)205.

  1. ↑ „ARTUNG, f.“, Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm / Neubearbeitung (A–F), digitalisierte Fassung im Wörterbuchnetz des Trier Center for Digital Humanities, Version 01/23, <https://www.woerterbuchnetz.de/DWB2?lemid=A12915>, abgerufen am 05.02.2024.