Bedenken
¦∑¦ bedenken; ⇒ bedenken;
¦∅¦ Zweifel, Befürchtung in Verbindung mit Vorbehalt, Einwand;
fortbestehendes denken aufgrund von vorhandenen Zweifel, Befürchtung, Vorbehalt, angestellte Überlegung, Nachdenken bestehender Einwand, ungelöste Aufgabenstellung, Fragestellung oder Krise die zur Zurückhaltung einer Zustimmung, Ausführung eines Tun, einer Entscheidung und so weiter führt; Zurückhaltung bis Furcht aufgrund mangelnder Übereinstimmung;
¦⊕¦ eigentlich beidenken, "an zwei denken, an das andere Denken, das andere denkend mit einbeziehen"; an sich mit Gedanken, Denken belegen; mit einem erhaltenen neuen Gedanken nochmals zu denken; ein Gedanke als ungelöste Frage hält das Denken fortbestehend und bedenken wird zu Bedenken, Gedanken die Zurückhalten bewirken;
¦⊗¦ aus der Kanzleisprache des 15. Jahrhunderts ‘Überlegung, die Zweifel, Sorge, Vorbehalt enthält’;
¦√¦ bi-, be- "bei, zwei, beidseitig, umfassend; denken uig. *teng-., *tong- ‘denken, fühlen’;
¦↵¦ ahd. bithenken (8. Jh.), mhd. bedenken ‘sein Denken worauf richten, überlegen, erwägen’ ; , asächs. bithenkian, afries. bithanka, aengl. beþencan, got. biþagkjan.