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Eigenmerkmal

aus AufEinWort, der freien Forschung

¦∑¦ eigen + Merkmal; zu eigen, merken und Mal;

¦∅¦ ein Merkmal von hoher Bedeutung und maßgebend ist, das einem Wesen, Dasein zu eigen ist, aus ihm hervorgeht und wesentlicher Bestandteil seines Dasein ist und seine Fähigkeiten, Fertigkeiten, Vermögen im Außmaß bestimmt oder zeigt;

¦⊕¦ etwas eigenes, daß man anderen zeigt oder verdeutlicht, damit sie es bemerken und sich merken und sich danach richten;

¦⊗¦ ‘Kennzeichen’ (17. Jh.).

¦√¦ eigen uig. *h₂eyḱ- "Fähigkeit, Eigenschaft, Besitz"; uig. *eik ‘zu eigen haben, vermögen’;

¦√¦ merken, Marke uig. *morǵ- “Ecke, Grenze”; ‘durch Zeichen markierte Grenze, Grenzzeichen’; Ausgangsbedeutung ist anzusetzen ‘mit einem Zeichen versehen’, woraus ‘das Gekennzeichnete wahrnehmen und beachten’

¦√¦ Mal1 uig. *meh₁- (“messen”); uie. *mē- ‘etw. abstecken, messen, abmessen’; Grundbedeutung ‘etw. Abgestecktes, Abgemessenes’ bzw. ‘Gefäß zum Abmessen, Maß’;

¦√¦ Mal2 uie. *mel(ə)-, besonders ‘von dunklem, unreinem Farbton, Schmutz, beschmutzen’