Eitel
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Eit + -el | Esgw. ‘von seinen (vermeintlichen) Vorzügen überzeugt, gefallsüchtig, rein, nichtig, leer’, ahd. ītal (9. Jh.), mhd. ītel, asächs. īdal, mnd.mnl. īdel, nl. ijdel, aengl. īdel.
Nur wger. (*īdla-); Herkunft ungeklärt, außerger. Verwandtschaft nicht glaubhaft nachweisbar.
Die Ausgangsbedeutung ‘leer’ findet sich ahd. bereits in den Nebenform ‘öde, nichtig, vergeblich’.
Die mhd. Verwendung ‘bloß, nichts als’ begegnet noch in eitel Gold, eitel Freude (vgl. Eitel Friedrich, eigentlich ‘nur Friedrich’).
Aus dem bibelsprachlichen Gebrauch alles ist eitel (vergleiche (omnia) est vanitas Vulgata "Alles ist Einbildung") entwickelt sich die nhd. Hauptbedeutung ‘auf Wirkung bedacht, selbstgefällig’.