GULR/Die Gallier
Besonders aber hatten die Gallier grosse Striche Italiens inne, so dass bekanntlich Oberitalien Gallia cisalpina hiess. Von den Alpen an hatten sich Gallier bis Ariminum, ja bis Sena und Ancona verbreitet, so dass Plin. h. n. III, 14., nachdem er vom Picentinischen Gebiet gesprochen hat, fortführt: Jungitur his sexta regio, Umbriam completa agrumque Gallicum circa Ariminum. Ab Ancona Gallica ora incipit.[1] Eben so ist Sena eine Anlage der senonischen Kelten, daher es auch meist Senogallia – Sena Gallica, Σήνη, ja heut noch Sinigaglia heisst. Erst nach Verdrängung oder Unterwerfung der Gallier ward die Gränze bis an den Rubicon gerückt. Dass nun unter dem Namen Gallier die Germanen in der ältesten Zeit mit begriffen werden, indem das Wort alle nordwestliche Völker bezeichmete, ist zwar oben schon gezeigt worden, indess will ich hier doch noch einige Stellen anführen. Herod, .2, 33. und 4, 19. entspringt die Donau bei den Kelten.
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- ↑ "Daran schließt sich eine sechste Region an, die Umbrien und das gallische Gebiet um Ariminum umfasst. Von Ancona aus beginnt die gallische Küste."