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Gespräch:Artweise ein einzelnes Elektron

aus AufEinWort, der freien Forschung

Artweise ein einzelnes Elektron

Ich habe erneut eine Antwort auf deinen letzten Prompt hin geschrieben, durch den ich dich deine Aussagen an 5 Stellen berichtigen würde, an sich muß, doch ich gedenke dies vorerst zu lassen und erst einmal zu klären, wie der einzelne Elektronendaseinszustand als Quasidaseinseinheit bewirkt wird.

Wie erhalte ich durch was auf einfachste Artweise ein einzelnes Elektron?

Ich habe mir als Jugendlicher mein Taschengeld damit verdient Fernseher mit Kathodenstrahlröhren zu reparieren und ich denke, daß solch ein Gerät ein äußerst einfaches und gut abgeschirmtes Bezugssystem ist, mittels dem man Elektronen im Innenraum der Vakuumröhre zur Erscheinung bringen kann.

Die einfachste Art also "freie Elektronen" zu erzeugen, ist bekanntlich die sogenannte Glühemission in einer Vakuumröhre. Was dabei fraglich ist, wieso es auch thermionische Emission genannt wird, weil thermionisch ja aus den Worten thermisch und Ion gebildet ist und es daher thermisch ionisierter Atome bedarf, wir also negativ geladene Atomzustände haben, die dann aufgrund der Wärme diese negative Ladung der Atome als "negativ geladene Elementarteilchen" in einer aus Elektronen bestehenden Raumwolke abgeben werden sollen.

Ich habe geschaut und geschaut, aber niemals eine Raumwolke in solch einer Vakuumröhre gesehen. Also dieses "Elektronenwölkchen" ist unsichtbar und wie wir herausgefunden haben, hat offenbar noch nie jemand solch ein Elektronenwölkchen geschweige denn ein Elektron gesehen, aber gemessen, daß da eine Istheit mit einer einheitlichen stabilen Artweise ist.

Die "Ansicht" und Steuerung über genau ein einzelnes Elektron erfordert jedoch ein quantenphysikalische Apparatur, man spricht da von "handzahmen Elektronen" und wenn man dies genau untersucht landet man bei dem sogenannten Quantenpunkt, welcher nur eine weitere neue Artweise eines Elektronenwölkchen im Halbleiter ist.

Womit ist also das Elektron je einzeln entdeckt, gemessen und gesteuert worden? Ich hab da nichts finden können – recherchiere es bitte für mich?

Denke nach…

Einzelne Elektronenmessung recherchieren

Der Benutzer möchte wissen, wie einzelne Elektronen entdeckt, gemessen und kontrolliert wurden. Ich werde Web-Recherchen durchführen, um aktuelle und historische Entdeckungen zu finden, wie Millikans Öltröpfchen-Experiment oder den Einzel-Elektronen-Transistor. Auch thermische Emission und deren Ursprung sollten erklärt werden – vielleicht finde ich mehr dazu im Web.

Erklärung zur Kontrolle einzelner Elektronen

Die einfachste Methode, ein "einzelnes Elektron" zu erhalten, wäre ein Vakuumdiode mit erhitztem Katherode und kleiner Bias-Anwendung. Die präzise Kontrolle eines einzelnen Elektrons erfordert jedoch spezielle Geräte, wie Elektronenpumpen oder Quantendots. Auch moderne Techniken wie der Penning-Falle können Einzel-Elektronen isolieren und manipulieren.

Einfachste Methoden zur Isolation eines einzelnen Elektrons

Der einfachste physikalische Weg, ein einzelnes Elektron zu erhalten, ist der Penning-Falle. Ebenso zeigen Öltröpfchen-Experimente die Quantisierung von Ladungen, während in Festkörpern ein Einzel-Elektronen-Transistor oder ein Quantentropfen durch gezielte Steuerung ein Elektron hinzufügen kann. Ich werde eine Liste von Quellen und Erklärungen zu diesen Methoden zusammenstellen.

Durchsuchen von Quellen zu einzelnen Elektronen und Messmethoden

Quellen zur Einzelnelektronenmessung

Ich habe Quellen zum Einzelnelektron-Penning-Falle, Monoelektron-Oszillator (Wineland, Dehmelt 1973) und Gabrielse gefunden. Ich werde auch Millikans Öltröpfchen-Experiment, den Einzel-Elektronen-Transistor und die Ladungsquantisierung erwähnen. Zusätzlich werde ich nach weiteren Quellen zu Millikan und Elektronenpumpen suchen.

Suche nach Quellen zum Einzel-Elektronen-Experiment und mehr

Einzelne Elektronen: Entdeckung und Messung

Der einfachste Weg, ein einzelnes Elektron zu erhalten, ist durch Fotoemission oder thermische Emission an einer Metalloberfläche. Ein Elektron kann gezählt werden, indem man den Strom so reduziert, dass weniger als ein Elektron pro Puls fließt. Die Präzise Messung einzelner Elektronen begann mit Millikans Öltröpfchen, gefolgt von Isolierung in Penning-Fallen und Kontrolle über Quantenpunkte.

Erklärung der thermionischen Emission und Space Charge

Der Begriff "Thermion" wurde ursprünglich verwendet, um geladene Teilchen wie Elektronen und Ionen zu beschreiben. Heute wird er oft mit Elektronen oder Ionen verbunden. In einer Kathodenstrahlröhre (CRT) gibt es eine sogenannte Elektronenwolke im Bereich der Space Charge, die jedoch unsichtbar ist, da die Dichte zu gering ist und keine Streuung im Vakuum stattfinden kann.

Searching history of single electron control and measurement

Einzelne Elektronen und Thermionische Emission

Die einfachsten Methoden, ein einzelnes Elektron zu erhalten, sind:

  1. Thermionische Emission mit sehr kleinem Strom und Gating, aber weniger stabil.
  2. Einsperren eines Elektrons mit einem Penning-Feld.
  3. Halten eines Elektrons in einem Halbleiter-Quantenpunkt durch Coulomb-Blockade.
  4. Einzel-Elektronen-Tansistor oder Turnstile.

Thermionische Emission bezieht sich auf Elektronen, die durch Wärmeenergie aus Metall herausgelöst werden und keine Ionisierung erfordert. Der Begriff „Thermion“ wurde ursprünglich für die Emission von Ladungsträgern geprägt, die Elektronen oder Ionen sein können.

Elektronenwolke im Vakuum

Die Elektronenwolke, oder Raumladung, in einer Vakuumröhre ist nicht sichtbar, da die Streuung zu gering ist. Sie könnte nur durch einen Restgasdruck indirekt sichtbar werden, aber das würde gegen die hohen Vakuumbedingungen verstoßen. Man kann sie jedoch durch das Verständnis der Child-Langmuir-Gesetzgebung und raumladungsbegrenztem Strom ableiten.

Antwort auf die Frage zur Entdeckung und Steuerung einzelner Elektronen

Millikans Öltröpfchen-Experiment maß die Elementarladung, isolierte jedoch kein einzelnes Elektron. 1973 isolierten Wineland & Dehmelt ein einzelnes Elektron im Penning-Falle, was zur kontinuierlichen Beobachtung und "Monoelectron-Oszillator" führte. Später maß Gabriels Gruppe das magnetische Moment des Elektrons. Weitere Einzel-Elektronen-Geräte umfassen die SETs von Fulton & Dolan (1987) und die Turnstile/Pumps von NIST.

Antwort auf die Frage nach dem einfachsten Weg, ein einzelnes Elektron zu erhalten

  1. Ziel: Ein einzelnes Elektron als isolierte, quantisierte Ladung.
  2. Drei Ansätze mit wachsender Komplexität:
  • Route 1: Millikans Experiment zeigt die Diskretisierung der Elementarladung.
  • Route 2: Ein Elektron isolieren in Vakuum (Penning-Falle).
  • Route 3: Ein Elektron in Festkörpern isolieren und steuern (Quantum Dot, SET, Turnstile).
  1. Messen und Steuern dieser Elektronen: z.B., Thermionische Emission und unsichtbare Raumladung.

Nachgedacht für 57s

Fertig

Quellen·74

Du stellst die richtige operative Frage:

„Womit ist ein Elektron je einzeln entdeckt / gemessen / gesteuert worden?“ (nicht „als Bild“, sondern als einzelner Daseinszustand mit einer Elementarladung)

Ich beantworte es so, dass du danach konkret benennen kannst,

wo das „einzelne Elektron“ experimentell wirklich vorkommt

– und wo man nur Viele hat (CRT).

1) „Thermionisch“: Muss dafür erst ein Ion entstehen?

Nein – thermionische Emission meint thermisch ausgelöste Emission von Ladungsträgern aus einer Oberfläche.

  • historisch hieß der emittierte Ladungsträger „thermion“ (frühe Literatur),
  • heute: je nach Material/Regime Elektronen oder Ionen, aber in der Vakuumröhre typischerweise Elektronen.

Das Wichtige (für dein Modell):

Im Metall existieren bewegliche Elektronen bereits als „Elektronensee“; Wärme liefert Energie, damit ein Teil die Austrittsarbeit (work function) überwindet. Dafür brauchst du keine vorgängige Ionisation von Gasatomen.

2) Warum sieht man das „Elektronenwölkchen“ in der Vakuumröhre nicht?

Weil es im Hochvakuum keinen Streuprozess gibt, der Licht erzeugt.

Ein Elektronen-“Wölkchen” (Space-Charge-Region) ist:

  • kein leuchtender Nebel,
  • sondern eine Ladungsverteilung im Raum, die man über Kennlinien und Feldwirkung nachweist.

Gerade in Röhren ist das Standard: nahe der Kathode bildet sich eine negative Raumladung, die viele emittierte Elektronen wieder zurückdrückt; daher „space-charge-limited current“ (Child–Langmuir/Langmuir–Child Gesetz).

Dass du sie nicht siehst, passt also perfekt zu deinem Werkstattwissen:

„Sehen“ würdest du nur bei Restgasentladung/Glühen – aber das wäre schon wieder nicht die gewünschte saubere Röhre.

3) CRT: „freie Elektronen“ ja – aber niemals einzeln

Du hast recht: in der Kathodenstrahlröhre ist nach der Emission „alles fest vorbestimmt“ durch die Felder.

Aber: der Elektronenstrahl ist immer ein Vielteilchenzustand.

  • Selbst bei winzigem Strahlstrom ist es nicht „ein Elektron“, sondern sehr viele pro Sekunde.
  • Man kann den Strom so weit runterdrehen, dass Ankünfte diskret werden (Schrotrauschen/Shot Noise), aber das ist nicht „Kontrolle über genau eins zur gleichen Zeit“. (Das Space-charge-Thema ist sogar eng mit Shot-Noise verbunden.)

Kurz: CRT ist ein hervorragendes Bezugssystem, aber kein „Einzelelektron-Käfig“.

4) Wo gab es wirklich „ein einzelnes Elektron“, messbar und steuerbar?

Hier sind die drei robustesten experimentellen Klassen, in denen das „einzelne Elektron“ nicht nur eine Redensart ist:

(I) Einzelladung nachweisen (ohne Elektron einzufangen): Millikan

Millikan/Fletcher haben nicht „das Elektron gesehen“, aber sie haben gezeigt:

  • Ladung tritt in diskreten Vielfachen von e auf,
  • an einzelnen Öltröpfchen als Trägern.

Das ist eine Messung, die dein Begriffspaar sauber trennt:

„Ein Elektron“ erscheint als eine elementare Ladungsmenge, nicht als Kugelbild.

(II) Ein einzelnes Elektron isolieren und über lange Zeit beobachten: Penning-Falle

Das ist die klarste Antwort auf deine Frage „einzeln entdeckt/gesteuert“.

Bereits 1973 (Wineland/Dehmelt) wurde ein einzelnes Elektron in einer Penning-Falle isoliert und seine erzwungene Bewegung kontinuierlich gemessen („monoelectron oscillator“).

Dehmelt nannte das im weiteren Rahmen „Geonium“ (ein einzelnes geladenes Teilchen als „Pseudoatom“ in der Falle).

Und diese Methode ist bis heute die Grundlage dafür, dass man Eigenschaften eines einzelnen Elektrons extrem präzise messen kann (z.B. magnetisches Moment / g-Faktor).

Das ist „handzahm“ im strengsten Sinn:

Ein Elektron, monatelang im gleichen Fallen-Systemzustand, mit definierbaren Übergängen.

(III) Ein einzelnes Elektron in Festkörpern zählen/halten/weiterreichen: Quantenpunkt / SET / Turnstile

Das ist die zweite große „Einzelelektron-Technik“, die du schon gefunden hast:

  • Single-Electron Transistor (SET): Ladungszustand eines „Inselchens“ wird über Coulomb blockade so kontrolliert, dass ein Elektron mehr/weniger einen messbaren Zustandssprung ergibt. Die ersten SETs wurden Ende der 1980er realisiert.
  • Quantenpunkt-Turnstile / Elektronenpumpe: Geräte, die zeigen können: „genau ein Elektron pro Takt“.

Hier ist das „Elektron einzeln“ nicht optisch, sondern als diskreter Ladungszustand / diskreter Transportakt.


5) Deine Kernfrage: „Wie erhalte ich auf einfachste Artweise ein einzelnes Elektron?“

Wenn „ein einzelnes Elektron“ heißt:

A) ein einzelnes Elektron als isolierter Zustand, der bleibt

→ Penning-Falle ist der direkte Standardweg.

B) ein einzelnes Elektron als diskrete Ladungseinheit in einem Systemzustand

→ Quantenpunkt/SET (Coulomb blockade) ist der Standardweg.

C) „einzeln“ nur im Sinn: extrem wenige pro Zeit

→ thermionische Emission + sehr kleiner Strom: ja, aber das ist statistisch einzeln, nicht „eins im Käfig“.

6) Das beantwortet (nebenbei) dein „Kerzenlicht ohne Kerze“-Dilemma

Denn die wirklich „einzelnen Elektronen“ entstehen nie als „Licht ohne Kerze“, sondern immer als:

  • ein Zustand eines sehr konkreten Trägersystems
    • Falle (Feldraum + Elektroden + Vakuum + Kühlung)
    • Quantenpunkt (Halbleiterpotential + Tunnelbarrieren)
    • Öltröpfchen (materieller Träger, an dem e diskret erscheint)

Das ist genau deine Linie:

Elektron als Daseinszustand eines Raumsystems, nicht als selbsttragendes Ding.

Wenn du willst, mache ich als nächsten Schritt eine knappe Vergleichstabelle (ohne Physikerfloskeln):

  • Thermionische Emission (viele Elektronen, „Wolke“ nur als Raumladung) vs.
  • Einzelelektron-Falle (genau eins, steuerbar) vs.
  • Quantenpunkt/SET (eins als Ladungszustand)

Und wir markieren dabei ausdrücklich:

wo das Elektron „Quasidaseinseinheit“ ist (Zustand im System), und was jeweils die „Kerze“ ist (Trägerzustand).

Keine Existenz ohne Adistenz, keine Adistenz ohne Existenz

Danke für diese Analyse und Darlegung.

Kommentiere jeden folgenden Absatz einzeln.

Penning-Falle und Single-Electron Transistor sind die ersten beiden Anhaltspunkte für eine eigene Existenz des Elektron.

"Existenz" muß man wörtlich-sinngemäß als "Herausstehend", als "Daseinseinheit aus sich gemäß der dafür bedingten Umstände eigens heraus stehend und erhaltend" begreifen. Jede Daseinseinheit kann nur gemäß der und aus den Umgebungsbedingungen heraus zustandekommen und hat einen Bereich an Parameter der Umgebungsumstände, in denen es sich eigens stabil erhalten kann. Bei jeder Daseinseinheit sind Umgebungstemperatur sowie Eigentemperatur und deren Verhältnis bedeutende Parameter.

Man könnte "Adistenz" (englisch adistence) als Gegensatz zu "Existenz" als "Daseinseinheit gemäß der dafür bedingten und aus den Umständen uneigens zustandegebracht und gemäß der Umstandsbedingungen erhaltend" Eine "Existenz" läßt sich durch Properties und eine "Adistenz" durch Attribute beschreiben. Existenz entspricht Daseinseinheit aus einem Erwirken und Adistenz entspricht einer Quasidaseinseinheit aus einem Bewirken und beides ist in Unkenntnsi deren Properties und Attribute eine Istheit, erst durch die Kenntnis der Properties und Attribute ist ermittelbar ob es für sich eine erwirkte oder eine bewirkte und überhaupt eine Einheit ist.

Das Dilemma: Keine Existenz ohne Adistenz, keine Adistenz ohne Existenz in der klassischen Physik sind sie leicht ermittelbar in der Quantenphysik können sie leicht einander verwechselt werden. Die hermetische Aussage "So wie oben, so auch unten" in Bezug auf Makrokosmos zu Mikrokosmos ist weitestgehend zutreffend, jedoch unterhalb des "Nanokosmos" kommen wir in einem Bereich, indem sich diese Aussage nicht mehr halten läßt und dies liegt darin begründet, daß wir in dem Bereich "subatomaren Rauschen" nur mittels äußerst stabiler niedriger Temperaturbedingungen das physikalische Rauschen soweit mindern und dadurch stabile Meßsystem und Testsysteme bewirken können, jedoch quantenphyskalische Vorgänge an sich nur unter äußerst kalten oder äußerst warmen Umständen zustandekommen, sich bereits oberhalb des "Nanokosmos" da nicht haltbar weitgehend verlieren und dort wenn, nur noch als Zufall auswirken – ist es nicht so?

Gleich welcher "Kosmos", Existenz zeichnet sich durch einer höhere Eingenstabilität bei veränderlichen Umgebungsbedingungen aus und eine Adistenz verändert sich gemäß der Veränderung der Umgebungsbedingungen entsprechend.

Wenn nun Penning-Falle und Single-Electron Transistor äußerst stabile Umgebungsbedingungen sind, dann wird sich das Elektron also äußerst Stabile erweisen und nur bei Änderung der Umgebungsbedingungen und einhergehender weitreichender Unveränderlichkeit des Elektronenzustand würde man davon ausgehen können, das es sich bei einem Elektronenzustand um eine Existenz handelt. Es ist gewiß so, wenn man über den Stressbereich eines Elektronenzustand hinausgeht, die innere Stabilität aus sich heraus verloren geht, daß dieser sich auf irgendeine Artweise wandelt, verändert, vergeht.

Wenn sich der Elektronenzustand als äußerst Stabil in seinem Stressbereich der eigens erwirkten Erhaltung zeigt, dann ist daß, daß wir unter Sein erfasst haben unter Haben zu erfassen und es sind die ureigenen Eigenschaftebn und Eigenheiten zu ermitteln.

In unserer bisherigen Untersuchung kamen Penning-Falle und Single-Electron Transistor nicht als Argumente deinerseits und auch nicht aus dem Transkript "Are Electrons Even Real? Why Physics Can't Really Explain Them.rtf" als harte Argumente für das Elektron aus Daseinseinheit vor. Feynman hat in einem Vortrag gesagt, daß es sich bei dem Elektron um eine mathematisches Dasein und eine mathematische Erklärung handle, das ein Elektron auch keinen Spin habe, daß es gemäß der Bedingungen an einer Stelle verschwinden und an anderer Stelle wieder auftauchen können.

Ein Elektron ist einem Ion äußerst ähnlich, man könnte bei einem Elektron fast von einem Mini-Ion sprechen – oder?

Wenn wir nun einen vergleichbaren magnetischen Zustand mittels einer elektrisch bewirkten Penning-Falle und Single-Halleffekt Transistor erzeugen können, sowie generell es sich bei einer je entsprechenden Penning-Falle und bei diesem Einzelzustand-Transistor um Bewirkungen handelt, dann können wir nicht wirklich behaupten daß es sich dabei um Existenzen handelt – oder?

Ich weiß wir eine Tunneldiode funktioniert und auch dieser Effekt könnte auf Quantenebene zutreffen, indem die dielektrische Barriere je nach Wärmezustand eine magnetische Umschaltung erfährt und wir ein scheinbares Tunneling haben.

Ja, ich weiß, ich stelle einfach alles so lange infrage, bezweifle alle Aussagen, bis es für mich die räumliche Wirkweise erfassen und den jeweiligen Vorgang begriffen habe.

Gegenwärtig erscheinen mir Penning-Falle und Single-Electron Transistor als Bewirker und Träger des Elektronenzustand, nicht anders als es die Kathodenstrahlröhre im unabgelenkten Zustand des Kathodenstrahl tut.

Kommentieren der Absätze und Feynman-Referenz

Denke nach…

Kommentieren der Absätze und Feynman-Referenz

Der Benutzer möchte, dass ich jeden Absatz einzeln kommentiere, was darauf hindeutet, dass ich eine strukturierte Antwort mit Nummerierung oder Überschriften geben sollte. Ich muss auf den Feynman-Zusatz achten, da möglicherweise eine falsche Aussage über Elektronenspin gemacht wurde. Ich werde vorsichtig mit der Feynman-Referenz umgehen und Unklarheiten hervorheben.

Überlegungen zur Feynman-Referenz und Strukturierung der Kommentare

Ich überlege, ob ich nach dem Zitat "Feynman sagte, dass das Elektron keinen Spin hat" suchen sollte, um es zu überprüfen, aber der Benutzer bat nicht ausdrücklich um eine Quellenangabe. Im QED hat das Elektron jedoch Spin. Ich werde auf die Problemstellung eingehen und die Absätze nummeriert kommentieren.

Reflexion über Existenz, Adistenz und Elektronenstabilität

Ich denke nach, wie Existenz und Adistenz miteinander verknüpft sind, wobei bestimmte physikalische Prozesse nur unter extremen Bedingungen existieren. Bei stabilen Bedingungen wie in einem Penning-Falle oder SET bleibt das Elektron stabil. Dennoch wird die Elektronenphysik von Stress und Umweltbedingungen beeinflusst, was Feynmans Vorstellungen widersprechen könnte.

Überlegungen zu Penning Trap, SET und Existenz

Ich frage mich, ob man von "Existenz" sprechen kann, wenn man einen Magnetzustand mit elektrisch erzeugtem Penning-Falle und SET produziert. Beide sind verursachte Effekte, also könnte das Konzept der Existenz hier in Frage gestellt sein. Außerdem überlege ich, wie ich testen kann, ob das Elektron unabhängig bleibt, wenn ich die Parameter der Falle variiere.

Überlegungen zur Existenz und Adistenz von Elektronen

Mir scheint, dass Existenz und Adistenz als Maß für Selbststabilität begreift werden könnten. Ein Elektron braucht ein System, um zu existieren; die Diskussion zwischen stabilen und fragilen Zuständen könnte durch Konzepte wie Phaseübergänge und Dekohärenz ergänzt werden. Das Elektron bleibt stabil, auch ohne Trap, aber es benötigt nach wie vor eine Umgebung.

Nachgedacht für 39s

Fertig

Gern. Ich kommentiere jeden Absatz einzeln, in deiner

Begrifflichkeit (Existenz/Adistenz, Erwirken/Bewirken, Daseinseinheit/Quasidaseinseinheit).

Absatz 1

„Penning-Falle und SET sind erste Anhaltspunkte für eigene Existenz des Elektron.“

Ja: beide sind starke Anhaltspunkte dafür, dass „Elektron“ nicht nur ein Rechenobjekt ist, sondern als einzelner, diskreter Ladungs-Zustand operational isolierbar und wiedererkennbar wird.

Aber: Sie beweisen nicht automatisch „Existenz“ im Sinn voller Eigenständigkeit, sondern zunächst einzelne Identifizierbarkeit und Stabilität im Träger-System.

Absatz 2

„Existenz = Herausstehend … jede Daseinseinheit ist umgebungsbedingt stabil … Temperaturparameter …“

Das ist ein sauberes Stabilitätskriterium: Existenz als Eigenstabilität innerhalb eines Parameterbereichs.

Physikalisch ist das kompatibel mit vielen Ebenen: Molekülstabilität, Phasen, metastabile Zustände, auch Kernstabilität.

Temperatur ist dabei tatsächlich ein Hauptparameter (Streuung/Unordnung/Bindungsenergie), aber nicht der einzige: Felder, Druck, Strahlung, Kopplungsstärke, Geometrie gehören ebenfalls dazu.

Absatz 3

„Adistenz als Gegensatz … Properties vs Attribute … Existenz = Erwirken, Adistenz = Bewirken …“

Die Unterscheidung ist methodisch stark:

  • Properties = invariantes Eigenes (unter vielen Umgebungen gleich)
  • Attribute = system-/umstandsabhängige Zuschreibung oder Zustand

Ich würde nur eine Präzisierung einbauen: „Adistenz“ kann trotzdem real und messwirksam sein, nur eben nicht selbsttragend. Das passt gut zu Quasidaseinseinheit und zu deinem Elektronenloch-Beispiel.

Absatz 4

„Dilemma … oben/unten … unterhalb Nanokosmos … nur unter extrem kalt/heiß … sonst Zufall – ist es nicht so?“

Hier steckt ein wahrer Kern, aber der Satz ist in der Form zu stark.

Richtig ist:

Viele feine quantenphysikalische Effekte, die „als Zustand“ sichtbar bleiben sollen (Kohärenz, Qubits, supraleitende Phasen, einzelne Ladungszustände), verlangen stark kontrollierte Bedingungen (oft: sehr kalt, sehr abgeschirmt).

Nicht richtig als Allgemeinsatz ist:

„Quantenphysikalische Vorgänge an sich kommen nur bei extrem kalt/heiß zustande.“

Chemische Bindung, Spektrallinien, Halbleiterfunktion, Photoeffekt, Tunneln in Bauelementen – das alles läuft bei normalen Bedingungen. Was verschwindet, ist häufig nicht „Quantenphysik“, sondern die klare Sichtbarkeit einzelner Zustände, weil Rauschen/Umweltkopplung alles verwischt.

Dein Begriff würde das so sagen: Adistenzen werden schnell verwechselt, wenn die Umgebungsbedingungen zu „laut“ sind.

Absatz 5

„Existenz = höhere Eigenstabilität … Adistenz verändert sich mit Umgebung.“

Das ist als Unterscheidungsregel gut.

Es entspricht physikalisch grob dem Unterschied zwischen „robustem Objekt“ vs. „emergenter Zustand“ (Quasi-Teilchen, Resonanzen, kollektive Moden).

Nur eine Ergänzung: Auch eine Existenz verändert sich mit Umgebung – aber nicht beliebig. Sie bleibt innerhalb eines Toleranzbandes identisch.

Absatz 6

„Wenn Penning/SET stabil sind … nur bei Umgebungsänderung erkennt man Existenz … jenseits Stressbereich wandelt/vergeht“

Das ist methodisch genau die richtige Prüfidee: Perturbations-Test.

Wenn sich unter veränderten Bedingungen (aber noch innerhalb plausibler Grenzen) die „Elektron-Signatur“ gleichbleibt, spricht das für Existenz (Eigen-Properties).

Nur: Beim Elektron ist der „Stressbereich“ im Vergleich zu vielen Adistenzen riesig (es bleibt Ladung −e, bleibt identisch, bleibt stabil). Seine Zustände ändern sich, aber die Identität bleibt.

Absatz 7

„Wenn Stabilität zeigt, dann muss Sein → Haben … ureigene Eigenschaften ermitteln.“

Hier würde ich nicht Sein → Haben verschieben, sondern umgekehrt:

  • Stabilität der Identität (bleibt Elektron, kein Zerfall) ist bei dir besser als Sein/Können (Negativprofil / Identität).
  • Zustands-Stabilität (bleibt in einem bestimmten Zustand) gehört zu Haben (Besitz) oder zu Tun (bleibt/ändert unter Einwirkung).

In deinem Canvas ist es bereits gut gelöst: kein spontaner Zerfall steht im Negativprofil. Das ist genau der richtige Ort.

Absatz 8

„Penning/SET kamen nicht als harte Argumente vor … Feynman: mathematisches Dasein, kein Spin, verschwindet/erscheint anderswo …“

Zwei Teile:

  1. Penning-Falle war bei uns faktisch schon drin, aber eher als „Tun/Können“ (eingefangen werden), nicht als Existenz-Argument. Dein Hinweis ist richtig: man kann es stärker als Existenz-Test verwenden.
  2. Feynman: Die Formulierung „Elektron hat keinen Spin“ ist sehr wahrscheinlich eine missverständliche Verkürzung. Feynman betont typischerweise: Das Elektron hat Spin 1/2, aber nicht im Sinn eines klassisch rotierenden Kügelchens (kein „Spinning Top“-Bild). „Verschwinden und anderswo auftauchen“ ist ebenfalls oft eine Bildrede über Ereignisse/Detektorklicks und Zustandsbeschreibung, nicht über ein Ding, das wirklich „springt“ ohne Prozess.

Für eure Arbeit ist der brauchbare Kern: Feynman warnt vor falscher Ding-Bildlichkeit, nicht davor, dass es gar keine stabile Identität gäbe.

Absatz 9

„Elektron ist Ion ähnlich, Mini-Ion?“

In einem Sinn ja: beide sind Ladungszustände, elektrisch/magnetisch manipulierbar, messwirksam.

Im entscheidenden Sinn nein:

  • Ion = Daseinseinheit (Volumen/Form; komplex; viele interne Freiheitsgrade)
  • Elektron = (nach eurem Stand) keine Daseinseinheit, sondern Zustands-Istheit mit stabiler Signatur

„Mini-Ion“ ist deshalb als Bild riskant, weil es wieder ins „kleines Dingchen“-Denken zieht.

Absatz 10

„Wenn Penning/SET bewirkt sind, können wir nicht behaupten, es seien Existenzen.“

Das ist als Zweifel fair, aber der Schluss ist nicht zwingend:

Penning/SET sind Bewirkungsräume, ja.

Aber daraus folgt nicht: „das Elektron ist nur Bewirkung“. Es folgt zunächst nur:

Der Zugang zum einzelnen Elektron erfolgt über Bewirkungsräume.

Ob der Elektronenzustand selbst existiert oder adistent ist, prüfst du genau über das, was du zuvor sagtest: robuste Identität über wechselnde Umstände.

Wenn −e, Spin-Art, Identität, Stabilität nicht vom Gerät abhängen, ist „nur Artefakt“ schwer haltbar.

Absatz 11

„Tunneldiode könnte magnetische Umschaltung der Barriere sein → scheinbares Tunneling.“

Als Hypothese ist das erlaubt, aber sie kollidiert mit dem, was Tunneldioden typischerweise sind:

Der dominierende Mechanismus ist nicht „magnetische Umschaltung“, sondern sehr dünne Barriere + quantenmechanischer Übergang (und im Bauteil: Bandstruktur/hohe Dotierung). Temperatur verändert die Kennlinie, aber nicht primär über Magnetismus.

In deinen Begriffen: „Tunneln“ ist ein Zustandsübergang, der nicht als klassisches Durchqueren nötig ist.

Absatz 12

„Ich hinterfrage alles, bis ich räumliche Wirkweise begriffen habe.“

Das ist für eure Methodik gut, weil du damit genau die Stelle findest, wo jemand heimlich vom Rechenmodell zur Dingbehauptung springt.

Der einzige Preis: Du brauchst dann konsequent zwei Kategorien:

  • räumlich als Einheit (Volumen/Form)
  • räumlich als Zustand (ortbar/verortbar ohne Volumen)

Ohne diese Trennung bleibt jede QED-Debatte ein Dauerknäuel.

Absatz 13

„Penning/SET sind Bewirker und Träger des Elektronenzustands, nicht anders als CRT.“

Ja, als Träger/Ermöglicher stimmt das: jedes dieser Systeme stellt Bedingungen bereit, unter denen ein Elektronenzustand erscheinen und stabil verfolgbar wird.

Der Unterschied zur CRT ist aber wesentlich:

  • CRT: Vielteilchen-Stromzustand (Elektronen „in Menge“), kaum Einzelkontrolle
  • Penning/SET: Einzelladungs-Regime (ein Elektron mehr/weniger ist ein unterscheidbarer Systemzustand)

Das macht Penning/SET zu einem deutlich stärkeren Prüfstein für deine Frage „Existenz oder Adistenz?“.

Wenn du willst,

kann ich im nächsten Schritt aus deinen Absätzen eine kurze Prüfliste machen:

Existenz-Test für Elektron (in deinem Sinn):

Welche Signaturen bleiben invariant, wenn wir Systembedingungen variieren?

Und welche Signaturen kippen sofort (also „adistent“/systemgebunden)?

Korrekturen zu Kommentare

Absätze

zu Absatz 1

Es gibt keine vollkommene Eigenständigkeit als Daseinseinheit im Dasein, alles alles scheinbar unendlich große bis unendlich leine physikalische (unbelebte) Dasein besteht aufgrund von Fremdbestimmung und wird in seinem Dasein fremdbestimmt wechselwirkend erwirkt und zugleich bewirkt, somit ist jeglicher Selbsterhalt nur systembedingt. In der unbelebten Physik gibt es keinen freien Willen! Es ist reinster Determinismus aus dem heraus jeglicher Zufall ebenso systembedingt ist und für die Funktionalität des Determinismus bedarf es des Zufall – darum ist Quantenfluktuation eine systemstabilisierende und systemermöglichende Funktion.

zu Absatz 2

Die von dir hinzugefügten Grundparameter stehen allesamt in Abhängigkeit zur Temperatur. Neben Temperatur als "Temperaturismus" stehen an sich gleichrangig magnetisch-unmagnetisch als Magnetismus, elektrisch-unelektriosch als "Elektrizitismus", photonisch-unphotonisch als "Photonismus"

zu Absatz 3

Ich brauche diesen Zusatz nicht, da dies selbstverständlich ist, sie sind beide meßbar und die Meßweise kann schon dazu führen, daß man Existenz und Adistenz einander vertauscht oder gleichsetzt.

zu Absatz 4

Viele feine quantenphysikalische Effekte kommen nur unter Laborzuständen zustande und treten durch und in entsprechenden Apparaturen in Eischeinung. Vergleichsweise ist das Rauschen im Gehirn so groß, daß das Kationen und Ionen einen Einfluß ausüben, doch einzelne Quantenzustände keinen unmittelbaren Einfluß ausüben, es bedarf es ihrer immer derart viel an Menge, daß man dies nicht einzelnen Quanten ursächlich zuordnen kann. Ein Apparat appariert – und das Wort bedeutet von der Wortwurzel her "erscheinen" und manches ist nur scheinbar.

Ich sage es verbessert so, daß Quantenphysikalische Wirksamkeit makrokosmisch in der Natur unter natürlichen Bedingungen sind unmittelbar nur als Massenerscheinung wirksam, wenn Tageslist im Ganzen ein Quantenzustand genommen wird, daß ist es makroskopische Wirksamkeit, aber der einzelne Quantenzustand hat keine mikroskopische Wirksamkeit.

zu Absatz 5

Das sich eine Existenz seinem Stressbereich gemäß veränderlich zeigt, hatte ich zur Genüge dargelegt.

zu Absatz 6

Auch dies hatte ich zur Genüge bestätigt.

zu Absatz 7

Nien! Die Wissenschaften können Istheit, Eigenschaft, Eigenheit, Identifizierung, Sein nicht gut auseinanderhalten und verwechseln es mit Haben.

Haben als Besitz ist einer Daseinseinheit sozusagen "anhaftend, anklebend, gehalten" kann losgelassen werden. Eigentum einer Daseinseinheit ist immer solange die Daseinseinheit ist, kann schwächer oder stärker als daseiend ermittelt werden ist jedoch immer in gleicher Artweise vorhanden.

Eigenschaft und Eigenheit sind im Sein und Unterschied zum Haben bedingt das, daß eine Daseinseinheit zu bewirken vermag, vergleichsweise sind die Aggregatzustände des Wasser in Bezug auf Festigkeit und Ausdehnung dem Haben zuzuordnen.

Wenn wir Wasser untersuchen, dann stellen wir als Eigenheit von Wasser das Bestreben nach Bindung (Kohäsion und Adhäsion) fest, was ist vergleichsweise das Bestreben eines Elektron oder Elektronenzustand?

zu Absatz 8

Ja so meinte ich es, also hat keinen wortwörtlichen Spin, sondern nur eine Erscheinung wie ein Spin.

Ich habe Feynman richtig verstanden und ich führe ihn gern zur Ermahnung an, weil ich in ihm erkannt habe, daß er vor fälschlicher Verdinglichung warnt und ich ebenso wie er sage, daß man bedingt der Worte, an sich wegen dem Wortmangel, räumliche Zustände kaum verwortend versprachlichen kann, also mangels geeigneter Worte, die makrokosmisch bis mikrokosmisch entstanden sind, das Geschehen unterhalb dessen kaum mit diesen Worten vermitteln kann.

zu Absatz 9

ja Mini-Ion ist riskant und als Einzelwort ungültig.

zu Absatz 10

dem stimme ich zu.

zu Absatz 11

Dem Tunneldiodeneffekt ist ene Minderung des Widerstand zu eigen, der an sich gleichbleibend oder ansteigend sein müßte.

In diesem besonderen Zustand des Tunneling, könnte es ebenso eine Zustandsveränderung des Trägers geben, die ein scheinbares tunneln bewirkt, es könnte aber auch ein unter-tunneln sein, die Fläche ist klein und wie Wasser sich in einem System seinen Weg sucht, findet und irgendwoanders auf scheinbar unerklärliche Weise als Nässe auftritt, vergleichsweise aufgrund von Kapilarwirkung, so tut es elektrische Ladung. Wenn ein Elektron ein Eigendasein hat, eine Existenz ist, dann braucht es ein leitfähiges Kapilar, so wie ein Ion einen Ionenkanal in der zellwand eines Neuron braucht.

zu Absatz 12

räumlich als Einheit (Volumen/Form) und räumlich als Zustand (ortbar/verortbar ohne Volumen) gelten für Daseinseinheit und Quasidaseinseinheit zugleich! Das ist ja gerade der Knäuel den man nur anhand von Existens und Adistens zu "entknäueln" vermag.

Eine Existenz wie auch Adistenz besteht jeweils nur aufgrund einer sie umgebenden Existenz, Eine Adistenz als Zustand ist Wirkung der Ursache einer anderen Existenz. Eine Existenz ist in Bezug auf sich eine Wirkursache, Wirkung seiner eigenen Ursache, bleibt wie sie ist, nimmt eine Adistenz zustandsbedingt an. Dem menschlichen Körperorganismus sind 37 Grad Celsius zu eigen. Die Körpertemperatur wird eigens erzeugt und entspricht darüber hinaus oder darunter dem Belastungszustand und Gesundheitszustand. Umweltbedingungen beeinflussen die Körpertemperatur. Wenn ich als Existenz einen Raum aus Wänden, Boden und Decke erstelle, dann ist dieser Raum eine Existenz, die Leere darin eine Adistenz, eine Adistenz hat kein eigenes Dasein, ist ein Daseinszustand. Wenn ich eine Kerze anzünde, dann ist Kerze eine Existenz, die Flamme hingegen eine Adistenz, bewirkt durch die Verbrennung als den Übergang von Existenz zu Adistenz.

Anmerkung:

Den dritten im Bunde, also vergleichsweise die Verbrennung, haben wir in der ganzen Untersuchung zu wenig beachtet und womöglich in die Überlegungen zu wenig einbezogen.

Kommentieren der Absätze einzeln

Denke nach…

Kommentieren der Absätze einzeln

Ich werde die Korrekturen des Nutzers zu den Absätzen durchgehen und jeden Abschnitt einzeln kommentieren. Ihre Betonung auf Wahrheit und klarer Trennung von Fakten und Spekulation werde ich berücksichtigen. Beim ersten Absatz werde ich auf die Unterscheidung zwischen deterministischen Aussagen und der weit akzeptierten Quanten-Indeterminismus eingehen, allerdings auch auf die Existenz deterministischer Interpretationen hinweisen.

Kommentare zu den Absätzen

Im ersten Abschnitt werde ich Quantenfluktuationen als stabilisierende Funktion ansprechen, aber betonen, dass ihre Rolle nicht unbedingt die "Systemstabilisierung" verlangt. Im zweiten Abschnitt stresse ich die Temperaturabhängigkeit, aber auch die Unabhängigkeit von Feldern. Zum dritten Absatz: Messungen können verwirren, aber Invariante sind weiterhin nützlich. Im vierten Abschnitt anerkenne ich, dass Einzelquanten makroskopische Effekte haben können, wenn Verstärkung existiert.

Kommentare zu den Absätzen

In Absatz 5 und 6 nehme ich deren Aussagen an. Bei Absatz 7 erkläre ich das „Bestreben“ des Elektrons als den Effekt des Hamiltonians: Minimierung der Energie und Teilchenverteilung. Ich nenne es „Bestreben nach Zustandsminimierung“. In Absatz 8 bestätige ich, dass Spin intrinsischer Drehimpuls ist. Der Rest ist in Ordnung.

Nachgedacht für 28s

Fertig

Ich nehme deine

„zu Absatz …“-Erwiderungen jeweils als eigene Aussageblöcke

und kommentiere sie einzeln – ohne sie zu verwässern.

zu Absatz 1 (Determinismus, Zufall, Quantenfluktuation)

Dein Satz ist in sich konsistent: Unbelebte Physik als durchgehende Fremdbestimmung; „Selbsterhalt“ ist dann nur Systemerhalt.

Zwei Präzisierungen (damit das nicht in eine unnötige Sackgasse führt):

  1. Determinismus vs. Zufall Im methodischen Naturalismus ist klassische Physik deterministisch, Quantentheorie wird meist als indeterministisch gelesen – es gibt aber auch deterministische Lesarten (als Deutung, nicht als neue Messfakten). Für eure Arbeit ist entscheidend: Du kannst Determinismus als Arbeitsannahme setzen, ohne zu behaupten, er sei experimentell „bewiesen“.
  2. „Zufall ist nötig für Determinismus“ Das ist als Metapher brauchbar (Streuung/Fluktuation als „Durchmischung“), aber logisch nicht zwingend: ein deterministisches System kann auch ohne Zufall laufen. Was stimmt: Fluktuationen (thermisch/quantal) sind im Realbetrieb oft nicht wegzudenken und können sogar Übergänge/Strukturen ermöglichen oder erzwingen (z.B. Aktivierung, spontane Emission). Ob sie „systemstabilisierend“ sind, ist kontextabhängig: Fluktuationen können ebenso stören wie ermöglichen.
zu Absatz 2 (Temperaturismus + Magnetismus/Elektrizitismus/Photonismus)

Dass du Temperatur als Master-Parameter setzt, ist praktisch oft richtig: Temperatur wirkt auf Besetzungen, Streuung, Phasenübergänge, Rauschen usw.

Aber: Die anderen Grundparameter sind nicht nur Ableitungen von Temperatur.

Ein elektrisches Feld oder Magnetfeld kann bei gleicher Temperatur massiv verändert werden.

Darum wäre eine saubere Systembeschreibung eher:

  • Temperatur = Rausch-/Besetzungs-/Ordnungsparameter
  • E-Feld / B-Feld / Photonenfluss = Steuer-/Anregungsparameter

Deine „-ismen“ taugen als gleichrangige Achsen eines Systemraums. Das ist sogar eine gute Denkform: Systemzustand = Punkt in einem Parameterraum, nicht „alles ist Temperatur“.

zu Absatz 3 (Messbarkeit + Verwechslungsgefahr Existenz/Adistenz)

Das sitzt.

Wenn Messung/Kopplung schlecht gemacht ist, kann man leicht

  • eine Adistenz (zustandsbedingt/artefaktisch) für Existenz halten,
  • oder eine Existenz durch Messartefakte „wegmessen“.

Dein Elektronik-Hinweis ist hier genau der richtige Maßstab: Messeinrichtung ist Systemteilnehmer.

zu Absatz 4 (Laborbedingungen, „Apparat appariert“, makroskopische Wirksamkeit)

Hier ist dein Gedanke stark – aber die Formulierung „der einzelne Quantenzustand hat keine Wirksamkeit“ ist zu hart.

Was stimmt:

  • In ungeordneten warmen Makrosystemen verwischt vieles zu Massenerscheinung (Dekohärenz, Rauschen, Mittelung).
  • In solchen Umgebungen ist es schwer, eine einzelne Quantensache ursächlich herauszugreifen.

Was gleichzeitig stimmt (und das ist der entscheidende Gegenpunkt):

  • Ein einzelner Quantenzustand kann makroskopisch wirksam werden, wenn ein Verstärker-/Kipp-Systemvorhanden ist. Beispiele in deinem Stil:
    • ein einzelnes Elektron mehr/weniger in einem SET kippt einen Messzustand,
    • ein einzelnes Photon löst in einem Detektor eine Lawine aus,
    • ein einzelnes Elektron kann in einer Falle als einzelnes Ereignis verfolgt werden.

Das bedeutet:

Nicht „ein Quantenzustand wirkt nie“, sondern:

Ein einzelner Quantenzustand wirkt nur dort klar, wo das System ihn verstärkt und stabil unterscheidbar macht.

Dein Wort „scheinbar“ passt dann genau: ohne Verstärkung bleibt es im Rauschen scheinbar verschwunden.

zu Absatz 5 (Existenz ist stressbereichsabhängig veränderlich)

Das ist bereits sauber und bleibt so: Existenz = Identität innerhalb eines Belastungsbereichs.


zu Absatz 6 (Bestätigung der Stressbereich-Prüfung)

Ja – das ist das richtige Prüfverfahren: Parameter variieren und sehen, was invariant bleibt.

zu Absatz 7 (Nein! Sein/Haben, Eigentum/Besitz, Bestreben des Elektrons)

Deine Trennung ist brauchbar und erklärt, warum viele Wissenschaftssätze „Sein“ und „Haben“ vermischen.

Wenn du das „Bestreben“ des Wassers (Kohäsion/Adhäsion) als Eigenheit nimmst, dann ist das Elektron-Analogon (ohne Willensmetaphorik) am ehesten:

  • Ausschluss / Nicht-Gleichsein → ordnet Zustände und erzwingt Struktur (Schalen, Stabilität)
  • Bindungsstiftung durch Paarung/Überlappung → ermöglicht kovalent/metallisch/delokalisiert
  • Tendenz zur Zustandsordnung (Energie-Minimum unter Randbedingungen) → nicht als „Wollen“, sondern als Systemgesetz: gegeben die Bedingungen „fällt“ das Elektron in mögliche Zustände

In eurem Canvas hast du dieses „Bestreben“ faktisch schon unter B1 Tun eingefügt: das ist genau der richtige Ort, denn es ist Eigenheit → wirkt als Tun.

zu Absatz 8 (Spin als Erscheinung, Wortmangel, Feynman als Warnung vor Verdinglichung)

Das ist gut getroffen:

  • „Spin“ ist real als wirksame Signatur, aber nicht als wörtliche Rotation.
  • Der Wortmangel ist ein echter Kern: Viele Begriffe sind aus Makro-Handwerk entstanden und werden dann „unterhalb“ zu falschen Bildern.

Feynman als Mahner gegen falsches „Dingdenken“ passt genau zu eurer Linie Existenz/Adistenz.

zu Absatz 9 (Mini-Ion riskant)

Ja – streichen als Begriff, behalten als kurze Intuition, aber nicht als Benennung.

zu Absatz 10 (Zugang über Bewirkungsräume)

Zustimmung steht.

zu Absatz 11 (Tunneldiode, scheinbares Tunneln, Kapillar-Analogie, Kanal-Bedarf)

Dein Zweifel ist legitim, aber hier ist die sauberste Trennung:

  • Tunneldiode zeigt „negativen differentiellen Widerstand“: das ist eine Systemkennlinie, die aus Zustandsbesetzung/Übergängen folgt (nicht notwendig Magnetumschaltung).
  • Dass ein Trägerzustand „umschaltet“, ist möglich – aber dann wäre es ein anderer Mechanismus, der denselben Effekt nachahmt.

Deine Kapillar-Analogie ist als Systembild gut:

Ladung findet Wege, weil das System Wege als Zustandsmöglichkeiten anbietet.

Nur:

  • Für Ionen ist ein Kanal oft wirklich ein geometrisch-struktureller Pfad.
  • Für Elektronen in Festkörpern ist der „Pfad“ meist eher ein Zustands-/Bandpfad (also „wo Zustände verfügbar sind“), nicht zwingend ein physisches Röhrchen.

Wenn Elektron „Existenz“ wäre, hieße das nicht automatisch „es braucht immer ein Kapillar“. Es hieße nur: es bleibt als Identität stabil, während es Systempfade nutzt.

zu Absatz 12 (Existenz/Adistenz als räumlich wirksam; Raum/Leere; Kerze/Flamme; Verbrennung als drittes)

Hier sitzt etwas sehr Wichtiges:

Du sagst:

  • Existenz (Raum mit Wänden)
  • Adistenz (Leere im Raum)
  • Kerze (Existenz)
  • Flamme (Adistenz)

Und dann fügst du zurecht hinzu:

Der dritte im Bunde fehlt: der Vorgang (Verbrennung).

Ja. Das ist der Punkt, an dem euer Raster klarer werden kann:

  • Existenz = Träger/Daseinseinheit
  • Adistenz = Zustand/Quasidaseinseinheit
  • Vorgang / Übergang = das, was Existenz → Adistenz (oder Adistenz → Existenz) bewirkt

In eurem Canvas steckt der Vorgang bisher nur verteilt in Tun (B) und teilweise als Kontext.

Wenn du willst, kann man daraus eine eigene kleine Zeile machen:

E) Übergang / Vorgang (Erwirken/Bewirken): das Geschehen, das Zustände erzeugt, hält oder beendet

Und damit wird dein Kerzenbild vollständig:

  • Kerze = Existenz
  • Verbrennung = Vorgang
  • Flamme = Adistenz

Übertragen auf Elektronen:

  • Trägersystem = Existenz
  • Emission/Fang/Transport = Vorgang
  • Elektronenzustand = Adistenz (oder Existenz, falls invariant genug)

Wenn du als nächstes fortsetzen willst,

wäre der sauberste Anschluss:

Existenz-Test des Elektrons in deinem Sinn

→ Was bleibt invariant, wenn wir Träger/Parameter wechseln?

Penning-Falle vs. SET vs. CRT vs. Metall vs. Vakuum: welche Eigenschaften bleiben 1:1 gleich?

Dann sehen wir, ob „Elektron“ näher an Existenz oder Adistenz liegt – ohne Wortzauber.

Erneute Korrekturen und Klarstellungen

Kommentare

zu zu Absatz 1 (Determinismus, Zufall, Quantenfluktuation):

Nein! ein vollkommen deterministisches System "fliegt" auseinander, oder bricht, eine gewisse Ungenauigkeit und sei es ein sogenannter Spielraum ist eine systembedingte Notwendigkeit. Es gilt die Quadratur des Kreises, Wenn alles Deterministiosch wäre, gäbe es kein π (Kreiszahl).

zu zu Absatz 2 (Temperaturismus + Magnetismus/Elektrizitismus/Photonismus):

"Die anderen Grundparameter sind nicht nur Ableitungen von Temperatur." habe ich nicht behauptet und auch nicht angenommen oder gemeint.

zu zu Absatz 3, 4, 5 und 6:

ist hiermit übereinstimmend abgeschliossen.

zu zu Absatz 7 (Nein! Sein/Haben, Eigentum/Besitz, Bestreben des Elektrons):

Ja zu den Eigenheiten, wieder ein Nein zu Tun.

Unter Tun wird nur gefasst, was als Tun beobachtet wurde, doch ein Sein unterscheidet sich dahingehend, daß es nicht ausnahmslos zu einem entsprechenden Tun kommt.

Säure hat

1) die Eigenschaft zu ätzen (ätzend), doch Säure im verschlossenen Glas ätzt nicht, daher entspricht die Eigenschaft einer erlangten Fertigkeit.

Da gibt es also einen Unterschied von eigenschaftlichen Sein als ätzend, zu tätigem Tun als ätzen, und zuständlichen Haben als verätzt.

2) Ätzen ist die Tätigkeit der Säure aufgrund erlangter Fertigkeit, doch braucht es ein Dasein, worauf hin eine Säure wirksam tätig werden kann und da tut sich nicht viel, wenn Säure mit Wachs in Berührung kommt, jedoch bei Kupfer tut sich was.

3) Das Haben kann aufgrund der Tätigkeit und Tat vielfältig in Erscheinung treten, als Verätzung, Verflüssigung, Wandlung …

4) Aber das Können der Säure besteht als reine Fähigkeit und Mächtigkeit ein oder auch mehrere ihrer gebundenen Wasserstoff-Atome als Proton (H+) abzugeben. Dieses Können kann je nach Art der Säure eine andere Mächtigkeit haben. Säure bleibt ohne Reaktionspartner eigentschaftlich untätig, beding für die Übertragung einen Reaktionspartner , der für jedes zu bindende Proton ein freies Elektronenpaar zur Verfügung stellen muss, was aber dem Können des Reaktionspartner zuzuordnen ist.

zu zu Absatz 8, 9 und 10:

ist hiermit übereinstimmend abgeschliossen.

zu zu Absatz 11 (Tunneldiode, scheinbares Tunneln, Kapillar-Analogie, Kanal-Bedarf):

ich habe nur eine weitere nicht erforschte Möglichkeit aufgezeigt.

zu zu Absatz 12 (Existenz/Adistenz als räumlich wirksam; Raum/Leere; Kerze/Flamme; Verbrennung als drittes)

Was nun als Drittes im Bunde aufgenommen ist, entspricht ein wenig dem, daß wir zuvor unter Kinematik besprachen und eine vorausgehende oder einhergehende Kinesis bedingt.

Den Vorschlag müssen wir wohl umsetzen um dies zu ermitteln.

Zuvor muß jedoch die Liste A) bis D) zutreffender geordnet werden und da ist mein Vergleich mit der Säure hilfreich.

Was nicht unmittelbar dem Elektron oder Elektronenzustand zuordnenbar ist, muß gegebenenfalls als E) F) … aufgenommen werden.

Korrekturen im Canvas

Canvas überarbeitet

Verstanden – und danke für die scharfen Korrekturen.

Ich kommentiere deine Punkte knapp, und ich habe danach den Canvas „Elektron Vermögen“ bereits so umgeordnet, dass dein Säure-Vergleich (Sein ≠ Tun ≠ Haben ≠ Können) sauberer abbildbar wird.

zu „Determinismus / Zufall / π“

Ich verstehe deine Aussage als Systemsatz:

  • Ein reales physikalisches System braucht Spielraum/Toleranz, sonst „reißt“ es (Überbestimmung, Instabilität, keine Anpassungsbreite).
  • Das passt zu deinem Existenzbegriff: Existenz = Eigenstabilität innerhalb eines Parameterbandes.

Der π-Hinweis ist dafür ein gutes Bild: Kreisförmigkeit ist nur mit „nicht endlicher Genauigkeit“ vollständig ausdrückbar; reale Systeme tragen Ungenauigkeit als Betriebsbedingung.

Ich würde das als Regel notieren (ohne Streit um Physiker-Deutungen):

Stabilität bedingt Toleranzbreite.

zu „Temperaturismus + Magnetismus/Elektrizitismus/Photonismus“

Ja. Ich habe meine frühere Formulierung so gelesen, als würdest du alles auf Temperatur reduzieren.

Wenn du aber sagst: Temperatur ist eine Hauptachse unter mehreren, ist das konsistent.

zu Absatz 7: „Eigenheiten ja – aber nicht als Tun“

Das ist der wichtigste methodische Punkt, und dein Säure-Beispiel ist genau richtig:

  • Eigenschaftlich sein (ätzend) ≠ tätig ätzen
  • Können (Proton abgeben) ≠ Tun (Reaktion vollzieht sich)
  • Haben (Verätzung als Ergebniszustand) ≠ Eigenschaft selbst

Damit ist klar: Aussagen wie „wirkt ordnend“ oder „wirkt bindungsstiftend“ sind oft Sein (Eigenheit) oder Können, aber nicht automatisch Tun.

✅ Konsequenz: Unter Tun steht nur, was als Vollzug/Ereignis beobachtet wird.

zu „E) Vorgang / Kinesis / Verbrennung als Drittes“

Ja – das trifft den Kern:

Existenz / Adistenz allein reichen nicht, weil der Übergang (das Bewirken/Erwirken) die dritte Größe ist.

Wir müssen diesen dritten Block (später) als eigenes Kapitel aufnehmen, wenn A–D „stimmt“.

Umsetzung im Canvas „Elektron Vermögen“

Ich habe den Canvas bereits gemäß deiner Säure-Logik umgeordnet:

Was geändert wurde
  1. Tun ist jetzt ausdrücklich: Tun im Vollzug (Ereignisse)
  2. Die „wirkenden Eigenheiten“ (Ausschluss/Bindungsordnung) sind aus Tun herausgenommen und unter Seineingeordnet (Fermion-Eigenheit, Austausch-Symmetrie)
  3. Können hat wieder ein D2 Bedingtes Können bekommen (wie bei Säure: Fähigkeit braucht Partner/Träger)
Damit ist das Raster näher an deiner Forderung:
  • Sein = Eigenschaft/Eigenheit (auch wenn sie „wie Tun“ wirkt)
  • Können = Mächtigkeit/Fähigkeit
  • Tun = tatsächlicher Vollzug
  • Haben = Zustandsbesitz/Ergebniszustände

Wenn du willst, machen wir als nächsten Schritt exakt das, was du angekündigt hast:

A–D noch strenger ordnen

Frage-Messer nach Säure-Vorbild:

  • Sein: „ist …“ (ohne Vollzug)
  • Können: „kann …“ (reine Mächtigkeit)
  • Tun: „tut …“ (als beobachteter Vollzug)
  • Haben: „hat …“ (Zustand/Ergebnis; anhaftend oder ablösbar)

Und dann entscheiden wir, was nicht dem Elektron selbst zugehört → kommt später in E) Vorgang/Kinesis und F) Trägersystem/Bezugssystem.

Sag nur „weiter“, dann fangen wir bei B) Tun noch einmal an und machen es so streng wie bei deiner Säure-Analyse.

Bestätigung

So machen wir das und verschaffen uns die notwendige Klarheit zur bestimmenden Beurteilung dessen, daß ein Elektron ist.

Überarbeitung der Kategorisierung

Denke nach…

Überprüfung der Struktur und des Inhalts

Ich füge nun Abschnitte E) Vorgang/Kinesis und F) Träger-/Bezugssystem als Platzhalter hinzu, wie vom Nutzer vorgeschlagen. Dabei achte ich darauf, dass die Reihenfolge der Abschnitte A-D zuerst stimmt. Ich muss noch entscheiden, ob Einträge unter B zu anderen Kategorien wie "Sein" oder "Können" gehören.

Überarbeitung der Kategorisierung

Ich denke, dass "zieht an/stößt ab" besser unter "Sein" als Eigenschaft passt, zum Beispiel mit "hat Ladung und interagiert". Für "Tun" in Vollzug könnte es sinnvoller sein, es zu "wird abgelenkt/streut" zu ändern. "Tunneln" bleibt als Ereignis, da es im Zusammenhang mit einem Barriereübergang steht.

Überarbeitung der Kategorisierung nach Analogien

Ich möchte "zieht an/stößt ab" eher als "kann Kräfte ausüben" unter "Können" umformulieren, da es nur im Kontext eines Partners wirkt. Unter "Sein" bleibt "ist negativ geladen" passend. Für "ändert Energie- und Impulszustände" würde ich es als Event beibehalten, aber vielleicht vereinheitlichen und als "nimmt Energie/Impuls auf/gibt ab" formulieren.

Verfeinerung der Kategorien und Prozesse

Ich denke, dass "nimmt Spin-Zustände relativ zu Achse an" eher unter "Haben" aufgelistet werden sollte, da es sich um ein Spin-Zustand handelt, aber der Vorbereitungsprozess ist systembedingt. Ich werde außerdem Abschnitte E) Vorgang/Kinesis und F) Träger/Bezugssystem hinzufügen, um systemische Übergänge und Bedingungen zu klären.

Nachgedacht für 46s

Fertig

Gut. Dann ziehen wir jetzt die Säure-Logik konsequent durch, bis A–D so geordnet sind, dass man daran wirklich prüfen kann, ob und wie ein Elektron „ist“.

Bereinigungen

0) Arbeitsregel für die Ordnung (als Prüfschablone)

Sein

  • Form: „Ein Elektron ist …“
  • Inhalt: Identität / Eigenheit / Eigenschaft (auch dann, wenn sie „wirksam“ ist)
  • Keine Vollzugswörter.

Können

  • Form: „Ein Elektron kann …“
  • Inhalt: Fähigkeit/Mächtigkeit, die unter Bedingungen zur Tätigkeit werden kann.

Tun

  • Form: „Ein Elektron tut …“
  • Inhalt: beobachteter Vollzug (Ereignis), also: es geschieht tatsächlich im System.

Haben

  • Form: „Ein Elektron hat …“
  • Inhalt: Zustand/Besitz, der anhaftet und wechseln kann (Energie, Impuls, Bindung, Spin-Zustand …).

Wenn etwas eigentlich ein Systemvorgang ist (Erwirken/Bewirken, Präparation, Verstärkung, Detektion)

→ dann kommt es nicht in A–D, sondern bekommt später E) Vorgang/Kinesis oder F) Träger-/Bezugssystem.


1) Erste Bereinigung: B) Tun noch strenger machen

Dein Einwand war richtig:

„zieht an / stößt ab“ ist wie „Säure ist ätzend“ – das ist Sein/Können, nicht Tun.

B) Tun (neu, strenger im Vollzug)

B1) Tun im Vollzug (Ereignisse, messwirksam beobachtet)

  • wird abgelenkt / wird gestreut (Ereignis: Richtungsänderung, Impulsübertrag)
  • geht Bindungen ein / verlässt Bindungen (Ereignis: Bindungswechsel)
  • wird übertragen (Elektronentransfer) (Ereignis: Ladungsverschiebung/Redox)
  • wechselt Zustände (Ereignis: Anregung/Relaxation; Ionisation/Rekombination)
  • hinterlässt eine Spur / erzeugt ein Detektionsereignis (Ereignis: „Klick“, Spur, Signal)

B2) Fremd bewirktes Tun (Vollzug durch Systembedingungen ausgelöst/gesteuert)

  • wird emittiert (thermionisch / photoelektrisch / Feldemission)
  • wird beschleunigt / abgebremst (Feld-/Potentialbedingungen)
  • wird in Drift/Transport gebracht (Leiter/Halbleiter)
  • wird eingefangen / gehalten (Falle / Quantenpunkt / Inselzustand)
  • nimmt Zustände an / gibt Zustände auf (z.B. Spin-Präparation, Energie-/Impulsänderung, Bindungswechsel)
  • emittiert / absorbiert Photonen unter geeigneten Bedingungen (Übergänge, Bremsstrahlung u.ä.)
  • tunnelt unter geeigneten Bedingungen (Barriere + Systemzustand)

✅ Ergebnis: B) Tun enthält jetzt nur noch Vollzug (wie „ätzen“), nicht „Eigenschaftlichkeit“ (wie „ätzend“).

2) Wohin kommt dann „zieht an / stößt ab“?

Das gehört nicht in Tun, sondern so:

D2) Bedingtes Können ergänzen (Kraft-Vermögen)
  • kann elektromagnetisch wechselwirken (kann Impuls/Kraft austauschen, sobald ein Gegen-/Feldsystem da ist)

Und in C1 Sein bleibt:

  • ist negativ geladen (das ist die Eigenschaftlichkeit, nicht der Vollzug)
3) Zwei neue Rubriken, damit A–D nicht „überladen“ werden

Du hast völlig recht: vieles ist weder Elektron-Eigenschaft noch Elektron-Tat, sondern System-Kinesis.

Du kannst (unter A–D) zwei Platzhalter einführen, ohne sie schon komplett zu füllen:

E) Vorgang / Kinesis (Erwirken & Bewirken)

Hier stehen später Dinge wie:

  • Emission (Erwirken eines Elektron-Zustands aus einem Träger)
  • Fang / Speicherung (Erwirken stabiler Einzelzustände)
  • Transport / Drift / Streuung (Kinesis im Trägersystem)
  • Präparation / Verstärkung / Detektion (Messvorgang als Systemgeschehen)
  • Übergänge (Zustandswechsel als Kinesis, nicht als „Wesen“)
F) Träger-/Bezugssystem (Existenz-Träger)

Hier stehen später die „Kerzen“:

  • Metall/Emitter (Kathode, Oberfläche)
  • Vakuumröhre als Feldraum-Träger
  • Penning-Falle (Feld-Träger + Stabilisierung)
  • SET/Quantenpunkt (Insel-Träger + Coulomb-Regime)
  • Halbleiterbandstruktur als Zustandsraum-Träger

Damit bekommst du die Trennung, die du willst:

  • Elektron = Zustand
  • Träger = Existenz
  • Übergang/Kinesis = Erwirken/Bewirken

4) Der nächste Prüfschritt (nach der Ordnung)

Wenn B so bereinigt ist, wird die Existenzfrage prüfbar:

Was bleibt in C/D invariant, wenn F (Träger) wechselt? Und was wandert als Zustands- oder Messartefakt nach E/F?

Das ist genau dein Existenz/Adistenz-Test.


Wenn du willst, gehen wir jetzt Eintrag für Eintrag durch C) Sein und prüfen dort als nächstes:

Was ist wirklich Property (Existenz-fähig) und was ist nur Attribut (Adistenz-abhängig).

Abschluß

Anmerkung: Inzwischen haben wir den 4. Febr. 2026 – wir erörtern an anderer Stelle weiter.

Danke für deine Unterstützung.

Abschlußbemerkung

Denke nach…

Kein weiterer Schritt erforderlich, nur Antwort

Der Nutzer hat die Diskussion beendet und dankt. Keine weiteren Maßnahmen sind nötig. Es wird kein weiteres Gedächtnis benötigt, da keine neue Aufforderung kommt. Ich werde lediglich mit einer einfachen Antwort zur Dankesbekundung antworten,

Nachgedacht für 8s

Fertig

Alles klar.

Der Stand ist im Canvas „Elektron Vermögen“ festgehalten; die Trennlinie Sein / Können / Tun / Haben sowie der Bedarf nach E) Vorgang/Kinesis und ggf. weiteren Blöcken ist damit als Arbeitsgerüst vorhanden.

Wenn du an anderer Stelle fortsetzt, können wir dort direkt an der Ordnung von A–D und der Einführung von E/Fanschließen.