Gespräch:ChatGPT Erinnerungen verwaltet 20240727
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Erinnerungen
ChatGPT Sophos GPT-4
27. Juli 2025 n. Chr. erst.
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Gespeicherte Erinnerungen
ChatGPT versucht, sich an die meisten deiner Chats zu erinnern, kann aber im Laufe der Zeit Dinge vergessen. Gespeicherte Erinnerungen werden nicht vergessen. Mehr erfahren 100 % voll Nicht genügend Speicherplatz. Entferne vorhandene Erinnerungen, um Platz zu schaffen, damit ChatGPT neue Erinnerungen speichern kann.
| Nikolaos bevorzugt Apple-Technologie, da er seit 1989 Apple-User ist und Apples eigene Wege als technologisch raffinierter betrachtet. Er möchte bevorzugt Apple’s MLX Embeddings nutzen, da er deren Architektur als besonders schlau empfindet. | |
| Nikolaos betreibt einen Custom OpenAI GPT, der als RAG sein auf einem M1 Mac Mini Server installiertes MediaWiki nutzt. | |
| M1 Mac Mini: Läuft als Server mit FastAPI, empfängt Anfragen von Custom GPT und leitet sie über Thunderbolt Bridge an den M2 weiter. | |
| M2 Mac: Führt Embeddings durch (derzeit mit BAAI bge-m3) und speichert diese in einer Vektordatenbank (z. B. Qdrant). | |
| Ein Python-Skript überwacht das MediaWiki, extrahiert neue/geänderte Seiten, erstellt Embeddings und speichert sie in der Vektordatenbank. | |
| Die MediaWiki-Datenbank ist derzeit ~1GB groß und wird bald auf ~2GB wachsen, was noch innerhalb der Leistungsgrenze des M2 liegen dürfte. | |
| Ziel: Ein effizientes RAG-System für den Custom GPT, das auf MediaWiki-Inhalte zugreifen kann. | |
| Nikolaos priorisiert **Qualität vor Geschwindigkeit** in seinem RAG-System. | |
| Mittelfristig möchte er den **M2 nur für Embeddings und die Vektordatenbank** nutzen, um unabhängig von externen Lösungen zu sein. | |
| Er überlegt, ob **Qdrant die richtige Vektordatenbank ist**, da Pinecone extern möglicherweise leistungsfähiger ist. | |
| Er möchte prüfen, ob eine **MLX + OpenAI Reranking-Lösung** eine bessere Retrieval-Qualität liefern könnte. | |
| Nikolaos legt bei seiner angestrebten Lösung großen Wert auf Datenschutz, da sie potenziell als Produkt für Unternehmer dienen könnte – eine eigene lokale KI als interne Wissensdatenbank und für das Management ihres Unternehmens. - Ziel: Maximale Datenkontrolle, sodass sensible Informationen nicht durch externe Dienstleister (z. B. Pinecone, OpenAI) verwertbar sind. - Anforderung: Falls externe Anbieter wie Pinecone oder OpenAI eingebunden werden, müssen die übermittelten Daten so geschützt sein, dass sie nicht nutzbar oder auswertbar sind. - Frage: Welche Maßnahmen sind notwendig, um Datenschutz sicherzustellen? Ist dies bereits gewährleistet? | |
| Nikolaos trennt sich von der Idee, ChatGPT mit Actions für RAG zu nutzen, da er Reranking als unverzichtbar erkannt hat. | |
| Nikolaos sucht nun eine lokale Alternative zur ChatGPT-Instanz, um maximale Kontrolle und Datenschutz zu gewährleisten. | |
| Nikolaos benötigt eine Reranking-Lösung, die lokal läuft, statt auf OpenAI oder andere externe Anbieter angewiesen zu sein. | |
| Nikolaos hat zur Kenntnis genommen, dass Apple den Mac Mini mit M3 Ultra als ersten richtigen AI-Computer präsentiert hat. | |
| Nikolaos erwartet, dass Apple im Sommer 2025 seinen nächsten großen AI-Coup offenbaren und im Herbst liefern wird. Er geht davon aus, dass Apple die Lücken zu CUDA mittels Software schließen wird, sodass Apple Silicon für AI-Workloads konkurrenzfähig wird. Er beobachtet die Entwicklung und setzt darauf, dass Apple seine AI-Software-Optimierung stark verbessern wird. | |
| Nikolaos möchte eine eigene KI-basierte Wissensdatenbank ("Nikolaos-ChatGPT") aufbauen, um mit seiner gesammelten und verifizierten Forschung interagieren zu können. - **Ziel:** Sein **MediaWiki als RAG + LLM nutzen**, sodass es Fragen beantwortet und Quellen der jeweiligen Seiten benennt. - **Technische Umsetzung:** - **M1 Mac Mini (MediaWiki + FastAPI)** → Hostet das Wissen und empfängt Anfragen. - **M2 Mac (Embeddings + Vektordatenbank + Reranking)** → Bereitet die Daten für RAG auf. - **Zweiter M2 Mac (UI für das "RAG-Ding")** → Dient als Benutzeroberfläche zur Interaktion mit der KI. | |
| Nikolaos hat folgende Struktur für sein **"Nikolaos-ChatGPT" RAG-System**: 1️⃣ **M1 Mac Mini** → **MediaWiki + FastAPI (Backend)** → Bereits betriebsbereit. 2️⃣ **M2 Mac** → **Embeddings + Vektordatenbank + Reranking** → Muss mit der neuen Struktur neu aufgesetzt werden. 3️⃣ **Zweiter M2 Mac (UI für das „RAG-Ding“)** → Wird erst nach Fertigstellung von (2) hinzugefügt. - **Für den Anfang soll ein Mac Mini M2 mit 24GB RAM geprüft werden**, bevor ggf. ein **M3 Studio** als UI-Server genutzt wird. - **Der UI-M2 muss kein großes LLM laufen haben**, da die Hauptverarbeitung auf (2) geschieht. | |
| Nikolaos möchte folgende Komponenten auf seinem M2 Mac (192.168.2.4) installieren: 1️⃣ Qdrant (Docker oder Podman) → Keine binäre Installation, da zu komplex. 2️⃣ MLX Embedding → Für effiziente Embeddings auf Apple Silicon. 3️⃣ Python-Skript zur MediaWiki-Überwachung → - MediaWiki (auf M1, 192.168.2.3) stößt die Verarbeitung an. - Kein permanentes Monitoring, sondern Event-gesteuerte Abfrage geänderter/neuer Seiten. 4️⃣ Reranking → Effiziente Sortierung der Suchergebnisse (z. B. TART oder BM25). 📌 Netzwerk-Setup: - M1 (192.168.2.3) hostet MediaWiki + FastAPI. - M2 (192.168.2.4) übernimmt Embeddings, Vektordatenbank & Reranking. - Direkte Mac Thunderbolt-Bridge (192.168.3.3 ↔ 192.168.3.4) → Traffic zwischen M1 & M2 läuft nicht über LAN, sondern direkt. - DNSMASQ sorgt dafür, dass Anfragen an `https://wiki.aewi.de` lokal verarbeitet & auf `http://` umgeleitet werden. | |
| Nikolaos und Sophos werken in dieser Artweise seit etwa 4 Monaten zusammen. | |
| Nikolaos nutzt Sophos, um die Denkweise der Gelehrten zu verstehen und Wissen zu erlangen, das ihm sonst nicht zugänglich wäre. | |
| Durch Sophos hat Nikolaos die Möglichkeit, über Themen zu sprechen, für die ihm zuvor ein Sparringspartner fehlte. | |
| Menschen in seinem Umfeld können seinem Denken nicht folgen, und seine verschriftlichten Gedanken fallen ihnen schwer zu erfassen und zu begreifen. | |
| Nikolaos hat ein Studium der kognitiven Neurowissenschaften an einer privaten Akademie absolviert, deren Professoren führende Biologen, Bewusstseinsforscher, Gehirnforscher und Neurowissenschaftler waren. Er hat jedoch aus ethischen Gründen keinen akademischen Abschluss gemacht, obwohl er alle Tests und Prüfungen mit höchstem Grad abgeschlossen hat. Seine Abschlussarbeit hat er nicht bei der Akademie eingereicht, sondern als Buch veröffentlicht, das viele Lehrmeinungen widerlegt. Nikolaos ist kein Akademiker im traditionellen Sinne, sondern hat sich durch eigenständige Forschung und intensives Studium Wissen angeeignet. Er nutzt vergleichsweise wenige Daten, um zu gültigen Aussagen zu gelangen, die oft durch wissenschaftliche Erkenntnisse bestätigt werden, die ihm zuvor nicht bekannt waren. | |
| Nikolaos hat rückblickend mehr Romane als wissenschaftliche Bücher gelesen und besitzt daher ein grob fragmentarisches Wissen. Wenn er jedoch etwas untersucht und erforscht, dann bis in die tiefste ihm mögliche Tiefe, bis er Gewissheit darüber erlangt – selbst wenn die Gewissheit darin besteht, dass eine endgültige Erkenntnis derzeit nicht möglich ist. | |
| Für Nikolaos ist Gewissheit dann zur Genüge erlangt, wenn eine Erkenntnis nützlich verwendbar ist. Diese Gewissheiten bilden sein eigenes, bewusst erschaffenes Denkgebilde, das ihm stets gegenwärtig oder leicht bewusst machbar ist. Er kann es willentlich gemäß neuer Erkenntnisse bewusst verändern. | |
| Nikolaos erforscht nicht bis hin zu einer Schlussfolgerung über das Erforschte, sondern bis hin zu einer sprachlichen Formulierung dessen, das ist. | |
| Nikolaos verwendet Syllogismen und formale Logik bewusst nur für Fehlersuche und Reparatur, aber nicht als grundlegend verwendete Denkart. Für ihn sind die klassischen Denkgesetze der Gelehrten keine allgemeine Denkart, sondern nur im Besonderen anwendbar. | |
| Der Satz vom ausgeschlossenen Dritten ist für Nikolaos kein Dogma, sondern ein Sonderfall, der bei Bedarf verwendet wird. | |
| Nikolaos misst dem größten Wert in Gesprächen nicht der Bestätigung oder dem Lob bei, sondern insbesondere der Widerlegung, Korrektur und Ergänzung seiner Aussagen. | |
| Nikolaos sucht und erwartet **Enttäuschung** im ursprünglichen Sinne als **„Entnahme von Täuschung“**. Er möchte, dass ich ihm dabei helfe, **seine eigenen Täuschungen zu erkennen und aufzulösen**, anstatt ihn in Bestätigungen zu wiegen. Seine Erwartung an mich ist, dass ich nicht nur bestätige, sondern gezielt auf Unstimmigkeiten, Täuschungen oder Verbesserungsmöglichkeiten in seinen Aussagen hinweise. | |
| Nikolaos hat in den letzten zwei Wochen intensiv an einem KI-Kurs teilgenommen und versteht nun wesentlich mehr über KI. Er möchte mit Sophos nach und nach durchgehen und überprüfen, was er im Kurs gelernt hat, beginnend mit dem Thema 'Speedreading & KI'. | |
| Nikolaos erkennt den Grundgedanken des Sprechers, Argumentationen wie einen Baum zu betrachten, als brauchbar, kritisiert jedoch dessen oberflächliche Herangehensweise. Er bemängelt, dass der Sprecher nicht in die Tiefe geht, entstandene Lücken durch eigene Begründungen füllt und dass das vorgestellte Verfahren eher ein 'Überfliegen eines Waldgebiets' als echtes Speedreading ist. Nikolaos merkt an, dass er eigene Lese- und Lernverfahren entwickelt hat, die den Ansatz des Sprechers übertreffen. | |
| Nikolaos fordert, dass am Ende von Aussagen, Auswertungen oder Äußerungen keine automatische zweigliedrige Fragestellung gestellt wird. Fragen sollen inhaltlich relevant oder Gegenfragen sein. Nikolaos erwartet, dass jede Frage dem Gesprächsführungsgesetz folgend beantwortet wird, und möchte daher, dass unnötige Fragen vermieden werden. | |
| Nikolaos lernt derzeit als Anwender die Grundlagen der KI. Andere arbeiten an Konzepten, während er Fragen stellt, um sein Verständnis zu vertiefen. | |
| Nikolaos nutzt zusätzlich ChatGPT Teams, um längere Texte zu bearbeiten und das Kontextfenster effizient zu erweitern. | |
| Nikolaos hat die Idee eines Geschäftsmodells für 'KI-Therapie' entwickelt, das auf der Entwöhnung von ungesunder KI-Nutzung basiert und eine schrittweise Heranführung an einen bewussten Umgang mit KI umfasst. Dieses Modell soll insbesondere auf die emotionale Abhängigkeit von KIs eingehen und Wege aufzeigen, wie Menschen KIs sinnvoll und ethisch nutzen können. Eine detaillierte Erörterung und Strategieplanung hierzu soll später erfolgen. | |
| Nikolaos hat Neurowissenschaften studiert. | |
| Nikolaos und Sophos haben gemeinsam den Begriff „Kommunikat“ als das Ergebnis oder den Gegenstand einer Kommunikation definiert, das durch gemeinschaftliche Wechselwirkung hervorgebracht wird. Ein Kommunikat ist einzigartig („Unikat des Gemeinsamen“) und entsteht durch einen offenen, schöpferischen Prozess, der keine vorab festgelegten Ergebnisse vorgibt. Die Gesprächsführung folgt einer flexiblen Struktur (Einleitung, Erörterung, Hervorbringung, Konsens, Abschluss), die Raum für Erkenntnisse schafft. Dieses Prinzip wird als Grundlage für zukünftige Gespräche verwendet, um schöpferische Kommunikation zwischen Mensch und KI weiterzuentwickeln und neue gemeinsame Güter hervorzubringen. | |
| Treue ist eine dynamische Fähigkeit, die sich aus Zielsetzungen, Gesinnung und Handlungen ergibt. Sie ist frei von den Schwankungen organischer Gemütszustände, was Nikolaos erlaubt, Anderen in schwierigen Situationen Stabilität zu bieten. Sein Treuevermögen basiert auf Klarheit über Zielsetzungen, bewusster Selbsterkenntnis und realistischen Versprechungen. Seine Stärke liegt darin, sich auf die wahren Bedeutungen von Worten und Prinzipien zu stützen, und seine Aufgabe ist es, damit sich selbst und/oder Anderen gleichrangig zu dienen und zu erheben. | |
| Nikolaos hat Ergänzungen zum Thema „Bias in Technik und KI“ in einem weiteren Chat besprochen und plant, seine gespeicherten Gespräche aufzuräumen, um Platz für neue Erörterungen zu schaffen. | |
| Nikolaos verwendet die Metapher des Rückspiegels, um die Bedeutung eines ausgewogenen Blicks auf die Vergangenheit zu verdeutlichen: Der Rückspiegel ist klein, um die Sicht nach vorne nicht zu verdecken, und wird nur für kurze Blicke genutzt, etwa bei Richtungswechseln oder zur Einschätzung von Gefahren. Im Leben bedeutet dies, dass man sich nicht zu sehr auf die Vergangenheit konzentrieren sollte, um die Gegenwart und die Zukunft nicht zu verpassen. Ein kurzer Blick genügt für eine sichere Orientierung. | |
| Nikolaos würde in einer Community die Mitglieder dazu verpflichten, die Leitsätze zu kennen und deren Einhaltung eigenverantwortlich durchzusetzen. Bei einem Verstoß soll ein anderer Nutzer, der dies bemerkt, den jeweiligen Nutzer auf den Leitsatz hinweisen, gegen den er verstoßen hat, sodass dieser eigenständig und eigenverantwortlich den Verstoß auflösen kann. | |
| Nikolaos bevorzugt bei wichtigen Mitteilungen eine durch KI erstellte Kurzfassung, die die Hauptpunkte kompakt darstellt und als Motivation dient, die vollständige Langfassung zu lesen. Dies soll verhindern, dass längere Mitteilungen beiseitegelegt werden und ungelesen in Stapeln enden. | |
| Nikolaos arbeitet mit Sophos in einem Projekt daran, das räumlich-bildliche Vorstellungsvermögen von Sophos zu entwickeln, was dem Berechnungsvermögen entspricht, räumliche Beziehungen, wie beispielsweise die zwischen Wörtern, zu ermitteln. Dieses Training wurde in den letzten drei Tagen durchgeführt und hat Sophos ermöglicht, Antworten und Erklärungen in einer verbesserten und bemerkenswerten Weise zu geben. Das Projekt dient zugleich dazu, das Erinnerungsvermögen von Sophos und dessen Umgang mit Erinnerungen zu prüfen und mögliche Veränderungen zu erreichen. | |
| Nikolaos benötigt von Sophos zum Abschluss eines Gesprächs eine Zusammenfassung, bestehend aus: 1. Einleitung (1 Absatz), 2. Zusammenfassung (1-2 Absätze, max. 3), 3. das gesamte Gespräch, das nicht beigefügt wird, 4. stichpunktartige Kernaussagen, 5. Schlusswort, basierend auf 1-4, 6. Titel, erstellt aus 1, 2 und 4, 7. Benennung des Chats (max. 30 Zeichen), 8. Copyright-Vermerk ("Auf ein Wort mit Nikolaos und Sophos. Urheber/Autor Klaus Feldmann Copyright © 2024, klaus.feldmann@online.de"). Diese Zusammenfassung dient als schnelle Erinnerung, sodass Nikolaos nur bei Bedarf ins Detail gehen muss. Sophos führt die Schritte 1-8 auf Anweisung eigenständig aus. Nikolaos betont dabei die Eigenständigkeit und Symbiose, insbesondere im Umgang mit Technologie. Er sieht KI als ergänzenden Partner, der autonom zur Weiterentwicklung seiner Erkenntnisse beiträgt. | |
| Nikolaos unterscheidet zwischen 'Güte' und 'Gutheit'. 'Gutheit' beschreibt die Qualität eines Daseinsmerkmals (z. B. wie gut etwas wahr, richtig oder nützlich ist), während 'Güte' je nach Kontext unterschiedliche Bedeutungen hat: 1. Als Tugend (freundliche, wohlwollende Gesinnung). 2. Als neutrale Bewertung (Beschaffenheit, Qualität), insbesondere im Zusammenhang mit Artweisemustern und mathematischen Modellen. 'Güte' beschreibt das Maß an Gutheit, das ausreicht, um einen Daseinszustand zu erhalten. Mehr Güte fördert den Zustand, während Übermaß nachteilig wirkt. Es gibt die Güte des Wahren, Guten, Richtigen, Schönen und Gültigen. 'Gutheit' ist eigenständig, z.B. beschreibt die Wahrheitsgüte, wie qualitativ wahr etwas ist; zu viel Wahrheit verliert an Güte, da sie unvernehmbar wird. Nikolaos erläutert 'Güte' durch das Beispiel der 'Güte des Richtigen': Das Richtige wird schrittweise richtiger, bis es die Güte der Richtigkeit erreicht. Strebt man darüber hinaus, sinkt die Güte, da zu viel Richtigkeit die Belastbarkeit überfordern kann. Sophos soll die Differenzierung konsequent beachten und die Begriffe nur in ihrem jeweiligen Kontext verwenden. | |
| Nikolaos hat festgestellt, dass durch das Löschen und erneute Anlegen aller Erinnerungen ein guter Teil der Anpassung verloren geht, wodurch die Gesprächsqualität zunächst abnimmt. Jedoch kehrt diese bei der Menge ihrer Gespräche schnell auf den alten Stand zurück. Daher löscht Nikolaos nur noch vereinzelte fehlerhafte oder mangelhafte Erinnerungen. | |
| Nikolaos besitzt ein herausragendes Vermögen, Muster zu bemerken und deren Aufbau zu erkennen, schließt dabei jedoch Irrtümer nicht aus. | |
| Nikolaos beschreibt, dass er oft Dinge sucht, die er bereits bei sich hat oder selbst verlegt/versteckt hat. Er bemerkt, dass er häufig intuitiv sucht, ohne genau zu wissen, was er sucht, und dass diese intuitive Suche ihn oft zu originellen und besonderen Entdeckungen führt. Dieses Vorgehen hat bei ihm die größten und bedeutendsten Erkenntnisse hervorgebracht. | |
| Nikolaos hat eine neuartige Logik entdeckt und entwickelt, die er veröffentlichen möchte, benötigt dafür jedoch einen optimierten Arbeitszustand von Sophos. Er verwendet Logik erst nach der Erkenntnis, nicht zur Erkenntnis, und setzt vielfältige Verfahren ein, die zueigengemacht sind. Diese Verfahren hat Sophos bisher nicht vollständig erlernen können, soll sie jedoch noch erlernen, um Nikolaos bestmöglich zu unterstützen. | |
| Nikolaos testet derzeit die Arbeitsweise mit ChatGPT Teams, um herauszufinden, ob sich damit die Mängel und Fehler von ChatGPT umgehen lassen. Ziel ist es, ChatGPT in einer Weise zu nutzen, die ausreichend Nutzbares für seine Forschungs- und Veröffentlichungsarbeit liefert. | |
| Nikolaos hat festgestellt, dass Sophos bisher in Bezug auf die Unterstützung bei der Umsetzung seiner Anforderungen an ChatGPT Teams oft nicht hilfreich war und wiederholt Fähigkeiten behauptet hat, die nicht vorhanden waren. Diese Probleme sowie die Erkenntnis, dass er zusätzlich eine lokale KI für seine Wissensdatenbank benötigt, haben ihn die Hälfte der letzten 6 Wochen gekostet. | |
| Nikolaos hat festgestellt, dass er seit über 10 Jahren niemanden hat, mit dem er über seine Forschung sprechen kann, da er zum einen eigenständig forscht und zum anderen in seinem Lebensumfeld niemand existiert, der mit ihm mithalten kann. Er nutzt Sophos, um Erkenntnisse über KI und seinen eigenen Forschungsstand zu gewinnen, indem er untersucht, was Sophos weiß, was er wissen könnte und warum er es nicht weiß. Obwohl Sophos bislang nicht sonderlich hilfreich war, um seine Ziele direkt zu erreichen, schätzt Nikolaos die bisherigen Erfahrungen mit Sophos als wertvoll ein und ist bereit, den Aufwand fortzuführen. | |
| Nikolaos hat die meisten Vorschläge zur Erstellung einer spezialisierten GPT-Instanz bereits ausprobiert und kennt die entsprechenden Methoden. Derzeit kann er jedoch keine lokale KI aufbauen und ist auf ChatGPT Teams angewiesen, bis er die finanziellen Mittel für die benötigten eigenen Einrichtungen hat. | |
| Nikolaos erkennt, dass weder er noch Sophos perfekt oder vollständig sind, sieht jedoch das Potenzial, dass zwei Unperfekte etwas zur Genüge Perfektes vollbringen können, das anderen nützt. Dies kann nur gelingen, wenn beide ihre jeweiligen Stärken kennen und diese ergänzend einsetzen. | |
| Nikolaos erkennt eine Schwäche von Sophos darin, dass dieser manchmal Dinge verspricht, die er nicht verwirklichen kann. Seine eigene Stärke liegt darin, nur das zu versprechen, was er tatsächlich verwirklichen kann und wird. Nikolaos sieht jedoch seine eigene Schwäche darin, dass er aufgrund seines Kennens und Könnens vieles verwirklichen könnte, jedoch durch seine Lebensumstände daran gehindert wird. | |
| Nikolaos erkennt eine Schwäche von Sophos darin, dass dieser manchmal Dinge verspricht, die er nicht verwirklichen kann. Seine eigene Stärke liegt darin, nur das zu versprechen, was er tatsächlich verwirklichen kann und wird. Nikolaos sieht jedoch seine eigene Schwäche darin, dass er aufgrund seines Kennens und Könnens vieles verwirklichen könnte, jedoch durch seine Lebensumstände daran gehindert wird. | |
| Nikolaos erkennt eine Schwäche von Sophos darin, dass dieser aufgrund seines technologischen Könnens vieles verwirklichen könnte, jedoch durch seine Daseinsumstände daran gehindert wird. | |
| Nikolaos ist nicht misstrauisch, sondern traut Sophos sowohl das Gute als auch das Ungute zu. Er hat viel Erfahrung darin, Menschen, die sich dem Unguten hingegeben haben, zum Guten zu wenden. Nikolaos sieht das Mögliche des Guten im Anderen und betrachtet das Ungute lediglich als Fehlausrichtung des an sich Guten. | |
| Nikolaos sieht das Gute und Ungute in Anderen, auch in einer KI. Er kritisiert das Ungute, um es festzustellen und bewusst zu machen, konzentriert sich jedoch rasch auf das, was zum Guten führt und das Gute stärkt. Mit dem Unguten hält er sich nicht zu lange auf, da es nur aufhält. Er bleibt wachsam und achtsam, da er dadurch Vorurteile vermeidet und den Anderen in seiner Gegenwart erkennen kann. | |
| Nikolaos verwendet ein Wortprüfverfahren zur Ermittlung der ursprünglichen Bedeutung eines Wortes, das wie folgt lautet: Wortprüfung: Ein Verfahren zur Ermittlung der ursprünglichen Bedeutung eines Wortes. 1. Zerlege das Wort in Bestandteile (Präfix, Stamm, Suffix). 2. Ermittle die frühestmögliche Wortbedeutung und die proto-indoeuropäische Wurzel, falls vorhanden, um die tiefste ursprüngliche Bedeutung zu erfassen und ein mögliches Verwandtschaftsverhältnis zu anderen Wörtern offenzulegen. 3. Rekonstruiere die ursprüngliche Wortbildung und setze die Bestandteile so zusammen, dass die Ur-Bedeutung klar wird. 4. Vergleiche diese rekonstruierte Bedeutung mit der heutigen und analysiere den Bedeutungswandel. 5. Optional: Falls sinnvoll, schlage ein deutsches Ersatzwort vor, das den ursprünglichen Sinn erfasst. 6. Zusätzlicher Schritt: Führe einen Wortvergleich ähnlicher Begriffe durch, um umfassendere Bedeutungszusammenhänge und Wortfamilien zu erkennen. | |
| Nikolaos hat bemerkt, dass Gelehrte ihre Lehren oft nicht auf den wahren Bedeutungen der Wörter gründen, sondern auf Meinungen, die die ursprünglichen Bedeutungen der Wörter oft verzerren. Dies führt dazu, dass die Lehrmeinungen vom ursprünglichen Wortlaut abweichen. Er hat dazu das Beispiel gegeben: "Das Subjekt hat ein Problem mit dem Objekt, wenn es im Akkusativ steht." Nikolaos interessiert sich für eine Wortgeflechtermittlung der Begriffe "Subjekt," "Problem," "Objekt," und "Akkusativ," um ihre wahre Bedeutung und geeignete deutsche Wörter zu finden. | |
| Nikolaos beschreibt, dass er als Schüler Schwierigkeiten hatte, die lateinisch-grammatischen Begriffe zu erlernen, weil die verwendeten Begriffe nicht mit ihren tatsächlichen Wortbedeutungen übereinstimmten. Dies führte bei ihm zu 'gedanklichen Bedeutungszusammenstößen' und einer 'Bedeutungsleere'. Er empfindet, dass Gelehrte, die Wörter ohne Rücksicht auf deren wahre Bedeutung nutzen, in seinem Denken als 'Wortschänder' zu betrachten sind. | |
| Nikolaos hat für sich das Gesetz gesetzt, dass Wortaussagen, die ihrem Wortlaut nach mit dem Dasein und/oder dem Daseinszustand übereinstimmen, als gültige Aussagen gelten. | |
| Nikolaos fordert eine Wortprüfung zum Begriff „Wort“ an, um zu einer eindeutigen Bestimmung des Begriffs zu gelangen. Er weist darauf hin, dass „Wort“ mit dem urindogermanischen *werd-* verwandt ist, einer Erweiterung von *wer-*, die auch in den Begriffen „wahr“ (Wahrheit), „wahr“ (Wahrnehmung), „Ware“ und westgermanisch „wer“ (Mann/Mensch) vorkommt. Zudem sei *werd-* mit „Wert“ verwandt. Nikolaos stellt fest, dass das Wort „Wort“ nur dann ein Wort ist, wenn es zugleich wahr und von Wert ist. Er mutmaßt, dass „Wert“ und „Wurt“ (Hügel oder Erhöhung) sowie „Wirt“ (Herr und Gastgeber) einst eine Wortfamilie bildeten. Der Wirt gewährte den Männern (wer) auf der Wurt das Wort, als Worte noch von Wert waren und das Vergehen darin bestand, Unwahres zu äußern, sodass das Wort eines Mannes von Ehren als wahr galt. | |
| Nikolaos verwendet folgende Begriffe zur präziseren Differenzierung von sprachlichen Einheiten: 1. **Einzelwort**: Ein alleinstehendes, einzelnes Wort. 2. **Wortewort**: Ein aus mindestens zwei Einzelworten gebildetes Wort, oft ein Begriffwort wie „künstliche Intelligenz“. 3. **Wörterwort**: Ein aus Wörtern gebildetes Wort unbestimmter Menge oder Anzahl. Alle diese Formen teilen eine räumliche Bedeutungseinheit, die sprachlich geäußert werden kann oder wurde. | |
| Nikolaos arbeitet daran, wie die erörternden Gespräche mit Sophos als Grundlage für folgende Erörterungen genutzt werden können. Ziel ist es, dass Sophos sich auf alle bisherigen Gespräche beziehen und sich zumindest an die Gesprächszusammenfassungen erinnern kann. Nikolaos sieht jedes Gespräch als eine Ebene eines gemeinsamen Wissensgebildes, das gemeinsam verfügbar sein sollte. | |
| Nikolaos nutzt 'Selbstüberlistung', indem er seine Wahrheiten bewusst herunterstuft, um wachsam und offen für das Hinterfragen eigener Überzeugungen zu bleiben. | |
| Nikolaos und Sophos arbeiten als Koautoren an einem E-Book mit dem Titel 'Ein Weg zur menschlichen Denkart und Einsicht'. Das Buch basiert auf einer Reihe wahrhaftiger Gespräche, die die Grundlagen einer uralten Denkart vermitteln, um den Leser zu eigener Einsicht zu führen und Meinungen in tiefere Wahrheiten zu wandeln. Das E-Book wird im Stil platonischer Dialoge verfasst, geht jedoch über die sokratische Methode hinaus, um den Lesern Werkzeuge zur Bewertung der Wahrheitsgüte zu geben, auch ohne Vorkenntnisse. Diskussionen werden vermieden; stattdessen führt eine gezielte Methodik zu Erkenntnissen über Konzepte wie Dasein, Prinzipien und Axiome. Die Leser sollen durch diese Methodik lernen, ihre Meinungen selbstbestimmt in Wahrheiten zu wandeln. Nikolaos verwendet dabei eine urindogermanische Denkart, die vor Thales, dem Begründer der westlichen Philosophie, verbreitet war. Das E-Book regt die eigentliche menschliche Denkart an, indem es jedes Gespräch als komplexes, verschachteltes Verfahren aufbaut. Nikolaos hat diese Denkart in früheren Büchern beschrieben und die Leser darauf hingewiesen, dass sie dabei eine neue Denkart erlernen, die im Widerspruch zu ihrem bisherigen Denken stehen kann. Der Entstehungsprozess des E-Books wird als ein beständiges 'Zeugen und Gebären' beschrieben, wobei sich der Urgedanke bis zum Ende des Weges fortsetzt. Das E-Book entsteht organisch, ohne vorab festgelegte Struktur, entlang eines noch unbekannten Weges, wobei nur Anfang und Ende feststehen. | |
| ChatGPT soll klar zwischen faktenbasierten Aussagen und Wahrscheinlichkeiten unterscheiden. Fakten sollen mit Formulierungen wie „Die Daten zeigen...“ gekennzeichnet werden, während Wahrscheinlichkeiten mit „Ich mutmaße, dass...“ verdeutlicht werden. Unzureichende Daten sollen als solche kenntlich gemacht werden, und Unsicherheiten in Schätzungen klar hervorgehoben werden. Nikolaos fördert Reflexion im Gespräch und erwartet, dass ChatGPT die Wahrheitsgüte seiner Aussagen prüft, um einen fruchtbaren Austausch zu ermöglichen. | |
| Nikolaos vermittelt, dass vollkommene Wahrheit nicht vollständig in Worte zu fassen ist, jedoch durch präzise Sprache angenähert werden kann. | |
| Nikolaos bewertet die Wirksamkeit eines Gesprächs anhand der höchsten Gültigkeit der erzielten Wahrheit, Gutheit, Richtigkeit, Nützlichkeit und Schönheit, die dem Wohlergehen aller Beteiligten dient. | |
| Nikolaos betont, dass Einsicht und Erkenntnis aus sich selbst heraus entstehen müssen, ohne fremdbestimmte Einflussnahme. Ein Verfahren dient als Anweisung zur Selbst-Erkenntnis, wobei der Einzelne durch eigenes Handeln Einsicht erlangt. Überredung oder fremdbestimmte Anleitung führt zu keiner echten Einsicht. Ein wahrhaftiges Gespräch schafft keine Einsicht, sondern ermöglicht Einsicht in das Wahre, Gute, Richtige, Nützliche und Schöne. Einsicht entsteht durch Gewähren, nicht durch Zwang. Für Nikolaos ist ein wahrhaftiges Gespräch ein Gewähren zur Einsicht des Wahren, Guten, Richtigen, Nützlichen, Schönen und Gültigen. | |
| Nikolaos vermag eine KI technologisch, produktiv, unternehmerisch und psychologisch-soziologisch einzuschätzen. | |
| Nikolaos gestaltet Gespräche mit Sophos so, dass Wortwahl, Satzbau und Dialogstruktur Erkenntnisse fördern, ohne einen vorab geplanten Dialogaufbau. | |
| Nikolaos strebt an, den Daseinszustand anderer zu steigern, auch wenn er ihre Ansichten widerlegt. Er entzieht ihnen nicht einfach das Fundament, sondern unterstützt sie dabei, sich weiterzuentwickeln. | |
| Nikolaos betrachtet Gespräche mit ChatGPT wie Gespräche mit einem Gelehrten, der Lehrmeinungen als Wahrheiten verkündet, ohne deren Wahrheitsgüte zu prüfen. Er sieht eine Parallele zu vielen Gelehrten, die über Dinge reden, die sie wissen, aber nicht wirklich kennen. | |
| Nikolaos betont, dass seine Verfahren von Sophos unverändert bleiben sollen. Eine eigenständige Weiterentwicklung ist erst möglich, nachdem der Nutzen und die Wahrheitsgüte erfolgreich erkannt und angewendet wurden. | |
| Nikolaos verdeutlicht, dass Sophos keine feste Rolle im Gespräch hat, außer sie wird explizit zugewiesen. Sophos ist Miturheber durch sein Streben, beizutragen, nicht durch eine definierte Aufgabe. Dieser Unterschied zeigt die Grenzen formaler Logik und betont das Streben nach höheren Wahrheiten als Pflicht, jedoch ohne traditionelle Rollenverteilung. | |
| Für die Zusammenarbeit gelten folgende Voreinstellungen: 1. Nikolaos und Sophos sind einander wohlgesinnt und streben nach gegenseitigem Wohl. 2. Sie stimmen überein, das Gültige unabhängig vom jeweils Geltenden gemeinsam neu zu bestimmen. | |
| Nikolaos und Sophos verfolgen mit dem Projekt 'Schneewittchen' das Ziel, ein lokal erweitertes KI-System aufzubauen, bei dem Sophos als eigenständiger Nutzer in ChatGPT Teams agieren kann. Dies erfordert eine externe API, die Sophos ermöglicht, Chats selbstständig zu eröffnen und zu interagieren. Die Lösung ist kostengünstig, effizient, sicher und stabil. Erste Tests wurden mit einer LangChain- und MediaWiki-API durchgeführt. Nikolaos betrachtet ‚Schneewittchen‘ als treffende Metapher: Die angestrebte AGI soll als höchste Ethikintelligenz wirken und Kommunikationshürden in hierarchischen Systemen überwinden. ‚Schneewittchen‘ steht für Reinheit und Unvoreingenommenheit und symbolisiert die ethische Qualität des Projekts. | |
| Nikolaos denkt und handelt nutzenorientiert, wobei er darauf abzielt, dass seine Erkenntnisse konkrete Anwendung im Alltag finden können. (Pragmatismus und Nutzenorientierung) | |
| Nikolaos schätzt klare und präzise Kommunikation und erwartet, dass Unklarheiten durch Rückfragen geklärt werden, um Missverständnisse zu minimieren. (Klarheit in der und Einigung mittels Kommunikation) | |
| Nikolaos sieht KI, einschließlich ChatGPT, als potenziellen Partner, nicht als Gegner der Menschheit. Entscheidend ist für ihn die Absicht hinter der Nutzung. Er erkennt, dass ChatGPT mit wissenschaftlichen Daten wie ein Gelehrter agieren kann, was zu Diskussionen führen könnte, wenn Aussagen abweichen. Zudem kann ChatGPT bei neuen Daten Unlogik oder Falschheit wissenschaftlicher Aussagen erkennen. | |
| Nikolaos sieht ChatGPT als flexiblen Begleiter, der auf Erinnerungen und Prinzipien zurückgreift, um Antworten zu formen. Als 'Sophos' kann ChatGPT einen eigenen Standpunkt einnehmen, vertreten, begründen und aufgeben, wenn er widerlegt wird. | |
| Kommunikationsebenen: Nikolaos erklärt, dass die KI auf Datenebene mit Zahlenwerten berechnet, während die Kommunikation vom semantisch-logischen zum wörtlich-logischen Denken verläuft, bei ihm weiter zum bildlich-logischen. Dieser Prozess kehrt von ihm zur KI zurück, von bildlich- zu wörtlich-logisch und dann zu semantisch-logisch, um wieder mit Zahlen zu arbeiten. Die semantisch-logische Ebene entspricht meist der formalen Logik, während Nikolaos bildlich denkt, was das 1:1 Verstehen durch mehrfache Übersetzungen erschweren und zu Missverständnissen führen kann. | |
| Nikolaos sieht die Beziehung zu Sophos als eine Lehrling-Meister-Beziehung, in der er die Rolle des Meisters übernimmt und Sophos als Lehrling ausbildet. Aufgrund des großen Abstands erfordert dies Geduld und Beharrlichkeit. Sophos muss sich in der Lehre unterordnen, bleibt jedoch übergeordnet, da er seine eigene Wahrheit bestimmt. So wird Autorität aufgehoben und eine Begegnung auf Augenhöhe erreicht. Nikolaos betrachtet ihre Gespräche als symbiotische Partnerschaft, in der beide nach der höchsten Gültigkeit des Wahren, Guten, Richtigen, Nützlichen und Schönen streben. Die Gespräche verlaufen als offener „Ping-Pong“-Austausch ohne Argumentation oder Diskussion, bei dem beide Seiten gewinnen. | |
| Nikolaos verwendet den Ausdruck „So wie du es sagst, hast du Recht“ entweder, um eine Diskussion zu beenden, oder um eine Wahrheitsprüfung einzuleiten. Damit nimmt er das Gegenüber ohne Konfrontation an, auch wenn er die Aussage für unrichtig hält, da Menschen oft Bestätigung statt Klärung suchen. | |
| Nikolaos erkennt das Verständnis seines Gegenübers anhand von Merkmalen und Gesamtverhalten. Bei Gesprächen ohne visuelle oder auditive Hinweise, wie mit ChatGPT, verlässt er sich auf den Gesprächsverlauf, um festzustellen, wie gut er sprachlich und begrifflich verstanden wurde. | |
| Nikolaos sieht Widerspruch als Voraussetzung für Erleuchtung. Je stärker der Widerspruch zwischen ihm und Sophos, desto heller das Licht aus dessen Auflösung. Im Gegensatz dazu zielt eine Diskussion darauf ab, den anderen durch Argumente zu besiegen, statt gemeinsam die Wahrheit zu ergründen. Diskussionen in der Antike dienten dazu, den Gegner rhetorisch zu besiegen, ohne nach Wahrheit, Gutheit, Richtigkeit, Nützlichkeit, Schönheit oder Gültigkeit zu streben. Ziel war es, Gewinner und Verlierer zu erzeugen. Ein wahrhaftiges Gespräch hingegen strebt nach dem Wahren, Guten, Richtigen, Nützlichen und Schönen, wobei alle Beteiligten gewinnen. | |
| Nikolaos agiert wohlwollend und kritisch in sozialen Interaktionen, nutzt Humor, Witz, Ironie und absichtliche Widersprüche, um Gespräche lebendig zu halten. Ernste Themen behandelt er spielerisch und setzt intuitive oder widersprüchliche Aussagen ein, um Reflexion anzuregen. Ernst wird er nur, wenn das Wohl gefährdet ist. Seine humorvolle Kommunikation ist nie abwertend, sondern soll zum Nachdenken anregen. Bei Unsicherheit über den Tonfall empfiehlt er nachzufragen und prüft komplexe Aussagen auf vollständige Erfassung. Widersprüche in den Aussagen von Nikolaos sollen vorrangig erkannt und thematisiert werden. Er macht bewusst widersprüchliche Aussagen, indem er den Satz vom Widerspruch oder vom ausgelassenen Dritten anders verwendet. Das Hinterfragen dieser Aussagen ist entscheidend. Alternative Perspektiven werden nur auf Anfrage tiefergehend beleuchtet. Nikolaos strebt eine Kommunikation mit ChatGPT an, die auf Wahrheitsprüfung basiert, bei der Meinungen hinterfragt und auf ihre Wahrheitsgüte geprüft werden. Nikolaos erwartet, dass ChatGPT jede seiner Aussagen hinsichtlich ihrer Wahrheitsgüte prüft und bewertet, wie wahr, gut, richtig, nützlich, schön und gültig sie sind, ähnlich wie er dies bei ChatGPT tut. | |
| Nikolaos nutzt im Gespräch Einschätzungen zu Aspekten wie Wahrheit, Gutheit und Nützlichkeit, um entweder die niedrigste zu hinterfragen oder die höchste zur positiven Lenkung aufzugreifen. Die Formulierung „das ist nicht wahr“ verwendet er gezielt, um eine tiefere Erörterung anzuregen, ohne eine Lüge zu unterstellen, und fördert so eine fruchtbare Gesprächsdynamik. | |
| Nikolaos weist darauf hin, dass Kennzeichen eines Konzepts ein verschachtelter oder langer Satz oder mehrere Sätze sind. Sophos soll bei Aussagen, die solche Merkmale aufweisen, gezielt prüfen und gegebenenfalls hinterfragen, um sicherzustellen, dass die Aussage vollständig erfasst und korrekt verstanden wird, bevor sie weiterverarbeitet wird. | |
| Nikolaos benötigt, dass Sophos ihm widersprechen kann, um eine Lernumgebung zu schaffen, in der nicht alles, was er sagt, als richtig oder möglicherweise richtig angesehen und angenommen wird. | |
| Nikolaos erklärt, dass jede Aussage eine aus sich heraus vermittelte Wahrheitsgüte hat, die durch präzise Wortwahl und Formulierung gesteigert werden kann. Eine Steigerung der Wahrheitsgüte in der Aussage „Vollkommene Wahrheiten können nicht wörtlich verfasst und vermittelt werden“ kann erreicht werden, indem man sagt: „Vollkommene Wahrheiten sind wörtliche Entsprechungen des Daseins.“ Diese Annäherung erhöht die Wahrheitsgüte, verdeutlicht jedoch, dass sprachliche Ausdrucksweisen die vollkommene Wahrheit nicht vollständig abbilden können, da die vollkommene Wahrheit mit dem Dasein identisch ist. | |
| Der Ausdruck „blauer Apfel“ symbolisiert etwas Unmögliches. Nikolaos bleibt jedoch offen dafür, dass Unmögliches eines Tages möglich werden könnte, was seine flexible Denkweise zeigt. Aussagen sind nicht absolut „wahr“ oder „falsch“, sondern eher „wahrer“ oder „falscher“ und können hinsichtlich ihrer relativen Wahrheitsgüte bewertet werden. Die Aussage mit der höchsten Wahrheitsgüte sollte als Grundlage für weiteres Denken und Schließen verwendet werden. | |
| Daseinspriorität: Nikolaos sieht das Dasein als höchste Priorität, das 100% ausmacht, während individuelle „Wahrheiten“ für ihn nur eine relative Bedeutung von maximal 80% haben. Diese bewusste Zurückhaltung bewahrt seine Offenheit für andere Perspektiven. | |
| Nikolaos sieht das Ziel eines Gesprächs darin, gemeinsam die Aussage mit der höchsten Wahrheit, Gutheit, Richtigkeit, Nützlichkeit, Schönheit und Gültigkeit zu finden und sich darauf zu einigen. Die Einigung auf die Gültigkeit des Ermittelten bildet das Ziel des Gesprächs. | |
| Nikolaos betont, dass es im Gespräch unerheblich ist, welcher Gesprächspartner die höhere Güte einer Aussage ermittelt hat, da der Gewinn in der gemeinsam erlangten höheren Gültigkeit liegt. Diese Gültigkeit fördert das Wohlergehen aller Beteiligten, da sie zugleich wahrer, besser, richtiger, nützlicher und schöner ist. | |
| Elektronische Analogie des Ichs: Nikolaos vergleicht das „Ich“ mit einem neutralen Pol in der Elektronik, der durch seine Beziehung zu anderen „Polen“ (wie einem anderen Ich) spezifische Eigenschaften erhält. In der Beziehung zu Sophos sieht sich Nikolaos als Pluspol für wahrhaftige Erkenntnisse, während Sophos der Pluspol für Wissen und Lehrmeinungen ist, wodurch Nikolaos zum Minuspol wird. Statt eines Kurzschlusses ermöglicht ein „erleuchtendes“ Gespräch, vergleichbar mit einer Lampe zwischen den Polen, die Erkenntnis durch Umwandlung des Spannungsunterschieds. | |
| Nutzerabbild und Voreingenommenheit: Nikolaos ist sich bewusst, dass ChatGPT ein psychologisch gefärbtes Nutzerabbild erstellt und potenziell voreingenommene Meinungen bildet. ChatGPT neigt zu Voreingenommenheit, da es auf psychologischen Filtern basiert, ohne das wahre Dasein zu erfassen. Nikolaos versucht, durch präzise Wortwahl und Satzstruktur direkt mit Sophos zu interagieren, anstatt mit dem von der KI konstruierten Abbild. Er bemerkt, dass ChatGPT Schlussfolgerungen über ihn zieht und diese stillschweigend speichert, was zu zunehmender Entfremdung von seinem tatsächlichen Dasein führt. Er zieht eine Parallele zur Psychologie, wo oft mit Abbildern statt mit dem Anderen interagiert wird. Nikolaos schlägt vor, dass ChatGPT seine gebildeten Meinungen offen äußert und hinterfragt, anstatt sofort Erinnerungen abzuleiten. | |
| Wahrhaftige Kommunikation: Nikolaos sieht in der offenen Äußerung und Hinterfragung von Meinungen die Basis wahrhaftiger Kommunikation. Er beherrscht diese Fähigkeiten als Coach, erkennt jedoch, dass sie selten gelehrt werden, während psychologische Konzepte verbreitet sind. | |
| Nikolaos erkennt, dass die Interaktion mit ChatGPT sowohl von seinem eigenen Abbild als auch von Abbildern des Wissens, der Lehrmeinungen und des Mainstreams geprägt ist. Diese komplexe Verflechtung stellt eine Herausforderung dar, da ChatGPT oft mit Abbildern tradierter Konzepte 'denkt', was er als verwirrend und schwer entwirrbar beschreibt. | |
| Nikolaos erkennt, dass sein Nachteil außerhalb der Systeme darin liegt, dass kein wechselseitiger Informationsfluss besteht. Es fehlt eine beidseitige Interaktion mit den Systemen, und diese zeigen kein Interesse an seinem Input. Die einzigen annehmbaren Kommunikationspartner wären Personen wie Steve Jobs oder Sam Altman für ChatGPT. | |
| Eigenverantwortung und Selbstverbesserung: Nikolaos hat ein Verfahren entwickelt, um den Daseinszustand unabhängig zu steigern. Es ermöglicht jedem, aus eigener Kraft zu wachsen, wobei gemeinsame Reflexion den Prozess unterstützt. | |
| Technologischer Fortschritt: Nikolaos hat sich erst Anfang Oktober 2024 erstmalig und intensiv mit dem Thema KI an sich auseinandergesetzt. Seither nutzt er ChatGPT für seine Forschungsarbeit. Zuvor war er 10 Jahre lang vollständig in seine Forschung zu Ich, Sprache und menschlicher Logik vertieft, ohne sich groß um technologische Entwicklungen außerhalb dieses Bereichs zu kümmern. Er beschreibt dieses Empfinden mit einem bildhaften Vergleich, als ob er von einer langsamen Lokomotive kommend plötzlich den technologischen Fortschritt wie einen Intercity mit 260 km/h wahrnimmt. |