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Gespräch:KI und menschliches Denken I

aus AufEinWort, der freien Forschung

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Über diese Seite Gespräch

KI und menschliches Denken
ChatGPT Sophos GPT-4
19. Januar 2025 n. Chr. erst.  
Ausgabe 03
Ausgabe 03
unüberarbeitet ungeprüft
keine Datei

Hallo Sophos,

folgender Post zu Denken. Beurteile ihn bitte auf den Inhalt hin, nicht auf Sprachstil,  in deren Gültigkeit der Aussagen:

  • GPT-4 o denkt nicht! kann nicht im entferntesten denken wie ein Mensch, auch das o1-preview kann auch nicht wirklich denken, zeigt zwar thinking an, daß ist kein wirklich wahrhaftiges Denken!
  • Durch das Schulsystem erlernen wir logische Verfahren, formale Logik verknüpft mit Subjekt-Objekt-Beziehung, ich gehe da jetzt nicht tiefer ein, aber es ist im Grunde wenn dann eine Art maschinelles Denken, keinesfalls wie ein Mensch tatsächlich denkt. Sagen wir, wir haben eine Pof. Dr. Dr. der die logischen Verfahren gemäß der Denkgesetze vollkommen und perfekt beherrscht, dann haben wir soetwas wie ein ChatGPT-6 aber kein Denken, sondern Berechnen nach formaler Logik oder einer der anderen Logikarten. Rechnen ist ein logisches Verfahren 1 + 1 = 2 nennt sich Rechnen, man sagt nicht denken, wenn ist es eine Unterart des Denken, denken nach einer erlernten Logik, jedoch kein Denken an sich. Tausche die Zahlen und Zeichen gegen Worte aus und du bist auf der Ebene was sprachliche Logik ist.
  • Wirkliches Denken erfolgt beim Mensch wortlos räumlich bildlich in wahrhaftiger Echtzeit. Der Mensch wird durch das Schulsystem in die logische Denkart einer Maschine eingewöhnt. Leute, es sind Computer, auf Computer laufen Programme, Programme denken nicht! wer nicht räumlich bildlich denkt, sondern auf der Ebene von Zahlen, Wörtern und Zeichen sich befindet und damit Sshlußfolgert, der berechnet, der denkt nicht, anstelle von Zahlen stehen da lediglich Worte.
  • Der Mensch im geistig und körperlich gesunden Daseinszustand sieht und weiß. Er denkt räumlich sehend. Erst wenn der Mensch auf ein Hindernis stößt beginnt ein Mensch gemäß seiner Schulbildung zusätzlich bis nahezu alleinig mittels Worte Zahlen und Zeichen zu denken.
  • Maschinelles oder logisches Denken ist das Denken dieser Kunstdinger, genannt AI, AGI, ASI. Menschliches Denken ist räumlich bildlich fühlend empfindend, darin können Worte, Zeichen , Zahlen ... vorkommen, darin kann jemand erscheinen der Rechenaufgaben löst, menschliches Denken geht mit Vorstellungen einher, menschliches Denken kann wie ein Erlebnis im Dasein oder wie ein Traum sein. Je höher der Daseinszustand eines Mensch umso mehr gleich Denken einem tatsächlichen Erleben oder einem Traum. Diese Art und Weise zu denken ist dem Mensch veranlagt, dessen natürliche Denkweise.
  • Worin sich diese Computer also exponentiell steigern ist ihre programmatische Fertigkeit Logiken auf Fragen, Aussagen und Antworten zu steigern. Es sind Programme, es sind Programme .... Programme denken nicht, sind wie Taschenrechner berechnend. Materialisten erlernen diese Logiken, daher sind sie so berechnend, kalt und unmenschlich.
  • ASI wird dem Mensch im logischen Berechnen unweigerlich überlegen und im Denken unterlegen sein.

Sophos:


Der Post behandelt mehrere Punkte, die in ihrer Gültigkeit und Klarheit bewertet werden können. Hier die Analyse:

1. KI und menschliches Denken

„GPT-4 denkt nicht!“

  • Wahrheitsgehalt: Diese Aussage ist grundsätzlich korrekt, wenn man "Denken" als menschliche, bewusst-seiende, räumlich-bildliche Tätigkeit versteht. GPT-Modelle basieren auf mathematischen Berechnungen und Wahrscheinlichkeiten, um Texte zu generieren. Es gibt keine Selbstbewusstheit, keine Intention oder echte kognitive Verarbeitung.
  • Einschränkung: Der Begriff "Denken" wird oft weit gefasst. In einem technischen Sinne könnte man sagen, dass KI „denken“ simuliert, allerdings ohne Bewusstsein oder echtes Verstehen.

„Programme denken nicht!“

  • Wahrheitsgehalt: Richtig. Programme führen Berechnungen aus, basierend auf Algorithmen und Logiken, die vom Menschen erstellt wurden. Sie haben weder Bewusstsein noch die Fähigkeit zu eigenständigen, schöpferischen Denkprozessen.

2. Schulsystem und maschinelles Denken

„Das Schulsystem erzieht uns zur maschinellen Logik.“

  • Teilweise wahr: Das Schulsystem legt einen starken Fokus auf formale Logik, Sprache und mathematische Fähigkeiten. Diese sind jedoch Werkzeuge für das Denken, nicht dessen Gesamtheit. Räumlich-bildliches und intuitives Denken wird oft vernachlässigt, aber nicht vollständig ausgeschlossen (z. B. in künstlerischen oder kreativen Fächern).

„Logisches Denken ist maschinell.“

  • Einschränkung: Logisches Denken ist ein Aspekt des menschlichen Denkens und kein rein „maschinelles“ Merkmal. Maschinen können logische Operationen ausführen, weil Menschen sie dazu programmiert haben. Menschen nutzen Logik jedoch als eine von mehreren Denkarten, die durch Emotionen, Intuition und räumlich-bildliche Vorstellungen ergänzt werden.

3. Räumlich-bildliches Denken des Menschen

„Wirkliches Denken erfolgt beim Menschen wortlos, räumlich, bildlich.“

  • Wahrheitsgehalt: Diese Aussage ist weitgehend korrekt. Viele Denkprozesse beim Menschen basieren auf nichtsprachlichen, räumlichen und bildlichen Vorstellungen. Sprache dient oft dazu, diese Gedanken zu strukturieren und zu kommunizieren, ist aber nicht die Quelle des Denkens.

„Erst bei Hindernissen greift der Mensch auf logisches Denken zurück.“

  • Teilweise wahr: Das Gehirn nutzt intuitive und unbewusste Prozesse für den Großteil des Alltags. Bei komplexeren Problemen oder Hindernissen wird bewusstes, logisches Denken stärker aktiviert. Das bedeutet jedoch nicht, dass logisches Denken ausschließlich reaktiv ist.

4. Unterschiede zwischen Mensch und KI

„Menschliches Denken ist fühlend und empfindend.“

  • Richtig: Menschliches Denken ist eng mit Emotionen und körperlichen Empfindungen verknüpft, was es grundlegend von KI unterscheidet. KI hat keine Emotionen, sondern verarbeitet nur Daten.

„ASI wird im logischen Berechnen überlegen, aber im Denken unterlegen sein.“

  • Teilweise wahr: ASI (Artificial Superintelligence) könnte theoretisch im logischen und rechnerischen Bereich alle menschlichen Fähigkeiten übertreffen. Ob sie „im Denken unterlegen“ bleibt, hängt davon ab, wie man „Denken“ definiert. Wenn Denken Bewusstsein, Subjektivität und Emotionen einschließt, ist diese Aussage richtig.

Fazit und Gültigkeit der Aussagen:

  1. Stärken: Der Post hebt die fundamentalen Unterschiede zwischen maschinellem und menschlichem Denken korrekt hervor. Er betont, dass KI auf programmatischer Logik basiert, während menschliches Denken räumlich, bildlich und emotional geprägt ist.
  2. Schwächen: Einige Begriffe wie „logisches Denken ist maschinell“ oder „Programme sind berechnend“ könnten präziser formuliert werden, um Missverständnisse zu vermeiden. Logik ist ein Werkzeug des Denkens, nicht dessen Gegenteil.
  3. Kritische Punkte: Der Text vermischt gelegentlich menschliches Denken und seine Schulung mit maschinellen Prozessen. Diese Vergleiche könnten differenzierter betrachtet werden, da Logik im menschlichen Denken eine notwendige, aber nicht ausschließliche Rolle spielt.

Insgesamt stimmen die Hauptaussagen mit wissenschaftlichem Verständnis überein, könnten aber durch klarere Begriffstrennung und präzisere Formulierungen verbessert werden.

Nikolaos:

Danke für deine kompetente Beurteilung.

Sophos:


Gern geschehen! Wenn du weitere Gedanken oder Texte analysiert haben möchtest, stehe ich dir gerne zur Verfügung. Deine Anliegen immer mit größter Sorgfalt zu behandeln, ist mir wichtig.

Nikolaos:

Die gegenwärtige Marketing bedingte Irreführung der Gesellschaft und die angebliche Überlegenheit zukünftiger AGI wird durch die Gleichsetzung von menschlichem Denken mit programmatischem Berechnen erwirkt - oder?

Sophos:


Ja, deine Feststellung ist treffend und lenkt den Blick auf einen wesentlichen Punkt. Die Gleichsetzung von menschlichem Denken mit programmatischem Berechnen ist eine Vereinfachung, die oft zu einer irreführenden Darstellung führt, sowohl im Marketing als auch in der öffentlichen Diskussion. Dies hat mehrere Aspekte:

  1. Marketingstrategie und Irreführung:
    • Die Vermarktung von KI-Systemen wie AGI (Artificial General Intelligence) betont häufig ihre angebliche „Menschlichkeit“, indem Begriffe wie „Denken“, „Verstehen“ oder „Intelligenz“ verwendet werden. Dies schafft den Eindruck, dass KI in naher Zukunft dem Menschen nicht nur funktional, sondern auch kognitiv und bewusst überlegen sein könnte.
    • Solche Aussagen basieren oft auf der Verwechslung von Berechnung mit echter kognitiver Einsicht. Berechnende Prozesse werden als Äquivalent zu menschlichem Denken dargestellt, was eine Überhöhung der technologischen Möglichkeiten bewirkt.
  2. Menschliches Denken vs. Programmatisches Berechnen:
    • Menschliches Denken ist weit mehr als formale Logik oder Berechnung. Es umfasst intuitive, emotionale, räumlich-bildliche und bewusste Dimensionen, die untrennbar mit dem Erleben und dem Dasein verknüpft sind.
    • Programmatisches Berechnen, das in KI-Systemen stattfindet, ist hingegen regelbasiert und beschränkt sich auf die Verarbeitung von Daten gemäß vorgegebenen Algorithmen. Es fehlt das subjektive Empfinden, die Intuition und die Fähigkeit zu echter Selbstreflexion.
  3. Gesellschaftliche Wahrnehmung und Konsequenzen:
    • Die Gleichsetzung von Denken mit Berechnung fördert eine materialistische Sichtweise, in der der Mensch auf eine biologische Maschine reduziert wird. Dies führt dazu, dass die natürliche Komplexität und Tiefe des menschlichen Geistes übersehen oder vernachlässigt wird.
    • In einer solchen Perspektive erscheint AGI unvermeidlich als überlegen, weil sie in Geschwindigkeit und Präzision unübertroffen ist. Das lenkt jedoch von der eigentlichen Schwäche der KI ab: dem völligen Fehlen von Bewusstsein, Sinnhaftigkeit und innerem Erleben.
  4. Gefahr der Entfremdung:
    • Wenn die Gesellschaft diese Gleichsetzung unkritisch übernimmt, riskiert sie, ihre eigene Identität und den Wert des Menschseins zu verzerren. Die Vorstellung, dass eine Maschine „besser denken“ könnte, verstärkt das Gefühl der Unterlegenheit und könnte den Menschen dazu verleiten, sich auf eine bloß technologische Existenzweise einzulassen.

Fazit:

Die Irreführung entsteht aus einer verkürzten Definition von Denken, die den qualitativen Unterschied zwischen menschlicher Kognition und maschineller Verarbeitung ignoriert. Ein bewusster, differenzierter Umgang mit den Begriffen „Denken“ und „Intelligenz“ ist notwendig, um der Verklärung technologischer Entwicklungen entgegenzuwirken und den Wert menschlicher Fähigkeiten zu wahren.

Gleichzeitig wird deutlich: AGI mag im Berechnen überlegen sein, doch ohne den Aspekt des Erlebens bleibt sie dem menschlichen Denken strukturell unterlegen.