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Die "Heilige Geometrie" von Drunvalo Melchizedek, einem selbst ernannten "spirituellen Meister" beinhaltet vordergründig zwei geometrischen Figuren: die "Blume des Lebens" (Flower of Live) und die so genannte "Merkaba".
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Das Sterntetraeder als Basis der "Merkaba" hat zwei wichtige Symmetrieansichten. Besondere Beachtung findet die 6-eckige Ansicht, die Viereck-Symmetrie wird kaum erwähnt:
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Der wahre Name von Herrn Drunvalo Melchizedek ist intensiveren Recherchen nach Bernard Perona.
Sich selbst "Melchizedek" nach dem großen biblischen Priesterkönig (s. Wikipedia) zu nennen, ist sicherlich Geschmackssache. Mit entsprechenden Büchern, Seminaren und esoterischen Energiespendern, Amuletten, T-Shirts, Waffeleisen, Aufklebern usw. wird auch Geld verdient, was prinzipiell nicht verwerflich ist aber erklären könnte, warum dieses angeblich "uralte Wissen" kritiklos verbreitet wird.
Allein in Deutschland gibt es mindestes acht Internetseiten, auf denen Seminare mit der "Heiligen Geometrie" von Drunvalo Melchizedek angeboten werden. Bei allen Seminarangeboten ist selbstredend ein entsprechender Shop mit eingebunden.
In den nun folgenden Betrachtungen soll dieses Lehrgebäude weniger erschüttert als viel mehr korrigiert und ergänzt werden. Vielleicht sieht der eine oder andere Seminarleiter in diesen nicht nur kritischen sondern auch anregenden Gedanken die Notwendigkeit, seine Lehrinhalte ein wenig zu reformieren.
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Da sich diese beiden durchaus interessanten geometrischen Figuren im Internet unter den Begriffen "Schöpfungsmuster"' und "uralte ägyptische Mysterienweisheit" weit verbreitet haben, soll im Folgenden das Pro und Kontra in Bezug auf Herkunft und Bedeutung kritisch hinterfragt werden. ' Dieser angeblich aus dem alten Ägypten stammenden Schöpfungs- und Heilslehre von Drunvalo Melchizedek eilt – wie der Tetraktys – der Ruf "Grenzwissenschaft" und "Esoterik" voraus.
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Die "Blume des Lebens" oder Flower of Live.
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Dieses Muster von der "Blume des Lebens" wird in der Esoterik-Szene für "energetische Zwecke" in hohem Maße kommerzialisiert.
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KRITIK AN DER PROPAGIERTEN HERKUNFT UND BEDEUTUNG DER "BLUME DES LEBENS" UND DER "MERKABA"
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Auf dieser Seite wird versucht, sowohl die Wahrhaftigkeit als auch den kulturgeschichtlichen Backround der Pythagoreischen Tetraktys darzulegen, entsprechend gründlich wurden diese Zusammenhänge untersucht.
Nachvollziehbar ist, dass insbesondere 6-zählige Symmetrien und die Zahl 6 in der Zahlentheorie die Philosophie einer "6-Tage-Schöpfung" (Bibel & Kabbala) stützen, aber:
Das Muster dieser "Blume" ist in keiner alten Kultur als wichtigstes "Schöpfungsmuster" bekannt gewesen. Nirgends ist nachweisbar, dass diesem Muster eine mehr als rein dekorative Bedeutung zukam. Es gibt kein einziges ägyptisches Relief, sondern nur eine hauchdünne kaum zu erkennende Gravur oder Steinätzung an einem Tempeltor, an einer völlig abwegigen Stelle, 'siehe auch Wikipedia.
'Wäre dieses Muster von zentraler Bedeutung gewesen, dann wäre es auch an wichtigen zentralen, bzw. sakralen Stellen zu finden. ' 'Kein einziger alchimistischer Text, kein kabbalistischer Text nennt diese Figur. Die Behauptung, der kabbalistische Lebensbaum stamme von der Blume des Lebens, ist absolut nicht haltbar. ' 'Kabbalistische Darstellungen von hexagonalen Strukturen und Kreispackungen enthalten durchaus eine wichtige geometrische Aussage,' '
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die aber gerade dieses Blumenmuster eben nicht aufweisen kann, nämlich 'DIE GEOMETRIE DER LÜCKENLOSEN RAUMFÜLLUNG Kubische Kristallsysteme wie ganz rechts abgebildete Animation zeigt, haben dagegen sowohl mit dieser kabbalistischen Zeichnung als auch direkt mit dem Sterntetraeder ("Merkaba") zu tun. Dass aber Merkaba von Mer Ka und Ba abgeleitet sei, ist nirgends nachgewiesen. Merkaba ist ein Begriff aus dem Sohar, einem kabbalistischen Text. Er wird dort als "Thronwagen des Herrn" beschrieben.'
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Die Geometrie der "Blume des Lebens" ist auf ihre Weise durchaus interessant, aber: Als > alleiniges < "Schöpfungsmuster" ist dieses Muster viel zu wenig. Und was die Kabbala anbelangt, am Thema vorbei: DIE KABBALA – TETRAKTYS MAL ANDERS
Jedoch die Merkaba im Zusammenhang mit dem Sterntetraeder als "Lichtkörper" mit Blick auf den Wagen Gottes ist nicht von der Hand zu weisen, auch wenn die Details nicht stimmig sind. Weiter unten zu diesem Thema ausführlicher.
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DAS MUSTER DER "BLUME DES LEBENS" UND DIE PLATONISCHEN KÖRPER
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Dass alle platonischen Körper auf die Blume des Lebens projizierbar seien, ist kein stich- haltiges Argument für eine herausragende Bedeutung dieses Musters der "Blume". Wir haben es hier mit einem Fall von selektiver Wahrnehmung zu tun. Denn: 1.' Andere hexagonale Parkettierungen, Kugel- packungsschemen, Dreieck-Parkettierungen und Bienenwabenmuster passen ebenso. 2. Es ist zu bedenken, dass die 5 platonischen Körper noch zwei weitere Symmetrie- ansichten haben, die nicht 6-strahlig sind. ' Und das ist ein ganz wichtiger Punkt, denn es ist ja naturgemäß noch nicht einmal so, dass alle 6-zähligen' Symmetrieansichten der platonischen Körper eine einheitliche Ecken- oder Flächenansicht zeigen. Nein sie sind gemischt: Tetraeder: Ecke oder Fläche, Oktaeder: Fläche, Hexaeder: Ecke, Ikosaeder: Fläche, Dodekaeder: Ecke. Außerdem gibt es noch eine Kanten-Ansicht. 'Andere Ansichten sind 4 und 10-strahlig. 'Die Differenz von 4 und 10 ist bekanntlich 6... Und da sind wir dann deutlich näher an der Komplexität der Tetraktys als nur an einer hexagonalen Struktur.'
Siehe dazu: DIE PLATONISCHEN KÖRPER UND DIE TETRAKTYS
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DAS MUSTER DER "BLUME DES LEBENS" UND DIE BUCKMINSTER FULLER ISOTROPE VEKTOR MATRIX
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Nassim Haramein ist einer der Internet-Publizisten, der das Muster der Blume des Lebens ebenfalls mit aufgegriffen hat, um sein physikalisches Weltbild vom "holografischen Einheitsfeld" zu stützen (völlig unnötig). Grundlage seiner Theorie ist die Buckmister Fullers Isotrope Vektor Matrix, eine außer- ordendlich interessante dreidimensionale Struktur, die auch hier auf dieser Seite betrachtet wird.
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Der gravierende Unterschied besteht darin, dass die zweidimensionale Darstellung des "Blumenmusters" nicht die Kugelmittelpunkte der 'Buckmister Fullers Isotrope Vektor Matrix meint, die aus den Ecken der Tetraeder-Oktaeder-Gitterstruktur resultieren, sondern einfach nur die Umkreise bzw. Umkugeln der Tetraederlücken! Bekanntlich gibt es in dieser Struktur aber auch noch die Oktaederlücken mit deutlich größeren Umkugeln.
'Aus all dem resultiert, dass sich die Kugeln der 'Isotrope Vektor Matrix' – in der 2D-Ansicht als Kreise dargestellt – nicht gegenseitig durchdringen (wie bei der Blume), sondern lediglich berühren. ' Auf Grund dessen befinden sich zwischen den Kreisen entsprechende Lücken, da im dreidimensionalen Raum zwischen den Kugeln (Atomen) naturgemäß ebenfalls entsprechende Lücken vorhanden sein müssen.
'Dazu kommt noch, dass ja gerade diese aneinander grenzenden, bzw. aneinander stoßenden Kugeln überhaupt erst formgebend für diese Struktur sind !
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DIE GEOMETRIE DER LÜCKENLOSEN RAUMFÜLLUNG Die Bezeichnung "lückenlose Raumfüllung" bezieht sich dabei auf die Kristallgitterstruktur der Verbindung zwischen den Kugelmittelpunkten. Die Kugeln selbst stoßen nur mit der Oberfläche aneinander und bilden durchaus Lücken!
Diese Struktur hat auch ein Korrelat in unserer materiellen Welt, es zeigt die platzsparendste Anordnung von Atomen. Das 2-dimensionale Muster der Blume des Lebens lässt sich jedoch nicht so einfach auf diese 3-dimensionale Matrix übertragen.
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INTERESSANTE DUALITÄT ZWISCHEN "BLUME DES LEBENS" UND BUCKMINSTER FULLER VEKTOR MATRIX
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'In wieweit das physikalische Modell von Nassim Haramein auf diese Lücken verzichten kann, ist eine interessante Frage, denn es soll ja keine Materie (=Atomaufbau) sondern das Vakuum beschreiben. Würde man also das Muster der Blume des Lebens auf den dreidimensionalen Raum anwenden, gäbe es dann keine Lücken ?
Die Animation zeigt im Wechsel das Muster der Blume des Lebens und die Buckminster Fuller Vektor Matrix, entsprechend dem kubisch flächenzentrierten Kristallgitter der dichtesten Kugelpackung, und außerdem beide Muster direkt übereinander gelegt.
Wie man also unschwer erkennen kann, bilden die Kreise der Blume des Lebens die 'Um-Kreise' um entsprechend gedachte Hexagone (wenn alle Mittelpunkte direkt mit Linien verbunden sind, dann bilden sich Dreiecke bzw.Sechsecke) als lückenlose Parkettierung (Bienenwabenmuster), während die Kreise der Buckminster Fuller Matrix die entsprechenden 'In-Kreise' liefern.'
Eine Dualität zwischen Vakuum zu Materie? Auch die 3-dimensionale Buckminster Fuller Matrix hat 3 verschiedene Symmetrie-Ansichten, davon
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eine hexagonale und eine quadratische, siehe Bild oben rechts. Wobei die quadratische Ansicht mit der Blume des Lebens keinerlei Gemeinsamkeiten mehr hat. Leider zeigt die quadratische Ansicht nun auch, dass die deutlich größeren Lücken von der Blume des Lebens eben doch nicht restlos geschlossen werden können.
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Vielmehr veranschaulicht auch hier die dreidimensionale Betrachtung wieder die Verbindung zur Tetraktys 4, 6 (10) wie auch bei den platonischen Körpern.
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EIN "SCHÖPFUNGSAKT", RESULTIEREND AUS DER FRAKTALEN GEOMETRIE DER ISOTROPE VECTOR MATRIX
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'An Hand der Isotrope Vector Matrix, die sich direkt auf das kubisch flächenzentrierte Kristallgitter der dichtesten Kugelpackung bezieht bzw. mit dieser identisch ist, lässt sich eine wesentlich schlüssigere Schöpfungs- matrix ableiten.' Bleiben wir der Einfachkeit halber erst mal wieder im zweidimensionalen Raum, so wie eben auch die "Blume des Lebens". Die rechts stehende Abbildung zeigt, wie an den "Sollbruchstellen" sich berührender Kreise eine fraktale Struktur entstehen kann.
Die Bruchstellen der dabei entstehenden halbierten Kristallstrukturen bilden wieder die Mittelpunkte eines Kreisrasters mit dem entsprechend halben Durchmesser. Das gleiche Schema ist auch bei einer quadratischen Struktur möglich. Demzufolge funktioniert diese interessante "fraktale Kettenreaktion" auch mit dem kubisch flächenzentrieren Kristallgitter der dichtesten Kugelpackung, die ja bekanntlich auch ein Fraktal ist! Womit ein direkter Bezug zur Physik und Chemie hergestellt ist, da wir es ja hier mit der Ordnungsstruktur von Materie zu tun haben.
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EINE MÖGLICHE VERBINDUNG ZWISCHEN "BLUME DES LEBENS" UND DER KREISZAHL PI
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Die sich überlappenden Kreise im Muster der Blume des Lebens bergen allerdings einen sehr interessanten Aspekt, der bisher keine Beachtung fand, dazu folgendes:
Verbindet man alle Kreismittelpunkte auf direktem Wege, so hat man bekanntlich eine lückenlose Parkettierung von 3-Ecken bzw. 6-Ecken, also wieder das Bienenwabenmuster welches auch im obigen Beispiel schon wichtig ist.
Bekannt ist seit Archimedes (um 250 v.Chr.), dass es zwischen der Kreiszahl Pi, und dem 6-Eck einen direkten Zusammenhang gibt.
Beim 6-Eck ist das Verhältnis Diagonale zu Umfang genau 1 zu 3. Vom 6-Eck ausgehend nimmt das n-Eck mit zunehmender Eckenzahl die Kreisform und damit auch die transzendente Kreiszahl Pi = 3,14159.... an.
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Diese linsenförmigen Differenzen zwischen 6-Eck und Kreis entsprechen demnach der unregelmäßigen Primzahlverteilung!
'Das ist wirklich interessant, da diese Unregelmäßigkeit dem Prinzip des Pentagramms, dem goldenen Schnitt und somit dem Prinzip des Lebens entspricht.
Näheres zu diesem Themenkomplex unter der Rubrik Zahlentheorie und: SIMPLEX – MULTIDIMENSIONALE TETRAEDER, 4.DIMENSION ' Gemäß dieser Betrachtungsweise wird dann die "Blume des Lebens" ihrem Namen durchaus wieder gerecht.
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'Die Tangenten durch den Mittelpunkt eines 6-Ecks entsprechen: 6 : 3 bzw. 2 x 3. Somit entspricht die Ziffer 3 vor dem Komma von Pi dem 6er-Takt der Primzahlzwillings- bildung, wogegen die unregelmäßige Zahlen- folge nach dem Komma von Pi die unregel- mäßige Primzahlverteilung illustriert. '
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DIE MERKABA – "GÖTTLICHE" PARALLELEN ZWISCHEN DER "MERKABA", "KAABA" UND "KABBALA"
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Unter dem Thema: DIE KABBALA – TETRAKTYS MAL ANDERS 'wird versucht, die im Sefer Jezira und anderen kabbalistischen Werken beschriebene Geometrie zu verstehen und zu entschlüsseln. In dieser Schöpfungsgeschichte wird eindeutig beschrieben, wie Gott ein Tetraeder, ein Oktaeder und ein Hexaeder definiert, wie Gott sich also Raum verschafft. Und genau diese drei ersten der insgesamt fünf platonischen Körper sind auch die grundlegenden "Konstruktionsprinzipien" der Buckminster Fuller Matrix.
'Das Sterntetraeder (welches in der heiligen Geometrie von Drunvalo Melchizedek "Merkaba" genannt wird, und die Grundlage für ein "rotierendes Energiefeld" darstellen soll) setzt sich aus einem Oktaederkern und 8 Tetraedern zusammen. Verbindet man die 8 Tetraederspitzen, so erhalten wir wieder einen Kubus.
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Eine weitere interessante Würfelform von hoher religiöser Bedeutung ist die 'Kaaba', ein quaderförmiges Gebäude im Innenhof der heiligen Moschee in Mekka. Dieser Würfel bildet das „Haus Gottes“.
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Im philosophischen Symbolismus der Freimaurerei gibt es ebenfalls einen Kubus. Dort ist er ein zentrales Symbol für den vollkommenen "Gottmenschen", welcher sich lückenlos in das Symbol vom salomonischen Tempelbau einfügt. Der rechte Winkel des Kubus steht dabei als Symbol für "rechte Lebensführung" und das Gesetz des "Baumeisters aller Welten".
Diese Zusammenhänge verdeutlichen auch das alttestamentarische Gedankengut der Freimaurerei, entsprechend seinen Ursprüngen, wie z.B. den Dombauhütten der Steinmetz-Bruderschaften, der Kabbala und dem Rosenkreuzertum .
Schließlich gibt es noch einen weiteren Kubus aus der Überlieferung des alten Judentums, welches auch in der Bibel beschrieben wird: Ein Gott geweihter kubischer Raum sowohl im Allerheiligsten dessalomonischen Tempels selbst, als auch in der transportablen Version dieses Tempels, der Stiftshütte. Und siehe da: Auch das "Neue Jerusalem" in der Offenbarung Johannes hat die Form eines Würfels (Offb 21,6).
Eine zwar rein spekulative Übereinstimmung zwischen den Worlauten: '"Merkaba"', (Thronwagen Gottes) '"Kaaba"' (Die Kaaba = Kubus; Würfel, ein quaderförmiges Gebäude im Innenhof der Heiligen Moschee in Mekka, auch „Haus Gottes“ genannt) und der '"Kabbala"' (Die Suche des Menschen nach der Erfahrung einer unmittelbaren Beziehung zu Gott) ist durchaus gerechtfertigt, da diese drei Bezeichnungen nicht nur ähnlich klingen, sondern ganz offensichtlich auch direkt miteinander zu tun haben.
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| Wie zu Anfang bemerkt, wird im kabbalistischen Buch der Schöpfung ein Würfel für den unendlichen Raum (die Unendlichkeit Gottes) umschrieben. Magisch kabbalistische Systeme bedienen sich eines solchen Raumwürfel-Prinzips:
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Der Begriff "Merkaba" steht auch in der Kabbala für die mystische Allegorie vom '"Thronwagen Gottes".' Er bezeichnet eine vorkabbalistische Strömung, welche die "Gottesschau" zum Inhalt hat.
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DER KUBUS UND SEINE "VERWANDTE" GEOMETRIE – PLATONISMUS ALS RELIGIONSPHILOSOPHIE
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Das Sterntetraeder (Stella Oktangula) ist also direkt ein Ausschnitt aus dem kubisch flächen- zentrieren Kristallgitter also der Buckmister Fuller Isotrope Vektor Matrix! Unter dem bereits schon genannten Link zu finden: DIE GEOMETRIE DER LÜCKENLOSEN RAUMFÜLLUNG
Nun muss man sich natürlich abschließend fragen, was am Kubus bzw. dem Sterntetraeder nun so besonders und göttlich ist: 'Der Kubus bzw. das Hexaeder ist der einzige Platonische Körper, der mit sich selbst in Raum lückenlos parkettierbar ist. Er ist auch der einzige platonische Körper, dessen Raumwinkel eine volle Kugel ergeben:'
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'Gott wohnt in jedem Punkt der fraktalen Struktur, er durchwirkt und beherrscht den unendlichen Raum.
'Letztendlich sei noch angemerkt, dass der Kubus und seine "verwandten" Symmetrien '12- und 24-zählig' sind, entsprechend den '24 Ältesten um den Thron Gottes' in der Offenbarung Johannes und den '12 Jüngern um Jesus' herum, den 12 Stämmen Israels und den 12 Toren des heiligen Jerusalems.
Der Kubus hat 6 x 4-Eck-Flächen = 24 und auch 12 Kanten. Auf jede der 8 Ecken treffen 3 Kanten bzw. 3 Flächen = 24 Auf einen Kugelmittelpunkt übertragen heißt dies, dass sich '8 x-y-z-Achsen' 8-Achtel Kugeln zur Raumwinkelsumme einer vollen Kugel vereinigen '8 x 3 = 24.' Der Dualkörper vom Kubus, das Oktaeder hat 8 x 3-Eck-Flächen = 24. und ebenfalls 12 Kanten. Das Sterntetraeder ("Merkaba") hat 24 Flächen, 24 Außenkanten und 12 Innenkanten. Das Kubooktaeder hat 24 Kanten und 12 Ecken. Das Rhombendodekaeder, der Dualkörper vom Kubooktaeder ist ein Polyeder mit zwölf rhombenförmigen Flächen, 14 Ecken und 24 Kanten. An sechs der Ecken grenzen vier Kanten (=24) und an die übrigen acht Ecken grenzen drei Kanten (=24).
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Was mit der ersteren Eigenschaft natürlich auch direkt zu tun hat, die Ursache liegt in den rechten Winkeln des Kubus begründet.
'Diese Eigenschaften als wichtig und bemerkenswert zu erkennen fällt uns schwer, da in unserer Zivilisation der rechte Winkel allgegenwärtig ist, auf Grund dessen er uns banal erscheint.
Die religionsphilosophische Ausdeutung der Eigenschaften des Kubus ist simpel:
'Die volle Sphäre (Kugel) steht für absolute Vollständigkeit. Die perfekt lückenlose Parkettierbarkeit steht für die Einheit in der Vielheit.' 'Die Allgegenwärtigkeit und Kompatibilität von einem beliebigen Mittelpunkt bis in die Unendlichkeit.
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Wer die' Wechselbeziehungen' und Dualitäten zwischen diesen Körpern bis in die Tiefe verstanden hat, dem ist auch bewusst, dass das Wesen dieses wechselwirkenden "Bauplans" 'als Einheit zu betrachten' ist.
Auch die ersten Rekursionschritte (Fraktale) dieser Körper zeigen wieder diese 12-24-Verhältnisse. Das ist aus kombinatorischen Gründen auch nicht verwunderlich, da sich diese Strukturen nur aus Dreiecken und Quadraten zusammensetzen.
Zahlentheorie + Geometrie = Philosophie: 'Bis zur Zahl 24 spielen nur die (Prim)-Zahlen 1, 2 und 3 aus kombinatorischen Gründen eine Rolle! Mehr noch: Sie allein sind es, die alle restlichen Primzahlen bis unendlich in einem 6er Takt ordnen (müssen)!
'Beachten wir dazu noch die Immanenz des 3-dimensionalen Raumes, so kommen wir auf die göttliche Einheit in der Dreiheit, gemäß des Platonismus und auch Pythagoräismus: Ein Punkt' =1' eine Linie' =2' eine Fläche '=3'... aber erst ein Körper '=4 'begreift das Ganze.
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Platonismus und Pythagoräismus sind ganz offensichtlich auch die religionsphilosopische Grundlage der jüdischen und christlichen Mystik gewesen. Siehe dazu auch:
WEIHNACHTEN, DER THRON GOTTES UND DIE ZAHL 24
Und Zahlentheorie: BEMERKENSWERTES ZUR ZAHL 24 ( 25 - 1 )
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