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Heraklit Fragment/DK 22 B 26

aus AufEinWort, der freien Forschung

DK 22 B 26.   Clemens Alex., strom. 4,141,2 f. : In der Nacht entzündet der Mensch ein Licht für sich

anthrôpos en euphronêi phaos haptetai heautôi, apothanôn, aposbestheis opseis;

  • In der Nacht entzündet der Mensch ein Licht für sich, sterbend, erloschen die Sehkraft;

zôn de haptetai tethneôtos, heudôn, aposbestheis opseis;

  • dennoch lebendig, entzündet er sich an dem Gestorbenen, schlafend, erloschen die Sehkraft;

egrêgorôs haptetai heudontos.

  • im Wachen entzündet er sich an dem Schlafenden.

zeno.org

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Der Mensch zündet sich in der Nacht ein Licht an, wann er gestorben ist und doch lebt. Er berührt den Toten im Schlummer, wann sein Augenlicht erloschen; im Wachen berührt er den schlummernden.Anm. KF:Im Grund Heraklit's Gleichnis des abgestuften Bewußtsein und menschliches Verhalten, ähnlich wie Platon mit dem "Höhlengleichnis"