Komplementärbegriff
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komplementär–Begriff, lat.-frz.-deu. 'komplementärer Begriff'; wrtl.-sgm. 'erfüllender Begriff'
- Der Begriff der subjektiven Welt hat einen ähnlichen Status wie seine Komplementärbegriffe. [Habermas, Jürgen: Theorie des kommunikativen Handelns – Bd. 1. Handlungsrationalität und gesellschaftliche Rationalisierung, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1981, S. 77][1]
- Dieser Begriff gibt den Komplementärbegriff einer intersubjektiv geteilten Welt nicht her. [Habermas, Jürgen: Theorie des kommunikativen Handelns – Bd. 2. Zur Kritik der funktionalistischen Vernunft, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1981, S. 329][1]
- Der Beschluß forderte dann als Komplementärbegriff das Organ zu seiner Ausführung. [Weber, Max: Wirtschaft und Gesellschaft. In: Weber, Marianne (Hg.), Grundriß der Sozialökonomik, Tübingen: Mohr 1922 [1909-1914, 1918-1920], S. 437][1]
- Ähnlich wie mit der Idee der Versöhnung, die durch gewaltlose Intersubjektivität ermöglicht wird, verhält es sich mit dem Komplementärbegriff der Freiheit. [Habermas, Jürgen: Theorie des kommunikativen Handelns – Bd. 1. Handlungsrationalität und gesellschaftliche Rationalisierung, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1981, S. 896][1]
- Entsprechend muß auch der Ereignisbegriff als Komplementärbegriff zum Strukturbegriff gefaßt werden.[Luhmann, Niklas: Soziale Systeme, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1984, S. 392][1]