Krampf
Erscheinungsbild
kram-pf ger.-deu. m. Wrtdtng: 'unwillkürlich krümmende, windende, verdrehende Kraftwirkung'
- ‘unwillkürliches Zusammenziehen von Muskeln’,
- übertragen ‘gequältes, nutzloses Bemühen’,
- mhd. krampf stehen wie
- ahd. kramph Adj. ‘krumm’ (10. Jh.),
- anord. krappr ‘eng’
- (germ. *krampa-)
- im Ablaut zu
- ahd. krimphan ‘zerreiben’ (8. Jh.),
- mhd. krimpfen ‘sich krampfhaft zusammenziehen’,
- mnd. nd. nl. krimpen,
- mnl. crimpen.
- Weiterhin sind verwandt Krampe und Krempe (s. d.).
- Alle Formen schließen sich an die unter krumm (s. d.) genannte nasalierte Labialerweiterung der Wurzel uig. *ger- ‘drehen, winden’ an.
- – krampfen