Kredenz
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kred--enz lat.-deu. egtl. 'Prüfung der Glaubwürdigkeit'
- Kredenz f. ‘Anrichte’, entlehnt (15. Jh.) aus gleichbed. ital. credenza, auch ‘das Vorkosten von Speisen’,
- eigentlich ‘Glauben, Vertrauen, Glaubwürdigkeit, Zuversichtlichkeit’,
- das aus vlat. *crēdentia
- (vgl. mlat. credentia ‘Glauben, Zuversicht, Vertrauen’, auch ‘Anrichte’)
- hervorgegangen ist; zu lat. crēdere ‘(ver)trauen, glauben’.
- Vgl. die Wendung ital. fare la credenza ‘vorkosten’,
- eigentlich ‘eine Probe der Glaubwürdigkeit vornehmen’;
- diese Probe war Aufgabe des Mundschenks,
- der für die fürstliche Tafel bestimmte Speisen und Getränke auf ihre Unschädlichkeit (Giftlosigkeit) zu kosten
- und auf einen besonderen Tisch (daraufhin credenza genannt) zu stellen hatte.
- Wohl in Anlehnung an die genannte Wendung auch schon früher bezeugtes kredenzen