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Marquard Sprenger

aus AufEinWort, der freien Forschung

Marquard Sprenger Theologe († 1474)

Leben – Vita[1]

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Geboren ca. 1400, Studium in Wien seit 1414, seit 1436 nachweisbar als Münchner Seelsorgpriester unter Johannes Grünwalder, dem Generalvikar und späteren Bischof von Freising. † 1474. Sprenger gehört, ohne selbst am Konzil teilgenommen zu haben, in den Kreis der Anhänger des Konzils von Basel um den strengen Konziliaristen Grünwalder. Darüber hinaus war er eng verbunden mit Johannes Schlitpacher aus Kloster Melk (O.S.B., Niederösterreich, dioec. Passau) und den Mönchen von Tegernsee (O.S.B., Bayern, dioec. Freising). Johannes Keck, ebenfalls an St. Peter in München und ab 1442 Benediktiner in Tegernsee, wurde sein Kontrahent in Fragen des Vorrangs von Papst und Konzil. Die Kontroversschriften zur mystischen Theologie, die sich an 'De docta ignorantia' des Nikolaus von Kues entzündeten, sind weitgehend unediert, ebenso die zum Konzil von Basel.

Werke

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Allgemeine Literatur – Comm. gen.

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  • E. [ Vansteenberghe], Autour de la docte ignorance. Une controverse sur la théologie mystique au XVe siècle (Beiträge zur Geschichte der Philosophie und Theologie des Mittelalters, 14,2-4), Münster 1915 (https://archive.org)
  • H. [ Rossmann], Der Magister Marquard Sprenger in München und seine Kontroversschriften zum Konzil von Basel und zur mystischen Theologie, in: Mysterium der Gnade. Festschrift für Johann Auer, hg. von H. [ Rossmann] – J. [ Ratzinger], Regensburg 1975, 351-411
  • H. J. [ Sieben], Traktate und Theorien zum Konzil. Vom Beginn des Großen Schismas bis zum Vorabend der Reformation (1378-1521) (Frankfurter theologische Studien, 30), Frankfurt am Main 1983, 55
  • H. [ Rossmann], in: Die deutsche Literatur des Mittelalters. Verfasserlexikon, 9, Berlin - New York 21995, 157-162
  • J. [ Seidl], Wiener Professoren des 15. Jahrhunderts. Eine Prosopographie der im 2. Band der Acta Facultatis Artium Universitatis Vindobonensis (1416–1447) wirkenden Artistenmagister. Ein Handbuch, Koblenz 2023, 248

Erwähnungen in Artikeln zu anderen Autoren

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Erwähnungen in Werkartikeln

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