Monat

mon + -at | m. ‘Umlaufzeit des Mondes um die Erde, zwölfter Teil eines Jahres’, ahd. mānōd (8. Jh.), mhd. mānōt, mēnōt, (mit zu o verdumpftem a vor n) mhd. mōnōt, nhd. Monat;
asächs. mānuð, mnd. mānt, mnl. mānet, maent, nl. maand, afries. mōnath, aengl. mōnaþ, engl. month, anord. mānaðr, schwed. månad, got. mēnōþs (ger. *mēnōþ-) führt wie auch lit. mė́nuo ‘Mond, Monat’ auf uig. *mēnōt- ‘Monat, Mond’ und kann mit den unter Mond genannten Formen an die Wortwurzel uig. *mē- ‘messen’ (s. Mal1) angeschlossen werden.
Die Zahnlautbildung bezeichnet als zeitliche Orientierung die Zeitdauer zwischen Vollmond und Vollmond, zugleich auch (wie andere entsprechende, unter Mond angegebene uig. Formen) als Zeitmesser den ‘Mond’, vergleiche die Zusammensetzung ahd. mānōdsioh ‘mondsiech, mondsüchtig’ (9. Jh.), aengl. mōnaþsēoc.
Die Einteilung des Jahres in 12 Monate übernehmen die Kelten und Germanen zwangsweise vom christlich-römischen Kalender, die zuvor in 13 Monaten das Jahr nach der Monatsblutrunbg, Monatszyklus der Frau einteilten.
Das die Zählung der Tage und Monate begann mit dem 1.1. am Tag der Wintersonnenwende, nach dem gegenwärtigen Kalender der 22.1. (siehe graphische Darstellung)
Das Jahr beginnt nach dem keltisch-germanischen Kalender mit/nach der Wintersonnenwende. Jeder Monat beginnt und endet Jahr für Jahr mit dem jeweils gleichen Tag. Der kalendermäßige Jahresablauf ist klar strukturiert und hat einen übersichtlichen und harmonischen Ablauf.