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Nasal

aus AufEinWort, der freien Forschung

[ nasal ]

Bedeutungen:

[1] Linguistik, speziell Phonetik: nasaler Konsonant oder Vokal, bei dem der Luftstrom ganz oder teilweise über den Nasenraum entweicht

Herkunft:

Substantivierung von nasal durch Konversion

Synonyme:

[1] Nasallaut, Nasenlaut

Gegenwörter:

[1] Affrikate, Frikativ, Lateral, Plosiv, Vibrant

Oberbegriffe:

[1] Konsonant, Laut, Liquid, Liquida, Sonant

Unterbegriffe:

[1] Nasalkonsonant, Nasalvokal

Beispiele:

[1] Im Deutschen sind alle Nasale Nasalkonsonanten; Nasalvokale kommen nur in Fremdwörtern vor (z.B.: "Balkon" [balkɔ̃]). Die deutschen Nasale sind: [m], [n] und [ŋ] (wie in "sang" [zaŋ]).
[1] „Schließlich können die Nasale und Liquiden die Rolle eines Vokals übernehmen und silben tragen; man bezeichnet sie in dieser Funktion durch den indogermanischen Ablaut bestimmten Funktion als nasales beziehungsweise liquidae sonantes oder kurz als Sonanten (geschrieben m̩, n̩, r̩, l̩).“[1]
[1] „Von den grundsprachlich-indogermanischen Vorgängen ist die Tatsache hervorzuheben, daß auslautende Langdiphthonge, wozu auch Verbindungen mit Liquida oder Nasal an zweiter Stelle zu rechnen sind, ihren zweiten Bestandteil verlieren konnten.“[2]
[1] „Die Nasale sind eine Lautgruppe, bei der die untersuchten Kinder den relativ geringsten Teil an Fehlrealisierungen produzieren.“[3]
[1] „Sie bietet dem Leser einen Einblick in den Erwerb einzelner deutscher Plosive, Frikative, Laterale, Glides, Nasale und Konsonantenverbindungen, die zum Teil über den Rahmen dieser Arbeit hinausgehen.“[4]

Wortbildungen:

[1] nasal
[1] Nasallaut, Nasalstrich