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Nikolaus von Kues und Raimund Lull

aus AufEinWort, der freien Forschung

Nikolaus von Kues und Raimund Lull - Aus Handschriften der Kueser Bibliothek. Eusebio Colomer - 1961 - Mitteilungen Und Forschungsbeiträge der Cusanus-Gesellschaft 2:241-243.


Bibliographische Angabe:

Eusebio S. J. Colomer: Nikolaus von Kues und Raimund Llull. Aus Handschriften der Kueser Bibliothek. Berlin: Walter de Gruyter, 1961. Reihe: Quellen und Studien zur Geschichte der Philosophie, Bd. 2. XVIII + 200 S.

Kurzbeschreibung:

Colomers Untersuchung behandelt das Verhältnis des Nikolaus von Kues zu Raimund Llull auf Grundlage der in Kues erhaltenen Handschriften und Exzerpte. Im Mittelpunkt steht die Frage, woher der Llullismus des Cusanus stammt, wie Cusanus mit den Schriften Llulls in Berührung kam und welche Spuren lullschen Denkens in seinen eigenen Schriften erkennbar sind. Das Buch ist daher besonders wichtig für die Erforschung der frühen Quellenbildung des Cusanus, seiner Auseinandersetzung mit kombinatorischen, trinitarischen und erkenntnistheoretischen Motiven Llulls sowie für die Handschriftenforschung zur Kueser Bibliothek. Der Aufbau nennt ausdrücklich: Einführung, „Die Herkunft des Llullismus beim Cusanus“, „Die Begegnung des Cusanus mit Raimund Llull“, „Die Spuren des Raimund Llull im Schrifttum des Cusanus“, Zusammenfassung, Anhang und Indizes.

Einordnung:

Nicht eigentlich ein Aufsatz der Mitteilungen und Forschungsbeiträge, sondern eine selbständige Monographie bei De Gruyter. In den Mitteilungen und Forschungsbeiträgen der Cusanus-Gesellschaft erscheint dazu offenbar eine Besprechung auf S. 241–243; die Trierer Übersicht weist sie in MFCG 3, 1963, mit Rudolf Haubst als Rezensent aus. PhilPapers führt dagegen MFCG 2:241–243; das ist bibliographisch auffällig und sollte vor Übernahme geprüft oder als abweichender Nachweis vermerkt werden.

Link / Quelle:

De Gruyter bietet die Monographie als Verlagseintrag bzw. E-Book an; Google Books weist die Ausgabe bibliographisch mit De Gruyter, 1961, 200 Seiten, ISBN 3111251616 / 9783111251615 nach.

PDF / E-Book:

Ein frei zugängliches PDF der Monographie habe ich nicht gefunden. Nachweisbar sind ein kostenpflichtiges De-Gruyter-E-Book bzw. PDF-Angebote über Buch-/E-Book-Plattformen; Google Books nennt für die dortige Ausgabe ausdrücklich „No eBook available“.

Hinweis für deinen Eintrag:

Ich würde den Seitennachweis MFCG 3, 1963, S. 241–243 [Rezension: Rudolf Haubst] getrennt vom eigentlichen Buch führen. Der eigentliche Haupttitel ist die De-Gruyter-Monographie von 1961.