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Passau (Cusanus)

aus AufEinWort, der freien Forschung

Niederbayrische Stadt an der Grenze zu Österreich, am Zusammenfluss von Donau, Inn und Ilz gelgen. Die keltische Siedlung Boiodurum wurde im ersten nachchristlichen Jahrhundert von den Römern erobert und der Provinz Raetia eingeliedert. Das römische Kastell Batavis war bis zum Abzug der Römer im Jahre 476 Teil der Limesbefestigung.

Seit 739 war P. Bischofssitz und wurde 1217 zum Fürstbistum mit Kloster Niedernburg als dessen Sitz. 1225 erhält P. die Stadtrechte und gelangt im Mittelalter, vor allem durch das Schmiedehandwerk, zu beträchtlichem Wohlstand. (Vgl. allgemein: Boshof, Passau [bib:2509])

Im Rahmen seiner deutschen Legationsreise visitierte Nikolaus von Kues P. im Februar 1451. In seiner Funktion als päpstlicher Legat nahm er seelsorgerische Aufgaben wahr, zu denen die Ablässe gehören, die er selbst anlässlich des Jubeljahres 1450 gewährt hat (Vgl. AC I, n. 1027; 1028; 1029; 1030; 1031; 1032 [bib:2071]), wie auch die Regelung der Absolutionsbefugnisse der Geistlichen in der Diözese P. (Vgl. AC I, n. 1025; 1039; 1040; 1041; 1042 [bib:2071])

Stephanie Lawall

02.10.2008

zuletzt bearbeitet: 18.09.2010