Polygonalzahlen
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Polygonalzahl-en, agr.-lat.-deu. Mz. Nwf. Polygonalzahl
Die Polygonalzahlen zählen zu den figurierten Zahlen. Eine andere Art, Zahlen auf Polygone zurückzuführen, stellen die zentrierten Polygonalzahlen dar.
Die Polygonalzahlen lassen sich durch eine einfache Rechenvorschrift erzeugen. Man wählt dazu eine natürliche Zahl 𝒅 als Differenz. Die erste Zahl ist jeweils die 1, und alle nachfolgenden Polygonalzahlen entstehen, indem man jeweils die Differenz zur vorhergehenden hinzuaddiert. Die folgenden Beispiele zeigen dies.
- Dreieckszahlen
- Die Differenz 1 führt zu den Summen 1 + 2 + 3 + 4 ..., aus denen man die Dreieckszahlen 1, 3, 6, 10, ... erhält.
- Quadratzahlen
- Die Differenz 2 führt zu den Summen 1 + 3 + 5 + 7 ..., aus denen man die Quadratzahlen 2, 4, 9, 16,... erhält.
- Fünfeckszahlen
- Die Differenz 3 führt zu den Summen 1 + 4 + 7 + 10 ..., aus denen man die Fünfeckszahlen 1, 5, 12, 22, ... erhält.
- Sechseckszahlen
- Die Differenz 4 führt zu den Summen 1 + 5 + 9 + 13 ..., aus denen man die Sechseckszahlen 1, 6, 15, 28, ... erhält.
Die einzelnen Summanden sind jeweils die Folgenglieder einer arithmetischen Folge mit dem Anfangsglied 1 und der jeweiligen Differenz (vgl. Differenzenfolge). Dieser Aufbau der Polygonalzahlen spiegelt sich auch in den entsprechenden Polygonen wider:
- Die 10 ist die vierteDreieckszahl.
- Die 16 ist die vierteQuadratzahl.
- Die 22 ist die vierteFünfeckszahl.
- Die 28 ist die vierteSechseckszahl.



