Regesta vitam Nicolai de Cusa spectantia
Regesta vitam Nicolai de Cusa spectantia ist eine lateinische Bezeichnung für eine chronologische Quellensammlung, die alle Dokumente, Urkunden und Berichte zur Lebensgeschichte des berühmten Philosophen, Theologen und Mathematikers Nikolaus von Kues (Nicolaus Cusanus) umfasst. [1, 2]
Der Begriff ist eng mit dem großen biographischen Editionsprojekt der Acta Cusana verknüpft und lässt sich in folgende Details unterteilen: [1, 2]
- Inhalt: Die Sammlung enthält Urkunden, Briefe, Verfügungen, Notizen und zeitgenössische Berichte. Sie dokumentieren sein Leben, sein politisches Wirken als Kardinal, seine Reisen, seine Ämter als Bischof von Brixen sowie seine theologische und kirchenpolitische Arbeit. [1, 2]
- Bedeutung: Sie dienen der historisch-kritischen Forschung, da das Leben des Cusanus anhand dieser Regesten (kurzen Zusammenfassungen und Quelleneditionen) exakt nachvollzogen werden kann. Sie ergänzen die philosophischen Werke (die Opera omnia). [1, 2]
- Hintergrund: Begründet wurde das Werk von den Historikern Erich Meuthen und Hermann Hallauer. Die Edition wird heute von Thomas Woelki und Johannes Helmrath weitergeführt und ist im Felix Meiner Verlag beheimatet. [1]
- Digitales Portal: Die Inhalte werden digital in einer Quellenbibliothek auf Acta Cusana zugänglich gemacht. [1, 2]
Hervorgehobene historische Quellen
Ein bekanntes Beispiel für die Nutzung von Regesten zum Cusanus ist der im Schisma-Kontext herausgegebene Text von perspectivia.net, der sein erstes politisches Auftreten nachzeichnet. Weitere wissenschaftliche Einordnungen zur Vita finden Sie auf Geschichtsquellen oder in den Katalogen der
d. H. HALLAUER et E. MEUTHEN, in Vorbereitung.