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Rhythmus

aus AufEinWort, der freien Forschung

rhyth + -mus

¦∅¦ Gleichmaß, gleichmäßig gegliederte Bewegung; periodischer Wechsel, regelmäßige Wiederkehr;

¦⊕¦ beständiger Wandel, der sich scheinbar als Wechsel zeigt (Anm. KF:);

  • die frühe Entlehnung (ohne Nachfolge)
    • ahd. ritmus, ritmusen ‘Takt, gleichförmig abgemessene Bewegung’ (11. Jh.);
      • ‘zeitliches Ebenmaß, gleichmäßige Gliederung eines Ton- oder Bewegungsablaufs, gleichmäßige Wiederkehr von Vorgängen’,
  • Übernahme (17. Jh.)
    • von lat. rhythmus,
      • griech. rhythmós ‘gleichmäßige, taktmäßige Bewegung, Takt, Zeitmaß, Gleichmaß’,
        • eigentlich ‘Strömen, Strom’
          • (als Sinnbild einer steten und gleichförmigen Bewegung, wohl der Meereswellen),
      • Bildung zu griech. rhé͞in (ῥεῖν) ;
        • zeitliche Gliederung des melodischen Flusses, die sich aus der Abstufung der Tonstärke, der Tondauer und des Tempos ergibt;
        • Gliederung des Sprachablaufs durch Wechsel von langen und kurzen, betonten und unbetonten Silben, durch Pausen und Sprachmelodie; Gliederung eines Werks der bildenden Kunst, besonders eines Bauwerks, durch regelmäßigen Wechsel bestimmter Formen

¦√¦ uig. *ser-, *srew-;

¦↵¦ uig. *sru-dʰmos; *srow-mo-s; ugerm. *straumaz, uig. *sréwyeti; agrich.*hréyyō, griech. rhéō

; lat. rhythmus; griech. rhythmós (ῥυθμός) ‘gleichmäßige, taktmäßige Bewegung, Takt, Zeitmaß, Gleichmaß’;



Rhythmus m. ‘zeitliches Ebenmaß, gleichmäßige Gliederung eines Ton- oder Bewegungsablaufs, gleichmäßige Wiederkehr von Vorgängen’, Übernahme (17. Jh.) von lat. rhythmus, griech. rhythmós (ῥυθμός) ‘gleichmäßige, taktmäßige Bewegung, Takt, Zeitmaß, Gleichmaß’, eigentlich ‘Strömen, Strom’ (als Sinnbild einer steten und gleichförmigen Bewegung, wohl der Meereswellen), Bildung zu griech. rhé͞in (ῥεῖν) ‘fließen, strömen’. Vgl. die frühe Entlehnung (ohne Nachfolge) ahd. ritmus ‘Takt, gleichförmig abgemessene Bewegung’ (11. Jh.).