Zum Inhalt springen

Self-Consistency-Prompting

aus AufEinWort, der freien Forschung

Sprachmodelle (LLM's) besitzen kein vollständiges Wissen der Welt und interpolieren bzw. konfabulieren fehlendes Wissen.[1] Diese Eigenschaft von Sprachmodellen ermöglicht es, Anfragen an das Modell auf eine kreative Weise zu beantworten, anstatt ausschließlich auf vorhandenes Wissen zurückgreifen zu können. Allerdings führt dies auch dazu, dass eine Anfrage des Benutzers, auf die eine objektiv richtige Antwort existiert, dem Modell aber unbekannt ist, auf eine Weise beantwortet wird, die richtig erscheinen kann, jedoch nicht den Tatsachen entspricht. Man spricht in diesem Zusammenhang von einer Halluzination.

Als Self-Consistency-Prompting bezeichnet man es, wenn dieselbe Anfrage des Benutzers mehrfach an einen KI-Agenten gestellt wird. Bei einer Information, welche das Modell als Fakt erlernt hat, liefert das Modell eine konsistente Antwort. Konfabulierte Antworten fallen jedoch jedes Mal unterschiedlich aus.[2]

  1. ↑ Beren Millidge: LLMs confabulate not hallucinate. In: Beren's Blog.19. März 2023, abgerufen am 26. Juli 2024 (englisch).
  2. ↑ Xuezhi Wang, Jason Wei, Dale Schuurmans, Quoc Le, Ed Chi, Sharan Narang, Aakanksha Chowdhery, Denny Zhou: Self-Consistency Improves Chain of Thought Reasoning in Language Models. 7. März 2003, doi:10.48550/arXiv.2203.11171, arxiv:2203.11171v4 (englisch).