Sieb
Erscheinungsbild
sieb | n. ‘löcheriges Geflecht, mit dessen Hilfe gröbere Bestandteile von feineren durch Schütteln getrennt werden’, ahd. sib (9. Jh.), mhd. sip, sib, mnd. mnl. sēve, nl. zeef, aengl. sife, engl. sieve (wger. *sibi- ) lassen sich verbinden mit ahd. seivar (10. Jh.), mhd. seifer, mnd. sēver ‘Speichel, Geifer, Schaum’, den unter Seife und sichten2 genannten Formen sowie mit serbokr. sípiti ‘rieseln, fein regnen’ und auf uig. *sēib-, sēb-, *seib-, *seip- ‘ausgießen, seihen, rinnen, tröpfeln’ zurückführen, Erweiterung der Wurzel uig. *sēi-,*sē-, *sei- ‘tröpfeln, rinnen, feucht’ (s. auch sämig, seihen und seichen).