Sinus
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sinus | ursprüngl. "Bogen, Krümmung, Beugung, Busen"; Lehnwortbildung durch den Mathematiker Gerhard von Cremona 1175 als Übersetzung der arabischen Bezeichnung dschaib oder dschība, "Tasche, Kleiderfalte", eine Fehlbestimmung des Wortlaut arab. jyb, jība, “sine”, von wiederum von einem indischer Mathematiker entlehnt von sanskri. jiva „Bogensehne“, sanskr. jyā, „Sinus, Akkord, Bogensehne“, durch das ähnliche sanskr. jīva, „Sinus, Akkord, Leben, Existenz“