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Synkope

aus AufEinWort, der freien Forschung

Synkope f. agr.-lat.-deu.

  • in der Medizin ‘Hirndurchblutungsstörung mit kurzdauerndem Bewußtseinsverlust, Ohnmacht’,
    • mhd. sincopa,
    • frühnhd. syncopis (Paracelsus),
    • nhd. Syncope (18. Jh.) ‘Ohnmacht’,
  • in der Grammatik ‘Ausfall eines unbetonten Vokals oder einer Lautfolge im Wortinnern’ (1. Hälfte 18. Jh., vermutlich älter),
  • in der Musik ‘Verlagerung des rhythmischen Akzents auf einen unbetonten Taktteil durch Herüberbinden des gleichen Tones’ (Mitte 17. Jh.),
  • Entlehnung
    • von spätlat. syncopē, syncopa,
      • griech. synkopḗ (συνκοπή) ‘das Verkürzen der Wörter durch Ausstoßung eines Buchstabens oder einer Silbe in der Mitte, plötzliches Stocken der Lebensfunktionen, plötzliche Erstarrung oder Entkräftung’,
        • zu griech. synkóptein (συγκόπτειν) ‘zusammenschlagen, -hauen, -prügeln, einen Buchstaben oder eine Silbe aus der Wortmitte ausstoßen, sich wie zerschlagen fühlen, völlig entkräftet werden’;
  • Synkope (Medizin), kurze Bewusstlosigkeit
  • Synkope (Musik), Kompositionselement
  • Synkope (Sprachwissenschaft), Auslassung eines Vokals im Wort