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TDPC/Efg/n. 51–52

aus AufEinWort, der freien Forschung

▷n. 51–52 N. 51,1f. markiert einen neuen Einsatz. »Con- verto« (2, cf. n. 52,2) zeigt die Hinwendung auf früher verhandelte Phänomene und aenigmata an, die vom jetzt Erreichten aus noch einmal betrachtet werden, und zwar zunächst das possest, sodann wird die neugewonnene Erkenntnis über die vivacitas, das Leben der Trinität, in die vorhergegangenen Ausführungen über die Bewegung ein- gezeichnet. Und jetzt wird offenkundig, daß das mit dem Kreiselbeispiel anvisierte aenigma »Bewegung« nicht zufällig gewählt war. Bernhard beschreibt das Phänomen »Bewegung« neu. Es ist die Macht, die sich ganz an die Bewegung mitteilt und im Vollzug des Bewegens sich zu- sammenschließt. Dies läßt kein Mehr oder Weniger zu. Das »converto« bezeichnet also eine Umwendung, ein Denken »von oben her«: Aus dem Erkenntnisgrund Trinität erkennen wir in der Bewegung wie sie tatsächlich ausfällt das Wesen von Bewegung. - Videre (n. 52,3) und concipere (5) sind wieder im genannten Sinne einander gegenübergestellt. Die ratio braucht Bezugspunkte, einen Anhalt am Langsam- oder Schnellwerden, um Bewegung als Bewegung zu begreifen. Die Bewegung, die als solche eingesehen wird, verhält sich wie die Zahl zum dreieinen Ursprung zu derjenigen Bewegung, die in sich läuft und vermittelt ist, wobei hier das ganze posse vermittelt ist und die Bewegung selber das medium.