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TDPC/Efg/n. 58

aus AufEinWort, der freien Forschung

▷n. 58 Z. 2f. weisen zurück auf die unendliche Aufgabe der begrifflichen Annäherung in n. 42 (bes. 5f.). Dort wurde entwickelt, daß allein bei dem Begreifen oder Begriff, der das uns Unmögliche begreift, praecisio, Genauigkeit, Übereinstimmung vorliegt. Haben wir auch noch die Formulie- rung im Ohr »conceptus de deo est conceptus seu verbum absolutum« (n. 40,14f.) sowie »verbum dei est conceptus sui et universi« (n. 38,11f.), so ist der Zusammenhang deutlich. Das allernächste aenigma (so daß man es gar nicht mehr »aenigma« nennen kann) ist der Sohn. Christus ist die Übereinstimmung der Figur mit der Substanz. Insofern zum aenigma gehört, daß ein videre an einem Konkreten zustandekommt, ist die figura das aenigma schlechthin. Figura ist ostensio der forma (vgl. n. 43,22f.); Christus der ostensor (n. 31,11). Wir sehen hier die Lehre von der Trinität wieder in die Christologie eingeholt werden. – Z. 7ff. markieren einen neuen Einsatz, wobei die aenigmata jetzt auf ihre Nähe und Aussagekraft hin geprüft werden (Z. 13 clariora aenigmata; Z. 14 satis conveniens aenigma; n. 59,3 aenigma propinquius). Das Thema wird in der mit dem Kreiselbeispiel n. 18f. angesprochenen Form »videre quomodo unum omnia« aufgegriffen.