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TDPC/Efg/n. 61

aus AufEinWort, der freien Forschung

▷n. 61 Was am Anfang des Gesprächs im Zuge der An- wendungen des possest von Gott ausgesagt worden war, läßt das aenigma jetzt sehen. Wieder ist entitas als Leben verstanden. Die Seinsheit ist nicht das stehende Wesen oder Urbild, sondern das lebendig sich Entfaltende. Z. 7f. beschreiben die Doppelbezüglichkeit des aenigma, das erstens die anschauliche Bindung alles Erkennens berücksichtigt, andererseits vom Unanschaulichen her Licht auf das Anschauliche fallen läßt. Der Kardinal ist sich wohl bewußt, daß im allgemeinen vom possibile zum actus kein Weg führt (7f.), im theologischen Bereich jedoch gilt dies (8f.). »Utique tunc aenigma clarius dirigit« (9) heißt dann, daß das aenigma nach seiner Entfaltung von der Trinität her (vivacitas!) größere Nähe zur Theologie haben muß. Je mehr man also die Mathematik aenigmatisch sieht, und das heißt auch von der Theologie her, desto vollkommener wird sie selbst, die mathematische Erkenntnis (9f.), und so wird diese vervollkommnete mathematische Erkenntnis wieder zu einem aenigma propinquius für die Theologie.