Tod
Tod, ahd.-deu., m. ‘das Sterben, das Aufhören aller Lebensvorgänge’,
- Wf.
- ahd. tōd (8. Jh.),
- mhd. tōt (Genitiv tōdes) ‘Tod, das Sterben, Toter, Leichnam’,
- asächs. dōð,
- mnd. dōt,
- mnl. doot,
- nl. dood,
- aengl. dēaþ,
- engl. death,
- anord. dauðr,
- swed. död,
- got. dauþus,
- germ. *dauþu-,
- mit dem Suffix uig. -tu- gebildetes Abstraktum zu den unter tot (s. d.) angeführten Verben für ‘sterben’.
Der Tod (wie englisch death und to die von germanisch dauþus ‚Tod‘, und *dau bzw. dawjan, ‚sterben‘)[1] ist (als biologischer Tod bei einem Lebewesen) „das endgültige Versagen aller lebenserhaltenden Funktionsabläufe“,[2] in der Medizin auch definiert als „irreversibler Stillstand von Kreislauf und Atmung“.[3]Insbesondere beim Menschen versteht man unter Tod das „Lebensende eines Individuums, medizinisch beschrieben als irreversibler Hirnfunktionsausfall“.[4][5] Das Adjektiv zu Tod ist tot.
Die aktive Beendigung von Leben wird als Tötung bezeichnet. Der Übergang vom Leben zum Tod wird Sterben genannt, der eingetretene Tod auch lateinisch Exitus letalis, kurz auch Exitus (lateinisch für „Ausgang“ oder „Ende“ im Sinne von „schlimmer Ausgang“ oder „Verderben“[6][7]). Die griechische Bezeichnung lautet thánatos (θάνατος), die lateinische mors. Ereignisse und Einwirkungen vor dem Tod werden als prämortal, solche nach dem Tod als postmortal oder post mortem bezeichnet.
- 1Schwierigkeit einer Definition
- 2Tod als biologisches Phänomen
- 3Todesursachen
- 4Der Übergang vom Leben zum Tod
- 5Todesfeststellung
- 6Der Tod von Menschen aus rechtlicher Sicht
- 7In der Philosophie und Religion
- 8Nachtod-Kontakt zu toten Menschen und Medium
- 9Rezeption, der Umgang mit dem Tod in der Gesellschaft
- 10Forschung und Wissenschaft
- 11In Literatur und Kunst
- 12In der Alltagssprache
- 13Statistik (Deutschland)
- 14Siehe auch
- 15Literatur
- 16Filmische Dokumentationen
- 17Weblinks
- 18Einzelnachweise