Verpflichtungen
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Verpflichtung-en Mz. —Nwf. z. Verpflichtung
▷ {| class="wikitable mw-collapsible mw-collapsed float-right inflection-table flexbox hintergrundfarbe2" style="border-collapse: collapse; float: right;"
|+Substantiv, f (Deutsch)
| colspan="3" |Worttrennung: Ver·pflich·tung
|-
| colspan="3" |Plural: Ver·pflich·tun·gen
|-
| colspan="3" |Aussprache: IPA: [ˌfɛɐ̯ˈp͡flɪçtʊŋ]
|-
!
!Singular
!Plural
|-
!Nominativ
|die Verpflichtung
|die Verpflichtungen
|-
!Genitiv
|der Verpflichtung
|der Verpflichtungen
|-
!Dativ
|der Verpflichtung
|den Verpflichtungen
|-
!Akkusativ
|die Verpflichtung
|die Verpflichtungen
|}
verpflicht-ung
Bedeutungen:
- [1] das, was getan werden muss, was von einem verlangt oder erwartet wird, die Pflicht
- [2] Versprechen, sich an bestimmte Regeln zu halten; Ablegen eines Eides
- [3] Handlung, mit der jemand unter Vertrag genommen oder engagiert wird, zum Beispiel ein Künstler oder Sportler
- [4] meist im Plural: Geldbetrag, den jemand zu zahlen hat
Herkunft:
- Derivation (Ableitung) des Verbs verpflichten mit dem Suffix -ung
Synonyme:
- [1] Erfordernis, Pflicht, (wenn die Bindung freiwillig eingegangen wird:) Commitment
- [3] Anstellung, Einstellung, Engagement
- [4] Schuld, Verbindlichkeit
Oberbegriffe:
- [1] Notwendigkeit
Unterbegriffe:
- [1] Abnahmeverpflichtung, Abstinenzverpflichtung, Abzahlungsverpflichtung, Arbeitsverpflichtung, Bündnisverpflichtung, Dienstverpflichtung, Ehrenverpflichtung, Eventualverpflichtung, Geheimhaltungsverpflichtung, Lehrverpflichtung, Löschungsverpflichtung, Neuverpflichtung, Schutzverpflichtung, Tributverpflichtung, Überbindungsverpflichtung, Zahlungsverpflichtung, Zölibatsverpflichtung, Zwangsverpflichtung
Beispiele:
- [1] Ich kann morgen nicht kommen. Ich habe andere Verpflichtungen.
- [1] „Aus sozialer Verpflichtung heraus habe ich allerdings oft versucht, mich einzufinden.“[1]
- [1] „Minni kam und ging, wann es ihr gefiel, und auch er unterlag keiner Verpflichtung.“[2]
- [1] „Noch dazu musste Cook den schmeichelhaften, aber zeitraubenden Verpflichtungen nachkommen, die seiner wachsenden Berühmtheit geschuldet waren.“[3]
- [2] „Die Verpflichtung auf die Verfassung und ihre fundamentalen Prinzipien gehört zu den tragenden Grundsätzen des Berufsbeamtentums.“[4]
- [3] „Und Leipzig begann erst nach der Verpflichtung des Krisenmanagers Peter Zühlsdorff, die wenigen deutschen Experten mit einzubeziehen.“[5]
- [3] Mit der exklusiven Verpflichtung eines berühmten Tenors will die Stadt Leipzig viele neue Zuschauer in die Oper locken.
- [4] Neben einer Darlehensschuld aus einem Hauskauf hatte er noch viele andere finanzielle Verpflichtungen.
Wortbildungen: