Über Ethik, Liebe und Distanz – Beziehungen
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Gesinnung – das gute Schicksal der Menschheit
Sich ein Schicksal bestimmen
Ureigenwerk Liste Werke von Klaus Feldmann
Schriftstück
10. August 2020 n. Chr. erst.
Ausgabe 01
Ausgabe 01
Leserschaft: Niemand
überarbeitet
ungeprüft
↑ Der mögliche Weg zum Frieden
→ Über Ethik, Liebe und Distanz – Beziehungen
↓ Über Tat, Schuld und Strafe und deren Lösung
2020081001 Über Ethik, Liebe und Distanz – Beziehungen.pages
- Bei frisch verliebten ist deutlich beobachtbar, daß sie bei jeder Gelegenheit die Nähe zueinander suchen und keinerlei Rückhalte zeigen diese auch einzugehen.
- Liebe und Nähe bewirkt Bindung und setzt im Körper Neurotransmitter und Hormone frei die mit Bindung, Vertrauen, Ruhe, Vorfreude, Freude und Glück eine sehr gesunde Wirkung auf den Körper, das Denken und die Seele haben und dazu beitragen, die Persönlichkeit hin zur Ethik zu entwickeln.
- Somit trägt Distanz und Ausgrenzung zur Unethik bei, bewirkt sie in denjenigen, die sie erfahren als Gegenreaktion auf das, was ihnen angetan wird.
- In der Phase des Verliebtseins beruht die Beziehung auf dem Herausfinden von Wahrheiten, deren Bestimmung und Festigung zur Übereingestimmtheit und bildet und festigt die Beziehung.
- Die steigende Übereinstimmung ist das Fundament und die Struktur jeder Beziehung, die ihr seine grundlegende Stabilität gibt und steigende Nichtübereinstimmungen entsprechen Rissen in Übereinstimmungen bis zu deren Abbruch.
- Dies ist an sich in jeder Beziehung so, die man z.B. zu seinem Kind, Partner, Nachbarn etc. aufbaut und auch zur Regierung eines Staates, wobei man je nach Beziehung für Liebe in ihr dafür andere Bezeichnungen verwendet, wie z.B. Freundlichkeit, Zuneigung, Affinität, jemand mögen etc. und bei Unliebe deren entgegengesetzten Begriffe.
- Liebe entspricht einer sich wandelnde Ausdrucksform, durch die die Qualität einer Beziehung zum Ausdruck gebracht wird und zu lieben steht in direkter Bindung zu leben und Unliebe zu Unleben, somit ist Liebe ein sehr bedeutender Faktor in Bezug auf Überleben und Wohlergehen.
- Jemandem Liebe zu schenken entspricht ihm Leben zu schenken, ihm zu leben zuzugestehen, ihm Überleben und Wohlergehen zu gewähren – dessen muß man sich Bewußt sein!
- Jemandem Liebe zu entziehen, sie jemandem zu verwehren entspricht im Leben zu entziehen, sein Überleben und Wohlergehen abzusprechen – dessen muß man sich Bewußt sein!
- Der Mensch hat ein sehr feines Gespür dafür, ob und in welchen Grad er Liebe oder Unliebe selbst aussendet und im welchen Grad er sie vom anderen empfängt - dies ist in jeder Beziehung so – egal welcher Art.
- Jeder Mensch steht für ihn meist unBewußt zu jedem anderen Menschen über die Menschenrechte in einer festen Beziehung und wenn ein Mensch die Menschenrechte nicht kennt, so befindet er sich bereits im Zustand der Nichtübereinstimmung und daher in einem gewissen Grad der Unliebe gegenüber anderen Menschen.
- Paare, Eltern zu ihren Kindern, Kinder zu ihren Eltern usw., die keine Gewißheit über Menschenrechte erlangt haben,, sind im Grunde Beziehungsunfähig.
- Wer über die Menschenrechte Gewißheit erlangt hat, begegnet einen ihm völlig unbekannten Menschen bereits als Bekannter auf der Ebene der Menschheit und ist so voreingestellt, daß er ihn als Mensch achtet, ihm Menschenwürde gewährt und Menschenwürde ist die grundlegende Ausdrucksform von Liebe des Menschen gegenüber seiner eigenen Gattung, die zu einer moralischen Einstellung führt und die Tür für die Bereitschaft zur Übereinstimmung weit aufschlägt.
- Nach langer Beobachtung von meinen eigenen Beziehungen und denen in meinem Umfeld und selbst im Bundestag ist sehr auffällig, daß die Menschenrechte des anderen mit Füßen getreten werden und zugleich für sich auf indirekte Weise eingefordert werden.
- Ich habe in meinem Leben noch keine Eltern kennengelernt, die ihren Kindern die Menschenrechte wirklich lehren und gewähren, wie sollen sie diese dann erlernen und für sich einfordern und anderen zugestehen?
- Mir ist dies aufgefallen, Ich lehrte sie meiner Frau und meinen Kindern und habe einige Versuche unternommen, sie in meinem Umfeld bekannt zu machen und musste feststellen, daß das Interesse an Menschenrechten dem allgemeinen Umgang mit ihnen widerspiegelt - Desinteresse.
- Der Mensch ist allgemein zu tief im Bewußtsein über die Wirkweise und Potentiale der Menschenrechte, so tief in seinem Gemüt als Mensch heruntergedrückt, daß er offenbar nicht einmal danach strebt Mensch zu sein, sondern anstelle dessen jemand besonderes zu sein, um auf diese Weise Leibe, Achtung, Respekt, Wohlwollen etc. gewährt zu bekommen.
- Weltweit gibt es einen unermeßlichen Mangel an Liebe und eine der einfachsten Wege zur Liebe zu gelangen geht über die Steigerung des Ausmaß an Wahrheit und Übereinstimmung.
- Da Liebe Leben entspricht ist man ohne Liebe tot und somit kann niemand von sich behaupten, er würde nicht Lieben, da Liebe der Ausdrucksform von Leben, Leben der Ausdrucksform von Liebe entspricht.
- Die für Leben und Wohlergehen bedeutendste Quelle für Liebe auf Erden bist Du!
- Als Mensch steht man zu allem Dasein zumindest indirekt in Beziehung und man kann sich dies wie ein Netzwerk vorstellen und je weiter jemand oder etwas von einem über Verbindungen weg ist, je weniger er Einfluss nimmt, umso weniger ist die Beziehung von Bedeutung.
- Um dies zu verdeutlichen könnte man mit viel Aufwand hingehen und mindestens eine Verbindungslinie hinweg über eine Kette von Verbindungen und Kreuzverbidungen, wie auch Verbindungsknoten von sich ausgehend zu jedem anderen Menschen auf Erden eine tatsächlich bestehende Verbindung finden, zumindest soweit diese in Zivilisationen leben und nicht in absoluter Abgeschiedenheit leben.
- Man geht jedoch jedesmal Bewußt eine Verbindung zu allen existierenden Menschen ein, wenn man den Begriff Menschheit verwendet.
- Die durch Erziehung und Schulsystem versäumte Pflicht besteht darin, den Kindern diese bereits über die Menschenrechte bestehende Beziehung Bewußt zu machen.
- Mindestens eine Beziehung besteht somit als Mensch zu allen Menschen und eine Beziehung beginnt mit dem Moment in dem man sich mit einem Bezugssystem verbindet, oder verbunden wird, was durch Geburt unabdingbar für das gesamte Leben geschieht und sich als Mensch zur Menschheit entsprechend der Menschenrechte verbindet, da über sie weltweit Übereinstimmung besteht - Irrtum!
- Die weltweite Übereinstimmung die Menschenrechte seinen eigenen Staatsbürgern und jenen anderer Staaten zuzugestehen, wird lediglich vorgetäuscht und insbesondere dann bei anderen angeprangert, wenn politische oder wirtschaftliche Zielsetzungen durchzusetzen sind.
- Auf ähnliche Weise geht man durch Geburt eine ganze Reihe von Beziehungen ein, die weit über die eigene Familie hinausgehen, wie z.B. die Beziehung zum Staat als werdender Staatsbürger mit der Geburtsurkunde beginnt.
- Wir haben eine Anzahl uns unBewußter Beziehungen, die Einfluss auf das eigene Leben ausüben, wodurch bereits ein Ausmaß an Nichtübereinstimmung grundlegend besteht, da man über die von anderen auf einen Einwirkenden Einflüsse nicht ausrechend bis zum Schulabschluss und eigenständigem Leben informiert ist und dadurch eine Vielzahl von Konflikten der Boden bereitet wird - Fremdbestimmung.
- In dem Grad wie es an Übereinstimmung in Bezug auf die Menschenrechte mangelt, in dem Grad spiegelt sich dies im Geschehen vom Streit in der eigenen Familie bis zu jedem Krieg auf Erden.
- Der Begriff Beziehung wird in Bezug auf Physik zu „Relation“ und in Bezug auf den Mensch zu „soziale Beziehung“.
- Relation bedeutet eigentlich zu lateinisch relatio sinngemäß Bericht, Berichterstattung, zurücktragen, zurückbringen und bedeutet daher im Grunde, daß man von jemand etwas von ihm ausgehend, ohne danach fragen zu müssen bekommt, etwas zurückbringt oder zu einem bringt, daß man für sich selbst benötigt wird und daß das was man bekommt auf Wahrhaftigkeit Tatsächlichkeit und Verlässlichkeit beruht, da man seine eigene Existenz dazu in Abhängigkeit setzt, da man auf dessen Grundlage fortan seine Entscheidungen trifft.
- Beziehung bedeutet im Grunde für be- wie bei beladen, daß etwas zu einem bestimmten Ort gebracht wird und ziehen mit be- zu beziehen verknüpft, daß von dem Ort her gezogen wird um zu bekommen.
- Ziehen ist ein Kraftakt und so zerren wir Menschen zu oft am anderen herum, um zu bekommen woran es uns selbst mangelt und wir übersehen das Balance aus der Angemessenheit von Geben und Nehmen durch Austausch vorwiegend in Bezug auf dem jeweiligen Mangel des anderen auszurichten ist - Beziehung ist grundlegend ein einseitiger Begriff und so sind die Menschen oft auch einseitig eingestellt.
- Den Menschen ist der Umstand unBewußt, daß Begriffe zum einen eine sinngemäße erlernte Bedeutung entsprechend der Umgangssprache und zusätzlich der von Wörterbüchern und die grundlegende exakte wortwörtliche Bedeutung bis in Silben und Buchstaben hinunter haben und sie alle zusammen mit dem Hören, Lesen und Denken an den Begriff mit angeregt werden und zur Wirkung gelangen und den Menschen im Denken und Handeln unBewußt beeinflussen.
- Wörter, Begriffe, Zeichen und Symbole wirken auf ähnliche Weise und werden als Thema in dieser Ausarbeitung noch öfter behandelt werden, da sie eine unerwartet hohen Einfluss auf das Dasein ausüben.
- Der korrektere Begriff zu Beziehung wäre Wechselbeziehung um dem notwendigen Austausch zum Ausdruck zu bringen.
- Wechselbeziehung begrenzt beziehen auf Wechsel, so daß es auf Ich erhalte und dann gebe Ich dir hinausläuft und viele Beziehungsmuster laufen auf dieser Schiene, daß sie in Erwartungshaltung zu bekommen sind und daher nicht geben und es dem anderen nach einer Weile ebenso ergeht und die Liebe beginnt auszutrocknen, weil Liebe eher wie ein Fluss wirkt und sie nun zur Quelle hin fließt und nicht mehr etwas mit sich ziehen kann das beim anderen einmünden kann.
- So verwenden die Menschen an sich für Beziehung den Begriff Interaktion im Sinne von Zwischenhandel und treten dem oder der jeweils Liebsten und Liebsten als Händler gegenüber auf.
- Besser wäre es dann wohl zu sagen Ich habe, bin oder stehe in einem Reziprok, da dies zu lateinisch reciprocus sinngemäß ‘zurückwirkend’, eigentlich ‘auf demselben Wege zurückgehend’ bedeutet, was dem nahe kommt zu sagen, wir stehen in einer gegenseitigen Beziehung.
- Durch gegenseitige Beziehung wie auch durch Relation bringt man zum Ausdruck, daß eine Verbindung, ein Weg in beide Richtungen zustande gekommen ist, auf dem hin zum anderen Geben und zurück zu einem das Geben des Anderen erfolgt und sich zu Nehmen wandelt und dadurch Bindung aneinander bewirkt wird.
- Wer sich klar ausdrücken will kommt nicht ohnehin zu sagen Ich stehe in einer Verbindung, wir stehen in Verbindung und das was uns aneinander bindet, mit dem wir uns aneinander binden ist Wahrhaftigkeit noch vor Liebe, denn Unwahrhaftigkeit in Bezug auf Liebe spürt der Mensch.
- Der Grad an Wahrhaftigkeit ist wie Liebe ein Phänomen, daß dem Grad der Ethik eines Menschen entspricht und somit ist Ethik der maßgebende Faktor in Bezug auf Wahrheit, Liebe und vieles mehr, wie es im Verlauf diese Ausarbeitung beschrieben und erklärt wird.
- Bindung aneinander ist nur dann gesund gegeben und bestehend, wenn Balance im Austausch besteht und gerät die Balance ins Ungleichgewicht, muß Geben undoder Nehmen erzwungen werden oder entsteht unerfüllte Erwartung, so erwirkt dies Abhängigkeit als einwirkende Fremdbestimmung.
- Auf Englisch wird für Beziehung auch relationship sinngemäß für Beziehungsverhältnis verwendet, um den Zustand nochmals zu verdeutlichen und physikalisch als Relation ausgedrückt wäre Balance bei 1:1 Verhältnissen gegeben nur steht man in einer Beziehung nicht mit einem Schuldenbuch von Soll und Haben da und notiert sich, was man bekam und gab um sein Beziehungsverhältnis zu errechnen und muß Ich sagen, daß wir dies unBewußt dennoch entsprechend gesammelter Eindrücke in jeder Beziehung tun.
- Wir gehen damit mehr oder weniger locker um und kalkulieren da eher relativ, jedoch gibt es da so seine Schwellwerte, anhand denen wir das Gleichgewicht einschätzen und uns als ausgenutzt oder überbedacht empfinden und dies wirkt sich direkt auf Ethik ein und ist zugleich ein Ausdruck der jeweiligen relativen Ethik.
- Wenn die Balance gefühlt nicht besteht, so sprechen wir von einseitiger Beziehung, wobei fortan die Beschuldigung im Raum steht überwiegend zu nehmen, jedoch nicht angemessen zu geben und dies erwirkt Distanz.
- Wenn Ich zwei Blumentöpfe auf den Boden einer Terrasse auf Distanz zueinander stelle, dann stehen beide über den Boden zueinander in Relation und wenn der Boden der Terrasse einbricht, so stürzen beide hinterher.
- Wenn zwei Menschen eine direkte Beziehung eingehen, so erwirkt der Grad der Ethik die Liebe und Wahrhaftigkeit wie auch Übereinstimmung den Grad geistiger, mentaler und körperlicher Nähe.
- Der Grad der Unethik bestimmt den Grad der Unliebe, Unwahrhaftigkeit und Nichtübereinstimmung und erwirkt den Grad geistiger, mentaler und körperlicher Distanz.
- Liebe und Unliebe finden ihre Entsprechung in Interesse und Desinteresse an sich selbst, anderen und der Natur.
- Daß Hin-und-Her vom Verlangen nach Nähe und dann wieder Distanz ist ein bedeutender Indikator für Ethik, wobei man beachten muss, daß dies nicht bedingt Ethik in Bezug auf seine direkte aktuelle zwischenmenschliche Beziehung, sondern auch zu jeder anderen bestehenden und sogar früheren Beziehung ursächlich sein kann.
- Somit kann sich Versagen der eigenen Ethik wie auch das anderer auf die eigene Beziehung auswirken und der eigene Partner oder die eigene Partnerin wundert sich darüber und fragt sich, ob mit ihr etwas nicht stimme, obwohl etwas mit dem anderen nicht stimmt.
- Dies ist besonders dann der Fall, wenn man vom anderen aus heiterem Himmel emotional für etwas beschuldigt wird.
- Wie man mit Beschuldigungen durch andere umgeht und sie auflöst ist Thema der Ethik.
- Wie man die Ethik bei sich selbst und anderen in Ordnung bringt ist ein bedeutendes Thema, welches im Verlauf dieser Ausarbeitung immer wieder aufkommen wird um seiner Schlüsselrolle im Leben im Hinblick auf Glücklichsein gerecht zu werden.
- Für hier sei nun gesagt, daß es für Unethik so viele Ursachen gibt, die dem Menschen nicht Bewußt sind, daß jede Beschuldigung ad absurdum geführt werden kann, also völlig irrsinnig und sinnlos ist, wie es sich entsprechend der in dieser Ausarbeitung im Verlauf anhand der vorgelegten Erklärungen und Beweise zeigen wird, wie auch neue Methoden zur selbstbestimmten Rehabilitation der Ethik aufgezeigt werden.
- Bei allem was hier also von mir an Fehlerhaftigkeit aufgezeigt wird, erfolgt ohne Beschuldigung, ohne Schuldzuweisung an diejenigen, die es aktuell tun, es getan haben und auch noch werden.
- Für mich haben alle Menschen was Schuld betrifft eine reine Weste und Ich Weise diesbezüglich darauf hin daß Jesus die Schuld einst von den Menschen genommen haben soll und die Erlösung vom Leid der Menschheit seither in Erwartung steht und der Erlöser nun endlich das ist - Er ist Du! - und Ich meine dies ihr in keinster Weise religiös , spirituell, esoterisch oder okkult.
- Rein sachlich gesehen ist man sich selbst über und durch das Selbst in erster Line sein eigener Erlöser, sozusagen Selbsterlöser - also war der Erlöser bereits mit der eigenen Geburt für einen unbewußt die ganze Zeit anwesend.
- Ich zeige im Verlauf der Ausarbeitung einige Methoden für Selbstcoaching auf, durch die man zur Selbstbestimmung unabhängig von mir als Autor und Coach und ohne in Verbindung und damit Relation oder Beziehung zu irgendeiner Organisation stehen zu müssen.
- Als Coach habe Ich erkannt, daß man durch die Bildung einer Persönlichkeit zu sich selbst auf Distanz geht, somit nicht sich selbst ist und daher auch nicht sich selbst wirklich lieben, achten, respektieren und somit auch nicht wahrhaftig zu sich selbst sein kann und daher in Bezug auf sich selbst in grundlegender Nichtübereinstimmung stehend versucht im Leben glücklich zu sein.
- Damit Ich auf die Methoden zu Selbstcoaching eingehen kann muß Ich jedoch so viele Grundlagen vermittelt haben, daß man darauf vorbereitet ist, den Weg zur Selbsterlösung auch selbstbestimmt gehen zu können.
- Hier sei gleich angemerkt, daß dies nicht „der einzig wahre Weg“ ist und daraus mal wieder eine Religion oder Sekte entsteht, sondern es sich um die Mittel für den eigenen Weg handelt, den man sich selbstbestimmt auszuwählen und zu gehen hat, es also keinesfalls ein für alle gleicher Weg sein kann, da es keine gleichen Menschen auf Erden gibt.
- Alle Methoden sollten darauf abzielen, die entstandene geistig und mental bewirkten und erwirkte Distanz zwischen sich Selbst und seiner Persönlichkeit nach und nach zu verringern, so daß man sich von der Fremdbestimmung von anderen und von seiner eigenen Persönlichkeit hin zur Selbstbestimmung durch sich Selbst immer weiter annähert.
- Mit jeder Annäherung an sich selbst, wobei dieser Zustand nicht sich selbst zu sein oft einem nicht einmal in seinem Ausmaß wirklich Bewußt ist, steigert sich die Ethik, die Eigenliebe und zugleich das Vermögen zu lieben und richtiger zu handeln.
- Es gibt also nicht meinen Weg zum Glücklichsein oder den einen Weg zum Glücklichsein, sondern deinen Weg zum Glücklichsein für den dir lediglich die Mittel fehlen und diesen Mangel an Mittel aufzulösen beginnt damit den Mangel an Kenntnissen aufzuheben durch den man zu eigenem Wissen und neuen Gewißheiten gelangt.
- Ich stehe zu jedem Leser über diese Ausarbeitung in Liebe in Verbindung, sobald er auch nur ein Wort davon gelesen hat und es ist mir egal wie schuldig er aus der Sicht anderer sei oder nach seinem eigenem Empfinden sich fühlt - es gibt in diesen Gesellschaften dieser Welt keine persönliche Schuld!
- Un da es Schuld nicht gibt, sollte Beschuldigen aus der eigenen Verhaltensweise gegenüber anderen und sich selbst im Verlauf dieser Ausarbeitung als eine unbrauchbare schädliche der allgemeinen Logik entsprungenen Methodik ad acta gelegt werden.
- Schon sehr bald komme Ich auf das Thema Schuld zurück.
- Im Verlauf einer Beziehung beginnt man aus vielerlei Gründen, die allesamt letztlich Rechtfertigungen sind, vor dem jeweils anderen Wahrheiten zurück zu halten, vorzutäuschen, sich selbst zu täuschen um täuschen zu können und wird von anderen in Bezug auf die Tatsächlichkeit des Daseins getäuscht.
- Es ist auch durchaus nicht selten, daß eine Beziehung bereits auf der Grundlage einer UnWahrheit, einer Täuschung bis hin zu einem Betrug oder Verrat aufgebaut wird.
- Da die Wahrheit von Natur aus auf Grund der natürlichen Ethik des Menschen ans Licht drängt, begeht er Fehler die zur Aufdeckung der UnWahrheit führen könnten und es oft auch tun.
- Mit jeder UnWahrheit müssen sie fortan Aufmerksamkeit darauf aufwenden und an diese UnWahrheit binden, so daß sie diese verheimlichen können.
- Dieser Mechanismus gerät mit der Zeit in Vergessenheit, wird jedoch lediglich unBewußter je mehr es ins UnBewußtsein einsickert.
- Kommt Gefahr auf, daß die UnWahrheit aufgedeckt werden könnte, oder tritt eine ähnliche Situation ein und sei es nur, daß man sie bei anderen halbBewußt wahrnimmt, wird einem dies getan zu haben mehr oder weniger Bewußt, da die Erinnerung an dieser Tat im UnBewußtsein angeregt wird und kann unangenehme Gefühle auslösen, so daß man sich von seinem Nächsten distanziert.
- Den Menschen ist nicht Bewußt, daß jede UnWahrheit sich schwächend auf die Bindung auswirkt und dazu neigt die Beziehung auseinander zu treiben.
- Haben sich mehr oder weniger Unwirklichkeiten auf der einen undoder anderen Seite angesammelt, so entsteht ein Konflikt in Bezug auf die Liebe zueinander.
- Im Verlauf hat die Bindung zu einer Beziehung mit gegenseitigen Abhängigkeiten geführt, wobei man jeweils vom anderen etwas bezieht, daß der eigenen Existenz und seinem Wohlergehen zuträglich ist.
- Es ist nicht unbedingt so, daß die Liebe nicht mehr gegeben ist, jedoch bringt sie sich auf andere Weise zum Ausdruck.
- Man ist gegebenenfalls unfreundlicher, weniger hilfsbereit kann sich nicht mehr so in der Nähe aufhalten, da eine beständig unterschwellige Furcht davor besteht in seinen Taten aufgedeckt zu werden.
- Je größer die Menge an vermittelten Unwirklichkeiten oder auch unausgesprochener Wahrheiten ist, umso mehr steigert sich zuerst eine geistige Distanz, die Wesensart einer Person verändert sich, die zur Zurückhaltung der ausgesendeten Liebe führt.
- Dann folgt eine mentale Distanz, die sich darin bemerkbar macht, daß man die andere Person im Denken diskriminiert oder geneigt ist schlechter dastehen zu lassen um sein eigenes Schuldgefühl zu schwächen, so muß die andere Person schlecht sein, damit man sich selbst gut fühlen kann.
- Hierauf steigert sich die körperliche Distanz, die sich darin ausdrückt, weniger mit dem anderen zusammen zu sein und wenn auf Distanz zu gehen.
- Verliebte Paare gehen fast umschlungen über die Straße, sitzen eng auf der Parkbank beieinander.
- Paare gehen die über die Straße mit Abstand zueinander nebeneinander gehen, die sich auf einer Parkbank mit Distanz zueinander hinsetzen, sind ein Indikator für das Ausmaß an Unwirklichkeiten, Täuschungen und Zurückhaltungen in ihrer Beziehung.
- Ich habe Paare kennengelernt, die sich schon vor über 70 Jahren vereinten und immer noch eng miteinander sind und so eng, wie Ich es bei den meisten Paaren schon nach ein paar Jahren kaum noch beobachten konnte.
- Wir haben als Gesellschaft verlernt zu Lieben und das führt dazu, daß wir allgemein weniger Empathie empfinden und weniger Geduld füreinander haben.
- Liebe zum Empfangen in einem liebevollen Umfeld zu leben führt dazu, daß man sich selbst liebevoller entwickelt und liebevoller ist.
- Somit ist Liebe wie auch Unliebe ein sich selbst erzeugender und erhaltender Prozess.
- Jeder scheint heutzutage noch mehr danach zu streben eine Persönlichkeit zu sein, eine Persönlichkeit darzustellen und diese zu leben, etwas anderes zu sein, als er selbst von seiner Natur her in seiner Wesensart ist.
- Es ist viel bedeutender ein Mensch in seiner Natürlichkeit, als irgendjemand zu sein.
- Wenn die Menschen erst einmal danach streben sich selbst zu sein, Mensch zu sein, würde es ihnen eher gelingen etwas zu sein, durch daß sie auch Glück im Leben erleben können.
- Sie würden umso mehr menschlich sein und menschlich leben wollen und es auch anderen zugestehen Mensch zu sein und entsprechend behandelt zu werden.
- Liebe führt zur Ethik, Ethik führt zur Liebe.
- Liebe ist ein Phänomen und auf sie kann man direkt keinen Einfluss ausüben und man kann auch niemanden dazu bringen einen zu lieben und auch sich nicht selbst dazu bringen jemand zu lieben, wenn man ihn nicht liebt.
- Ethik funktioniert ohne Liebe nicht und Unethik geht der Unliebe einher.
- Somit ist Ethik ein unmittelbarer direkte Ansatzpunkt durch den Liebe in ihrer inneren Glut wieder auflodern und zum Ausdruck gebracht werden kann.
- Selbst wenn man sich einander hasst, wird eine ethische Haltung der man treu ist dazu führen, daß man seinen Hass nicht zum Ausdruck bringen wird, da man damit beschäftigt ist, seine Ethik zum Ausdruck zu bringen.
- Um ein Übermaß oder ein Zuviel von etwas zu beheben, wie z.B. innerer Hass gegenüber sich selbst oder anderen, so besteht der aus der allgemeinen Logik heraus gewonnen Schluß darin, daß man gegen den Hass vorgehen müsse, ihn in sich abtöten müsse und landete früher beim Exorzisten, um sich die bösen Dämonen austreiben zu lassen, die einem all die bösen Gedanken und Gefühle bescheren.
- Heutzutage landet man bei einem Psychologen, der im Grunde noch denselben Vorstellungen anhängt, die auf Grund religiöser Lehren und okkulter Praktiken sich zur Psychologie wandelte, jedoch die bösen Dämonen nun Depressionen oder psychische Störungen nennt und lediglich eine moderne Form eines mutierten Exorzismus ausübt.
- In Unkenntnis der Zusammenhänge und tatsächlichen Begebenheiten fällt einem in allgemeiner Logik denkenden und konditionierten Menschen wohl nicht auf, daß wenn man das eine tut, das andere nicht tun kann.
- Also schaut man bei einem Übermaß als einem Zuviel oder Mangel als einem Zuwenig nach, was nicht gegen diesen Zustand sondern an anderer Stelle für einen guten Zustand sorgen würde, so daß sich der unerwünschte Zustand wie von selbst auflöst, ohne je gegen etwas unternommen zu haben.
- Gegen etwas etwas zu unternehmen ist der Gegensatz zu Wu-wei und ist an sich Vergeudung und viele Kriege hätten und würden nicht ausgetragen werden, wenn man sich anstelle einem scheinbaren Gegner zu stellen einem tatsächlichen Gegner stellen würde, der den scheinbaren Gegner hervorbringt, in dem er ihm den Raum gibt zu sein.
- Wenn ein Gegner damit beschäftigt ist, etwas anderes zu tun und vorzugsweise etwas Gutes und Nützliches zu tun, so hat er keine Aufmerksamkeit und Zeit sich einem zuzuwenden und so ist es mit vielen Dingen, die einen stören oder unangenehm sind.
- Männer wie Frauen wissen dies und bleiben länger im Job, kommen später nach Hause, um der Frau aus dem Weg zu gehen und arbeiten einfach länger, tun damit etwas anderes, jedoch ist dies hier nicht gemeint.
- Wenn man Hass gegenüber jemand verspürt so braucht man nur hingehen und sich darauf zu konzentrieren, wie man ein Höchstmaß an Ethik, Moral und Gerechtigkeit zum Ausdruck bringt und unternimmt dahingehend Aktionen in Angriff.
- Ich kann meine Ethik, Moral und Gerechtigkeit auch zum Ausdruck bringen, indem Ich selber ein Vorbild entsprechend entsprechender Haltungen bin und diese bekannt mache und den anderen dazu anrege, diese Haltungen ebenfalls einzunehmen.
- Bei Uneinsichtigkeit kann Ich dies aus Notwehr steigern, indem Ich des Gegners Unethik, Unmoral und Ungerechtigkeit öffentlich mache.
- Dabei ist zu beachten, daß die eigene Nase einem am nächsten ist und Ich im Hinblick auf die eigene Ethik aktiv sein, mich selbst in Ordnung bringen muß um nicht auf Grund eigener vorangegangener fortbestehender Unethik im Versuch jemand anderen zur Ethik zu bringen durch ihn auf Grund dessen zu Fall gebracht werden kann.
- Ansonsten landet man in Diskussionen wie „Du hast … getan!“, „Na und, Du hast … getan!“ und versucht damit die eigne Schuld über die Gegenschuld des anderen zur eigenen Unschuld zu wandeln, sozusagen nach der Milchmädchenrechnung Schuld plus Schuld ergäbe Unschuld und sie so gegeneinander aufzurechnen und so aus der Welt zu schaffen.
- Wenn Ich mich auf Ethik umschalte, in dem Ich eine ethische Haltung einnehme kann Ich gegen einen Gegner oder auch Feind nicht mit Hass, sondern nur mit Empathie im Hinblick auf das größtmögliche Wohlergehen für alle Beteiligten und Betroffenen hin wirken und werde sie trotz ihrer Taten in meinen Entscheidungen wohlwollend einbeziehen.
- Sich auf Ethik gegenüber sich selbst einzustellen ist von gleichrangiger Bedeutung, da man fortan sich selbst gegenüber wohlwollender eingestellt ist.
- Sich oder anderen Verzeihen ist ein Phänomen anderer Phänomen und ist direkt nahezu unmöglich zu bewirken, wie es später noch aufgezeigt wird.
- Streit und Krieg sind so lange legitim, wie sie sich auf die Rehabilitation der Bereitschaft zur Ethik, Moral und Gerechtigkeit, sowie das einnehmen erforderlicher Haltungen ausgerichtet sind, um in einen Dialog über die gemeinsamen Problemstellungen zu gelangen.
- Ein Dialog ist nur dann ein solcher, wenn er zur Zielsetzung hat, sich der Realität so nah wie möglich anzunähern und über diese Übereinstimmung zu erzielen, da man nur von einer übereingestimmten Wahrheit ausgehend gemeinsam eine Problemstellung zur Lösung führen kann.
- Das Ziel eines Krieges konnte daher niemals ein moralisch ehrenhaftes Ziel gewesen sein, wenn dieser anstelle des Dialog die Eroberung oder Vernichtung eines anderen Volkes oder Staates ins Visier nahm.
- In gleicher Weise bezieht sich des auf jegliche Gegnerschaft.
- Jeglicher Sturz einer Regierung, jede Revolution und jeder Aufstand lässt sich auf den Umstand zurückführen, daß es von Anbeginn keine Bereitschaft für einen Dialog gab und wenn dann nur scheinbar und es nie zu einem echten wahrhaftigen Dialog kam.
- Da dieses Wissen an sich nach meinem Eindruck auch schon zu Zeiten der Antike bekannt war oder hätte bekannt sein können, blicken wir weltweit auf ca. 2.500 Jahre unnötiger Kriege zurück.
- Da es hier nun erneut formuliert geschrieben steht, Ich nicht weiß ob es schon einmal geschrieben wurde, sind ab heute spätestens alle Kriege vermeidbar und durch Besseres ersetzbar.
- Da ein Streit oder Krieg anstrengend ist, Ressourcen verbraucht, wird sich etwas finden lassen auf das man die ansonsten für alle verloren gegangenen Ressourcen zum größten Wohlergehen für alle Beteiligten und Betroffenen, wie auch der Natur aufwenden kann – oder?
- Die Metalogik sucht vorrangig Lösungsansätze dahingehend, die nach Wu-wei darauf ausgerichtet sind etwas Erwünschtes, Benötigtes, Nützliches zu kreieren, wodurch das Unerwünschte, Unnötige, Unnütze sich reduziert, daß es nicht mehr kreiert wird, weil etwas neues anderes kreiert wird, sich somit die Ressourcen vom Schlechten hin zum Guten verlagern.
- Anstelle Afghanistan oder Syrien etc. nun bald jahrzehntelang mit Bürgerkriegen, Terror und Kriegen zu zermürben, hätte man die gesamten Militärausgaben bündeln und in den Aufbau eines modernen Volksstaates investieren können.
- Die Privatsoldaten und Fanatiker hätten sicherlich mehr Interesse an Infrastruktur, Schulen, Krankenhäuser etc. für ihre Familie Verwandten zu bauen, als irgend wo im Sand zu liegen und darauf zu warten, jemand ins Visier zu bekommen.
- Man klopft dem Terroristen auf die Schulter, nimmt ihn herzlich zur Begrüßung in den Arm und sagt „Wie cool wäre es wenn wir etwas gemeinsames tun könnten, was uns allen viel mehr Spaß macht?“
- Es klopft eh nur ein Terrorist dem anderen auf die Schulter und so haben sie doch schon mal eine Übereinstimmung von der aus man beginnen kann eine weitere zu bestimmen und im Verlauf in der Lage kommt, den gegenseitigen Terrorismus in Gutes zu wandeln.
- Manche Paare unterscheiden sich nur in den verwendeten Mitteln von Terroristen - oder?
- Nun hat man es da auf beiden Seiten mit Fanatikern und Terroristen zu tun, da sie beide längst zu dem geworden sind, was sie zu lange schon bekämpften.
- Auch hier gilt, daß Wahrheit die beste Medizin ist und man kann jeden durch geeignete Verfahren dazu bekommen sich von seiner eigenen relativen individuellen Wahrheit zu lösen und sich erneut der UrWahrheit anzunähern, wobei dies im Verlauf der Ausarbeitung an geeigneter Stelle aufgezeigt wird.
- Ich gehe nun nochmals auf das Thema Schuld und Strafe ein, um im Anschluss sie in ihrer Wirkweise anhand der Metalogik und infolge eine weit bessere Methode zu deren Auflösung aufzuzeigen.
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