Über Gesinnung und Wohlergehen
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Daseinzustände und deren Urgründe
Ureigenwerk Liste Werke von Klaus Feldmann
Schriftstück
25. April 2021 n. Chr. erst.
Ausgabe 02
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Leserschaft: Niemand
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ungeprüft
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↓ Schöpfung entsprechend antiker Vorstellungen
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Man sieht das Dasein und Geschehen im Dasein entsprechend
1. seines Gemüt (Emotion, Gefühl, Empfindungen),
2. seiner Vernunft (Wahrnehmung, Vernehmen, Denken),
3. seinem Verstand (Wissen, Einstellungen, Betrachtungen)
4. seiner Gesinnung (Motive, Ziele, Gewissheiten).
Sie alle binden Aufmerksamkeit an sich, wie es auch das Dasein, das Geschehen darin und die Schwierigkeiten, die sich aus dem Wechselspiel des Daseins herausbilden und das Vermögen wie auch Bewusstsein begrenzen.
Bei hohem Bewusstsein, wenig gebundener Aufmerksamkeit wird man beobachten können, dass ein Mensch ein entsprechend hohes Gemüt, hohe Vernunft, einen schnellen Verstand und eine hohe Gesinnung hat, die ich Tugendhaltung nenne und bei jedem Menschen zudem auch von seinem gesamten Daseinzustand als Mensch, wie auch seines Umfeld, Lebensstil und Lebensweg abhängig ist.
Je tiefer die Tugendhaltung ist, umso höher ist die dem Menschen ihm selbst anhaftende Selbsttäuschung, umso mehr täuscht er bewusst bis unbewusst andere und umso mehr kann er sich im Dasein und anderen täuschen und daher Enttäuschungen erleben, wie auch andere enttäuschen und sieht sich dennoch selbst, aufgrund der Selbsttäuschung als derjenige mit höherem Gemüt, höherer Vernunft, besserem Verstand und auch Gesinnung an und andere umso mehr als niedriger.
Je höher die Tugendhaltung, umso mehr löst der Mensch die Schwierigkeit und Problemstellungen im Leben aus sich selbst heraus, da er aufgrund ungebundener, damit freier Aufmerksamkeit auch über ein höheres Bewusstsein verfügt. Er erkennt auch wie er durch sein eigenes Dasein, Denken, Handeln und Verhalten die Schwierigkeiten und Problemstellungen selbst erschafft, sie mit erschafft und welche sich aus dem Zusammenspiel aller anderen Einflüsse ergeben und wirklich oder nur fälschlich von anderen ausgehen.
Je tiefer jemand in der Tugendhaltung absinkt, umso mehr gibt er anderen Schuld für seinen Daseinzustand, Daseinzustände um ihn, sinnt nach Strafe, beschuldigt andere und so weiter. Es geht soweit, dass er in anderen und anderem des Satans Werk, wie auch in sich selbst vermutet. Je mehr man anderen und anderem die Schuld für seinen eigenen Daseinzustand gibt, umso verantwortungsloser, hilfloser, machtloser wird man und drückt sich auf diese Weise selbst noch weiter nach unten.
Daher können Menschen nicht sehen, was sie tun, sehen sich anders als sie sind und so erkennen sie nicht was sie sagen und tun. Daher kann man ihnen genau sagen, was wirklich ist und geschieht, jedoch können sie es nicht annehmen, verstehen, erkennen, da ihr Bewusstsein gegenwärtig zu niedrig ist. Also streiten sie es ab, meiden denjenigen, der es ihnen sagte, grenzen ihn aus seinen Lebensumfeld aus, reden schlecht über ihn und bekämpfen ihn so versteckt oder offen.
Das Bewusstsein mit freier Aufmerksamkeit muss immer etwas mehr sein, als die Schwierigkeit oder Problemstellung zu dessen Lösung benötigt wird. Jede gelöste Schwierigkeit, Sorge, Gefahr und so weiter, setzt gebundene Aufmerksamkeit frei und will man eine grössere Problemstellung lösen, so kann man und sollte man zuerst hingehen und ausreichend Kleinere gelöst haben, um sein Vermögen zu steigern.
Der Mensch verfügt meist über noch genügend Bewusstsein um eine Schwierigkeit aus sich selbst heraus zu lösen und er könnte sich so aus den meisten Schwierigkeiten selbst heraushelfen. Wer dies wirklich versteht und daraus ableiten kann, was er tun kann und sollte wie auch muss, wird sich selbst der Erlöser sein.
Mann kann jemandem sagen, woher dessen Schwierigkeiten kommen, was deren Ursachen sind und wie er sie lösen könnte. Doch hat der jeweils andere sie, sie binden dessen Denken, dessen Gefühle und belasten ihn und so sieht er nicht und verstehst nicht wirklich, dass was man ihm vermittelt. Auch dir ergeht es meist so, wenn du anderen etwas von Bedeutung, Dringlichkeit und Wichtigkeit darlegen willst und dem anderen ergeht es ebenso.
Daher muss dieses Wissen über die Tugendhaltung bekannt werden, jemand muss es selbst als so seiend beobachten und erkennen und er muss selbst zu einer hohen Gesinnung gelangen, um sich in die Lage zu versetzen die Schwierigkeiten und Problemstellungen seines eigenen Daseins lösen zu können.
Ohne dem ist der Mensch an sich Beziehungsunfähig, egal wie sehr er liebt, oder geliebt wird. Er muss die hohe Gesinnung in seinem Umfeld durchsetzen. Tugenden muss man weder Lehren, noch predigen, da sie dem Menschen von Natur aus zu eigen und jeweils Erscheinungen entsprechend der Tugendhaltung sind. Die Tugenden erwachsen aus einem selbst heraus, sind ein Spiegelbild der jeweiligen Gesinnung.
Je höher die Gesinnung, umso näher ist man auch bei Gott, ob man nun gläubig sei oder nicht, solange man seine hohe Gesinnung auch lebt und in seinem Umfeld durchsetzt.
Durch den freien Willen, den so gut wie kein Mensch mehr ausüben kann, liegt das Schicksal ohne jede Schuld dennoch in den eigenen Händen und dies trifft auf jeden Menschen zu, egal wieviel Schuld er vermeintlich auf sich lud - ohne dies zu wissen, konnte es nicht anders geschehen, als es geschah.
Die Beziehungsfähigkeit beginnt mit dem bewussten selbstbestimmten Schritt sich eine hohe Gesinnung als Lebenseinstellung zu setzten und sich anhand ihr selbst einschätzt - sich selbst erkennt.
Selbsterkenntnis ist das erkennen seiner Selbst. Die Person, die man gegenwärtig ist, ist eine anerzogene eingewöhnte Persönlichkeit in jeweiligen sozialen, beruflichen und Gesellschaftlichen Umfeld und nicht man selbst.
Mit dem eigenen Selbst, der Seele ist alles in Ordnung und daher wird man Selbsterkenntnis erst verstehen und durchführen können, wenn man seine gegenwärtige Persönlichkeit nicht mit seinem Selbst, seinem Körper, Namen und Besitz gleichsetzt.
Du hast also das Vermögen ein besserer und fähiger Mensch zu sein, wie es jeder andere auch hat und dies sollte man sich selbst und anderen als menschliches Vermögen zugestehen.
Man benötigt bereits ein hohes Bewusstsein, um alle diese Aussagen zu verstehen und dennoch kann man es rein auf logischer Ebene verstehend für sich annehmen und wenn es wahr ist, wird man auch sehen, wie dies alles in einem selbst und anderen am Werk ist.
Man kann eine hohe Tugendhaltung nicht herbeireden, somit auch kein höheres Gemüt, keine höhere Vernunft, kein höheres Verstehen. Sie alle steigern sich mit der Selbsterkenntnis und durch einen selbst, wie auch mit anderen verbesserte Daseinzustände.
Die Tugendhaltung wirkt sich zudem auf die Gesundheit aus, da sie in einem mittelbaren Bezug zum Immunsystem steht. Will man gesund sein und gesund leben, so ist eine gesunde hohe Tugendhaltung anzustreben und durchzusetzen.
Man kann mit einem Lebenspartner, in einer Familie und so weiter nur ein gemeinsames gutes erfülltes Leben führen, wenn man sich in der Gesinnung ähnlich ist, da dann auch erst die Bereitschaft besteht, gemeinsam die Problemstellungen des Lebens zu lösen und Glückseligkeit erlangen wird. Dies alles ist mühselig, doch lohnt es sich umso mehr.
Die einzunehmende durch sich selbst auf einem selbst nach freien Willen bestimmte hohe Gesinnung lautet:
Ich bin mir selbst, anderen und der Natur gegenüber gleichrangig wohlwollend eingestellt. Ich strebe gleichrangig nach dem Wohlergehen für mich selbst, anderen und der Natur. Ich bin darin tätig gute Daseinzustände für mich selbst, andere und die Natur herbeizuführen und zu erlangen, erreichte gute Daseinzustände zu erhalten und sobald möglich zu verbessern. Ich setze meine hohe Gesinnung in meinem Umfeld durch und helfe anderen diese anzunehmen.
Andere, die diese hohe Gesinnung nicht annehmen und leben wollen, sind einem nicht wirklich gegenüber wohlgesinnt , streben nicht nach dem Wohlergehen anderer und werden einen daran hindern gute Daseinzustände zu erlangen, zu erhalten und darin scheitern bessere herbeizuführen und so weiss man durch die Annahme oder Zurückweisung der zuvor aufgezeigten Gesinnung, mit wem man es da zu tun hat, wer seine wirklichen Freunde sind.
Man wird auf sein Leben rückblickend, in seinem Umfeld beobachtend feststellen, dass an jedem wirklichen Vergnügen und Glück eine hohe Tugendhaltung beteiligt ist, sie dem vorausgeht und dass bei Scheitern und Verlust einem selbst und oder anderen an einer hohen gelebten Gesinnung mangelte und mangelt.
Wäre ich Staatsmann, so würde ich diese hohe Gesinnung zur Bürgerpflicht ernennen und ihm nur Bürgerrechte, somit auch das Wahlrecht zugestehen, wenn er darauf einen Eid geleistet hat. Als Richter würde ich danach urteilen, inwieweit jemand seine Bürgerpflicht gerecht wurde. Als Urteile würde ich Wiedergutmachung und das erlangen guter Daseinzustände für Täter und Opfer anstreben, da sie an sich Täter-Oper und Opfer-Täter und jeweils ohne Schuld sind. Doch dies sieht und verstehIch nur, wer ein hohes Bewusstsein erlangt hat.
Ich würde Tugendhaltung als Note in Zeugnissen, als Beurteilungen in Arbeitszeugnissen und Abschlüssen mit einbinden, da sie einschätzbar sind, so dass die Vernunft eine Chance hat sich von unten nach oben, wie auch oben nach unten und von allen weiteren Seiten durchsetzt und sich so die gesamte Gesellschaft erneuet und zum Wohlergehen über die Staatsgrenzen hinaus ausrichtet und auch die Natur sich dadurch erholen wird.
Ich würde eine Beziehung mit jemandem eingehen, der diese hohe Gesinnung hat, da ich mich für meinen eigenen wie auch einen gemeinsamen Leben und Lebensweg mich nicht mit weniger als dem Gut einer hohen Gesinnung stehen werde, mit ihr wirkliche Liebe und Glück erfahren kann und alles andere ein auf und ab wird und zum Scheitern verurteilt ist, bevor man überhaupt begonnen hat.
In einer bestehenden Beziehung würde ich diese hohe Gesinnung durchsetzen und sie so neu ausrichten oder in letzter Konsequenz, mir einen angemessernen wohlwollenderen Lebenspartner suchen, der dazu bereit und gewillt ist. Als Eltern würde ich meine Kinder entsprechend erziehen, so dass sie sich selbst einschätzen und regulieren können. Sie würden so auch andere besser einschätzen können und sich ein wohlwollendes Umfeld suchen und oder erschaffen.
Jeder Mensch kann sich selbst und andere anhand dieser hohen Gesinnung einschätzen und daraus ableiten, was zu tun ist, wie er denken und handeln sollte, um bessere Beziehungen und Daseinzustände herbeiführen. Weniger dulde ich für mein Leben nicht mehr und seitdem ich dies tue, ergeht es mir deutlich besser und bin Gesund und glücklicher als je zuvor.
Wie steht es um deine Gesinnung dir selbst, anderen und der Natur gegenüber?