Über Maß und Muß 4
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Über Maß und Muß
Entwurf Liste Werke von Klaus Feldmann
19. Dezember 2025 n. Chr. erst.
9:01 Uhr Ausgabe 01
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An sich bedarf es also nur des Wort um zu sagen was es deutet, für was es steht und gebraucht wird. Um ein Wort in dessen Deutung und Bedeutung zu beschreiben bedarf es daher bedingt das Wort und mindestens ein zusätzliches das Wort verdeutlichende Wort. Wenn Gott zugleich Wort sei, dann bedarf es Angesichts göttlicher Unendlichkeit unendlich vieler Worte und ein abschließendes weiteres Wort um Gott in seinem Dasein zu beschreiben, doch dann wäre dieses letzte Gott vollends beschreibende Wort umfassender und daher mehr als Gott, was entweder die Unendlichkeit bewirkt, da es immer ein göttlicheres Wort geben würde, oder eben die Gleichsetzung von Gott und Wort Gott in seiner Allmacht abwertet.
Ein Dasein ist das Dasein, ein Wort ist bestenfalls dessen wörtliche Entsprechung, Folge der Verwortung des Dasein zum Wort, das Wort selbst ist nur das Wort, nicht das Dasein, ein Wort ist lediglich annähernd die wörtliche Entsprechung des Dasein. Würden Wort und Dasein vollkommen einander entsprechen, so wären sie ein und dasselbe und das sprechen des Wort würde das jeweilig womöglich gesprochene Dasein erscheinen lassen.
Wortmagie ist dann gegeben, wenn das gesprochene Wort das jeweilige Dasein wortgemäß im oder als Dasein wirklich tatsächlich dinglich zur Erscheinung bringt. Dies kann einem im Fall von Wortbedeutungen nicht gelingen, da eine Wortbedeutung nicht dee Wortdeutung und dessen ureigenen Wortsinn entspricht. Wenn ich also Gott ausspreche und oder anspreche und dieser nicht als solches erscheint, dann bedeutet womöglich Gott was Anderes als auf das, daß das Wort Gott hindeutet, oder was das Wort Gott verdeutlichen sollte und könnte. Dazu müsste man den nichtwörtlichen Wortsinn kennen, der Wortsinn ist reiner Sinn, sinnlich ohne Wort, also obwohl das Wort einen Wortsinn hat, ist dieser an sich wortlos.
Wie dem auch einst gewesen sein mag, so verwenden wir Worte meist dazu um ein Dasein, einen Daseinzustand in dessen Ort, Ordnung, Art, Wert, … zu benennen. Wir benennen mittels Wort ein Können Sein, Tun , Haben und oder Werden. Verwortung entspricht der Wandlung eines verorteten Dasein in ein Wort. Wenn ich ein Wort ausspreche verorte ich das Dasein nicht, sondern spreche dessen Verortung aus, sage also aus wo was wie wann gegebenenfalls auch warum an welchem Ort als Dasein war, währt, ist oder sein wird.
Ein einfaches Lichtbild (Photographie) ist ein mittels Licht bewirktes zweidimensionales Abbild eines räumlich verorteten daher dreidimensionalen Dasein, welches Licht bedingt um es zu verfertigen und es zu sehen. Bei der Ablichtung geht Vieles verloren, da nicht vom Licht berührt. Das Lichtbild ist auch nur eine Ansicht aller möglichen Ansichten. Es genügt meist dazu das im oder als Dasein wiederzuerkennen daß das Lichtbild abbildete.
Ein einfaches Wortbild (Text) ist ein mittels Wort verschriftetes linear-zweidimensionales Abbild eines räumlich verorteten daher dreidimensionalen Dasein, welches Sprechen und oder Schreiben bedingt, um es zu verfertigen und es zu lesen. Bei der Verwortung geht Vieles verloren, da nicht vom Wort verlautet. Das Wortbild ist meist auch nur eine Ansicht aller möglichen Ansichten. Es genügt jedoch meist nur dann dazu das im oder als Dasein wiederzukennen daß das Wortbild abbildete, wenn der Leser die verwendeten Worte kennt und in der Artweise verwendet, wie dies dessen Verworter sls Sprecher und oder Verschrifter verwendete, nun dann vermögen Worte im Leser die wortsinngenäße entsprechende Wandlung des mit dem Wortbild vermittelten Dasein bewirkend.
Wenn das als Wortbild Vrschriftete dem Leser an sich bekannt ist, so genügt oft ein Einzelwort, ein Wortewort oder ein Aussagesatz als Wortbild um das Dasein als Abbild bewußt zu machen, im Bewusstsein des Lesers eine bildliche Erscheinung mittels des Wort oder Wortbild dessen Wortsinn zu bewirken. Gibt ein Wort oder Wortbild etwas Unbekanntes bekannt, so bedarf es so viele Worte über eigene Merkmale des Dasein, wie es zur Unterscheidung von anderem Dasein bedingt. Da ich über vieles Berichte, daß allgemein offenbar unbekannt ist, benötige ich viele Worte, um dies zur Genüge so deutlich zu verdeutlichen, daß es im Dasein als so und nicht anders daseiend erkannt werden kann, mußte oft neue Worte für Wortbilder erfinden, Wortbildung macht das dementsprechende Wort.
Ich kann weiter und weiter mittels Wort und Wortbilder darauf hinarbeiten, daß deren Leser zur Erkenntnis dessen gelangt, was ein Wort sei. Bei Erkenntnis dessen, daß ein Wort ist, wird derjenige Leser zugleich bemerken, daß man mittels Worte nicht sagen kann, was ein Wort ist, tritt dies ein, so wird er höchstwahrscheinlich zu dieser Erkenntnis gelangt sein.
Hilfreich ist dazu die Erkenntnis dessen, daß ein Wort nicht ist. Daß das du liest sind Schriftworte, jeweils in der Helligkeit und oder Farbe auf einem Untergrund abgebildete je Wort nacheinander folgend gruppierte Schriftzeichen. Was du sprichst sind Sprechworte, jeweils lautlich klanglich in genügender Stille als aufeinanderfolgender Schall je Wort im Raum, meist nur als Wortlaut und nicht als Sprechwort bekannt. Ob nun Schriftwort oder Sprechwort, so sind dies nur die Vermittler oder Artweisen der Vermittlung des Wort und dessen Wortsinn.
Ein Name hingegen ist ein Wort, daß ein Dasein benennt, dem es dem Wortsinn nach nicht entspricht, ein benennendes Wort löst ein anderes Wortbild im Bewußtsein aus, als das Wort an sich wörtlich auslöst. Ein Wort und auch ein Name ist jeweils keine Bezeichnung. Eine Bezeichnung bedingt ein Zeichen, ein Zeichen bedingt das Zeichnen. So wie ein Wort kein Zeichen ist, ist die Zahl kein Wort, ebenso kein Zeichen, aber ein Zahlwort verdeutlicht was einer Zahl als Merkmal zueigen ist.
Das Worte, Namen, Zahlen und Zeichen auch zum zeigen verwendet werden, macht diese nicht zu Zeichen, wer diese einander gleichsetzt verdummt, verliert an Intelligenz, sie können einander deren Wandlungen sein, also einander gewandelte Ausgestalten sein, sind niemals dasselbe, bestenfalls "Stellvertreter". Worte, Zahlen und Zeichen entsprechen einem Dasein, haben als solche ein Dasein, sind jedoch aus sich heraus kein Dasein, da sie für Dasein und Daseinszustände stehen und verwendet werden.
Vergleichsweise sagt das Wort Einheit aus sich heraus das es ein- der Zahl nach Eins, Eines ist, das es -heit diesen Zustand aus sich heraus fortwährend als eine Eigenheit hat, die sie als solche erkennbar und zählbar macht. An sich genügt es jedoch zu wissen was ein und heit ist, um zu wissen was Einheit ist und dann wird man erkennen das das Wort Haus eine bestimmte Einheit verdeutlicht und aus sich heraus nichts Anderes zu verdeutlichen vermag.
Das Wort Haus löst das dementsprechende Wortbild eines Haus aus, der Name Hans Haus löst nicht bedingt, wenn fälschlich das Wortbild eines Haus aus, sondern das Abbild einer so benannten Person, soweit diese als solche bekannt ist. Der Person ist Haus nicht aus sich heraus zueigen. Machte eine Person sich seinen Namen zueigen, dann wird man dies demgemäß im Verhalten bemerken.
Ein Wort ist nicht wie fälschlich oft gelehrt die kleinste sprachliche Einheit oder Sinneinheit einer Rede, gleichwie lang und umfangreich ein Wort ist, wird dieses dann zur Rede, wenn mittels des Wort Recht, Rechenschaft abgelegt, Rat erteilt oder Redlichkeit verbunden ist, der Redner hat ein Anderes als den Wortsinn im Sinn., eine Rede geht von einem Redner gegenüber mehreren Zuhörern aus. Wenn man sich auf ein Wort trifft, hält man keine Rede, führt auch kein gewöhnliches Gespräch. Wer redet ist nicht im Gespräch, da ein Gespräch ein hin und her der Sprecher, ein abwechselndes Sprechen und Zuhören bedingt. Es wäre also ebenso falsch zu sagen, das ein Wort die kleinste sprachliche Einheit eines Gespräch sei. Sich auf ein Wort treffen hingegen bedeutet sich auf eben ein Wort einig zu werden. Hingegen hat sagen, erörtern, erzählen wie reden und sprechen jeweils im Deutsch seinen besonderen Sinn, Zweck und Nutzen für die Wort, Worte und Wörter verwendet werden, welche vernommen werden und an der Bildung jeweiliger Vernunft maßgebend beteiligt sind.
Es gibt mannigfaltig Worte, die Dasein und Daseinszustände verdeutlichen, die es im Dasein nicht gibt oder geben kann, sie gibt es nur im Denken als Gedanken. Das Wort Dasein bedingt aus sich heraus, daß das Seiende da ist. Das da ist gewiß zugleich ein Ort und daher ist jedes Dasein im gesamten Dasein verortbar. Was verortbar ist, ist zugleich mehr oder weniger umfangreich und gewichtet Wirkursache, seines Daseins und Daseinsumfeld.Damit sage ich nicht, das Dasein bedingt zumindest einen Daseinszustand zueigen haben muß, also vergleichsweise in Sachen Physik einen physikalischen Aggregatzustand. Für die meisten Gelehrten und Wissenschaftler hat nur das ein Dasein, das eben einen solchen physikalischen Aggregatzustand hat, oder mathematisch berechnet wie auch experimentell ermittelt haben und dasein könnte. Anders gesagt ist für sie ein nichtstoffliches nichtmaterielles oder nichtdingliches Dasein nicht möglich und auch nicht daseiend.
Wenn also ein Forscher vom "gesunden Menschenverstand" spricht, so muß diesen die Forschergemeinschaft heutzutage vorzugsweise im menschlichen Gehirn aufzuspüren vermögen und alles was derzeit nicht aufgespürt wurde wird neuerdings quantenmechanischen Wirkweisen und Aggregatzuständen zugeordnet. Angesichts des Weltgeschehen hätte ich mir nicht die Mühe gemacht den gesunden Menschenverstand zu suchen, da dieser wenn nur wie ein äußerst flüchtiges Element in Erscheinung tritt, das nur im Labor künstlich erzeugt werden kann und so ist wohl auch das Ansinnen derer gestrickt, die künstliche Intelligenz in ihren Laboren als dessen dauerhaften Ersatz züchtend zu programmieren gedenken.
Es gibt Vielfältiges an Dasein, das an sich kein eigenes Dasein hat, das nur dasein kann, wenn etwas anderes nicht da ist, daß womöglich ebenso kein eigenes Dasein aus sich heraus hat. Der gesunde Menschenverstand ist sozusagen ein Deckname für Vernunft und Vernunft ist solch ein Dasein ohne eigenes Dasein. Was der Aggregatzustand in der Physik ist, entspricht in einer Kultur deren Gemütszustand, wobei Gemütszustände eher der Elemententabelle ähnlich aufgestellt und wirkend sind.
Wir erleben seit Jahrzehnten in Deutschland eine Zunahme an Unvernunft, welche mit der Zunahme an Migration einhergeht. Diese Unvernunft kann sich nur ausweiten, wenn es zum einen an Vernunft im eigenen Land ermangelt, oder eben, wenn es eine höhere Gewalt gibt, die entsprechend unvernünftig ist und diese Unvernunft bewirkt,. Wir nennen diese Einrichtung und Organisation für gewöhnlich Regierung. Dem Anstieg der Unvernunft im Staatsgebiet, geht also der Anstieg der Unvernunft in der Regierung voraus, dessen sich das Staatsvolk bislang nicht zu erwehren weiß. Am Anfang dieser Entwicklung steht der Mauerfall und die Wiedervereinigung der beiden deutschen Staatsteile und der einhergehenden unchristilichen undemokratischen Partei, welche sich selbst als Christliche Demokratische Union benennt und fortwährend Spaltung betrieb. Mit der Seitens der CDU betriebenen Migration erfolgte zugleich die Islamisierung des Staatsgebiet, wobei man offenbar bald mehr gut besuchte Moscheen als Kirchen haben wird. Inzwischen wurde diese fragwürde Partei von der ebenso fragwürdigen Sozialistischen Patei Deutschlands abgelöst, die offenbar danach strebt als letztverbliebene machtvolle sozialistische Nachfolgepartei in die Fußstapfen eines Hitlers zu treten und die Eroberung Rußlands anstrebt.
Dies nur zum Vergleich wie mächtig Unvernunft gegenüber Vernunft sein kann. Unvernunft verbreitet sich aus sich heraus schnell nutzt Gewalt, Vernunft jedoch nicht. So wie im Großen, so auch im Kleinen. Die Vernunft vermag sich in einem Mietshaus oder in der Nachbarschaft nur dann durchzusetzen und zu erhalten, wenn diese bereits lange zuvor eine deutliche Mehrheit erlangt hat. Da in keiner mir bekannten Regierung zur Genüge Vernunft anzutreffen ist, auch nicht geschichtlich betrachtet, so hat es offenbar nirgends je zur Genüge und lange genug Vernunft gegeben - oder?
Woran liegt es? Es liegt womöglich am gelehrten Irrtum und Mißverständnis was Vernunft sei!
Nachdem ich erkannte, daß sich bei Kant in Sachen Vernunft nichts zu Sinniges und Nützliches aufzuspüren gibt und ich die Spur der Wortbedeutungen von Vernunft bis in dessen frühsten Quelle untersucht und ohne besseres Ergebnis ausgeschöpft hatte verblieb nur noch das Wort Vernunft, das mir sagen kann, was sie dem Wort Vernunft nach sei. In gewisser Weise hat Aristoteles ja Recht, daß der Mensch ein vernunftbegabtes Wesen sei, jedoch machte er und oder seine Nachfolger den Fehler Logos mit Vernunft gleichzusetzen.
Nikolaus von Kues habe laut künstlicher Intelligenz Vernunft mit Ratio gleichgesetzt und verschob , wenn wahr, das Vermögen zur ratio weitestgehend in Richtung Gott. Ich habe bislang nur Übersetzungen seiner Schriften gefunden, indenen ratio mit Vernunft übersetzt wurde. Ie dem auch sei, an sich verfehlte jeder mir bekannte Gelehrte das, daß Vernunft ist, gewiß jeder Gelehrte und oder Übersetzer, der Vernunft mit etwas gleichsetzte, die sie nicht ist. Würde ich Vernunft latinisieren, so würde ich eher zu Konzepte neigen, auch wenn dieser Begriff die Sache gemäß Sprachgebrauch nicht ganz trifft, Begirff und Konzept sind einander ähnlicher und vernunftbildend.
Im Deutsch gibt es kein Wort, das ein anderes ist als es ist. Aussagen wie Vernunft ist Ratio ist Wort ist Logos .... sind unabdingbar bedingt ungültig! Man kann hingegen eine Aussage treffen wie Vernunft entspricht Ratio wenn das Merkmal mitgegeben ist, wobei das zu benennende Merkmal deren Unterscheidung und Erkennen also der Steigerung der Intelligenz dienlich ist, während Gleichsetzung verdummend wirkt, nun es ist doch vom Wort ratio lautlich bereits verdeutlicht, auch wenn scheinbar lateinisch, daß es weit mehr der Ratung entsprechend ist, es bereits zur römischer Zeit die Rätherepublik gab - oder?
Ich entwickelte fortan Verfahren wie mir anstelle der Gelehrten nun die Worte jeweils sagen, was sie sagen daß sie seien.
Ich brauchte mehr als vier ganze Tage, bis mir das Wort Vernunft zu sagen vermochte, an sich bis ich aus dem Wort Vernunft herauszulesen vermochte, was sie ist, wie sie entsteht und infolge, wie man sie zu verändern und zu erschaffen, folglich wie man Unvernunft entgegenzuwirken vermag - all dies vermag das Wort aus sich heraus zu vermitteln.
Mein vorhergehender Fehler bestand darin Vernunft unmittelbar und von den falschen Quellen begreifen zu wollen. Man kann nicht von jenen erlernen was Vernunft sei, die maßgebend mittels betriebener Gleichsetzungen am entstehen von Unvernunft beteiligt sind, also eher nichts wahrhaftig Wahres, Gutes, Richtiges, Nützliches, Schönes und daher Gültiges von Gelehrten in Sachen Vernunft erwarten - ist es nicht so.?
Ich hatte also endlichlich begriffen, daß man ein Wort niemals zur Genüge begreifen wird, wenn man deren Wortbestandteile oder Wortglieder nicht zuvor zur Genüge begriffen hat und in Sachen Vernunft haben wir da lediglich ver- und nunft.
Ich fasse mich kurz. So wie Kunft aus dem Zusammenziehen von kommen gebildet wurde, so wurde Nunft aus dem Zusammenziehen von nehmen gebildet. So wie Verkommen zu Verkunft zusammengezogen bedeuteten würde, daß man auf das Kommen eines Andern nicht unmittelbar einzuwirken, dem an sich nur gewaltsam entgegenzuwirken vermag, so besagt Vernehmen zu Vernunft zusammengezogen, daß man auf das Vernehmen eines Andern nicht unmittelbar einzuwirken, dem wenn nur gewaltsam entgegenzuwirken vermag. Advent zu lateinisch adventus entspricht übrigens Ankunft.
ver- bringt in vielen deutschen Wörtern zum Ausdruck, daß man auf etwas keinen Zugriff ausüben kann, daß sich das jeweilige einem entzieht oder entzogen wurde oder wird. Das Vernehmen eines Mensch, somit im Ganzen dessen Vernunft unterliegt jeweils der Bestimmung des Vernehmenden, daß Vernehmen des jeweils Anderen entzieht sich des eigenen Vernehmen. Das Wort Vernunft besagt aus sich heraus, daß Vernunft sich aus dem jeweiligen Vernehmen herausbildet, also aus dem bereits Vernommenen im Vergleich zum gegenwärtigen Vernehmen. Man kann Vernunft des Andern nur verändern, wenn es einem gelingt dessen Vernehmen zu verändern, will man Vernunft steigern, so doch nur wirksam, indem man wahrhaftig Wahres, Gutes, Richtiges, Nützliches, Schönes und daher Gültiges vernimmt - ist es nicht so?
Es ist doch leicht ersichtlich, daß jene, die einem unvernünftiger erscheinen offenbar lediglich derer scheinbar und unwahrhaftiges vernommen haben müssen. Das dumme an der Sache ist doch an sich lediglich nur der Umstand, dessen Fürwahrhalten, sie halten daran fest, weil sie es als wahr zu sein vernommen haben. Dies offenbarte mir, daß Vernunft nicht vielk mit dem Gleichsetzungen der Gelehrten zu tun hat, daß Vernunft sozusagen sein eigenes Ding ist, daß jedes der Anderen jeweils sein eigenes Ding ist, so auch ratio und Logos.
Verstand, Rationalität und Logik und auch Meinung sind einander ähnlich, beziehen sich auf Verfahren die man wiederum vernehmen kann, was durch diese oder mit diesen erlangt wird, wird wiederum vernommen. Das Vernehmen geschieht beständig ununterbrpchen jedoch gemäß Gemütszustand, Daseinszustand und Gesundheitszustand, die somit auf das Vernehmungsvermögen einwirken und das Vernunftsvermögen regeln. Verstand, Rationalität und Logik dienen dazu diesen meist nachteiligen Einflüsse und Einwirkungen zu übergehen, zu mindern, deren Verfahren müssen jedoch gelehrt und erlernt werden, während der Mensch sich Meinungen nach seinem Gutdünken bildet, da ist Vieles nur vermeintlich und nicht wirklich oder tatsächlich.
Meinungen erkennt man auch daran, daß oder inwieweit der Meinende einen Wortschatz vermeintlicher Wortdeutungen gebraucht. Hinterfragt man dessen Wortdeutungen so benennt dieser meist Wortdeutungen, Wortgleichsetzungen, Wortverwechslungen, Worterfindungen ... Es bedarf möglichst eindeutiger Wortdeutungen, Begriff, Konzepte, ... damit Verstand Rationalität und oder Logik wahrhaftig Wahres, Gutes, Richtiges, Nützliches, Schönes und infolge derer Gültiges hervorbringen zu könnenund wenn dem geschieht so geht daraus Redlichkeit hervor, welche der Vernunft überzuordnen ist. Vernunft ist nicht das höchste menschliche Gut, es ist wenn dann Redlichkeit. Wenn man so will, dann ist Vernunft eher innerliches und Redlichkeit eher äußerliches betreiben. Vernunft kann man nicht vorgeben, Redlichkeit jedoch.
Wenn man von jemand verlangt vernünftig zu sein, dann verlangt man lediglich vernehmend zu sein und sich gemäß des Vernommenen zu verhalten. Man weiß nicht was derjenige vernommen hat, sein Gemüt hindert ihn womöglich daran Anderes zu vernehmen. Verlangt man Redlichkeit, so kann man sich dahingehend bemühen, herausfinden was dies sei, entdeckt sowas wie Tugenden. Religiöse Tugenden sind eher Daseinszustände die mittels wahrhaftiger ausgeübter Tugenden verwirklicht werden. Eine Tugend führt bedingt dazu, daß man gesellschaftlich gemeinschaftlich zu was taugt.
Alles was im Deutsch auf - ung, -stand, heit, - keit, -tät, -st, -ft, -end, -ens, -ent, .... ended wird durch mindestens drei dem das deren Wörter verdeutlichen ähnliche Eigenheiten als Zustand erwirkt oder bewirkt.
Einen erwirkten oder bewirkten Zustand kann man nicht unmittelbar stoppen, ändern, beginnen, wenn dann nur mittels Gewalt. Alle Zustände sind somit mindestens dreifach mittelbar, die jeweils Ansatzpunkte und Vefertiger des jeweiligen Zustand sind. Will man die Vernunft eines Andern in dessen Güte steigern, so geht man nicht dessen Vernunft an, sondern setzt bei dessen Gemüt, Logik oder Verstehen an. Gelingt es das Verstehen des Andern zu hinterfragen und zu steigern, so steigert man infolge unweigerlich dessen Gemüt, Logik und infolge dessen Vernunft infolge Redlichkeit.
Beim Mensch ist es in Sachen Denken und Verhalten immer so, daß man an dem Störenden, darin wo man im Anderen einen Mangel vermutet, nicht unmittelbar daran zu "schrauben" versuchen sollte, man den Anderen so nur noch mehr "verdreht". Stört vergleichsweise die Grobheit eines Andern, so bestimmt man vielleicht einen Mangel an Herzlichkeit und verlangt hinterlistig "Ein wenig mehr Herzlichkeit würde dir gut stehen!", hofft darauf das der Andere dies vernehmend vernünftiger wird. Man erreicht dadurch bestenfalls, daß der Andere seine Grobheit durch Zurückhaltung mindert, jedoch keine echte Herzlichkeit.
Grobheit wie Herzlichkeit werden maßgebend durch Gemüt bestimmt, so muß man erforschen, was dessen Gemüt gegenwärtig bestimmt, um den Ansatz zu finden, der den Andern von Grobheit weg hin zu Herzlichkeit zu führen vermag. Grobheit stoppt man zur Not mittels Gegengrobheit, also mittels mehr Gewalt, als die einem entgegengebrachte Gewalt, dann ist aber die eigene Herzlichkeit futsch, jedoch stoppt man Grobheit nicht wirklich mittels gesteigerter Herzlichkeit - oder doch? Jeder kann was er kann und wenn jemand gerade grob sein kann, kann er offensichtlich grad nicht herzlich sein, warum also an dem "basteln" daß er grad nicht kann?
Wenn jemand unangemessen mit Grobheit aufwartet und man befindet sich in einer gefestigten Stellung (Position), dann spricht man darauf gelangweilt an und schickt denjenigen mit der Anweisung weg, daß er gern wiederkommen darf, wenn er zur Günüge Freundlichkeit aufbringen kann. Man sagt, was man haben will, Herzlichkeit geht grad nicht, vielleicht geht später dann Freundlichkeit? Der Andere muß weggehen und von sich aus wiederkommen und wenn er wiederkommt, dann tut man so als sein zuvor nichts geschehen und setzt neu an. Gegenüber Anderen wird man in Sachen Vernunft und all dem Ähnlichen an gemütsbedingten Daseinszuständen, wenn man den dazu nötigen Aufwand aufbringen und bis zur Vollendung gesteigerter jeweiliger Güte auch betreiben kann. Kurze Ansage, was man nicht bereit ist zu erleiden, was man nicht duldet und klare eindeutige Ansage was man haben will, dann nicht mehr darüber sprechen, sondern nur das auf gemeinsames Wohlwollen und Wohlergehen ausgerichtete Gewünschte und Gebrauchte verlangen.
Beschuldigungen, Abwertungen, Bloßstellungen und Strafungen erniedrigen nicht nur den Anderen, sondern mindern dessen Gemütszustand, je niedriger der Gemütszustand umso weniger Befolgung, umso mehr Streiten, also unterläßt man diese wohlwollend im Hinblick auf gemeinsames Wohlergehen, richtet seine Anstrengungen und Bemühungen auf das steigern des Gemüts und vergeudet seine Gedanken und Taten nicht an Unnützen.