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Werk:Über Selbstlosigkeit

aus AufEinWort, der freien Forschung

Über diese Seite Werk

Ureigenwerk Liste Werke von Klaus Feldmann 
Vermerk
20. Juli 2021 n. Chr. erst.  
11:34 Uhr Ausgabe 02
Ausgabe 02
Leserschaft: Niemand
unüberarbeitet
ungeprüft
2021072002 Über Selbstlosigkeit.pages

Selbstlosigkeit ist nach meinem Eindruck keine Einstellung, sondern Bestandteil oder Erscheinung eines hohen guten Daseinszustand der Selbstzufriedenheit und sich selbst zu genügen, daher nichts zu benötigen, nicht etwa, sich Selbst los zu sein, wie es im Hinduismus, Buddhismus und Yoga angestrebt wird, sondern sich Selbst zu sein, als Mensch ein Zustand, in dem der eigene Körper so gesund, lebendig und leistungsfähig ist, dass man ihn als leicht, unbelastet empfindet, er einfach dasitzend keine Aufmerksamkeit an sich bindet oder auf sich zieht, man das Gefühl hat zu schweben, nichts zwickt und zwackt, nichts schmerzt, nichts drückt, man keinen Hunger oder durst verspürt und so alle körperlichen Sinne in deren Wahrnehmung und Wahrnehmungsgüte uneingeschränkt sind, man den eigenen Körper als in lebendiger Ruhe verspürt und daher den Verstand frei hält ihn nicht in Anspruch für sich zur Erfüllung von Motiven an sich bindet man aufgrund diesen körperlichen Daseinszustand einfach dasein und wahrnehmen kann und in ähnlicher Weise befindet sich auch der Daseinszustand des eigenen Mynd, dem Verstand in seinem mentalen Daseinszustand zu allem Denken vermögend zu sein, jedoch nicht beansprucht oder tätig zu sein, ein Daseinszustand frei von Gedanken, Sorgen, Problemen, Schwierigkeiten, Bewertungen, Einschätzungen, Beurteilungen, frei von Erinnerungen, Anregungen, Zielsetzungen, einfach Ruhe, so dass er ebenfalls nicht von Wahrnehmung ablenkt, Wahrnehmung wandelt oder filtert, man daher weitestgehend das Dasein als das, dass es ist, wahrnimmt, so dass man als Selbst keinen Bedarf verspürt etwas sein, tun, haben oder werden zu müssen.