Werk:Über Verstand und Verstehen
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Ureigenwerk
Liste Werke von Klaus Feldmann
Vermerk
23. Februar 2022 n. Chr. erst.
10:45 Uhr Ausgabe 02
Ausgabe 02
Leserschaft: Niemand
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Den Verstand als eine Einheit zu betrachten ist im Grunde so, als würde man ein Gerät in sich einbauen, daß für einem versteht und wenn man dem Verstand auch noch die Tätigkeit des Denken zuordnet, so tut man ebenso als würde es da ein Dasein geben, dass für einem denkt.
Man sagt „Ich verstehe nicht“, man fragt „Verstehst du mich?“ man sagt „Hab ich verstanden“ man sagt nicht „Mein Verstand versteht nicht“ und fragt auch nicht „Hat dein Verstand meinen Verstand verstanden?“ oder sagt auch nicht „Dein Verstand und mein Verstand verstehen sich (oder auch nicht)“
Somit ist doch ganz klar, dass man es als Ich ist, der versteht oder nicht versteht, denkt oder nicht denkt und es anders zu sehen, das mam einem Verstand habe, dass es da etwas gäbe, dass denken würde, daß etwas anderes ist als das Ich, bspw. daß ein Gehirn verstehen oder denken würde, ein Gehirn ein Verstand wäre, wie es heutzutage oft bspw. in der Gehirnforschung fälschlich gedacht und verkündet wird, führt zur Verantwortungslosigkeit gegenüber dem eigenen Verstehen und Denken, wie auch dem anderer, gegenüber dem, was man versteht und was man denkt, wie auch Verantwortungslosigkeit gegenüber dem, das andere verstehen oder denken.
Der Verstand ist die Ansammlung dessen, daß man meint verstanden zu haben und im besten Fall die Ansammlung dessen, daß man tatsächlich verstanden hat. Ein Verstand tut nichts, kann nichts und ist Bestandteil des Gedächtniß, das neben dem Verstandenen auch alles Unverstandene, alle Erinnerungen, Erfahrungen, Erlebnisse enthält und daś Gedächtniß ist ebenso untätig wie der Verstand und je nach Anregungszustand des Gedächtniß werden Gedächtnißinhalte halbbewußt bis bewußt und bilden den Bewußtseinsinhalt und Bewusstsein selbst ist ein Daseinzustand, ebenso keine Einheit oder ein Gerät, sie alle sind Begriffe und Begriffworte und haben kein eigenes Dasein.
Ein Mensch im hohen Daseinzustand und hohem Gemüt denkt anhand oder mittels einer erlernten undoder natürlichen ihm bewußten Denkweise, auch Logik genannt und je tiefer ein Mensch im Daseinzustand undoder Gemüt ist, umso weniger ist im seine Denkweise bewußt und umso unbewußter ist, versteht und denkt er.
Trennung, Teilung oder auch Analyse des Ganzen in seine Bestandteile erfolgt auf natürliche und oder erlernter Denkweise, ist also ein Verfahren im Hinblick auf die Zielsetzung zu verstehen. Zusammenfügen, Verbinden oder auch Komposition ermittelter oder bestehender Bestandteile zum Ganzen ist ebenso einen natürliche Verfahrensweise im Denken oder eben eine erlernte Denkweise nach einem vorgegebenen Verfahren. Das Ganze eines Dasein als das Dasein zu erfassen, ergreifen und zu begreifen ist ebenso eine natürliche wie auch nach vorbestimmter Art und Weise ein erlerntes Verfahren. Das Ganze eines Dasein im Ganzen des Dasein und dessen Zusammenhang zu schauen und zu begreifen ist wiederum eine natürliche wie auch erlernte Verfahrensweide im Hinblick der Verwirklichung der Zielsetzung Dasein zu verstehen und zu begreifen. Darüber hinausgehend besteht die Kür des Verstehen und begreifen darin, diese vorgenannten Verfahren als Verfertiger des vollständigen Verstehen und Begreifen wiederum als Ganzes erneut zu schauen und auch dies zu tun ist auf hohem Bewusstsein ganz natürlich und muss umso mehr erlernt und beachtet werden, je tiefer sich jemand im Daseinzustand befindet und so bauen diese ersten vier Verfahrensweisen aufeinander auf um abschliessend die fünfte wirklich ganzheitliche Schau zu ermöglichen und man könnte diese auch die Ebenen des Verstehen und Denken auffassen, durch die man jeweils Daten ansammelnd, diese aufeinander aufbauend und diese strukturierend den ganzheitlichen Gedanken über ein Dasein ausgestaltet, der bei Erfolg eine hohe Übereinstimmung als Ding des Denken mit dem Gegenstand im Dasein übereinstimmt, Gedanke über ein Dasein vom Dasein getrennt hält und nicht miteinander gleichsetzt. In dem Augenblick der Gleichsetzung entzieht sich das Dasein weiterer Forschung und Überprüfung und man schaut nicht mehr das Dasein sondern seinen Gedanken an.
Dies fünf Arten der Anschauung sind Veranlagungen des Menschen und keine von ihnen allein genügt um ein Dasein in und im seinem Dasein zu begreifen. Von den Gelehrten wurden so alle bereits entdeckt und entsprechend ihrer jeweiligen Vorliebe im Hinblick auf die erkannten Irrtümer der jeweils anderen Anschauung bevorzugt und oft fälschlich jeweils eine dieser als die alleingültige dargelegt. Zu jeder Art und Weise der Anschauung wurden vielfältige Verfahren erdacht und ebenso vom jeweiligen Gelehrten versucht, diese als alleingültiges wissenschaftliches Verfahren durchzusetzen. Darüber hinausgehend ist den Gelehrten ihre eigene Denkweise, ihre jeweilige Logik nicht bewusst, undoder sie haben eine Denkweise erlernt, die sie im Denken und Verstehen begrenzt.
Neben den fünf genannten Anschauungen und Deren Verfahren erfolgt Wahrnehmung, Verstehen, Denken auf natürliche Art und Weise, also entsprechend der Veranlagungen des Menschen multidimensional-mehrwertig-räumlich-zeitlich und auf erlernter Denkweise entsprechend der jeweiligen Lehre, Schule und Ausrichtung eindimensional-einwertig-linear-zeitlich undoder zweidimensional-zweiwertig-flächig-zeitlich, undoder dreidimensional-dreiwertig-flächig-zeitlich oder auch dreidimensional-dreiwertig-räumlich-zeitlich, in der höheren Mathematik auch vierdimensional-vierwertig-überräumlich-zeitlich und so weiter, die allesamt als Denkweisen niederer Stufen gegenüber der natürlichen multidimensional-mehrwertig-räumlich-zeitlichen Denkweise unterzuordnen sind, welche zugleich die Denkweisen der niederen Stufen in sich einschliesst, somit keine der Denkweisen grundlegend falsch, sondern wiederum aufeinander aufbauend, Wandlungen und Erweiterungen der jeweils niederen Denkweise sind oder sich einander ergänzen.