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Über den Begriff Liebe

aus AufEinWort, der freien Forschung

Anmerkung: In diesem Schriftstück wird ein Verfahren zur Läuterung des Begriff Liebe vermittelt, daß Man wie es darin aufgeführt ist erfolgreich ausüben kann.

Das allgemeingültige Verfahren wird mit dem Schriftstück 20230119S2 Verfahren zur Läuterung von Einstellungen vermittelt, welches in Buchausgaben der Schriftstücke in der im jeweiligen Anhang enthalten ist, welches jeweils auf den aktuellen Stand gebracht gehalten wird, sollte sich in der Entwicklung des Verfahren eine Verbesserung erlangt worden sein und daher falls verfügbar dem in diesem Schriftstück enthaltenen Verfahren vorzuziehen ist, um gegebenenfalls schnellere und oder bessere Ergebnisse für Sich zu bewirken.

  1. Bevor Man eine Beziehung zustimmend eingeht, Sich einander verspricht, Liebe und Treue gelobt, sollte Jeder die Gewißheit über die Bestimmungen der Vorrangstellungen erlangt haben,
    1. die Jeder für Sich an Sich, dem jeweils Anderen und unbewußt bis bewußt an die Beziehung aufgestellt hat,
      1. aufgrund welcher Bedingungen, Einstellungen und Zielsetzungen Man die Beziehung gewillt ist einzugehen, was in Bezug auf die Aufrechterhaltung der Beziehung von Bedeutung und Wichtigkeit ist, welche Verbesserungen für Sich und den Anderen und Anderem erwünscht und erwartet werden,
      2. welche Zielsetzungen Man durch die Beziehung für Sich und für den Anderen sowie gemeinsam zu verwirklichen sucht, an denen Man meist seine Liebe entsprechend dem Ausmaß der Einhaltung und Verwirklichung von Bedingungen und Zielsetzungen abhängig macht
    2. und folglich bemißt und bewertet, ob und inwieweit Man und oder der jeweils Andere liebt, geliebt werden darf, wie auch Sich liebt.
  2. Wenn Man über die bestehenden Bedingungen an jeweilig eigenen und oder gemeinsame Bedingungen, Einstellungen und Zielsetzungen sowie Erwartungen Gewißheit erlangt hat,
    1. wird Man bereits ohne diese aufeinander abgestimmt zu haben an dem Ausmaß deren Übereinstimmung das mögliche Gelingen der Beziehung ablesen und einschätzen können,
      1. da Man jeweils bedingt nur die eigenen bereits für Sich und in Bezug auf die Beziehung bestehenden Vorrangstellungen durchzusetzen und zu verwirklichen sucht
      2. und den Vorrangstellungen, worin keine ausreichende oder annähernde Übereinstimmung besteht, somit bedingt der Umstände diese unbewußt bis bewußt absichtlich versteckt bis offen feindselig an deren Verwirklichung hindern wird.
    2. Man bedingt möglichen Vermeiden bis Bekämpfen, vergleichsweise der Zielsetzungen des Anderen, Sich die Vorrangstellungen des Anderen im Rang gleichsetzend zueigenmachen muß, so, als wären es die eigenen Zielsetzungen
    3. und wenn Man darin nicht übereinstimmen oder sich die Zielsetzung eines anderen Sich nicht wirklich wahrhaftig zueigenmachen kann,
      1. so sollte Man die Beziehung nicht eingehen, da ihr Scheitern aufgrund zu großer Abweichung in den Bedingungen bereits zu Anbeginn zum Scheitern verurteilt wäre.
    4. Im Verlauf der Beziehung wird Man dem Anderen nur der Beziehung halber zugestandene Bedingungen, Einstellungen und Zielsetzungen unausweichlich unbewußt bis bewußt fallen lassen, behindern bis bekämpfen,
      1. da Man nur Vorrangstellungen an Bedingungen, Einstellungen und Zielsetzungen aus eigenem Wollen und Streben heraus geneigt ist anzunehmen einzuhalten und zu verwirklichen, die Man Sich zuvor selbstbestimmt Sich selbst in seinem Dasein, Fühlen, Handeln, Denken und Verhalten bestimmend zueigengemacht hat.
  3. Die oft erwünschte wahrhaftig reine Liebe ist gemäß Wortlaut bedingungslos, also nicht an die Einhaltung und Verwirklichung vom Bedingungen gebunden, steht folglich nicht in Abhängigkeit zu Einstellungen und Zielsetzungen, die wiederum jeweils nur eine besondere Art von Bedingungen sind
    1. und zugleich besteht der Umstand, daß Man eine Beziehung ohne an diese Beziehung gestellte Bedingungen nicht eingehen kann,
    2. bereits der Begriff Beziehung die Bedingung aufstellt und hat, daß Man jeweils vom Anderen Geeignetes in einem vorbestimmten Ausmaß in vorbestimmter Art und Weise bezieht, daher Beziehung genannt
      1. und dieses Beziehen des gewollten Geeigneten in Angemessenheit nach Bedarf und Gebrauch den meisten Menschen nicht wirklich zur Genüge bewußt ist
    3. und so muß Man Sich die Gewißheit über die bereits bestehenden für Sich eigenen und an die Beziehung gestellten gemeinsamen Bedingungen, Einstellungen und Zielsetzungen und daraus hervorgehenden Erwartungen erlangt und auch Klarheit darüber erlangt haben
      1. also jeweils Klarheit für Sich über gestellte Ansprüche erlangt haben, was Sich Einjeder zu beziehen erwünscht, erhofft und bedingt erwartet
    4. und seine Liebe nicht, sondern lediglich ob und inwieweit Man die Beziehung eingeht daran binden, sodaß Man seine Liebe nicht an Bedingungen bindet, verknüpft oder damit verschränkt und infolge daher in seiner Liebe unbegrenzt verbleibt,
      1. da jede Bedingung begrenzend bis ausgrenzend wirkend ist und unbedingte Liebe einbeziehend ist, die unbedingte Liebe nicht in Abhängigkeit zum Gelingen der Verwirklichung der jeweiligen Ansprüche gebracht werden sollte,
      2. und Ansprüche können nur erkannt werden, wenn die Bedingtheiten einer Beziehung zuvor und im Verlauf angesprochen und benennend bekannt gemacht werden.
  4. Eine Beziehung durchläuft bereits aufgrund des jeweiligen Gesellschaftssystem, des Geschehen darin, der Lebensumstände, der Einflüsse aus dem Lebensumfeld, der Kultur und Natur ein beständiges oder sich wiederholendes Auf und Ab
    1. und wenn Man in der Liebe davon unbelastet sein will, so muß Man bedingungslos lieben, darf seine Liebe nicht an Bedingungen binden, damit verknüpfen oder verschränken,
      1. während das Eingehen und Fortbestehen einer Beziehung bedingt bedingt ist, also eine Beziehung grundlegend in Abhängigkeit zur Bedingung des gegenseitigen Beziehen und infolge weiteren ineinander verschachtelter, verflochtener und wechselwirkender Bedingungen steht,
    2. der Beziehung so die Liebe vorangestellt ist und die Beziehung zugleich umhüllt und daher nicht dem Erfolg, Verwirklichung der Bedingungen, Einstellungen und oder Zielsetzungen nachgeordnet ist
      1. und das Ausmaß der Liebe dazu in Abhängigkeit und daher erst aus dem Gelingen heraus erwirkt wird, was lediglich ein entsprechendes Ausmaß an Zuneigung bis Abneigung erwirken kann,
    3. Zuneigung meist mit Liebe, Abneigung meist mit Haß verwechselt oder gleichgesetzt wird, wo doch empfundene Zuneigung wie Abneigung in Abhängigkeit zu erfüllbarer und erfüllter Einstellungen und verwirklichbarer und verwirklichter Zielsetzungen stehen
      1. und daher Bedingungsneigung in deren Ausrichtung und Ausmaß weitestgehend natürlich oder körperorganisch-wirkstofflich bedingt sind,
      2. die jeweiligen Verhaltensmuster entsprechend zu der Richtung der Neigung und zum Ausmaß der Entsprechung das jeweilige Verhalten vorbestimmend sind.
  5. Die bedingungslose Liebe ist im ersten Ansatz lediglich eine selbstbestimmt Sich in seinem Sein bestimmende Einstellung aufgrund von Übereinstimmung und Zustimmung darin bedingungslos zu lieben, bedarf im ersten Ansatz kein Gefühl der Liebe, nicht einmal Liebe an Sich
    1. welches infolge erst einmal keine großartig spürbare Veränderung mit sich bringt, sich jedoch bald spürbar durch ein grundlegendes Wohlwollen gegenüber Sich und den Anderen im Hinblick auf das jeweilige Wohlergehen unabhängig davon zum Ausdruck bringt,
      1. ob und inwieweit Man eine bestehende Beziehung aufrecht erhält oder einer möglichen Beziehung zustimmt und eingeht,
      2. welches sich wiederum infolge durch eine Veränderung und Verbesserung im Umgang in Bezug auf Sich und den Anderen zum Ausdruck bringt,
      3. während dennoch in Bezug auf die Beziehung diese erstrangig entsprechend der jeweils eigenen Vorrangstellungen, zweitrangig der tatsächlich übereinstimmenden gemeinsamen Vorrangstellungen, drittrangig der Vorrangstellungen des jeweils Anderen und viertrangig der Vorrangstellungen des Lebensumfeld, weiter der Kultur und Natur angestrebt und geführt wird,
    2. somit der Mensch seiner Natur nach bedingt in Bezug auf Bedingungen, Einstellungen und Zielsetzungen Sich als das Maß aller Dinge setzt und versteht und versucht sein Dasein und das Dasein von Anderen und Anderem nach seinem Gutdünken auszurichten und zu verwirklichen
      1. und Wer dies leugnet wird in Beziehungen und im Leben in allen Bedingungen, Einstellungen und Zielsetzungen scheitern und oder Andere zum scheitern bringen, die Er Sich nicht zueigengemacht hat
      2. und wird die Ursache, den Grund und den Ursprung des Scheitern Anderem als Sich, seinen eigenen Bedingungen, Einstellungen und Zielsetzungen zuweisen und solange wiederholt scheitern und oder Andere zum Scheitern bringen,
      3. bis Er seine Bedingungen und Einstellungen als den Ursprung seiner Zielsetzungen und deren Ausmaß wie auch Möglichkeit oder Gelegenheit zur Erfüllung und Verwirklichung und sein dementsprechendes Streben, Fühlen, Empfinden, Handeln, Denken und Verhalten
      4. als Ursachen für das jeweilige Dasein in deren Daseinzustände als Gründe seines Scheitern erkennt.
  6. Sich die bedingungslose Liebe als Bedingung, Einstellung oder Zielsetzung zu setzen, dann in Erwartung zu gehen, diese zu verwirklichen und sein Leben und Wirken nur auf diese eine Erstannahme zu setzen, erschafft eine einseitige Ausrichtung als „das Eine“
    1. und da es grundlegend eine Bedingung ist, bringt Man Sich bereits mit diesem Ansatz im Leben zum scheitern, da es zum einen ein Widerspruch in sich ist, eine bedingungslose Liebe keine zu erfüllende Bedingung sein kann
      1. und zum anderen dadurch, daß Man Sich in seinem Leben und Streben einseitig aufstellt und nun Andere bedingt benötigt, Sich diese Bedingtheit als Bedingung zueigenmachende Helfer, Verbündete, Unterstützer, Untergebene braucht, die Man folglich mittels der Bedingung zu beherrschen sucht
      2. und das Ergebniß dessen ist ein Glaubenssystem, wird zu einem Monotheismus in der das Eine, die Liebe, die Beziehung oder Man selbst der Ersatzgott ist
      3. und Religionen taten dies und setzten die bedingungslose Liebe mit Gott gleich und schrieben es nur Ihm zu, bedingungslos lieben zu können und erschafften damit zwei weitere Bedingungen und am Ende stehen deren Soldaten an der Front und töten Jene, nach deren Betrachtung Andersgläubige oder Ungläubige, obwohl denselben Gott habend und oder anbetend, eine andere Art und Weise des Glauben ausübend, da Diese andere Bedingungen dazu aufstellten
    2. also müßte Man wenn die Liebe bedingungslos, also einfach nur Sich auf Liebe einstellen und nicht voranstellen und Sich weitere Bedingungen und oder Einstellungen für das Leben zu leben setzen, damit Man nicht bereits vom Ansatz her daran scheitern wird.
  7. Im Kern sind es also die eigenen Bedingungen und oder Einstellungen, seien sie in der Ausgestalt von Glauben, Gewißheiten, Überzeugungen, Meinungen, Annahmen oder dem Ähnlichen, anhand derer Man Bedingungen und Zielsetzungen ausrichtet und aufstellt,
    1. somit jede kleinste Veränderung einer Bedingung oder Einstellung eine entsprechende Änderung der Zielsetzung und Gesinnung im Ganzen erwirkt,
      1. infolge das Fühlen, Empfinden, Handeln, Denken und Verhalten gegenüber Sich, Anderen, seinem Lebensumfeld, der jeweiligen Gemeinschaft, Gesellschaft, Kultur und Natur verändert,
    2. sich somit alles vereinfachen läßt, indem Man Sich seiner meist unbewußten und nur daher im Ganzen unzureichend bewußten bestehenden Bedingungen und Einstellungen Gewißheit verschafft,
      1. mit denen Man einst aus Sich heraus selbstbestimmt und oder fremdbestimmt aus einem Anlaß heraus in Übereinstimmung gegangen ist, ihnen zugestimmt und infolge damit sein Dasein und seinen Daseinzustand in seinem Werden vorbestimmt hat,
      2. aus dem Werden jegliches Können, Sein, Tun und oder Haben, wie auch Nichtkönnen, Nichtsein, Nichttun und oder Nichthaben heraus für Sich, Andere, seiner Beziehungen, seinem Lebensumfeld, Kultur und Natur entsprechend seines Vermögen, der Möglichkeiten Mittel und ergriffenen Gelegenheiten mitwirkend erwirkt und oder bewirkt.
  8. Die im ersten Ansatz für Sich bestimmte Einstellung der Liebe gibt infolge die zuvor an Bedingung gebundene, geknüpfte, gekoppelte oder verschränkte Liebe frei
    1. und die Freiheit der Liebe steigert das Vermögen zu lieben und Liebe zu erleben, da das Ausmaß der Liebe nicht mehr begrenzt und zurückgehalten wird und Liebe Raum und Dasein durchdringt
      1. und diese raumeinnehmende Liebe ist vor allem für Andere spürbar, da Liebe aufgrund der Bedingungslosigkeit auch nicht auf Sich und oder einem bestimmten Anderen oder Anderem gerichtet und daher ebenso unbegrenzt ist,
      2. dies auch eine Vorbedingtheit für das ist, daß mit dem Begriff Nächstenliebe einst beabsichtigt wurde, welche schon darin scheitert daß es heißt „Man solle den Nächsten Lieben, wie Sich selbst!“, da viele Menschen die Selbstliebe nicht aufzubringen vermögen, den Nächsten und Sich lieben zu müssen wiederum an Sich und Liebe gestellte Bedingungen sind
    2. Man darüber hinausgehend das jeweilige Dasein als das liebt, daß es je nach Beziehung ist, also auf angemessene Art und Weise und gemäß seiner Einstellungen seine oder seinen Liebsten und Nächsten, als seine Liebsten und Nächsten, Kinder als Kinder, Lebensumfeld als Lebensumfeld und so weiter, liebt
    3. und sollte Man mit der Selbstliebe und Nächstenliebe nicht zurecht kommen, so besteht der einfachste Kunstgriff darin, die Einstellung für Sich zu setzen Sich und Anderen gegenüber wohlwollend eingestellt zu sein, daß Man folglich ausüben kann und eine Erscheinung von Liebe ist.
  9. Die bedingungslose Liebe kann nur erlangt oder freigegeben und zu dessen freien Entfaltung verholfen werden, wenn Man sämtliche Einstellungen in Bezug auf Liebe fallen läßt, also auch das Fallenlassen von „bedingungslos“ bedingt und nur Liebe verbleibt
    1. also auch daß die Liebe wahrhaftig und rein sei und alles Weitere an Aussagen, Gleichsetzungen mit dem, daß Liebe sei oder nicht sei für Sich auflösen muß, da jegliche Einstellung als Bedingung in Bezug auf die unbedingte Liebe als eine sie begrenzende und oder ausrichtende Liebe einwirkend und sie entsprechend verändernd ist,
      1. somit auch die Bedingung Lieben zu müssen, die Einstellung nicht lieben zu können, jegliche Einstellung aufgrund versagter Liebe auflösen muß,
    2. selbst die Bedingung, daß die unbedingte Liebe unbedingt sei als letzten Schritt aufzulösen ist, da auch dies eine Bedingung ist
      1. und letztlich nur noch die Liebe an sich verbleibt, somit den Begriffinhalt des Begriff Liebe, den Man gegenwärtig erlangt hat vollkommen leeren muß,
    3. sodaß nur noch die Worthülle Liebe verbleibt und ergründet, was das Wort Liebe an Sich aus Sich heraus besagt und über Sich aussagt,
      1. also im grundlegenden Ansatz das losläßt, daß Man in einem Wörterbuch als Bestimmung der Bedeutung des Wortes nachlesen kann, welches durch Gelehrte entsprechend ihrer jeweiligen Lehrmeinungen verfaßt wurde
    4. und aufgrund dessen im Wörterbuch steht, weil Gelehrte wollen, daß Wir das, daß Sie als Liebe zu sein vorbestimmt haben annehmen und Uns danach in Bezug auf Liebe ausrichten und Liebende und Liebe dementsprechend einschätzen und bemessen
      1. und wenn Man darin erfahren ist die Bedeutung von Wörtern und Begriffen zu untersuchen und aufzuklären, so erkennt Man, daß die jeweiligen Bestimmungen was Liebe sei jeweils etwas anderes als die Liebe beschreibt, Liebe auch nicht erklärt oder erläutert.
  10. Bevor Man seine weitestgehend unbewußten Einstellungen und daher Bedingtheiten in Bezug auf Liebe verändern kann, muß Man Sich derer bewußt werden
    1. und dies erwirkt Man, indem Man Sich zuvor so vorbereitet, daß Man ausgeschlafen ist, Sich von störenden Einflüssen durch Hunger und Durst und sonstigen Notwendigkeiten und Bedürfnissen befreit hat, sowie frei von den Wirkungen von Medikamenten, Drogen, Alkohol geworden ist,
    2. einen Block oder Stapel Papier und Stift nimmt, Sich zurückzieht, es Sich gemütlich macht
    3. und Sich die Frage stellt „Was bedeutet Liebe für Mich?“ und die unmittelbar am Ende der Frage aus Sich, seinem ICH, Sich als ICH herauskommende Antwort auf die Frage aufschreibt
    4. und wenn keine unmittelbare Antwort erfolgt, also kein Wort vernommen wird, wobei ein Wort auch ein Wortewort aus mehreren Worten oder ein Wortsatz sein kann,
    5. entweder Leere oder das unmittelbar aufkommende Gefühl, die Empfindung, ein in den Sinn kommendes Bild beschreibt,
    6. Man also von Sich ausgehend unmittelbar Sich, sein ICH daß Man als Ich ist befragt und Sich als ICH wiederum beantwortet
    7. so daß räumlich gesehen Frager als Ich und Befragter als ICH auf einem Punkt sind und somit die Frage im Frager durch die Frage das anregt was erfragt wurde und die Antwort der Frager beantwortet, der das ICH ist.
  11. Nachdem Man dies auf die erstmalige Stellung der Frage schriftlich erfaßt hat, stellt Man Sich die Frage erneut solange wiederholend in gleicher Weise jeweils die Antwort, Empfindung, das Gefühl oder Sinnbild beschreibend aufschreibend,
    1. bis drei Mal aufeinanderfolgend auf die Frage keine Antwort, Empfindung, kein Gefühl oder Sinnbild mehr aufkommt
    2. und wechselt dann zur Frage „Was bedeutet Liebe für Mich nicht?“
    3. und in gleicher Weise wie zuvor das Verfahren durchläuft, bis wiederum dreimal auf diese Frage nichts kommt
    4. und wechselt dann zur Frage über „Was ist in Bezug auf Liebe belanglos?“ und auch dies wird in gleicher Art und Weise als Verfahren durchlaufen,
    5. woraufhin Man den Frageabfolgekreislauf schließend Sich erneut die 1., 2., 3. Frage jeweils wiederholend stellt, bis alle drei Fragen jeweils dreimal hintereinander gestellt keine Antwort, Empfindung, kein Gefühl oder Sinnbild mehr anregen
    6. und sollte eine Frage wiederholt dieselbe Antwort, Empfindung, daßelbe Gefühl oder Sinnbild geben, so schreibt oder beschreibt Man es jeweils erneut, als wäre dies erstmalig aufgekommen
    7. und läßt Sich dadurch nicht abhalten fortzufahren, da Man sozusagen dies ausläuft bis alle möglichen Anregungen durch die Fragen ausgelöst und aufgelöst sind und sich dieses Verfahren Einem offenbart, was Liebe für Sich bedeutet und dies kann alles Mögliche bis Unmögliche sein
      1. und was auch immer für Einen, für Sich Liebe bislang unbewußt war, dessen wird Man Sich durch das Verfahren gewahr, welches Einem erst am Schluß eines den Vorgaben gemäß durchgeführten Verfahren wie aus dem Nichts heraus bewußt werden wird,
      2. die Offenbarung bei jedem Mensch meist besonders ist, seltens der Vorstellung eines Anderen gleicht.
  12. Aufgrund dieses Verfahren gelangt Man zu einer Liste dessen, daß Liebe für Sich sei und auch nicht sei, sowie belanglos in Bezug auf Liebe ist, die sehr aufschlußreich ist,
    1. da all dies wenig bis nichts mit Liebe zu tun hat, sondern aus dem besteht, daß Man in Bezug aufgrund verfehlter und versagter Liebe Sich erdacht und oder von Anderen als Meinungen angenommen hat,
      1. mit was Man Liebe gleichsetzte oder verwechselte, schlußfolgerte, was die jeweiligen Erfahrungen in Sachen vermeintlicher Liebe, jedoch nicht von Liebe an sich sind
    2. und im Verlauf des Verfahren kommen meist an beliebiger Stelle wie aus dem Nichts Erkenntnisse auf, die eine weitere Form der Antwort sind, die Man sofort während die Erkenntniß aufkommt mitschreibt und auch diese werden sehr aufschlußreich sein
    3. und nachdem oder während oder im Anschluß der abschließenden drei Fragen oder drei abschließenden ohne Antwort, Gefühl, Empfindung oder Sinnbild verlaufenden Gesamtdurchläufe kommt es meist zu einer großen Selbsterkenntniß und oder Erkenntniß die Man ebenso verwortend verschriftet,
    4. jedoch bedingt die drei abschließenden Gesamtdurchläufe solange wiederholend durchläuft, bis auch dreimal hintereinander nichts mehr angeregt wurde und schließt dann das Verfahren ab.
  13. Diejenigen, die keine große Erkenntniß zum Abschluß erlangt haben, werden diese dadurch erlangen, daß Sie den Inhalt der Listen durchschauen und auf darin enthaltene gemeinsame Nenner an Bedeutungen achten,
    1. also was die Listen jeweils und oder im Ganzen zum Ausdruck bringen und aus dem heraus zu ihrer großen Erkenntniß gelangen
    2. und aus diesen Erkenntnissen erkennt Man was Liebe ist, oder bestimmt dies für Sich neu und durch das Betimmen, stimmt Man Sich entsprechend ein und dies ist dann fortan die Liebe, auf die Man Sich dadurch eingestimmt hat und folglich bewußt entsprechend liebend ist.
  14. Das Ergebniß des Verfahren ist die Bereinigung falscher Vorstellungen und Einstellungen in Bezug auf Liebe, sowie ein deutlich spürbar gesteigertes Vermögen zur Liebe, zu lieben und auch geliebt zu werden, welches sich unmittelbar und oder sich im Verlauf der nächsten drei Tage einstellt und fortan weiter steigert
    1. und für Jene, Die dies nicht für Sich bemerken gilt es, daß Sie Sich entweder nicht genau an das Verfahren gehalten, das Verfahren also nicht wie vorgeschrieben durchgeführt haben und daher herausfinden, wie Sie dies gemäß der Anweisungen durchzuführen haben,
      1. meist den Fehler machten, daß Sie Antworten, Gefühle, Empfindungen oder Sinnbilder aufzuschreiben übergangen oder unzureichend ausgeführt haben,
      2. oder nicht die unmittelbar am Anschluß an der Frage aufkommende Erscheinung verworteten, sondern Sich mit später aufkommenden Erscheinungen beschäftigten,
      3. gar darüber nachgrübelten oder anderes taten anstatt Sich die Fragen zu stellen und die dadurch erfolgten unmittelbaren Anregungen aufzuschreiben und oder zu beschreiben.
  15. Wie auch immer gilt für Jene, Die an ihrer Art und Weise der Durchführung des Verfahren, jedoch nicht am Verfahren an sich scheiterten, das Verfahren erneut am dritten, spätestens am vierten Tag nun besser und sorgsamer zu durchlaufen und dies bei Bedarf zu wiederholen,
    1. jedoch wird es keinerlei Erscheinungen aufgrund der Anregungen durch die Fragen geben, wenn Man die Fragen nicht als Fragen stellt und eine Frage geht am Ende der Frage mit dem letzten Wort der Frage zum Fragezeichen hin im Ton hoch,
      1. während eine gesprochene Antwort mit dem Ende des letzten Wort in der Tonlage gleichbleibt oder runter geht und Wir dadurch unterscheiden, ob Jemand etwas fragt, sagt oder antwortet
    2. und wenn aufgrund der Durchführung des Verfahren es nichts mehr im eigenen Unbewußtsein gibt, daß mit falschen Vorstellungen, Einstellungen und unguten oder unerfüllten Erfahrungen in Bezug auf Liebe verbunden ist und daher nicht mehr angeregt wird
    3. und solange es noch etwas gibt, daß sich mittels Frage anregen läßt, verfälscht Dies die Liebe, somit Man durch dieses Verfahren sich von Verfälschung der Liebe aus dem eigenen Unbewußtsein heraus befreit und das Vermögen zur Liebe entsprechend frei gibt,
    4. wobei zu beachten ist, daß das Unbewußtsein keine eigene Daseinseinheit ist, also kein eigenes Dasein hat, es lediglich das ist, daß Einem nicht bewußt ist, weil es entweder nicht angeregt oder anregbar ist.
  16. Die Fragen sind nicht vollkommen bedingt, Man kann auch „Welche Bedeutung hat Liebe für Mich?“, „Welche Bedeutung hat Liebe für Mich nicht?“ und „Was ist an Liebe belanglos?“ oder „Was ist Liebe für Mich?“, „Was ist Liebe für Mich nicht?“ und „Was ist belanglos?“… verwenden,
    1. wichtig ist lediglich daß die jeweilige Frage das Unbewußte anzuregen vermag, daß Man einst vernommen hat und durch das anregende wiederholende Fragen wieder in Erscheinung tritt
    2. und diese Bedeutungen werden im Leben in Sachen Liebe aus dem jeweiligen Geschehen und Umständen heraus angeregt, bis Man sie durch dieses Verfahren ausgelaufen hat
    3. und dadurch daß Man das Verfahren durchläuft, entlädt Man sozusagen diese Bedeutungen durch das wiederholende Anregen, so daß diese sich nicht mehr für Sich unbewußt auf Liebe auswirken
    4. und letztendlich ist jede von ihnen eine mögliche Bedingung, Einstellung oder Zielsetzung zu der Man gelangt ist, mit der Man zuvor in Übereinstimmung gegangen ist,
    5. wie vergleichsweise oft Liebe Geschlechtlichkeit sei und dann infolge der Gleichsetzung von Liebe und Geschlechtsverkehr das Ausmaß zu lieben und oder geliebt zu werden am Ausmaß, der Häufigkeit und oder Art und Weise der Erfüllung eigener geschlechtlicher Vorlieben bemessen wird,
      1. wo doch Liebe eben Liebe und Geschlechtlichkeit eben Geschlechtlichkeit (Sexualität) ist, diese jeweils alleinig oder zugleich auftreten können,
      2. Geschlechtlichkeit die Ausrichtung und Stärke an körperorganisch bedingter Zuneigung, Verlangen und weiter steigernd jedoch nicht das Ausmaß an Bindung oder Liebe erwirkt.
  17. Hat Man dieses Verfahren durchlaufen, ist infolge der eigene Begriff der Liebe weitestgehend von Verunreinigungen und Belastungen entleert, hat Man sozusagen den Begriff Liebe entladen, geläutert, zugleich die ihm aufgebürdeten unangemessenen Bedeutungen aufgelöst,
    1. Man infolge das Wort Liebe nun freier unbelasteter verwenden wird und Sich dadurch in die Lage versetzt hat, das Wort in dessen Wortbedeutungen zu untersuchen,
    2. ohne das sozusagen eine Ladung aus den unbewußten Erfahrungen und Erlebnissen heraus dazwischen funken wird, da nichts mehr Verfälschendes im eigenen Innern anregbar ist.
  18. Und so wendet Man Sich im Anschluß an das zuvor dargelegte Verfahren der Wortbedeutung zu und findet vergleichsweise im Wörterbuch zu Liebe die mittels des Duden vermittelte und gelehrte Lehrmeinung der Gelehrten,
    1. Liebe sei ein „starkes Gefühl des Hingezogenseins; starke, im Gefühl begründete Zuneigung zu einem [nahestehenden] Menschen“,
    2. dies nicht die Liebe, sondern die ursächlich natürlich-körperorganisch-wirkstofflich bedingte Zuneigung wie auch Anziehung, damit auf die maßgebend durch Hormone und Botenstoffe geregelte Bindungsneigung ist,
    3. welche je nach Ausrichtung als eine Bindungszuneigung oder Bindungsabneigung in Erscheinung tritt, welche sich als Gefühlsempfindung in dessen Ausmaß verwirklicht.
  19. Vergleichsweise dies auch ein Magen gegenüber Nahrung tut, die bei angemessener und geeigneter Zufuhr und Zusammensetzung verdaut wird, welches Man als Zuneigung bezeichnen kann und entgegengesetzt als Abneigung und daher erbrochen wird,
    1. dies vergleichsweise ebenso bei Allergien als Abneigung gegenüber bestimmten Stoffen rein auf körperorganischer Ebene und wirkstofflich bedingt erfolgt, soweit dem so ist, dies auch weitere Gründe hat, welche Ich an anderer Stelle darlege,
    2. für die Gelehrten des Duden Liebe eine rein körperorganisch bedingte Verhaltensweise des Menschen ist und dies verdeutlicht, daß diese Gelehrten niemals selbst Liebe erfahren und gelebt haben können.
  20. Daß die körperorganische Bindungszuneigung wirkstofflich bedingt ist, beweist sich durch den Umstand, daß diese mittels künstlich zugeführter Hormone und oder Botenstoffe weitestgehend in der Vielfalt ihrer Erscheinungsformen bewirkbar sind,
    1. somit die Volksweisheit „Liebe geht durch den Magen“ in gewissem Ausmaß zutreffend ist, Man durch Nahrungsaufnahme bestimmter Stoffe, wie auch durch das Ausmaß und ob oder ob Man keine Nahrung zu sich nimmt
    2. sein Ausmaß und Gefühlsempfinden an Zuneigung oder Abneigung beeinflussen bis regulieren kann.
  21. Der Gelehrte, der diese Bestimmung für Liebe aufgestellt hat, hat also offensichtlich keine wirkliche Ahnung über Liebe und dem, was in einem Körperorganismus vor sich geht
    1. und daher durch den Duden eine unzureichende, irreführende Bestimmung der Liebe vermittelt wird
    2. und jeder der Sich nach dieser gefaßten gelehrten Wortbestimmung oder Begriffsbestimmung in Bezug auf Liebe auszurichten versucht, mindert sein Vermögen in Bezug auf Liebe, Liebe zu fühlen, empfinden und zu erkennen und bewertet Liebe danach.
  22. Sowie auch die Weitere durch den Duden vermittelte Bestimmung
    1. Liebe sei „auf starker körperlicher, geistiger, seelischer Anziehung beruhende Bindung an einen bestimmten Menschen, verbunden mit dem Wunsch nach Zusammensein, Hingabe oder Ähnlichem“
      1. Sich bei genauer Schau als unzureichend und irreführend erweist, da diese Bestimmung die Bindungszuneigung oder erfüllbare Erwartungen beschreibt,
      2. Zuneigung der Bindung in Abhängigkeit und Bezug auf die Übereinstimmung im Hinblick auf Bedingungen Einstellungen und dem Ausmaß der Erfüllung und Verwirklichung verbundener Zielsetzungen steht,
    2. sich wie zuvor infolge und entsprechend körperorganisch auswirkende Bindungszuneigung,
      1. somit die Hormone und Botenstoffe entsprechend dem Ausmaß an Übereinstimmung, Zustimmung, Erfüllung und Verwirklichung zur Ausschüttung und Verteilung im Gehirn und Körperorganismus führen und die dementsprechenden körperorganisch bedingten Gefühlsempfindungen erwirken
      2. und Man wie zuvor den Daseinzustand des Körperorganismus, also vom Körperorganismus erwirkten Gefühle und Empfindungen vernimmt und diese Gefühlsempfindungen wie zuvor mit Liebe gleichsetzt oder verwechselt,
      3. welches also empfundene Gemütszustände (Emotionen) sind, die vorwiegend mental, also dem Denken nach, damit gemäß der jeweiligen Bedingungen, Einstellungen und der Erfüllung von Erwartungen gemäß des Ausmaß an Zuneigung oder Abneigung beeinflussen und regeln,
    3. somit jegliche in Verbindung mit Denken, Berechnungen und Schlußfolgerungen stehende Liebe eine vermeintliche, meist äußerst bedingte Liebe ist.
  23. Da Man mittels der Wortbestimmungen meist nur die jeweilige Lehrmeinung über einen Begriff vermittelt bekommt und diese sich über die Zeitalter verändern,
    1. verbleibt einem eigentlich nur die Möglichkeit die Wortbedeutung anhand der Wortherkunft und früherer Wortbedeutungen zu ermitteln, was ein Wort seinem frühesten Ursprung und dessen Wortlaut nach bedeutete
      1. und da findet sich für Liebe im 18. Jh. die Wortbedeutung ’starkes Gefühl der Zuneigung, Barmherzigkeit, Mildtätigkeit’ und Man bemerkt darin den christlichen Einfluß,
      2. wie auch die Wortbedeutung als „Objekt der Zuneigung“ oder „geliebte Person (meine Liebe)“, welche aus einer sachlichen Betrachtung heraus entstanden sein mögen
    2. und weiter zurückgehend entdecken Wir, daß bis ins 15., 16. Jh. der Wortlaut Minne für Liebe üblich war, der in diesem Zeitalter in Verruf geraten war und Liebe den Begriff der Minne verdrängte,
      1. daß Man zuvor Mittelhochdeutsch unter Liebe „das Wohlgefallen, das Man über oder durch etwas empfindet, das Liebsein, Freude, das Liebhaben, Freundlichkeit, Gunst“ bedeutete
    3. und Man wiederum zuvor im 9. Jh. Althochdeutsch noch Liebe als liubī, lioba aussprach, sich also dessen Wortlaut über die Zeitalter gemäß dem allgemeinen Wortwandel veränderte,
      1. sowie Liebe als Begriff zum einen aus der Eigenschaft daß etwas einem lieb (liob, liep) sei, sowie aus der Tätigkeit zu lieben herausgebildet worden sei.
  24. Die Liebe als Begriff in den geläufigen Bedeutungen ist also eine eher neuzeitliche Erfindung und beruht maßgebend auf das Wort lieb,
    1. welches seinem Ursprung nach nicht mehr als „zugeneigt sein, etwas oder Jemand zu mögen“ bedeutet,
      1. dem die Endung -e angehängt wurde, wodurch ein Fortbestehen dessen angezeigt wird, daß zuvor als Eigenschaft und oder Tätigkeit genannt wurde, also Liebe das Fortbestehen des einem lieb sein, lieb haben anzeigt und die Erweiterung durch ein -n als Endung gegenwärtig ausgeübte Tätigkeit anzeigt,
      2. während die urindogermanische Wortbedeutung der zugrunde liegenden Wortwurzel *lewbʰ- die Bedeutungen „verlangen, wollen, bewundern, zugeneigt sein (lieben)“ tragen soll,
      3. welches aus der Verwendung des Wortes im Vergleich der Sprachen heraus ermittelt wurde,
    2. somit das Wort Liebe auf lieb beruhend vereinfacht gesagt nicht mehr als „fortbestehende Zuneigung, Bewunderung“ und oder „fortbestehendes Verlangen, Wollen“ bedeutet,
      1. welches sich als solches in dessen Ausmaß mehr oder weniger ausgebildet in Erscheinung tritt, somit Liebe eher die Art und Weise eines Gemütszustand gegenüber Jemand oder Etwas bezeichnet und nicht mehr.
  25. Alles Weitere am Begriff der Liebe ist wohl eher angedichtet und oder zugewiesen worden, bis der Begriff Liebe eines Tages aufgrund von Mißbrauch und Mißverständnissen fallen gelassen werden wird, wie es zuvor mit dem Wort oder Begriff Minne geschehen war,
    1. somit der Wortbedeutung nach das in einem die Gefühlsempfindung der Liebe auslöst, daß dem entspricht oder nahe kommt, daß Man will, wonach es einem verlangt, das Man bewundert und oder dem Man zugeneigt ist.
  26. Bewunderung, Wohlwollen, Zuneigung, Wollen, Begehren, Verlangen, Begierde, Gier, Trieb, …
    1. sind in dieser Abfolge absteigend abgestufte daher jeweils folgend niedere und zunehmend erzwingendere Gemütszustände zu dem jeweils zuvor genannten
    2. und keine Ersatzwörter oder Ersatzbegriffe für Liebe, beschreiben daher auch nicht das, daß Liebe sei oder ist
    3. und ein häufiger Fehler Gelehrter besteht darin mittels Worten oder Begriffen ein Wort oder Begriff im Versuch deren Erklärung zu beschreiben,
      1. doch gibt es kein Wort, mit dem Man ein anderes Wort beschreiben oder ersetzen kann, da das jeweilige Wort oder der jeweilige Begriff für das Besondere gebildet und erdacht wurde, für daß das Wort oder der Begriff steht
      2. und daher können andere Worte und Begriffe nur aufzeigen, was dem eigentlichen Wort oder Begriff nahe kommt oder dem Dasein ähnlich ist, was es nicht ist
    4. und so kommt Bewunderung dem, daß Wir unter Liebe verstehen recht nahe, jedoch nicht zur Genüge heran, gehen begrifflich manchmal ineinander über
    5. und die anderen genannten Begriffe beziehen sich darauf das bewunderte Dasein, den bewunderten Daseinzustand, dessen Können, Sein, Tun, Haben und oder Werden zu mögen, gern zu haben,
    6. daher dem wohlwollend gegenüber eingestellt und zugeneigt zu sein, Sich davon angezogen oder dem hingezogen zu fühlen, es für Sich haben zu wollen, für Sich zu erlangen, zu begehren und so weiter
    7. und je mehr diese Gefühlsempfindung des es für Sich haben zu wollen aufkommt, umso mehr entfernt es sich von Bewunderung und ganz sicher von Liebe,
      1. da die Bedingung das jeweilige für Sich zu haben sich weiter und weiter steigert und dies die jeweiligen Worte und Begriffe ihrer Bedeutung nach zum Ausdruck bringen.
  27. Bewunderung ist nicht an Haben gebunden, sondern eine Erfahrung des Vernehmen des Wahren, Guten, Richtigen, Nützlichen und oder Schönen gemäß der Entsprechung der eigenen Einstellungen, die für einen das Maß aller Dinge vorbestimmend herausbilden,
    1. welche zugleich aufgrund des Vernehmen deren Erfüllung mit der Bewunderung einhergehend in Einem ein Wohlgefühl, Wohlempfinden und Freude über diese Erfahrung erwirken und somit ist Bewunderung der Liebe ähnlich
    2. und je weiter Man Sich davon entfernt und in der Abstufung absteigt, umso mehr hat es mit der Erfüllung der eigenen Bedingungen, Einstellungen und Verwirklichung der Zielsetzungen für Sich durch den Anderen und nicht für den Anderen zu tun.
  28. Etwas, daß Man bewundert kann Man so belassen, wie es ist, muß es nicht bedingt für Sich haben,
    1. während Man im Gemüt absteigend gar in den Zustand geraten kann, daß Bewunderte zerstören zu müssen, wenn Man es nicht für Sich haben oder erlangen kann, sodaß dies auch keinem Anderen mehr gelingen wird.
  29. Man kann mit anderen Worten und Begriffen das jeweilige Dasein, daß Man zum Verstehen oder Begreifen bringen will nur umschreiben, beschreiben, zu dessen Verdeutlichung erklären und erläutern, Jemanden bis zu höchstens 80 Hundertstel an das heranführen, daß es ist,
    1. die letzten 20 Hundertstel bedürfen der eigenen Erkenntniß dessen und diese letzten 20 Hundertstel machen dann 80 Hundertstel dessen aus, daß es ist, jedoch nicht 100 Hundertstel
    2. und so kommt es, daß Mitwörter (Synonyme) keine Ersatzwörter sind, sogar eher ein Wort in dessen Bedeutung verfälschen,
    3. und keinesfalls sollte Man ein Wort oder ein Begriff mit einem Anderen gleichsetzen, da Gleichsetzung Einen verdummt und Unvernunft erwirkt.
  30. In Wörterbüchern, vergleichsweise wie Wiktionary, werden überwiegend die jeweiligen Lehrmeinungen über ein Wort und auf Wikipedia die Lehrmeinungen über einen Begriff vermittelt,
    1. somit dasjenige, daß auf Meinungen der jeweiligen Lehren und Gelehrten beruht und nur geringfügig oder als Beiwerk dasjenige, daß an Meinung zu einem Begriff im Volksmund besteht
    2. und in Bezug auf Liebe konnte Ich durch Nachschlagewerke nichts in Erfahrung bringen, daß ausreichend zur Genüge mit dem das Man beobachten kann, wie auch mit meinen eigenen Erfahrungen in Übereinstimmung steht,
    3. eigentlich jede der Aussagen über Liebe diese in ihrer Wesenheit verfälscht und je mehr Man der Liebe Eigenschaften und Bedeutungen zuordnet, umso mehr Bedingungen stellt Man zugleich an die Liebe
      1. und umso mehr wird Man aufgrund von Übereinstimmung erlangter Einstellung in Bezug auf Liebe, Liebe anhand der Erfüllung dieser Bedingungen bemessen,
      2. zumal Man jedes Wort und jeden Begriff zur Beschreibung, Erklärung und Erläuterung dessen das Liebe sei ebenso in dessen Bedeutung beschreiben, erklären und erläutern muß
    4. und deren Bedeutungen und die Art und Weise der jeweiligen Aussage über Liebe zusammengenommen die Gesamtbedeutung der Liebe herausbildet,
      1. welche unausweichlich infolge zur Gesamtbewertung verwendet werden wird ob und inwieweit Man liebt, geliebt wird, vermag zu lieben und weitere mögliche Berechnungen in Bezug auf Liebe.
  31. Es stellt sich die Frage, was die Verfertiger der Liebe oder deren Begleiterscheinungen sind, anhand der Man die Liebe erkennen kann und Man wird diese nur dann zur Genüge erkannt und bestimmt haben,
    1. wenn Man durch deren jeweilige Steigerung das Ausmaß an Liebe steigert, Man somit auf die Verfertiger der Liebe regelnden oder steuernden Einfluß ausüben kann
      1. und die Steigerung von einem Verfertiger der Steigerung der jeweils anderen Verfertiger förderlich ist,
    2. Man jedoch Sich gewiß sein kann, daß nichts die Liebe so zur Genüge beschreibt, erklärt oder erläutert und Man diese auch nur durch Erfahrung und Erleben zu erkennen vermag,
      1. vergleichsweise Man den Geschmack eines Apfel beschreiben, erklären und erläutern kann, doch der Biß in den Apfel die beste Verdeutlichung dessen Geschmack ist, es jedoch zu bedenken ist, daß es vielerlei Äpfel und Geschmäcker gibt.
  32. Das Ausmaß an Beachtung, Bewunderung, Wohlwollen, Übereinstimmung und Angemessenheit,
    1. gefolgt von dementsprechender Freie, Beitragen, Teilnahme, Treue, Wohlergehen und Wohlgefühl verfertigt das Ausmaß der gelebten, erlebten und empfundene Liebe, die zugleich wiederum Gefühl, Gemüt und auch Einstellung ist
    2. und aus dem Ausmaß der Erfüllung und Verwirklichung der jeweils eigenen und gemeinsamen Zielsetzungen, sowie dem Erlangen, Aufrechterhalten und Verbessern von Daseinzuständen geht die Güte einer Beziehung hervor und gibt der Liebe den Freiraum in Erscheinung zu treten,
    3. jedoch Liebe ohne all dem zu bestehen und liebend diese alle ins Dasein zu bringen und dennoch erklärt nichts davon, was Liebe an sich ist.
  33. Jedem der genannten Begriffe kann Man wiederum Begriffe als deren jeweilige Verfertiger zuordnen,
    1. oder die Begriffe entsprechend deren jeweiligen Ausmaß wandeln, vergleichsweise gesteigertes Wohlgefühl zu Vergnügen, Freude und Glück aufsteigt
    2. und so wird Man feststellen, das die Minderung eines Verfertigers die Steigerung der anderen Verfertiger hindert und Manche infolge absinken,
    3. vergleichsweise bei Minderung der Treue meist die Freie infolge eingegrenzt wird.
  34. Dies alles ist keine Erklärung oder Erläuterung was Liebe sei, sondern wie Man mittelbar Liebe wie auch eine Beziehung bewirken, erwirken und verwirklichen kann,
    1. so wie dies alles unabhängig von der Beziehung allgemein zutreffend ist, dies somit auch für rein freundschaftliche, brüderliche, geschäftliche, ... Beziehungen Gültigkeit hat,
    2. Ich also durch Erläutern dessen das Liebe gewiß nicht ist, verdeutliche daß Liebe möglicherweise ist.
  35. Alle genannten Verfertiger der Liebe kann Man vortäuschen, täuscht Sich sogar leicht in ihnen, je mehr Man Liebe für Sich erwünscht,
    1. wird meist in jedem von ihnen mehr oder weniger umfangreich getäuscht und täuscht auch entsprechend Andere gemäß der jeweils eigenen Art und Weise zu lieben,
    2. jedoch ist wahrhaftige Liebe ohne Täuschung und das jeweilige Vermögen an Liebe entspricht dem jeweiligen Gemütszustand und Daseinzustand, Bewußtseinvermögen und der Vernunft.
  36. Kein Lied oder Gedicht vermag nach meinem Eindruck den Sinn der Liebe erläutern, eher würde dies einer Musik oder Melodie gelingen, da Liebe beschwingt, wie es auch keine Wissenschaft vermag, da Liebe deren Wahrnehmung und Erkenntniß bedarf
    1. und Ich könnte an dieser Stelle noch wissenschaftlich die körperorganische Wirkweise der Liebe darlegen, wie auch, wie sich Liebe im Dasein als Schwingungsmuster ausbreitet
      1. und sich auf das Empfinden, Fühlen, Handeln, Denken und Verhalten des Menschen, wie auch auf andere Lebewesen auswirkt,
    2. doch hat nach meinem Kenntnißstand offenbar noch kein Wissen über Liebe, kein Mittel zur Liebe und Streben nach Liebe Jemanden zur wahrhaftigen Liebe verholfen
    3. Ich lebe die Liebe und es gibt hier und da Liebende, deren Liebe rein erstrahlt und Man dies spürt sobald Man in deren Nähe ist, da die Art und Weise der Liebe spürbar ist.
  37. Auch wenn Ich nun die Erläuterung des Begriff Liebe hiermit scheinbar vorweg genommen habe,
    1. so ist dies für Sich erneut in Eigenleistung durchzuführen, nachdem Man das Verfahren zur Läuterung einer Einstellung erfolgreich durchgeführt hat, wie es zuvor dargelegt wurde,
      1. da Man die Wirkweise falscher Vorstellungen über Liebe und deren Bereinigung auf diese Weise zu begreifen und erkennen vermag, es aus Sich heraus in Eigenleistung erkennen muß
    2. und wenn Man das Verfahren ausläßt, Man Sich nur eine neue Bedeutung für Liebe bastelt, die Man den bereits bestehenden unbewußt gewordenen hinzufügt, die ebenso eines Tages unbewußt und zu einer weiteren Hinderung wird.

Herzlichst und gehabt Euch Wohl im Bestreben nach bestmöglicher Liebe für Sich, seine Liebsten und Nächsten, Andere, seinem Lebensumfeld, seiner Kultur und der Natur,

Klaus Feldmann

Urheber, 1. Jan. 2023