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Werk:AI mit Arnie/Anleihen als alternative Anlageklasse

aus AufEinWort, der freien Forschung
▶ Kurs Investieren meistern
📽️ 1ANLEI~1 (18:03)
🎓 Anleihen als alternative Anlageklasse
Alternative Anlagen - Immos, Anleihen, Metalle...
▲ Alternative Investments: Anleihen, Uhren, Gold usw
▶ Anleihen als alternative Anlageklasse
▼ Investieren in P2P-Kredite (Peer-to-Peer)


Lasst uns über Anleihen sprechen, denn ich sehe über Anleihen tatsächlich haufenweise Missinformationen. Wir werden das Ganze so kurz und einfach wie möglich halten, denn ich denke, nicht alle von diesem Kurs werden tatsächlich auch in Anleihen investieren. Es gibt verschiedenste Anleihen.

Definieren wir erstmal, was eine Anleihe ist: Eine Anleihe ist einfach nur, dass du jemanden einen Kredit gibst und er verspricht dir dafür Zinsen. Du bist sowas wie eine Bank. Und wem kannst du alles Kredite geben? Du kannst einem Unternehmen Kredite geben und du kannst aber auch dem Staat Kredite geben. Und beim Staat ist die Chance relativ groß, dass du tatsächlich dein Geld auch zurückbekommst. Und bei einem Unternehmen ist es tatsächlich immer wieder möglich, dass ein Unternehmen nicht mehr liquide ist, pleite geht oder sonst was, und dann bekommst du natürlich weder dein Geld noch deine Zinsen zurück.

Je nach Zinsniveau der Zentralbanken schwankt natürlich auch der Zinssatz dieser Anleihen. Ich muss noch dazu sagen, dass du, wenn du dem Staat z. B. dein Geld leihst für 30 Jahre, dass du auch zwischendrin irgendwo verkaufen kannst. Das heißt, diese Anleihen sind liquide, so wie Aktien. Du kannst jederzeit wieder verkaufen. Du hast dabei aber den Nachteil, dass du eventuell auf Kursverlusten sitzen bleiben könntest, wenn du früher verkaufst. Denn das grobe Konzept von Anleihen ist so, dass, wenn z. B. die Zinsen steigen, die Anleihe sinkt, und so ist dein Kapital weniger wert.

Warum ist das so? Ich versuche das so einfach wie möglich zu erklären: Sagen wir, der Staat verspricht dir 3 % Zinsen. Er startet mit einer Anleihe, die 100 kostet, und du hast einen Anteil bekommen. Dementsprechend ist deine Ausschüttung meinetwegen pro Jahr 3. Wenn jetzt die Zinsen steigen, dann muss die Anleihe um 3 % zurückgehen, damit du immer noch deine 3 pro Jahr bekommst. Sinken die Zinsen, dann muss die Anleihe steigen, damit du auch wieder deine 3 pro Jahr bekommst. Am Ende der Laufzeit, wenn du bis ans komplette Ende der Laufzeit hältst, dann bekommst du dein Anfangsinvestment zurück plus halt eben jährlich der Betrag, der dir versprochen wurde. Das ist das generelle Konzept von Anleihen.

Und hier habe ich einen sehr, sehr großen Artikel gefunden. Der Artikel ist von Finanztip, und ich fand den Artikel relativ gut. Wir überfliegen ihn. Du kannst ihn aber auch gerne komplett durchlesen, wenn du magst.

Also: Anleihen sind Wertpapiere, die sich meist durch festgelegte Zahlungen auszeichnen. Komplett richtig. Sie werden von Staaten und Unternehmen herausgegeben, die sich damit Geld an den Kapitalmärkten besorgen. Wer Anleihen kauft, gibt den Herausgebern also einen Kredit – haben wir schon gehört. Das Spektrum von Anleihen ist sehr breit. Es gibt sehr sichere, aber auch hochriskante Versionen. Du kannst Anleihen einzeln oder in Form von Investmentfonds kaufen. Diese Rentenfonds streuen das Risiko auf viele Einzeltitel, verlangen aber jährliche Verwaltungsgebühren. Das heißt, du kannst dir auch sowas wie einen ETF von Anleihen raussuchen. Das hast du über den Kurs schon ein-, zweimal gesehen – tatsächlich. Gerade als wir Dividenden-ETFs gesucht haben, haben wir auch ab und zu einen Anleihen-ETF gesehen.

Und nach der Leitzinserhöhung der EZB, wenn du hier z. B. Anleihen von Europa kaufst, gibt es auch auf die Anleihen wieder mehr Zinsen. Das ist hier das Wichtige.

Und übrigens, man bekommt natürlich auch auf Tagesgeld und Festgeld Zinsen. Dieser Artikel, wie gesagt, der ist sehr gut. Sie haben hier natürlich viele Affiliate-Links und so weiter eingebaut. Also, wenn du sie unterstützen willst, warum nicht? Sie haben hier tatsächlich all die Depots verlinkt und so weiter. Aber lasst uns nochmal kurz runterscrollen. Was müssen wir wissen? Wie gesagt, wir machen das so schnell und einfach wie möglich.

Eine Bundesanleihe gibt mittlerweile wieder 3,5 % Zinsen pro Jahr. Sie sagen hier, dass man wieder auch auf Festgeldzinsen bekommt, teilweise 4 % pro Jahr. Ich muss hier noch was dazu sagen: Einige denken, dass Festgeld sicherer ist als Anleihen. Ich bin komplett anderer Meinung. Und erst recht, wenn man sehr viel Geld hat. Wenn du meinetwegen eine Million Euro hast und du lässt es auf der Bank liegen und versuchst, das ganz einfach auf deinem Sparbuch oder sonst wo zu verzinsen, mit Tagesgeld oder sonst was, dann bekommst du zwar Zinsen darauf. Wie, was passiert jedoch, wenn die Bank bankrott geht? Dann ist dein Geld weg. Dein Geld ist nur bis zu 100.000 € versichert. Und der ganze Rest ist weg. Das heißt, wenn die Bank pleite geht, ist dein Geld erstmal weg.

Und was passiert, wenn du in Anleihen investierst? Es ist völlig egal, wie viel du in Anleihen investierst, du wirst dein Geld höchstwahrscheinlich wieder zurückbekommen, außer der Staat geht komplett bankrott. Und ich denke, die Wahrscheinlichkeit, dass der Staat bankrott geht, ist kleiner als die Wahrscheinlichkeit, dass eine Bank bankrott geht.

Man hat es immer wieder gesehen, dass Banken tatsächlich nicht mehr liquide sind, dass sie schließen müssen. Bei den Staaten ist das relativ selten der Fall. Normalerweise refinanzieren sich diese einfach wieder mit neuen Schulden. Du bekommst eine jährliche Rendite – das wird Coupon genannt. Es gibt immer den Nennwert und den Kurswert. Und natürlich hast du schon gehört, dass diese Anleihen auch tatsächlich schwanken können, je nach Zinsniveau, Inflation und so weiter.

Im Übrigen, es gibt auch diese sogenannten Tips. Das sind ganz einfach inflationsgeschützte Anleihen. Die richten sich tatsächlich nach der Inflation. Das hier sind z. B. die zweijährigen Staatsanleihen von Amerika. Das heißt, aktuell, wenn du ein solches Papier kaufst, dann bekommst du 4,7 % Zinsen. Was musst du machen, damit du diese 4,7 % pro Jahr bekommst? Du musst sie genau für zwei Jahre halten. Was kann jedoch passieren? hier.

Du siehst natürlich diese Anleihen, die steigen und sinken. Das heißt, die schwanken hier teilweise um 50 %. Es ist wichtig, dass du diese Anleihen die gesamte Zeit hier tatsächlich hältst. Ja, du kannst diese Dinger sogar traden. Wenn du z. B. hier eine Anleihe kaufen würdest, dann könntest du sie auch hier wieder verkaufen. Das generelle Konzept ist aber: Du kaufst deine Anleihe zu einem gewissen Zinsniveau – meinetwegen hier zu 3,9 %. Danach hältst du sie für zwei Jahre. Und nach den zwei Jahren bekommst du hier dein Anfangsinvestment wieder zurück, plus eben die Zinsen, die dir versprochen worden sind.

Und diese ganzen Schwankungen, das Hoch und Runter, das kann dir generell egal sein. Dein Geld wird zwar mehr und weniger wert sein. Das passt sich einfach nur so an, damit du immer dein Geld wieder rausbekommst, damit du immer sozusagen genügend Rendite bekommst. Wenn du z. B. jetzt etwas kaufst für 4,6 % Rendite und du würdest es halten bis ans Ende der Laufzeit, dann ist es völlig egal, was zwischendurch mit dem Kurs passiert. Der Zinssatz passt sich natürlich automatisch so an, dass du jedes Jahr deine 4,6 % auf dein Anfangsinvestment rausbekommst.

Es gibt natürlich auch die zehnjährigen Staatsanleihen, und da ist natürlich genau dasselbe Konzept. Das heißt, du kannst diese Anleihen für zehn Jahre lang halten. Und danach bekommst du dein Anfangsinvestment raus, plus eben die Verzinsung, die du jedes Jahr kassiert hast.

Auch hier hast du natürlich die Chance und das Risiko, dass du zwischendurch Kursgewinne eventuell mitnehmen kannst, aber nicht musst. Wenn du schon im Vorhinein weißt: Ich will dies … ich will diese Anleihen für zehn Jahre halten, dann macht das Sinn. Weißt du das nicht, dann würde das für mich keinen Sinn machen, da du nicht weißt, was mit dem Kurs passiert. Ja, natürlich, man kann spekulieren. Ich bin kein Freund davon, auf Anleihen zu spekulieren. Handeln kannst du die eigentlich auf allen Börsen und bei allen Brokern. Du kannst einzelne Anleihen kaufen oder komplette Fonds. Ich muss dazu sagen: Ich bin hier ein Freund von einzelnen Anleihen, tatsächlich, und die hauptsächlich auf Staatsebene. Natürlich gibt es Währungsschwankungen, das heißt, gegenüber dem Dollar, wenn du z. B. amerikanische Anleihen kaufst.

Hier versuchen sie, das Festgeld gegen die Anleihen zu vergleichen. Du kannst dir gerne ihre Meinung hier durchlesen. Natürlich hast du meine Meinung schon gehört. Wenn du unter 100.000 € hast, dann kannst du natürlich auch normales Festgeld verwenden, denn dann bist du ja versichert. Und hier vergleichen sie noch ein paar Anleihetypen. Denn es gibt ganz, ganz viele verschiedene. Es gibt Staatsanleihen, die werden vom Staat ausgegeben. Einige betragen nur wenige Monate Laufzeit tatsächlich, und andere bis zu 30 Jahre. Wir haben uns vorhin die zweijährigen und die zehnjährigen angesehen. Danach gibt es auch Unternehmensanleihen. Und die Unternehmensanleihen kaufe ich für gewöhnlich eigentlich nicht. Aber auch Unternehmensanleihen können ab und zu tatsächlich Sinn machen. Es gibt auch nachrangige Anleihen, Hochzinsanleihen und Wandelanleihen.

Hochzinsanleihen – das sind Anleihen, wo das Risiko sehr, sehr hoch ist. Deshalb müssen sie auch sehr, sehr hohe Zinsen bezahlen, damit Investoren bereit sind, hier Kapital zu geben. Generell würde ich von diesen Dingen abraten, außer du weißt genau, was du machst.

Und es gibt noch die Wandelanleihen. Wandelanleihen sind einfach nur eine Mischung aus Aktien und Anleihen. Hier erzählen sie nochmal kurz, wie die Anleihen funktionieren. Gehen wir mal runter auf das Rechenbeispiel: Das heißt, wir haben hier die Laufzeit – ein Jahr, fünf Jahre oder zehn Jahre – und sie zeigen dir einfach, wie sich sozusagen der Kurs verändert bei Zinssenkungen. Bei Zinssenkungen steigt der Kurs, wie du natürlich schon gehört hast, damit du immer dein Investment rausbekommst, wie es dir versprochen wurde. Und bei Zinsanstieg – da verringert sich dein Investment natürlich, damit du auch nicht zu viel dabei rausbekommst.

Sie vergleichen kurz, ob man einzelne Anleihen oder Fonds kaufen sollte. Natürlich, hier will ich dir nicht reinreden. Ich würde aber sagen, dass man auf alle Fälle auf sichere Anleihen setzen sollte. Entweder AA – das ist hier das Rating – meinetwegen auch Triple A, also 3A. Sie zeigen dir, wie man günstig solche Anleihen kaufen kann. Kannst du bei jedem Broker machen. Wenn du ganze Fonds bevorzugst, dann gibt es natürlich auch ganz, ganz viele. Hier zeigen sie dir z. B. einige davon. Generell, diese High-Yield-Bonds – von denen würde ich persönlich eher Abstand halten.

Dieses „Government Germany“, also eine Bundesanleihe, sowas macht hingegen relativ viel Sinn. Natürlich brauchst du ein Depot. Es ist relativ egal, wo du das Depot hast. Und du kannst diese Wertpapiere über die WKN oder über die ISIN finden. Das sehen wir uns jetzt gleich noch etwas genauer an. Sie zeigen dir noch ein paar Beispiele, Ordergebühren und so weiter. Und sie haben natürlich wieder ihre Affiliate-Links. Falls du diese Typen hier unterstützen willst.

Jetzt sehen wir uns mal an, wie man Anleihen finden könnte. Auf finanzen.net funktioniert das relativ gut. Wenn du schon etwas im Kopf hast, dann kannst du natürlich den Namen hier oben eingeben. Wenn du nichts im Kopf hast, dann filtern wir etwas breiter.

Was ist der Anleihetyp? Hier kannst du entweder alle nehmen, oder wir wollen einfach mal nur die Staatsanleihen haben, tatsächlich. Denn Unternehmensanleihen sind für mich aktuell vielleicht nicht so interessant.

Danach die Rendite in Prozent – die würde ich tatsächlich nicht ausgefüllt lassen. Für uns ist der Coupon danach entscheidend.

Du brauchst natürlich die Restlaufzeit. Das heißt, wie lange sollen diese Aktien bzw. diese Anleihen gültig sein? Sagen wir mal, du willst dein Geld nicht länger als ein Jahr lang binden, oder meinetwegen sogar nur sechs Monate. Dann sehen wir uns mal an, was man für sechs Monate bekommen könnte. Das Fälligkeitsdatum ist mir jetzt, um ehrlich zu sein, egal. Von welchem Land es kommt, auch. Soll ein Nachtrag sein: Ja oder Nein? Wie soll das Rating sein? Ich denke, man sollte wirklich hier das Rating nicht zu tief setzen. Das heißt AA3 oder A1. A1 ist das Minimale, das ich gerne haben wollte. Und am besten haben wir hier tatsächlich AAA.

An welcher Börse es gehandelt wird, ist mir persönlich relativ egal. Nur „Anleihen mit Kursen“ ist mir auch egal. Aber das da würde ich noch ausfüllen. Das heißt, wie viel Prozent würdest du gern haben? Sagen wir, du hättest gerne mindestens 2 %. Die Maximalen kannst du auch weglassen. Aber du bekommst sowieso niergends 6 % für eine Anleihe, die du nur sechs Monate hältst. Das heißt, wir klicken jetzt mal „Suchen“. Ich denke, wir bekommen hier einige Anleihen, die uns, wenn es gut läuft, so um die 3 % bezahlen für sechs Monate. Scrollen wir runter, dann finden wir hier die Anleihen. Und da sind sie sogar.

Was würde hier ganz gut passen? Eine österreichische Staatsanleihe hier z. B. Hier ist der Kurs, tatsächlich die Rendite, und das da ist das Wichtige: Coupon in Prozent. Du bekommst tatsächlich 4 %. Allerdings haben wir hier nicht die maximale Sicherheit. Wir haben nur AA1. Suchst du etwas, das meinetwegen richtig stark ist, dann haben wir das da mit AAA bewertet. AAA bedeutet, dass die Anleihe höchstwahrscheinlich nicht bankrott gehen wird. Und dann bekommst du natürlich etwas weniger Zinsen. Hier pro sechs Monate, das heißt 2,5 % Zinsen. Das ist tatsächlich jetzt ein Hypothekenpfandbrief. Das sind also keine direkten Staatsanleihen.

Sagen wir mal, du entscheidest dich für die risikoreiche Anlage. Dementsprechend: Du willst Dinge von der österreichischen Republik haben. Dir ist es egal, dass das Rating AA1 ist. Du denkst, diese Leute werden schon wissen, was sie machen. Und du hättest gerne 4 % für sechs Monate. Das heißt, wir klicken einfach auf diesen Wert hier. Danach kommen wir hier weiter. Auch hier siehst du natürlich die Kursbewegungen. Gehen wir mal auf fünf Jahre, dann siehst du, was mit dem Kurs passiert wäre. Generell, wenn du diese Anleihen hältst über die gesamte Laufzeit, dann ist das natürlich relativ egal. Aber wenn du sie früher verkaufst, dann wäre es natürlich fatal, wenn du solche massiven Verluste erleidest. Du siehst hier: Coupon in Prozent. Du bekommst eine 4 %. Tatsächlich musst du diese Anleihe zehn Jahre halten. Aber das ist jetzt natürlich nur ein komplettes Beispiel. Die gehen tatsächlich bis 2037. Aber macht jetzt nichts.

Wenn du dich dafür entscheidest, diese Anleihe tatsächlich für zehn Jahre zu halten, dann könntest du das machen. Und du wüsstest, du würdest jedes Jahr 4 % bekommen. Wie kannst du diese Anleihe kaufen? Du kannst dir entweder die WKN oder die ISIN tatsächlich nur kopieren und in deinen Broker einfügen, und du wirst höchstwahrscheinlich dieses Papier finden. Oder du kannst auch hier auf „Kaufen“ klicken und dir mal ansehen, wohin dich Finanzen.net so leitet.

Was mich etwas wundert, ist, dass ich die Rest… okay, und jetzt sehe ich auch, warum ich hier tatsächlich diese langläufigen Anleihen bekommen habe: weil ich vergessen habe, die Restlaufzeit hier auszuwählen.

Natürlich würdest du hier die Restlaufzeit auswählen. Und du gibst hier natürlich an, was du haben willst, meinetwegen sechs Monate bis zu einem Jahr. Und danach findest du deine Sache, so wie du sie eben genauer haben willst.

Und hier haben wir jetzt also unsere Anleihen, natürlich wieder geratet nach Risiko und so weiter. Und auch je nachdem, wie viel du hier bekommst. Du kannst dich natürlich selbst etwas umsehen.

In diesem Video haben wir uns Anleihen angesehen. Generell kann es für den einen oder anderen Sinn machen, in Anleihen zu investieren. Sieh das ganz einfach so: Du leihst dem Staat oder einem Unternehmen Geld, und die versprechen dir Zinsen dafür. Je nachdem, wie lange du dein Geld verleihst, umso mehr Zinsen können sie dir auch geben.* Falls du das Geld tatsächlich beim Staat lässt, und zwar so lange, bis die Laufzeit vorbei ist, dann bekommst du all dein Geld zurück. Und du hast in der Zwischenzeit natürlich diese Zinsen kassiert.

* Das muß aber nicht sein. Bei Rezessionsangst kann es auch für kurze Anleihen mehr Rendite geben.

Falls du tatsächlich dein Geld früher wiederhaben willst, dann ist das natürlich auch kein Problem. Aber da hast du eventuell die Chance, dass du Geld verloren oder gewonnen hast. Das heißt, dann werden dich Kursgewinne und Verluste natürlich betreffen. Falls du die Anleihe ganz einfach durchhältst bis zum Ende, dann ist das kein Problem. Du kannst natürlich auch kurzlaufende Anleihen verwenden, z. B. sechs Monate oder zwölf Monate. Aber du kannst natürlich auch gerne langlaufende Anleihen verwenden, das heißt, zehnjährige Anleihen z. B. Natürlich wird der Zinssatz immer variabel sein. Du musst ganz einfach wissen, dass es möglich ist, in Anleihen zu investieren.

Und für Leute, die z. B. tatsächlich sehr viel Geld haben, kann das Sinn machen, und zwar anstelle von Dividendenaktien. Denn auch hier bekommst du tatsächlich sozusagen ein passives Einkommen. Und die Chance, dass der Staat bankrott geht, ist relativ klein, um ehrlich zu sein. Und sogar die Chance, dass du Geld verlierst, ist klein, wenn du denn diese Anleihe bis zum Schluss tatsächlich halten willst und halten kannst. Falls man relativ viel Geld hat, dann macht es auf alle Fälle Sinn, sich eventuell mal Anleihen anzusehen, anstelle von Festgeld.