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Werk:AI mit Arnie/Bilder hochskalieren & Variationen

aus AufEinWort, der freien Forschung
▶ Kurs Diffusion meistern
📽️ 2 Bilder hochskalieren und Variationen erstellen (12:06)
🎓 Bilder hochskalieren & Variationen
Fooocus für Fortgeschrittene
▲ Arrays für Multi Prompting
▶ Bilder hochskalieren & Variationen
▼ Gesichter und Details optimieren


In diesem Video will ich über Upscales und Variationen sprechen. Sagen wir erstmal, du hast irgendein Bild gemacht, das dir gut gefällt – meinetwegen das Bild hier. Ich denke, das Bild ist generell schon relativ gut hier, ja. Wir haben hier ein Starbucks-Logo, das nicht perfekt ist. Das könnten wir später mit dem Inpainting natürlich noch etwas ausbessern. Aber generell denke ich wirklich, das Bild ist relativ gut geworden.

Und hier vielleicht noch ein kleiner Quicktipp: Du kannst mal auf Prompt Hero gehen. Und bei Prompt Hero findest du auch viele verschiedene Bilder, wo du dir die Prompts ansehen kannst. Hier kannst du überall natürlich deine Dinge suchen. Sagen wir, du brauchst ein Stable-Diffusion-Prompt, und du kannst ein Stable-Diffusion-Prompt sofort finden. Und hier kannst du auch die Dinge suchen, die du genau verwendest. Würdest du das Flux-Modell verwenden, könntest du auf Flux klicken und dir einfach mal ansehen, was Flag so alles machen kann. Ja, Flux kann richtig gute Bilder machen. Danach die normalen Stable-Diffusion-Modelle – es kommt drauf an, was du eben genauer stellen willst.  

Im Fooocus kannst du natürlich noch mal zurückgehen. Du gehst auf „Models“ und siehst dir an, dass du hier „JuggernautXL“ verwendest. Auch das kannst du hier natürlich eingeben und danach suchen, und dann findest du Prompts, die für dich gut funktionieren sollten. Generell arbeiten wir ja mit Stable Diffusion XL. Dementsprechend könntest du natürlich auch mal da suchen, ob du etwas findest. Aktuell sind hier keine Resultate da. Aber wie gesagt, auch hier XL-base – da findest du zum Beispiel viele verschiedene Resultate. Du kannst dich auf der Webseite gern mal umsehen.

Aber nichtsdestotrotz: Jetzt hier zurück. Sagen wir, wir mögen dieses Bild relativ gerne. Dann könnten wir hier auf Folgendes klicken. Wenn wir hier auf „Input Image“ klicken, also auf das Erste, dann siehst du hier „Upscale“ „other Variation“. Und eigentlich kannst du genau das machen. Das heißt, du kannst dieses Bild hier runterziehen – ich habe das Bild übrigens auch vorhin schon runtergeladen – und jetzt kannst du hier „Disabled“, „Very Subtle“ oder „Very Strong“ machen.  Damit machst du hier Variationen. Wenn du auf „Very Subtle“ gehst, dann wirst du hier nur Kleinigkeiten verändern. Wir testen das einfach mal.

Wir klicken „Generieren“ jetzt hier bei „Very Subtle“, und wir werden minimale Variationen bekommen. Wie gesagt, das originale Bild habe ich schon runtergeladen. Das ist das hier. Die können wir ja danach gerne vergleichen mit den Bildern, die wir jetzt so bekommen.

Und hier können wir die Vergleiche machen. Wir haben hier minimale Variationen reingebracht, und ich glaube, du siehst auch, was passiert ist. Ich würde zum Beispiel behaupten, also hier auf dieser Hand sind die Fingernägel nicht ganz so gut wie hier. Die wurden etwas verbessert. Zusätzlich haben wir hier keinen Ring. Ich mache das noch etwas größer, jetzt sollte das passen. Und auf dieser Hand haben wir schon einen Ring. Auf dieser Hand haben wir wieder keinen Ring. Aber die Finger sind sehr gut geworden. Zusätzlich hat sich hier der Ohrring etwas verändert, wie gesagt, und auch die Beleuchtung ist in diesem Bild, wie ich zumindest finde, hübscher geworden. Auch die Dinge im Hintergrund haben sich minimal geändert.  Diese Frau hier hinten hat zum Beispiel hier eine Brille und hier keine Brille. Wie gesagt, mit den Dingen kannst du spielen. Das ist jetzt nur eine minimale Variation.

Du kannst aber auch eine stärkere Variation machen, „Very Strong“, und es wird stärker variieren. Wir klicken noch mal „Generieren“. Wir werden wieder dieses Bild als generelles Beispiel verwenden, aber eben etwas stärkere Variationen machen. Und du siehst es auch jetzt schon. Also, das Bild sieht mittlerweile ziemlich anders aus. Hier der Vergleich der drei Bilder: Ich finde, die Bilder sind insgesamt relativ gut geworden, aber es wurden halt eben Variationen von diesem Bild. Also, mit den stärkeren Variationen kannst du halt eben stärkere Variationen erreichen – wer hätte es sich gedacht. Hier haben wir jetzt diesen Starbucks-Becher eher zu einer Schale gemacht. Sie hält das Ding hier drüben, sie hat einen Kaffee mit dabei, der vorher auch nicht da war. Der Hintergrund hat sich ziemlich verändert. Also, das Bild hat sich schon ziemlich stark verändert.  

Und ja, ich muss sagen, wir haben hier immer noch nicht perfekten Fotorealismus. Das sind immer noch Bilder, die man als KI entziffern könnte, wenn man genauer hinseht. Das Starbucks-Logo ist nicht perfekt. Ab und zu steht irgendwo irgendwas rum, das man eben schnell als KI entziffern könnte. Mir geht es jetzt nicht unbedingt darum, maximalen Fotorealismus würden wir zum Beispiel mit Flux hinkriegen. Wir wollen erstmal in Stable Diffusion bleiben. Jetzt scrollen wir runter, und du siehst auch das da.

Wir können Upscales machen. Und übrigens, diese Dinge hier unten, die kannst du nicht nur machen mit den Bildern, die du hier generierst. Das kannst du mit jedem einzelnen Bild machen, das du auf deinem Computer rumliegen hast. Du kannst also auch Fotos von dir hier hochziehen. Das kannst du dir also fast so vorstellen wie Photoshop.

Jetzt gibt es das Nächste: Wir können auch Upscalings machen. Wenn du auf „Upscale 1,5“ klickst, dann können wir ein Upscaling von diesem Bild machen und mehr Pixel hinzufügen, mehr Details. Wenn ich hier „Generieren“ klicke, dann passiert im Groben genau das, was du dir denkst. Das Bild wird 1,5-fach vergrößert. Danach haben wir hier noch „Upscale 2x“. Dementsprechend werden doppelt so viele Pixel mit reingebracht. Und „Upscale Fast 2x“. Was ist der Unterschied zwischen „Upscale 2x“ und „Upscale Fast 2x“? Im Groben ist das Ganze so, dass der „Upscale 2x“ zusätzlich das Diffusion-Modell verwendet, um neue Pixel hinzuzuzeichnen – so wurde das zumindest mal in der Dokumentation erklärt.  

Und beim „Fast Upscale“ versucht man wirklich so gut wie nichts mehr zu verändern. Es geht zusätzlich noch etwas schneller, und es werden einfach nur noch die Pixel so hinzugefügt, dass sich so gut wie nichts mehr im Bild verändert. Generell werden bei diesem Upscaling sonst schon relativ wenig Dinge verändert, aber bei den normalen Upscalings kann es halt sein, dass sich die Dinge ein klein wenig verändern.

Das war jetzt also das Upscaling mit 1,5-fach. Man sieht hier doch schon einen Unterschied. Also, die Haut wurde klarer, das ganze Bild hat generell etwas mehr Details. Ich denke wirklich, das ist hübscher geworden. Wenn wir das Bild runterladen würden, dann hätte es … würde es höchstwahrscheinlich auch mehr Speicherplatz auf meiner Maschine brauchen.  

Ich will dir jetzt den zweifachen Upscale zeigen. „Generieren“ klicken. Ich muss hier dazu sagen, das dauert hier eine kleine Weile. Wenn du hier in einem Gratis-CoLab-Notebook arbeitest, dann wirst du höchstwahrscheinlich lange warten, weil man hier wirklich viel machen muss. Wenn du eine L4 verwendest, so wie ich gerade – ich habe zu L4  Zugriff –, dann geht das einigermaßen schnell. Wenn man bei der Laufzeit Glück hatte, beim Laufzeittype und die A100 bekommt, dann funktioniert das Ganze wirklich relativ schnell. Und jetzt haben wir hier den starken Upscale gemacht, also den 2x-Upscale.  

Die Bilder haben sich auch wieder minimal verändert. Man sieht mehr Details, klarere Farben. Die Bilder sehen um einiges besser aus. Die Finger wurden auch ein klein wenig verbessert, sieht man zum Beispiel hier. Und auch hier, der Ohrring wurde minimal verändert. Die Dinge sehen einfach generell etwas besser aus.

Wenn ich ein solches Bild jetzt aufmache und zum Beispiel runterlade, dann können wir uns ja mal ansehen, was hier passiert ist. In den Downloads habe ich jetzt diese zwei Bilder. Ich will mal den Ordner öffnen. Und hier im Ordner siehst du das Ganze schon. Das zweite Bild, das ist wirklich um einiges größer als das erste Bild.  

Ich öffne mal die zwei Bilder, dann können wir uns ja mal nebeneinander ansehen, ob wir hier einen Unterschied bemerken. Ich denke schon, du kannst es sofort sehen, dass dieses Bild einfach um einiges klarer ist, um einiges mehr Details hat. Gerade wenn wir reinzoomen. Ich will hier mal reinzoomen. Du siehst, dieses Bild wird relativ schnell verpixelt, und hier haben wir die ganzen Details wirklich sehr gut. Man sieht sogar die Augen durch die Verspiegelung in der Brille, der Ohrring, die Kanten im Gesicht sind viel runder. Wir haben es einfach nicht mehr so verschwommen.  Also, ich denke wirklich, man sieht hier einen riesen Unterschied bei diesen Upscalings. Aber wie gesagt, die dauern halt etwas.

Und jetzt noch zum Schluss der „Upscale Fast“. Wir klicken noch mal kurz „Generieren“. Die Pixel sollten wieder doppelt so groß werden. Insgesamt sollte das auch relativ gut funktionieren. Jedoch wird hier das Diffusion-Modell nicht wirklich viel reinzeichnen. Das heißt, die Qualität nicht wirklich viel verbessern, sondern einfach nur doppelt so viele Pixel reinschmeißen.  Du siehst es jetzt schon. Ich vergleich das noch mal mit meinem Anfangsbild, und schwups: Man sieht, das ist wirklich, ja, es ist genau das gleiche Bild. Nichts hat sich hier verändert, aber das Bild wurde einfach von der Qualität besser.

Hier das „Fast Upscaling“ gegen das normale Upscaling. Beim normalen Upscaling haben sich einfach einige der Details etwas verändert. Zum Beispiel der Ohrring sieht etwas anders aus. Aber generell sind die Dinge relativ ähnlich. Es geht einfach nur etwas schneller.  

Ich denke, die Details der Finger sind besser geworden, nicht mit dem „Fast Upscale“. Also, der normale starke Upscale, der doppelte Upscale, hat schon ein Bild gebracht, das meiner Meinung nach sehr gut und sehr realistisch aussieht. Das Einzige, was vielleicht nicht perfekt ist, hier in diesem Bild, ist tatsächlich das Starbucks-Logo, das man natürlich ganz leicht entfernen könnte. Aber wir haben schon ein hübsches Bild hingekriegt, wie ich finde.  

Also, Variations: Damit kannst du kleine Variationen machen. Die Dinge werden sich etwas verändern. Und bei den Upscalings kannst du das Bild ganz einfach größer machen. Das ist natürlich auch perfekt, wenn du starke Qualität willst, wenn du es irgendwo draufdrucken willst oder sonst was.  

Generell hast du auch noch die Möglichkeit, andere Upscaler zu verwenden. Einer der stärksten Upscaler, der mir bekannt ist, ist Magnific. Hier siehst du, kannst du die Dinge wirklich wahnsinnig stark upscalen. Sie verändern sich auch ein klein wenig, aber Magnific ist sehr, sehr teuer. Wenn du ein Bild hast mit relativ schlechter Qualität, kannst du es umwandeln in sehr, sehr gute Qualität. Hier siehst du ein paar Vergleiche – „Before and After“. Also, du siehst schon, die Bilder kannst du wahnsinnig stark upscalen.  

Jedoch ist dieser Upscaler leider auch sehr, sehr teuer. Ich persönlich spiele mit diesem Upscaler nicht mehr so viel rum. Ich habe mir den mal für ein paar Monate gegönnt, aber ich muss sagen, für mich ist es das nicht mehr unbedingt wert. Aber es kommt halt drauf an, was du machst. Wenn du viele Upscaling machen willst, machen musst, dann könntest du dir dieses Tool gerne mal ansehen. Also, es bringt schon sehr, sehr gute Qualität. Es verwendet auch ein Diffusion-Modell, macht die Bilder größer, macht die Bilder schärfer, macht die Bilder detaillierter. Sie zeigen dir viele Beispiele. Jedoch sind sie halt auch relativ teuer.  

Wenn du das erste Mal hier bist, kann es auch sein, dass du das gratis testen kannst. Generell ist es sehr einfach: Du lädst die Dinge einfach nur hoch. Du suchst dir raus, wie hoch du es hochskalieren willst. Du kannst es bis zu 16-fach hochskalieren, und dann sollte das Ganze hier wirklich gut klappen. Du kannst auch einen Prompt dazuschmeißen. Und wie gesagt, probier das Ganze einfach mal aus, ob es für dich okay ist.  

Jedoch siehst du hier das Pricing. Also, der günstigste Plan kostet 39 € im Monat und der teure Plan 290 €. Und das Ding ist also: Ich finde auch, 40 € im Monat ist relativ viel, aber du kannst damit nur 200 Upscales machen und 100 große Upscales – also 100 Upscales für 40 €. Und wenn du viele Upscales machen willst: 290 €. Und selbst wenn du fast 300 im Monat bezahlst, darfst du nur 800 Bilder ganz groß upscalen. Also, ja, ich finde das Ganze schon happig.  Das Ding ist sehr teuer.

Mach deine Upscales ganz einfach im Fooocus. Da kannst du das Upscaling machen bis zu zweifach. Das ist auch schon insgesamt relativ gut, wie ich finde.

Nach diesem Upscaling hast du noch etwas „Enhance“. Und das „Enhance“ will ich im nächsten Video beschreiben.