Werk:AI mit Arnie/Conversion-Rate, LTV & Preis stehen in Relation
Du verstehst also LTV durch CAC. Es ist wichtig, dass du das verstehst: Je höher das ist, umso besser. Zusätzlich gibt es eine zweite Zahl, und zwar die Konversationsrate. Das heißt einfach nur, wie viele von den Leuten, die sich für deine Werbung interessieren, kaufen am Ende.
Wir werden später hier noch mal genauer zurückkehren. Ich will aber, dass du jetzt sofort auch die Conversion Rate verstehst. Das heißt einfach nur: Wenn jemand eine Werbung ansieht, dann ist natürlich danach eine Chance da, dass er kauft. Je höher diese Chance ist, natürlich auch umso besser.
Alle diese Dinge hängen natürlich zusammen – einerseits, wie gut du die Werbung machst, und andererseits vom Preis. Und all die Dinge kannst du so strukturieren, dass es mehr Sinn macht. Und in diesem Video will ich kurz darüber sprechen.
Erinnere dich: Je höher dein LTV, umso besser. Das willst du unbedingt erhöhen. Das kannst du auch machen, indem du den Preis erhöhst, und all das hängt danach mit der Konversationsrate zusammen. Das heißt: Je mehr Leute deine Werbung sehen, umso mehr Leute kaufen natürlich. Und der Prozentsatz der Leute, die kaufen, das ist sozusagen die Conversion Rate.
Lass uns etwas tiefer eintauchen. Ich will dir ein Beispiel zeigen, wie alle Dinge zusammenhängen und wie du diese Dinge tweaken kannst. Falls du mit diesen Dingen spielst, musst du immer drei Sachen im Auge behalten: und zwar den Preis, die Conversion Rate und das Lifetime Value.
Ich zeig dir ein paar kurze Szenarien: Das Szenario 1 wäre ein Abomodell. Sagen wir, wir geben 1.000 € für das Marketing aus, für bezahlte Werbung. Davon bekommen wir 30 Kunden. Die Konversationsrate, das heißt von diesen 30 Kunden kaufen danach 40 %. Das wären also ungefähr 12 Kunden. Unser monatlicher Preis wäre 30 €, und die Kundenbindungsdauer ist im Durchschnitt 10 Monate. Das wäre also ein Lifetime Value von 300 € pro Kunde, weil ein Kunde im Durchschnitt 10 Monate bleibt. Dementsprechend sind die Kunden in etwa 30 € wert. Der Gesamtumsatz wäre dementsprechend für diese Werbekampagne von 1.000 € 3.600 €, weil wir 12 x 300 rechnen können. Und das ist ein sehr gutes Ergebnis.
Sagen wir, du willst jetzt aber das Ganze anders machen, weil du von Anfang an deine 300 € willst, damit du dich schneller investieren kannst in weitere Werbung. Was erwarten wir dann? Die Konversationsrate wird sinken. Wir geben natürlich immer noch 1.000 € für die Werbung aus und bekommen 30 interessierte Kunden. Das Einzige, was sich verändert, ist die Konversationsrate, da Leute natürlich mit einer geringeren Wahrscheinlichkeit sofort 300 € hinblättern, als erst mal 30 € pro Monat zu bezahlen. Dementsprechend sinkt deine Rate auf nur noch 30 %. Das macht dann neun Kunden aus, und dein Gesamtumsatz wird sich reduzieren auf 2.700 €. Aber die 2.700 € hast du früher. Insgesamt ist die zweite Kampagne natürlich weniger effizient, jedoch hast du dein Geld schneller.
Und jetzt sehen wir uns mal Szenario 3 an. In Szenario 3 machst du eine Einmalzahlung von 500 €. Was passiert? Die Konversationsrate geht noch mal zurück, z. B. auf 27 %. Ich denke nicht, dass die Konversationsrate viel stärker sinken wird von 300 auf 500 – vielleicht noch 1, 2 % niedriger. Es kommt natürlich immer drauf an. Du bekommst für deine 1.000 investierten Euro natürlich immer noch 30 interessierte Kunden. Diese konvertieren zu 27 %. Dementsprechend hast du 8,1 – ja, komm schon – 8 Kunden, in etwa. Einen Gesamtumsatz von 4.000 €, weil 8,1 x 500 in etwa 4.000 ist. Dementsprechend wäre das Szenario 3 der Optimalfall.
Du siehst also: Preis, Konversationsrate und LTV – mit diesen drei Dingen musst du spielen. Diese drei Dinge stehen immer in der direkten Korelation zu deinen Werbeausgaben. Du musst rausfinden, ob ein Abomodell für dich mehr Sinn macht, ob ein Einmalzahlmodell für dich mehr Sinn macht, und wenn du einmal Zahlen lässt, wie hoch der Preis dann sein sollte. Falls du ein Abomodell abschließt und du weißt, die Kunden bleiben im Durchschnitt z. B. 10 Monate, da macht es natürlich absolut Sinn, die Einmalzahlung höher anzusetzen, als was die Leute im Durchschnitt bleiben. Weil du sonst einfach nur geringere Konversationsraten bekommst, aber nicht mehr Geld.
Falls du deinen Preis als Einmalzahlung anbietest, erhöhe ihn mehr als dein durchschnittliches LTV, weil du mit 100 % Sicherheit sagen kannst, dass deine Konversationsraten niedriger sein werden. Natürlich, der Preis ist immer so eine Sache – man muss damit spielen und testen, bis man den optimalen gefunden hat.