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Werk:AI mit Arnie/Datenschutz von deinen persönlichen Inhalten

aus AufEinWort, der freien Forschung

LLM & Daten-Sicherheit

▶ Kurs AI mit Arnie (KI Revolution) LLMs meistern

Apps, ChatBots & KI-Agenten

📽️ 5 Datenschutz von deinen persönlichen Inhalten (10:26)
🎓 Datenschutz von deinen persönlichen Inhalten
▲ Copyrigths & Urheberreechte von generierten Daten
▶ Datenschutz von deinen persönlichen Inhalten
▼ GPTs hacken Probleme mit Urheberrechten

Was ist eigentlich mit dem Schutz von deinen Daten? Tja, da müssen wir etwas genauer eintauchen. Erstmal lass uns mal auf ChatGPT einen Blick werfen. Was passiert, wenn du hier ganz einfach die Fragen eingibst und dir ChatGPT antwortet? Tja, dann kann es passieren, dass ChatGPT an deinen Fragen trainiert. Also, alles, was du hier reinschreibst, das kann und wird wahrscheinlich von OpenAI verwendet. Also gib meinetwegen nicht deine persönlichen Bankkontodaten an oder sowas.

Was passiert, wenn du einen GPT bildest? Das weißt du wahrscheinlich eh schon. Wenn du auf „Explorer“ gehst, „Create a GPT“ machst und auf „Configure“ gehst, dann kannst du natürlich Files hochladen. Wenn du hier Files hochlädst, dann kann es dementsprechend auch passieren, dass diese Files danach hier drüben im Chat landen, beziehungsweise der Inhalt, und daran kann ChatGPT trainieren. Das muss man sich immer, immer vor Augen halten. Das ist wirklich, wirklich wichtig.

Erstelle also dementsprechend nichts in GPTs oder gib hier ganz einfach nichts ein, wo du nicht willst, dass hier OpenAI daran trainiert. Wie kannst du das verhindern? Es gibt den soften Weg. Wie machst du das? Du gehst natürlich auf „Settings“ und „Beta“. Du kannst hier auf „Data Control“ gehen und du kannst Chat-History und Training deaktivieren.

Was bedeutet das? Das bedeutet, wenn du das hier ausschaltest, dass deine Chats hier nicht mehr gespeichert werden aber, daß zumindest theoretisch, OpenAI nicht mehr an deinen Daten trainieren wird. Jedoch kann dir das leider OpenAI nicht versprechen. Das steht wirklich nirgends in ihren Terms of Use noch mal bestätigt drinnen. Ich weiß nur, dass es dieses Feld gibt. Also, ganz einfach: „Settings“ und „Beta“. Du gehst hier auf „Data Controls“ und stellst das aus, und danach musst du hoffen.

Daneben gibt es ChatGPT Enterprise. Google einfach mal „ChatGPT Enterprise“. Ich nehme an, für die allermeisten im Kurs ist das nicht wirklich relevant. Aber du kannst das googeln, und wenn du Zugriff auf ChatGPT Enterprise hast, dann verspricht dir ChatGPT beziehungsweise OpenAI auch: „Hey, deine Daten sind bei uns zu 100 % sicher.“ Und das bekommst du schriftlich.

Also hier sollte man OpenAI schon vertrauen, denke ich. Außerdem, wenn du auf den Playground gehst, wo wir zum Beispiel diesen Bot erstellt haben, dann verspricht dir OpenAI auch: „Hey, jedes Mal, wenn du API-Calls an uns machst, werden deine Daten nicht von uns zum Training verwendet.“ Das heißt, alles ist komplett zu 100 % sicher. Du kannst machen, was du willst. Wir werden hier mit deinen Daten keinen Blödsinn machen. Auch das bekommst du schriftlich von OpenAI.

Ich denke, auch hier sollte man ihnen wirklich vertrauen. Selbiges gilt jedoch nicht, wenn du hier auf den ganz normalen ChatGPT gehst, ins Interface gehst und auch hier alles, was du ganz einfach hochladen willst. Wenn du auf GPT-4 gehst, also Bilder und so weiter, hier würde ich wirklich nichts hochladen, wo du vielleicht irgendwann denkst, dass es nicht die Runde machen sollte. Lade vielleicht keine Nacktbilder von dir hoch, keine Ahnung, was du schon wieder alles im Kopf hast. Also, auf keinen Fall hier irgendwelche Dinge hochladen, wo du niemals willst, dass sie im Internet landen.

Ich mache das generell eigentlich immer so: Ich denke mir einfach immer, alles, was ich hier eingebe, sollte ich theoretisch auch keine Probleme haben, auf Instagram zu posten. Wenn du auch auf Instagram Nacktbilder postest, dann kannst du die meinetwegen auch in ChatGPT hochladen.

Wie sieht das mit den anderen Dingen aus? Was passiert zum Beispiel auf MidJourney, wenn du auf MidJourney ganz einfach gehst und hier Bilder kreierst? Tja, bei den Terms of Services sagen sie dir eigentlich genauer, was passiert. Ich will es ganz, ganz kurz und einfach erklären: Wenn du Bilder generierst, können diese andere Leute sehen. Andere Leute sehen deine Bilder, dementsprechend können sie sie auch verwenden.

Ja, wenn du den teuersten Plan hast, kannst du das auch komplett ausstellen. Und wenn du in einem privaten Server deine Bilder machst, ist die Chance auch relativ klein, dass andere Leute deine Bilder sehen und stehlen. Jedoch musst du ganz einfach wissen: Du wirst höchstwahrscheinlich nicht viel dagegen machen können, wenn du zum Beispiel in irgendeinem Server ein Bild machst und jemand wird dieses Bild verwenden von dir.

Wie gesagt, machst du das in deinem privaten Server, dann werden die meisten das Bild halt einfach nicht finden. Aber wenn irgendjemand irgendwo ein Bild von dir finden würde, das du gemacht hast, tja, dann hast du vielleicht Pech gehabt. Die Leute können das Bild ganz einfach verwenden. Und wenn du Bilder von dir hochlädst in einen solchen MidJourney-Chat, dann musst du einfach auch wissen, dass diese Bilder eventuell von MidJourney zum Training verwendet werden.

Also, hier selbes Prinzip: Lade nur Dinge hoch, wo du einigermaßen okay gehst, dass das vielleicht andere Leute irgendwann irgendwo mal sehen könnten.

Was ist bei Adobe Firefly? Wenn du in Firefly reingehst zum Bildergenerieren, ja, das ist schon wieder dieser Artikel. Ich muss nicht zurückwechseln auf Adobe Firefly. Aber wenn du das machst, dann kannst du natürlich auch Bilder hochladen, um den Style zu übernehmen. Das hast du bereits gesehen. Die Bilder, die du hier hochlädst, hier gibt es die Möglichkeit, dass sie in der Galerie irgendwann irgendwo erscheinen.

Also, selbes Prinzip: Lade nichts hoch, wo du niemals willst, dass es andere Leute sehen.

Also insgesamt lässt sich einfach sagen: Mach alles mit Hausverstand. Du hast nur eine Möglichkeit, dich perfekt zu schützen, und zwar indem du nichts hochlädst und nichts preisgibst, was du nicht willst. Das ist der generelle Tipp, wenn man im Internet arbeitet.

Also lad ganz einfach niemals auf irgendeine Plattform hoch, was du niemals teilen willst. Gib keine Bankkontodaten von dir rein, gib keine Nacktfotos von dir raus oder einfach Dinge, die in die Richtung gehen. Wenn du heikle Daten hast, heikle Firmendaten, wirklich Daten, die du eigentlich gerne in ChatGPT haben würdest, aber die niemals an die Öffentlichkeit geraten dürfen, dann frag OpenAI einfach selbst. Frag ganz einfach, ob du ChatGPT-Enterprise-Kunde werden kannst.

Und außerdem, wenn du nur API-Calls machst, zum Beispiel in OpenAI Playground, solltest du eigentlich auch auf der sicheren Seite sein. Zumindest gibt dir OpenAI das schriftlich. Ich zu meinem Teil kann dir das natürlich nicht schriftlich geben. Ich kann dir nur sagen, was ich gelernt habe.

Wie gesagt, ich bin nicht das Unternehmen selbst. Ich bin kein Anwalt. Du musst das alles mit Hausverstand machen. Genau dasselbe gilt natürlich, wenn du in Google Gemeni arbeitest. Alles, was du hier eingibst, hier kann eventuell trainiert werden. Alle Bilder, die du hochlädst, die können eventuell irgendwann irgendwo auftreten. Google kann irgendwas damit machen.

Das ist natürlich immer das generelle Grundkonzept von all diesen LLMs. Und ich hoffe, ich brauche dir nicht zu erzählen, dass bei Cloud natürlich dasselbe wahr ist: Alles, das du hochlädst, alles, das du hier eingibst, hier könnte Cloud eventuell dran trainieren.

Anders ist das bei all diesen Modellen über die API. Natürlich, bei den APIs bekommen wir immer zumindest schriftlich, dass all diese Firmen nicht daran trainieren. Jetzt fragst du dich vielleicht, was mit Open-Source-Modellen ist, zum Beispiel von HuggingChat.

HuggingChat hat natürlich Commando Plus und hat hier diese ganzen Open-Source-Modelle. Das heißt, Llama, Google Gemini und so weiter. Und du denkst dir vielleicht: „Bist du hier zu 100 % sicher?“ Ich wäre mir da nicht ganz sicher. HuggingChat läuft im Internet. HuggingChat gibt dir GPU-Power. HuggingChat wird mit aller allergrößter Wahrscheinlichkeit auch deine Daten einsammeln.

Natürlich kannst du dir bei der Sicherheit bei „About“ und „Privacy“ die Dinge immer noch mal selbst durchlesen. Ich will dir nur sagen: Immer, wenn du im Internet arbeitest, dann kann es eventuell zu Dingen kommen, wo irgendetwas liegen könnte. Das muss nicht sein, das kann aber sein.

Willst du zu 100 % sicher gehen, dass nichts passiert, dann verwende LM Studio. Und ja, ich bin hier gerade ein Software-Update am machen. Mit LM Studio, mit deinen LLMs lokal, kannst du tatsächlich auf Datenschutz zählen. Denn hier läuft alles lokal. Du kannst dein Internet sogar ausschalten. Hier wird niemals irgendwas passieren mit deinen Daten, weil du sie lokal auf deinem Computer hast. Und das ist natürlich der aller allersicherste Weg für alle, die sich fürchten, für alle, die Angst haben, dass mit ihren Daten irgendwas passiert.

Open-Source-Modelle sind mittlerweile relativ gut. Ja, die Performance ist nicht ganz auf dem Level. Ja, wir haben gewisse Dinge, die wir nicht verwenden können. Aber will man wirklich den aller allersichersten Weg sein, dann muss man eben eine etwas schlechtere Performance hier akzeptieren und dafür auf maximale Sicherheit gehn.

Und ich werde das jetzt neu starten, damit auch ich mein neues Update habe. Hier, so sehen übrigens immer die Erneuerungen aus. Das heißt, ich habe jetzt Zugriff auf PI 3 von Microsoft, auf das neue Modell von Cohere. Einige Bugs wurden gerichtet. Also, du siehst, diese Dinge, die entwickeln sich ständig weiter. Das wird wirklich von Tag zu Tag besser in der Open-Source-Welt.

Also macht es natürlich auch Sinn, hier ein klein wenig rumzuspielen. Und wie gesagt, ansonsten halt gerne über die APIs arbeiten, wenn man die starken Modelle will, aber dennoch Datensicherheit.

Dementsprechend weißt du Bescheid, was mit deinen eigenen Rechten ist und was natürlich auch alles passieren kann. Ich hoffe, nichts davon schreckt dich ab. Arbeite einfach mit dem Kopf, und du bist sicher.