Zum Inhalt springen

Werk:AI mit Arnie/Optionen, Puts, Calls & Optionsscheine zum Hedging

aus AufEinWort, der freien Forschung
▶ Kurs Investieren meistern
📽️ 3 Optionen, Puts, Calls und Optionsscheine zum Hedging (11:20)
🎓 Optionen, Puts, Calls & Optionsscheine zum Hedging
Hedging - Portfolio vor einem Crash schützen?
▲ Shorten & inverse ETFs: Portfolio schützen
▶ Optionen, Puts, Calls & Optionsscheine zum Hedging
▼ Vor & Nachteile von Hedging


Neben den Shorten hast du natürlich noch viele weitere Optionen, die du anwenden kannst, wenn du dich hedgen willst. Und „Optionen“ ist auch schon das Stichwort: Es gibt auch Optionen, die du ausüben kannst, und diese Optionen sichern dich auch gegen einen Crash ab. Mit diesen Optionen kannst du höchst, höchst risikoreich spekulieren, aber du kannst dich auch seriös und relativ sicher absichern. Und du kannst unglaublich viele Strategien einsetzen.

Ich will hier tatsächlich niemanden davon überzeugen, Optionen zu kaufen, denn du weißt noch die Basisregel Nummer eins: „Know what you own and know why you own it.“ In diesem Video will ich dir einen Überblick geben, welche Optionen, daß es bei den Optionen gibt, ob sie eventuell Sinn machen könnten und was eventuelle Vor- und Nachteile sind.

Die Optionswelt ist riesig, riesig groß. Generell kannst du Optionen oder Optionsscheine kaufen. Es gibt sogenannte Puts und Calls. Die Puts, die sind sozusagen das Shorten: Hier setzt man auf fallende Kurse. Und die Calls, die sind tatsächlich sowas wie Long gehen: Hier setzt man auf steigende Kurse.

Und ich will noch mal das Ganze hier sehr, sehr einfach aufdröseln. Es geht mir hier weniger darum, dass du danach genau weißt, wie du Optionen einsetzen sollst. Es geht mir nur darum, dass du weißt, dass diese eventuell funktionieren könnten. Ich denke, es ist zu komplett, hier in diesem Kurs auch noch genau zu erklären, wie all diese Optionen funktionieren. Ich will hier wirklich niemanden verwirren. Ich denke, für 95 % der Leute ist es wohl besser, keine Optionen zu verwenden.

Wie schon gesagt: Es gibt Optionsscheine und Optionen. Optionen kann man auch shorten, und du kannst sozusagen diese Puts kaufen. Optionen, die kann man ganz, ganz normal an der Börse kaufen. Und Optionsscheine, die werden von Banken geschrieben. Und diese kannst du auch kaufen, und die kannst du auch nur kaufen. Die normalen Optionen, die kannst du auch shorten und leer verkaufen.

Im Groben kannst du sagen: Mit solchen Puts, mit Optionsscheinen von Banken, kannst du dich versichern. Und natürlich weißt du, dass bei Versicherungen die Chance immer beim Versicherer liegt. Deshalb bin ich nicht ganz so überzeugt von diesen Strategien, da man einfach langfristig gegen sich selbst wettet, gegen den Markt wettet und denkt, dass man schlauer ist als die Großbanken, hier. 80 % dieser Optionen werden tatsächlich wertlos, beziehungsweise der Optionsscheine.

Warum, denkst du dir, sollten dennoch einige in Erwägung ziehen, Optionen oder Puts zu kaufen? Na ja, das ist so wie, wenn du dein Haus versicherst. Du hoffst natürlich, dass nichts passiert, aber wenn was passiert, dann bist du versichert. Es gibt verschiedenste Optionsstrategien, einige davon sind hier sehr, sehr risikoreich, andere etwas weniger.

Du kannst Puts verkaufen. Puts verkaufen ist, um ehrlich zu sein, die einzige Optionsstrategie, die für mich funktioniert. Danach kannst du Bull-Bear-Spreads kaufen, du kannst die Stillhalterstrategie machen, oder du kannst dir ganz, ganz normale Puts kaufen. Also Puts kaufen und mit diesen dein Portfolio absichern.

Ich will hier eigentlich nur darüber sprechen, dass das Optionsuniversum viel, ist viel zu groß. Und weil ich gerade „Optionsuniversum“ sage: Die Webseite „Optionsuniversum“ ist meiner Meinung nach die beste deutsche Webseite, wo man sich über Optionen besser informieren kann. Wie gesagt, wir machen das schnell und etwas oberflächlich. Um ehrlich zu sein,.

Es gibt natürlich Optionsscheine. Bei diesen Optionsscheinen kauft man entweder Puts oder Calls auf ein Asset. Beim Absichern, beim Hedging, kauft man natürlich Puts. Das heißt, man wettet hier sozusagen auf fallende Kurse. Jeder dieser Optionsscheine, die haben einen sogenannten Strike-Preis. Das sehen wir uns danach auf OnVista etwas genauer an. Auch haben alle eine gewisse Laufzeit. Und die Volatilität ist ganz, ganz wichtig.

Der VIX ist die Volatilität vom S&P 500. Generell: Schau nach dem Wort „Vola“. Vola steht für Volatilität. Und je höher die Volatilität, umso teurer werden auch die Absicherungen.

Die Volatilität ist nichts anderes als die Schwankungsbreite von einem Asset. Und wenn die Schwankungsbreite sehr hoch ist, dann rechnet sich die Bank aus, dass hier sehr schnell sehr viel passieren kann. Dementsprechend schießen auch die Preise von solchen Optionsscheinen in die Höhe. Es wäre danach sinnvoller, tatsächlich Optionen beziehungsweise Puts zu kaufen, wenn die Volatilität gering ist. Denn dann kannst du sogar profitieren, nur wenn die Volatilität steigt und das Asset tatsächlich nur wenig sinkt.

Daneben haben wir auch noch den sogenannten Time Decay. Das heißt, die Laufzeit dieser Dinger. Generell, wie gesagt, ist es etwas komplex. Wir versuchen, das hier ganz, ganz einfach aufzuschlüsseln.

Neben den Optionsscheinen hast du natürlich auch noch die Möglichkeit, normale Optionen zu kaufen. Ich würde sagen, wir sehen uns erstmal einen solchen Optionsschein auf OnVista an.

OnVista ist diese Webseite, und hier kannst du suchen nach z. B. Optionsscheinen. Du kannst hier filtern, natürlich. Du kannst hier Knock-out-Zertifikate kaufen. Das ist eigentlich auch Shorten oder Long gehen, und zwar gehebelt. Und du wirst halt „ausgenockt“, wenn du hier tatsächlich zu viel verlierst oder gewinnst. Das ist gleich wie Shorten, aber mit einem definierten Ziel. Du kannst niemals mehr verlieren.

Da es hier nicht ums Trading geht, will ich einfach nur ganz, ganz kurz über diese Optionsscheine hier sprechen.

Wie gesagt, es gibt Calls und es gibt Puts. Also, du kannst auf steigende und fallende Kurse setzen. Willst du dich hedgen, dann kauft man natürlich Puts. Also klicken wir einfach mal auf „Put“. Hier siehst du, wie das Ganze aussieht, wie das heißt. Wir haben immer den Basiswert, den Basispreis. Hier bei „Bewertungstag“ ist tatsächlich die Laufzeit angegeben. Geldkurs und Briefkurs, das ist hier tatsächlich der Preis. Und das Ding hier dazwischen, das ist der sogenannte Spread, das heißt die Kosten. Danach haben wir das Omega, die implizierte Volatilität, den Spread, und hier hast du noch ein paar weitere Informationen.

Sagen wir mal, du willst einen Put kaufen, auf Tesla zum Beispiel. Jetzt finden wir hier also unter Tesla die ganzen Scheine für Tesla, und wir klicken natürlich wieder auf Puts, da wir Tesla natürlich absichern wollen. Was ist das nächste, was wir machen wollen? Wir würden natürlich gerne rausfinden, wo Tesla steht.

Wir wissen es noch aktuell auswendig: Tesla steht bei ca. 165. Dementsprechend können wir auch den Basispreis suchen. Hier geben wir eine Range ein. Wir wollen Optionen haben, wo Tesla zwischen 160 und 170 $ steht, da wir einfach nur eine Absicherung kaufen wollen. Das heißt, Tesla steht aktuell bei 160 bis 170 $, und wir wollen einfach nicht Geld verlieren, wenn Tesla tiefer sinkt.

Nehmen wir einfach mal den ersten Put her. Hier ist der Basispreis 170 $. Das heißt, du wirst versichert, dass du immer 160 oder 165 $ für Tesla bekommst, auch wenn Tesla weiter sinkt. Hier siehst du, wie lange es dauert, beziehungsweise wie lange du versichert bist. Diese Optionen sichern dich für ein ganzes Jahr ab. Hier siehst du, wie teuer diese Optionen sind. Das heißt, eine Option kostet 1,15 $ tatsächlich. Sie kommen sie von verschiedenen Banken. Natürlich, und je nach Spread macht es natürlich Sinn, eventuell bei dieser Bank zu kaufen oder auch bei einer anderen Bank. Der Unterschied ist hier nur marginal, sage ich jetzt einfach mal.

Was ist jetzt das Praktische daran? Du könntest z. B. einen solchen Optionsschein kaufen. Und dieser Optionsschein sichert dich ab, dass, wenn Tesla tatsächlich unter diesen Preis fällt, dass du tatsächlich von deiner Versicherung ein klein wenig Geld bekommst. Du kannst dafür natürlich auf diese Option draufklicken und dir die Dinge genauer ansehen. Hier siehst du sogar den Break-Even-Preis, das Delta, das Omega, die implizierte Volatilität und vieles, vieles mehr.

Wie gesagt, ich will dich hier nur darauf aufmerksam machen, dass das alles möglich ist. Du kannst solche Optionen kaufen und dein Portfolio absichern. Tatsächlich,.

In diesem Video wollte ich dir einfach nur eine klitzekleine Übersicht zu Optionen geben. Nein, ich wollte dich nicht verwirren. Und wenn jemand hier tiefer eintauchen will, dann kann er sich natürlich mal bei mir melden. Ich werde natürlich auch neue Lektionen im Kurs hinzufügen, falls das Sinn macht.

Ich denke jedoch, für 99 % der Leute macht es nicht wirklich viel Sinn, sich andauernd abzusichern, da man so langfristig tatsächlich nicht so viel Rendite macht, wie man das anders machen könnte. Weil langfristig steigt der Preis von Assets. Und das Wichtigste ist auch einfach, dass die Banken natürlich nicht dumm sind. Die rechnen sich da die Dinge natürlich so aus, dass langfristig immer die Bank hier triumphiert und die Bank auch profitabel sein kann.

Das heißt, ja, für Angsthasen kann es eventuell mal Sinn machen, einen solchen Optionsschein zu kaufen. Für die ganz, ganz wilden Spekulanten macht es auch Sinn, Optionen zu kaufen. Es gibt verschiedenste Optionsstrategien, in die ich hier jedoch nicht eintauchen kann, da das ein sehr, sehr breites Thema ist.

Es gibt hier tatsächlich Strategien, die einem helfen, mit akzeptablem Risiko auch einigermaßen gut zu investieren. Ich denke aber wirklich nicht, dass das für 99 % der Menschen von diesem Kurs etwas ist, das sie machen sollten.

Also, ganz kurz zusammengefasst: Es gibt viele Optionen. Hauptsächlich könnte man sich an Puts halten. Diese kann man kaufen, zum Versichern des Depots. Das heißt, man wettet sozusagen, oder hofft darauf, dass in einem Jahr die Aktie weniger wert ist, die Aktie anständig gesunken ist, und dann bekommt man diese Versicherungsprämie sozusagen ausgezahlt.

Aber wie gesagt, ich will eigentlich nicht, dass die Leute von diesem Kurs Optionen und Optionsscheine kaufen, da ich der Meinung bin, dass man damit eher Geld verliert und seine Performance vom Depot schlechter macht, als sie anders gewesen wäre.

Also, nur ein ganz, ganz grober Überblick. Ich will nur, dass du weißt, dass es möglich ist. Willst du hier tief eintauchen, dann würde ich dir die Webseite „Optionsuniversum“ tatsächlich ans Herz legen.

Und im nächsten Video sehen wir uns ein paar Vor- und ein paar Nachteile vom Hedging an, damit du danach entscheiden kannst, ob das Hedging etwas für dich ist, ob du wirklich shorten willst und ob du wirklich Optionsscheine oder Optionen kaufen oder auch verkaufen willst.