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Werk:AI mit Arnie/Risikominimierung bei deinen Ads

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📽️ 15 Risikominimierung bei deinen Ads (9:45)
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Welches Ad du skalieren sollst und wie hoch du das skalieren kannst, haben wir uns also im letzten Video angesehen. Natürlich, du skalierst die Ads, die laufen, und du skalierst sie so hoch, wie du eben möchtest. So hoch, wie du es verkraften kannst, einmal Geld zu investieren, und so hoch, wie viel du Zeit hast, um neue Kunden aufzunehmen.

Lasst uns jetzt über Chance gegen Risiko sprechen und darüber, wie man das Risiko minimiert.

Hohes Risiko und gleichzeitig hohe Chancen – das ist das, was ich im Kopf habe, wenn ich über Bad-Ads nachdenke.  

Denn die Konkurrenz ist unglaublich gut. Die größten Firmen schalten alle Ads, und die sind auf den gleichen Plattformen unterwegs wie du. Du hast Geld investiert, und wenn du Geld investierst, dann hast du natürlich schon mal ein Risiko.

Wie minimierst du jetzt konkret diese Risiken? Du minimierst das Risiko, indem du deine Zahlen kennst. Das ist unglaublich wichtig, und ich will hier ein paar Rufzeichen dazu machen: „Du musst deine Zahlen kennen.“

Wir haben im letzten Video schon gehört, wie unglaublich wichtig es ist, dass du erstmal die Ads trackst. Aber du musst auch genau wissen, wie viel Marge du von einem Kunden machst. Denn nur so weißt du, wie viel Geld du pro potenziellen Kunden ausgeben darfst.

Wenn du nicht weißt: Ein Kunde macht mir meinetwegen 130 €, dann hast du keine Ahnung, wie viel du für einen Kunden an Werbebudget ausgeben darfst. Wenn du weißt: 1.000 € Werbung bringen mir 10 neue Kunden, ein Kunde macht mir 200 €, dann weißt du ganz genau: Wenn du diese Werbung hochskalierst, dann wirst du das Doppelte wieder zurückbekommen. Denn die Rechnung ist hier ganz einfach: Du gibst 1.000 € aus, du bekommst 10 neue Kunden dazu, jeder Kunde macht dir 200 €, also bekommst du nach dieser Werbekampagne 2.000 € zurück. Die Kunden müssen dir diese 200 € nicht sofort zurückmachen. Das kann auch erst nach ein paar Monaten sein.

Es ist ganz einfach nur wichtig, dass du mehr Geld zurückbekommst, als du ausgibst. Und das weißt du nur, wenn du weißt, wie viel Geld du pro Kunde machen kannst.

Kenne deine Zahlen. Kenne die Marge pro Kunde, kenne, wie viel Werbebudget du ausgegeben hast, kenne, welches Ad gut gelaufen ist, welches nicht. Sonst macht das alles überhaupt keinen Sinn.  

Was machst du jedoch, wenn deine Ads nicht funktionieren? Denn wir haben gelernt: Ads funktioniert immer. Es geht nur um Effizienz. Also liegt es an dir. Die Reichweite ist nämlich garantiert, du hast dafür bezahlt. Die Schuld liegt bei dir. Analysiere!

Es geht wieder ums Analysieren. Verbessere dein Ad „Hook, Retain, CTA“ – die drei Dinge sind vorhanden. Und ich würde dir mal wieder raten: Konzentriere dich vor allem auf den Hook. Denn sonst klicken dich die Leute weg. Und völlig egal, was du danach alles Cooles sagst: Wenn sich die Leute wegklicken, dann hören sie dir gar nicht mehr zu.  Das ist eine Möglichkeit.

Also, Reichweite garantiert. Es liegt an dir. Du kannst analysieren und vor allem den Hook verbessern. Natürlich, du kannst auch Retain und CTA verbessern. Und zum Schluss all das noch einfacher machen, dass sich die Leute nicht verrennen. Das weißt du alles bereits. Aber konzentriere dich auf den Hook.  

Und was ist die zweite Möglichkeit? Du machst mehr Marge von deinen Kunden. Wie machst du mehr Marge? Indem du der Beste bist. Das ist die allerbeste Lösung. Sei besser als die Konkurrenz, sei schneller als die Konkurrenz. Heb deine Preise an. Das ist das Einfachste, wie du mehr Marge von deinen Kunden rausholen kannst.

Wenn du diese Zahl – diese 200 – meinetwegen auf 350 erhöhen kannst, dann kannst du hier sogar 2.000 € ausgeben. Du wirst hier nicht mehr 2.000 € zurückmachen von diesen 10 Kunden, sondern du machst 3.500 € zurück. Und du hast immer noch guten Profit mit deiner Werbung eingefahren.  

Das ist ganz einfach das Ändern der Marge der Kunden. Wie erhöhst du jedoch die Marge der Kunden genau. Darüber sprechen wir jetzt.

Sei besser und verlange mehr, habe ich dir schon kurz gesagt. Du kannst aber auch Upsells machen. Also verkaufe ganz einfach an deine bereits akquirierten Kunden mehr von deinem Zeug. Falls du nicht mehr von deinem Zeug verkaufen kannst, dann verkaufe anderes Zeug.  

Du kannst also besser sein und mehr verlangen. Du kannst ganz einfach Upsells machen, indem du mehr von deinem Zeug verkaufst. Oder du verkaufst ihnen neues Zeug.

Und falls all das nicht funktioniert, dann könntest du dir sogar überlegen, dein gesamtes Businessmodell zu verbessern. Tausche z. B. ein Abomodell gegen eine Einmalzahlung aus. Einige Leute mögen keine Abomodelle. Vielleicht kannst du ja im Voraus so viel mehr Geld verlangen, dass du insgesamt mehr Profit von deinem Kunden machst.

Da musst du dir natürlich wieder ausrechnen: Wie lange bleibt ein Kunde im Durchschnitt bei dir? Wie viel Geld lässt er bei einem solchen Abomodell zurück? Würde es Sinn machen, auf eine Einmalzahlung umzustellen, die Einmalzahlung etwas höher anzusetzen, als du von einem durchschnittlichen Kunden von dir zurückholst?  

Das ist natürlich auch mächtig. Denn dann hast du sofort noch mehr Geld in deiner Tasche – sofort nach dem Abschluss. Und das Geld kannst du wieder noch schneller in Werbung investieren. Und du kannst noch schneller, noch höher skalieren.

Falls das alles nichts ist, kannst du einen anderen Service anbieten bzw. sogar einen neuen Service.

Die Möglichkeiten im Business sind unendlich. Wenn du ein klein wenig kreativ bist.

Kannst du das Risiko weiter minimieren oder sogar komplett umgehen.  

Hier noch einige Tipps, denn vieles davon ist wirklich möglich: Verwende auf alle Fälle kein Fremdkapital für Ads. Wenn du damit anfängst und du lässt eine Weile unprofitable Ads laufen, dann bist du relativ schnell pleite. Ich denke, das sollte dir einleuchten.  

Was machst du daneben noch, um das Risiko zu minimieren? Ich weiß, ich wiederhole mich: Tracken, tracken, tracken. Konzentriere dich darauf, unglaublich gut zu tracken. Du musst fokussiert sein wie ein Laser. Du musst wissen, welches Ad funktioniert, welches Ad funktioniert nicht, und skaliere nur die Ads, die laufen.

Und Entschuldigung die ganzen Tippfehler.

Skaliere also nur das Zeug, was läuft.  

Beispiel: Du machst 10 Ads, und nur eines davon läuft. Skaliere dann ganz einfach dieses eine Ad, bis du all den Verlust zurückgemacht hast und danach natürlich noch x-mehr. Skaliere also nur das, was läuft. Ich wiederhole das so oft, weil es mir so wichtig ist.  

Wenn du hier im trüben Wasser fischst und nicht weißt, was du machst, dann sind Ads der sichere Weg, wie du Geld verbrennst.

Was ist eine Möglichkeit, die das komplette Risiko bei dir rausnimmt? Das hier: Lass Plattformen oder andere Personen bzw. andere Unternehmen deine Ads schalten und gib ihnen eine Gewinnbeteiligung.

Ja, das ist möglich. Viele Plattformen kümmern sich komplett um die Werbung für dich. Du kannst bei ihnen z. B. Produkte hochladen, du kannst über sie publizieren, du kannst über sie anbieten. Du kannst auch komplette Personen anschreiben: „Hey, willst du die Ad für mich laufen lassen? Ich bezahle dich nicht, du bekommst aber Gewinnbeteiligung.“

Du kannst ganze Unternehmen anschreiben: „Hey, wollt ihr die Ads für mich laufen lassen? Ich bezahle euch nicht, du bekommt Gewinnbeteiligung.“ Wie hoch die Gewinnbeteiligung tatsächlich ist, das musst du natürlich für dich selbst rausfinden. Und wie findest du das raus? Indem du weißt, wie viel Geld du pro Kunden machst. Sonst macht das alles wieder keinen Sinn.

Wenn du wieder z. B. 200 € pro Kunde machst und du sagst dem Typen: „Du bekommst von mir pro gewonnenen Kunden, indem du Werbung schaltest, 150 €“, dann kann das laufen. Wenn der Typ jedoch sagt: „Ich will 210 € haben“, und du machst pro Kunde nur 200 € Profit, dann rate mal, wie cool das Geschäft für dich ist.

Kenne deine Zahlen. Das ist so wichtig, es ist fast nicht möglich, das zu oft zu betonen.

Du minimierst die Risiken, indem du weißt, was du machst. Tracke die Ads ganz genau. Du musst wissen: Das Ad läuft, das Ad läuft nicht. Du musst wissen: Wie viel Geld machst du pro Kunde? Und zwar wie viel Gewinn, nicht wie viel Umsatz. Wenn du weißt, wie viel Gewinn du pro Kunde machst und du weißt, wie viel du für einen Kunden ausgeben darfst, dann kannst du das skalieren. Und zwar so lang, bis du zu viele Kunden hast.