Werk:AI mit Arnie/TradingView Account einrichten
Du hast jetzt alle die wichtigsten Dinge kennengelernt, und in diesem Video will ich dir noch zeigen, wie du eventuell auf TradingView deinen Chart einrichten könntest. Wir halten uns hier an die wichtigsten Indikatoren. Im Gratis-Bereich bei TradingView kannst du sowieso nur drei Indikatoren einblenden, und einerseits mag ich das sogar relativ gerne, denn so kommt man gar nicht erst in Versuchung, einen solchen schönen blanken Chart mit zu vielen Indikatoren zu erschlagen.
Ich zeig dir in diesem Video, wie ich meine Charts relativ gerne aufbaue. Ja, ich verwende besonders im Trading einige Dinge mehr, aber darum soll es hier nicht gehen. Es soll darum gehen, wie du so effizient und so schnell wie möglich das große ganze Bild erkennst.
Dementsprechend: Wir sind natürlich immer noch auf TradingView, hier bei unserem relativ knappen, blanken Chart. Du hast natürlich schon gelernt, dass du im oberen Eck hier drüben ganz einfach die Dinge suchen kannst, die du gerne hättest. Das heißt, du klickst hier drauf, und völlig egal, welche Aktie du dir gerne ansehen möchtest, du gibst einfach die Dinge hier ein, z. B. Amazon. Und hier siehst du schon: AMZN ist das Kürzel für Amazon auf der NASDAQ. Du kannst aber auch ganz normal den Namen ausschreiben.
Du klickst z. B. auf diese Aktie, und du hast diese Aktie jetzt hier mit dabei. Du hast natürlich hier auch auf der linken Seite die Dinge schon in Aktion gesehen. Generell brauchst du wirklich nicht viel mehr als diesen Balken, denn hier kann man z. B. sehr, sehr schön Support und Resistance andocken, wenn du das so willst, bzw. Trendlinien erkennen. Besonders bei Trendlinien funktioniert sowas natürlich perfekt, damit.
Jetzt hast du auch schon einige Male gesehen, dass man dieses Rechteck gerne nimmt, um ganze Dinge hier zu zeigen. Dafür gehen wir auf das Rechteck, genau hier. Und z. B. das da ist momentan eine massive Widerstandszone, denn wir müssen tatsächlich vielleicht noch warten, ob wir auf ein neues All-Time-High ausbrechen, bevor die Aktie wirklich weitersteigen kann.
Jetzt weißt du, wie du die wichtigsten Dinge hier einzeichnest. Eventuell noch das Lineal: Mit dem Lineal kannst du messen, wie viel Prozent hier tatsächlich so ein Ding gestiegen ist. Wenn du auf die Dinge wieder draufklickst, kannst du die Sachen natürlich auch wieder löschen. Das ist hier schon mal relativ praktisch.
Aber du willst natürlich vielleicht auch ab und zu etwas zu deiner Watchliste hinzufügen. Die Watchliste ist hier drüben. Wenn du auf das Plus klickst, kannst du hier genau dasselbe machen. Z. B. hier die Amazon: Sagen wir, die gefällt dir. Du klickst auf das Plus, und jetzt hast du die Amazon-Aktie hier schon sofort auf deiner Watchliste mit dabei, und zwar hier ganz unten. Das haben wir uns schon mal kurz angesehen, aber ich will das noch mal wiederholen.
Jetzt zu den Indikatoren: Was sind die Indikatoren, die ich dir gesagt habe, dass sie Sinn machen? Die Moving Averages, SMA 50, 100 und 200 oder 20, 50, 200 – macht gar nicht so viel aus, was davon ist. Die würde ich dir empfehlen einzublenden. Das ist immer noch sehr, sehr übersichtlich. Ich denke, damit macht man wirklich nichts falsch.
Wir können natürlich auch zurück in den Tageschart gehen, z. B., und uns die Dinge hier ansehen. Hier merkt man auch schon ganz, ganz schnell, dass dieser Moving Average – den kann man sich wirklich immer eingeblendet lassen. Du findest den natürlich wie immer hier unter Moving Averages, „SMAs“, wenn du das eingibst. Dann findest du so schon sofort all die Dinge. Und ich würde dir empfehlen, vielleicht etwas einzublenden, wo nicht mehr als drei, maximal vier, dabei sind.
Wie gesagt: Das Ding, das ich hier verwende, sind ganz einfach 50, 100 und 200 Tage. Dementsprechend ist es dieser hier. Du siehst auch, dass diesen sehr viele Leute verwenden – 1.396 – und im Vergleich zu anderen Indikatoren ist das schon relativ häufig. Ich habe dir auch gesagt, dass es cool ist, die Fed Net Liquidity mit dabei zu haben. Ich habe die immer hier dabei. Jedoch kann man auf dieses Auge klicken, um die Fed Net Liquidity wieder zu deaktivieren. Die Fed Net Liquidity, die musst du aber nicht eingeblendet lassen, um ehrlich zu sein. Die verwende ich nur ab und zu. Das heißt, ich tracke die nicht andauernd. Ab und zu hole ich sie dazu, ab und zu nicht. Dementsprechend schließen wir hier die Fed Net Liquidity erstmal und wir holen uns vielleicht noch ein oder zwei Indikatoren rein, die vielleicht noch Sinn machen könnten.
Den RSI, Relative Strength Index, der zeigt einfach nur, wie stark eine Aktie im Vergleich zum normalen Markt ist. Lass dich hier nicht verwirren. Generell, nur ganz generell gesagt: Du musst diesen Indikator nicht verwenden. Ich finde den nur recht hübsch meistens. Und wenn man wirklich etwas kauft, wie z. B. einen ETF – lasst uns z. B. auf den S&P 500 gehen – und wenn man hier tatsächlich auf die Wochenansicht wechselt, dann kann man wirklich sehr, sehr genau sehen, wenn die relative Stärke vom S&P 500 sehr, sehr tief ist – das heißt, irgendwas bei 30 – dann steigt das Ding meistens wieder weiter.
Bei einem ETF kannst du ganz, ganz schwache RSI-Werte hier immer eigentlich als gute Einstiegsmöglichkeiten sehen. Wie gesagt: Das ist jetzt ganz, ganz banal, ganz, ganz schwach ausgedrückt. Aber ich will dich nicht zu sehr verwirren mit diesem RSI. Ich denke, den brauchst du nicht unbedingt. Aber das ist ein Indikator, den du eventuell noch einblenden könntest.
Etwas weiteres, das noch funktionieren könnte, gerade bei Einzelaktien – ich bin hier gerade mal auf SAP gewechselt – ist vielleicht das Volumenprofil. Das blende ich immer gerne ein. Du musst das nicht dazu nehmen. Das heißt, wenn du hier „vol“ eingibst, dann bekommst du sofort das Volumenprofil. Du klickst auf das Volumenprofil, es ist sofort hinzugefügt, und du siehst ganz einfach, wie viele Aktien hier an welchen Tagen gehandelt werden. Wenn wir dann auf den Tageschart wechseln.
Was kannst du aus dem Volumenprofil herauslesen? Man liest hier oft Nervosität im Markt. Das heißt, wenn man z. B. einen starken Abverkauf hat, wie z. B. hier, dann hat man meistens auch sehr, sehr großes Volumen. Und das spricht wirklich darauf hin – oder das deutet darauf hin –, dass es ein Panikmarkt war. Du siehst: RSI ganz, ganz schwach, das Volumenprofil recht hoch. Hier war richtig Panik in der Aktie. Und oft gibt es dann hier eben auch eine kleine Gegenbewegung.
Wie gesagt: Du musst die Dinge hier nicht mit einbauen. Ich mag meine Charts so. Ich finde die Charts so wirklich schön und hübsch. Du kannst das Volumenprofil und, natürlich, wenn du magst, auch den RSI komplett ausblenden, komplett ignorieren. Ich denke, das ist jetzt nicht wirklich nötig, dass du die Dinge einstellst.
Wie gesagt: Ich mag meine Charts so relativ gerne. Ich sehe so auf einen Blick sofort, was für mich wichtig ist. Wenn du vom RSI und vom Volumenprofil aktuell eher erschlagen bist, dann lass die Dinge doch ganz einfach weg. Das heißt, RSI ausblenden, und du kannst notfalls sogar das Volumenprofil ausblenden, wenn du magst. Wie gesagt: Ich mag das Volumenprofil eigentlich sehr, sehr gerne. Deswegen lasse ich das Volumenprofil hier auch mit dabei.
Und so oder so ähnlich solltest du deinen TradingView-Account einstellen. Das Wichtigste ist hier, dass du die gleitenden Durchschnitte mit dabei hast. Bei denen kann man sehr viel, sehr, sehr schnell sehen. Den ganzen Rest brauchst du nicht unbedingt.
Die Fed Net Liquidity behalte dir die im Hinterkopf. Die kannst du immer mal wieder ein- und ausblenden. So generell würde ich die eh ausgeblendet lassen. Die holt man sich nur ab und zu rein.
Was ab und zu praktisch ist, ist da der RSI, der Relative Strength Index, und vielleicht noch das Volumenprofil. Ein hohes Volumen bedeutet lediglich, dass viele Teilnehmer am Markt gehandelt haben. Das kann ab und zu eine kleine Panik hier zeigen, wenn es wirklich sehr, sehr viel Volumen gab. Es kann aber auch sein, dass ein Unternehmen z. B. die Quartalszahlen gemeldet hat und dass deshalb ganz viel gehandelt wird.
Wie gesagt: Ich will hier nicht ins Volumenprofil eintauchen, nicht in Divergenzen vom RSI und viele, viele weitere Strategien, die dich eventuell nur verwirren. Ich will nur, dass du auch die Begriffe kennst. Du kannst das gerne mal einblenden. Ich bin mir sicher, du siehst den ein oder anderen kleinen Zusammenhang selbst heraus, auch wenn das, um ehrlich zu sein, höchstwahrscheinlich nicht nötig sein wird. Wenn es dich aktuell verwirrt, dann lass es einfach weg. Ich bin mir nämlich sehr, sehr sicher, dass alle die anderen Dinge vollkommen ausreichen für einen langfristigen Investor. Bei Fragen meld dich natürlich jederzeit. Wir können auch natürlich noch ein klein wenig tiefer eintauchen.