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Vom Interface bis zur ersten Analyse

aus AufEinWort, der freien Forschung

Über diese Seite Werk


Gründet auf dem Werk „KI-Revolution“ Arnold Oberleiter
25. Oktober 2024 n. Chr. hrsg.  
AI mit Arnie
Speedreading & KI
Überarbeitung Liste Werke von Klaus Feldmann 
Abschrift
6. Dezember 2024 n. Chr. erst.  
19:20 Uhr Ausgabe 00
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Vom Interface bis zur ersten Analyse aus mehreren Blickwinkeln.mp4

🎓 Vom Interface bis zur ersten Analyse

📽️ 3 Vom Interface bis zur ersten Analyse aus mehreren Blickwinkeln (11:49)

Lass uns über ChatGPT sprechen, und ich mache das alles hier so schnell wie möglich. Du weißt, das Ziel dieses Kurses ist es, den „Fluff“ wegzustreichen. Ich zeige dir in diesem Video ganz, ganz kurz den Überblick zum Interface von ChatGPT, natürlich, und die erste Methode, wie du sehr einfach zusammenfassen kannst.

Wenn du dich bei ChatGPT angemeldet hast und einloggst, dann sieht dein Interface genauso aus. Hier bekommst du Beispiele, die du sofort als Prompts verwenden kannst. Die Prompts sind ganz einfach die Fragen, die du hier unten in die Prompting-Box eintippen kannst. Hier bei diesem Fragezeichen kannst du natürlich auch draufklicken, und du bekommst sogar Keyboard-Shortcuts. Generell brauchst du die nicht unbedingt, ich verwende die selbst auch nur selten.

Du kannst hier drüben auch noch auf das Dreipunktmenü klicken. Hier kannst du dich ausloggen, deinen Plan ansehen und die Settings und Beta-Features ansehen. Wenn du auf deinen Plan gehst, dann siehst du, dass ich aktuell ChatGPT Plus verwende. Das kostet $20 im Monat, und dafür bekommst du viele coole Features, die wirklich in meinen Augen das Geld wert sind. ChatGPT Plus lässt dich Zugriff haben auf Plugins und Code-Interpreter und natürlich auch auf GPT-4. Ansonsten kannst du nur mit ChatGPT 3.5 arbeiten.

In diesem Video sehen wir uns erst mal an, wie man mit GPT-3.5 arbeiten kann. Wenn du auf Settings und Beta gehst, dann kannst du hier natürlich alles einstellen. Das Theme ist einfach nur die Farbe. Ich wähle hier immer den Dark Mode oder System, da mein ganzes System dunkel ist. Das schützt einfach deine Augen ein klein wenig. Gehst du auf die Beta-Features, dann siehst du, dass ich die Plugins z. B. eingeschaltet habe. Auch habe ich den Code-Interpreter eingeschaltet. Und wenn du auf Data Controls gehst, dann kannst du die Chat-Historie ausschalten. So werden weniger Daten mit OpenAI geteilt. Ich empfehle dir aber, das eingeschaltet zu lassen, da die gespeicherten Chats einfach sehr, sehr praktisch sind. Ich würde hier einfach nichts eingeben, das du nicht willst, dass OpenAI Zugriff hat. Natürlich kann man auch noch Zugriff zu den Custom Instructions bekommen. Dafür muss man eine VPN verwenden. Darüber sprechen wir jedoch erst später.

Hier auf der linken Seite werden alle deine Konversationen gespeichert, und wenn du „New Chat“ klickst, dann bekommst du natürlich einen neuen Chat. Hier oben, falls du ChatGPT Plus hast, kannst du wählen zwischen GPT-3.5 und GPT-4. Wenn du auf GPT-4 gehst, kannst du den Code-Interpreter verwenden. Den sehen wir uns später an, und die Plugins. Diese sehen wir uns natürlich auch später an. Und sobald OpenAI das Problem mit dem Internet-Access gelöst hat, wird hier auch wieder „Browsing with Bing“ integriert. Auch das ist praktisch, auch das sehen wir uns später an. Dafür sehen wir uns ganz einfach eine kleine Alternative an.

Aber jetzt, was kann man hier machen? Das Allerallererste: Wenn du zum Beispiel einen breiten Überblick haben willst und zum Beispiel investieren lernen willst, ist Folgendes: Gib mir zehn Vorschläge für gute Bücher zum Thema Investieren. Liste die Bücher in Bullet Points auf. Und hier kann ich natürlich auch GPT-3.5 verwenden. Wir senden das ab, und ich hoffe, du siehst, dass ich hier auch nicht auf Rechtschreibung achte, denn ChatGPT interessiert das nicht. Er teilt die Wörter schließlich in Wort-Tokens. Ich teile lediglich die Informationen mit, die relevant sind: zehn Vorschläge für gute Bücher, Thema Investieren, und er soll es in Bullet Points auflisten.

Und hier haben wir schon einen Haufen guter Bücher: „Intelligent investieren“ von Benjamin Graham, dann ein Klassiker von Gerd Kommer, „Souverän investieren mit Indexfonds und ETFs“, „Der Börse einen Schritt voraus“ von Peter Lynch. Dann „Rich Dad Poor Dad“ – hier geht es nicht wirklich um die Börse, aber das ist auch ein cooles, cooles Buch. „Margin of Safety“, „One Up on Wall Street“, auch wieder von Peter Lynch. Das sind alles Bücher, die ich auch selbst gelesen habe und sehr, sehr gerne mag.

Und jetzt kannst du ganz einfach etwas tiefer graben, wenn du ein solches Buch selbst nicht besitzt. Du kannst dir natürlich auch diese Bücher sofort kaufen, aber du kannst auch hier sofort schon etwas nachgraben, und das machen wir so: Gib mir das Hauptargument vom Buch „Souverän investieren mit Indexfonds und ETFs“. Womit untermauert der Autor sein Hauptargument? Fasse dich kurz. Sei prägnant, verwende eine klare und einfache Sprache.

Also, wir fassen unseren Prompt wirklich kurz, aber wir sind sehr, sehr präzise mit unseren Anweisungen. ChatGPT wird sofort wissen, in welchen Daten er suchen muss. Er soll sich klar halten, präzise äußern. Wir wollen das Hauptargument vom Buch, und er soll uns auch auflisten, womit der Autor sein Hauptargument untermauert. Das ist das Konzept, das ich dir gelernt habe. Und ChatGPT ist natürlich unglaublich schnell, den Fluff zu screenen.

Und diese Zusammenfassung ist wirklich jetzt schon unglaublich gut. Was ist das Hauptargument? Der Autor, Gerd Kommer, argumentiert, dass Privatanleger langfristig bessere Ergebnisse erzielen können, indem sie in kostengünstige Indexfonds und ETFs investieren, anstatt teure aktiv verwaltete Fonds oder Einzelaktien zu wählen. Und wenn du dir Gerd Kommer ansiehst, dann spricht er den ganzen langen Tag nur alleine von diesem Thema.

Und jetzt sehen wir uns an, wie er das untermauert. „Kommer stützt sein Argument auf umfassende Daten und Forschungsergebnisse, die zeigen, dass die meisten aktiv verwalteten Fonds es schwer haben, den Markt langfristig zu schlagen. Er betont die niedrigen Kosten von Indexfonds und ETFs, die Diversifikation über breite Märkte bieten. Zudem erklärt er, dass hohe Gebühren und häufiges Umschichten die Rendite mindern können. Anhand von historischen Daten zeigt er, wie passives Investieren die Chance auf langfristigen Erfolg erhöhen kann, insbesondere wenn man Steuer-Effizienz und geringe Transaktionskosten berücksichtigt.“

Ich habe das Buch gelesen. Damals habe ich das ganze Buch, jede Zeile, gelesen, und genau das ist mir hängen geblieben. Und danach habe ich Gerd Kommer auch noch sehr, sehr lange durchforscht. Ich habe Artikel gelesen, ich habe Videos geschaut und so weiter. Und dieser Text ist die Zusammenfassung von Gerd Kommer. Viel mehr hat der Typ nicht zu sagen. ChatGPT war unglaublich schnell, aber das ist nicht alles, was du zum Investieren wissen musst. Es gibt andere Ansätze. Jetzt kennst du einen Blickwinkel: Du kennst den Blickwinkel von Gerd Kommer.

Würde dir Gerd Kommer jetzt sehr, sehr gut gefallen, dann tauchst du tief in Gerd Kommer ein. Ich habe dir schon gesagt, dass das das meiste ist, was man von ihm rauskitzeln kann. Sehen wir uns mal jemanden an, der eine gegenteilige Meinung hat: „One Up on Wall Street“ von Peter Lynch. Das ist hier ein Autor und ein Konzept, das komplett gegenteilig funktioniert. Und deshalb werde ich jetzt hier auf „Bearbeiten“ klicken. Ich tausche hier ganz einfach dieses Buch aus und füge das andere Buch ein. Wir senden das jetzt ab, und wir bekommen dieselbe Zusammenfassung, jedoch vom anderen Buch.

„Das Hauptargument von Peter Lynch ist, dass durch sorgfältige Beobachtung des Alltags und in der eigenen Umgebung individuelle Investoren erfolgreiche Investmentchancen entdecken können.“ Also, komplett anderer Ansatz. Peter Lynch ist der Meinung, dass du sehr wohl einzelne Aktien finden kannst, alleine indem du dich umsiehst, was bei dir in der Umgebung passiert.

Wie untermauert das Lynch? „Lynch betont, dass gewöhnliche Menschen aufgrund ihrer alltäglichen Erfahrungen und Interaktionen oft in der Lage sind, vielversprechende Unternehmen zu erkennen, bevor sie von großen Investoren oder Analysten entdeckt werden.“ Deshalb der Name „One Up on Wall Street“. Er betont die Bedeutung von Geduld, Forschung und Vertrauen in die eigene Beobachtungsgabe bei der Auswahl von Aktien. „Lynch stellt auch heraus, dass langfristiges Halten von Aktien und das Verständnis des Geschäftsmodells eines Unternehmens entscheidend sind, um überdurchschnittliche Rendite zu erzielen.“

Also, du siehst: ein komplett anderer Ansatz, wieder zusammengefasst auf die Kernprinzipien, wirklich auf den Punkt gebracht. Du hast das Hauptargument, du hast es untermauert. In diesem Fall müsste man noch tiefer graben, da man jetzt schon weiß, dass in diesem Buch noch mehr Gold Nuggets versteckt sind. Natürlich, es ist wirklich teilweisich so, dass es sich relativ oft wiederholt, dass man einfach sehen soll, was die Leute um dich herum machen, wie sich all das verändert, und dass man Geduld haben muss. Aber Peter Lynch hat mehr Nuggets – das kannst du allein an diesem Text schon rauslesen. Denn wie macht er das? Wie wählt er genau seine Aktien aus?

Also würde man bei Peter Lynch wahrscheinlich tiefer graben. Man sieht sich Interviews an, man liest andere Bücher. Aber du siehst, die gesamte Zusammenfassung ist sehr, sehr gut. Und ich bin der Meinung: Wenn du jemanden fragst, was im Buch steht „One Up on Wall Street“ von Peter Lynch steht, und er hat das Buch wirklich verstanden, dann sagt er dir eine ähnliche Zusammenfassung wie das hier. Und ich bin mir zu 100 % sicher: Wenn du jemanden zu Gerd Kommer fragst, dann sagt er das hier. Und er wird dir auch nicht viel mehr erzählen können, weil das alles ist, was Gerd Kommer zu sagen hat.

Ein mächtiges Konzept. Du weißt jetzt zwei Blickwinkel. Du kennst den Blickwinkel passives Investieren (ETF). Du kennst den Blickwinkel aktiv: Aktien aussuchen mit Geduld und eigenem Research. Sieh dich um, was um dich herum passiert. Und jetzt kannst du tiefer graben. Du hast jetzt schon zwei Blickwinkeln aus zwei Büchern von zwei intelligenten Menschen kennengelernt. Und so liest du wie ein kompletter Profi mit künstlicher Intelligenz, ohne dass du überhaupt ein Buch angefasst hast.

So bekommst du einen breiten Rundumblick auf ein Thema, von wirklich von allen Winkeln, und du kannst rausfischen, was für dich die richtige Entscheidung ist. Grabe dort tiefer nach, wo du denkst, dass für dich das meiste Potenzial da ist. Und lass dir von niemandem erzählen, wie lange du dich bei welchem Autor und bei welchem Buch aufhalten sollst.

Also, ein mächtiges Konzept, viele Blickwinkel, sehr, sehr schnell zusammengefasst, auf den Punkt. Künstliche Intelligenzen potenzieren Research noch mal um ein ganz, ganz neues Level. Viel Spaß beim Anwenden dieser Techniken!