Werk:AI mit Arnie/Weitere Alternativen - Kunst, Edelmetalle, Uhren..
Wir haben uns bis jetzt wirklich einige alternative Investments angesehen, und in diesem Video will ich dir noch einen breiteren Überblick geben über alternative Investments. Vergiss aber bitte niemals: Das Konzept greift für mich zumindest immer – „know what you own and know why you own it“ – völlig egal, ob das Investment alternativ ist oder nicht alternativ –Investiere nur in Dinge, die du verstehst. Wenn du Immobilien kaufst, irgendwo in Hikihausen, an einem Ort, den du nicht verstehst, wo du keine Ahnung hast, ob Leute jemals dort wohnen werden, und so weiter, dann macht das keinen Sinn. Wenn dir dein Nachbar sagt, du musst unbedingt diese Pokémon-Karte kaufen, du verstehst aber nichts von Pokémon, dann mach das nicht.
Ich will dir einfach noch mal einen kurzen Überblick geben zu den alternativen Investments, die mir so eingefallen sind. Anleihen – die haben wir uns bereits angesehen. Selbiges mit den Peer-to-Peer-Krediten – auch das haben wir uns angesehen. Die seriöseste Plattform ist womöglich Bondora. Wie gesagt, ich bin selbst nicht in Bondora investiert, aber das ist, was ich so generell höre. Ich war mal kurz auf Bondora, aber ich sag’s, wie es ist: Ich habe Angst, fremden Leuten mein Geld zu geben. Ich mache das nicht mehr.
Immobilien – Immobilien kannst du natürlich kaufen, gerade wenn du jemanden kennst, der hier ein guter Investor in Immobilien ist. Der hat bestimmt die besseren Tipps als ich hier parat. Falls du passiv in Immobilien investieren willst, dann kaufst du natürlich REITs. Das funktioniert tatsächlich, zumindest meiner Meinung nach, besser, weil es halt wirklich passiv ist. Das heißt, in REITs kannst du natürlich immer investieren, aber in normale Immobilien: Du musst dir halt vor Augen halten, das ist dann niemals passiv. Das ist eigentlich ein Beruf.
Edelmetalle und Gold – das ist hier das Nächste. Man kann natürlich in Gold investieren, man kann in Edelmetalle investieren. Und bei Gold und Edelmetallen hast du hier einige Vorteile. Du kannst das natürlich physisch kaufen bei einem Händler irgendwo bei dir um die Ecke. Du kannst das auch im Internet bestellen, auf gewissen Webseiten. Diese Webseiten sind normalerweise auch sehr, sehr seriös. Aber das Ding, das ich eigentlich relativ gerne mag bei Gold-Investitionen, sind tatsächlich diese sogenannten ETCs, die du schon mal kennengelernt hast. Lass uns noch mal einen kleinen Blick darauf werfen, wo du ETCs oder ETFs für Edelmetalle und Gold findest. Ich mag es tatsächlich am liebsten, einfach nur auf „justETF“ zu gehen, und hier können wir uns ansehen, was du gerne hättest.
Wir klicken zum Beispiel auf Edelmetalle. Und hier siehst du, dass du einen ETF hast für physisches Gold. Das heißt, dieser ETF bildet ganz einfach Gold nach. Und auch hier dasselbe: Du hast einen physischen Gold-ETC, Exchange Traded Commodity. Etwas, das auch ganz, ganz beliebt ist, ist dieses sogenannte „Xetra-Gold“. Xetra ist einfach nur die Börse, eine deutsche Börse. Und die hat einen Gold-ETC oder Gold-ETF. Das heißt, bei diesen drei ETFs macht man tatsächlich nichts falsch, wenn man einfach nur in Gold investieren will. Natürlich findest du hier viele, viele weitere ETFs, und du kannst natürlich auch in ETFs investieren, wo du Silber oder etwas Ähnliches drinnen hast. Hier zum Beispiel haben wir einen Silber-ETF oder besser gesagt einen ETC. Hier hast du noch nicht mal das Währungsrisiko, da er auf Euro ausgelegt ist. Auch bei diesem Xetra-Gold hast du kein Währungsrisiko, da es auf Eurobasis tatsächlich ist.
Und du kannst auch bei den meisten Dingen einen Sparplan anlegen. Bei Xetra-Gold musst du darauf achten, denn da kostet der Sparplan 1 €. Viele andere ETFs kannst du hier kostenlos besparen - tatsächlich. Hier findest du hier natürlich viele, viele weitere ETFs, und natürlich auch generell von Edelmetallen. Das da zum Beispiel WisdomTree Precious Metals – das heißt, hier sind natürlich mehrere Edelmetalle mit drinnen. Das Coolste ist, dass du dir die Dinge ganz, ganz leicht suchen kannst. Und willst du in physisches Gold investieren, könnte eventuell diese Webseite für dich Sinn machen. „Gold Avenue“ heißt die Webseite. Das ist eine europäische Webseite, beziehungsweise eine deutsche Webseite. Du kannst dir die Bestseller ansehen, die limitierten Angebote, die Münzen und die Neuheiten. Und eventuell willst du ja hier in Gold investieren.
Ich würde dir raten, auf „TradingView“ den Goldpreis anzusehen, bevor du hier Münzen kaufst. Wie gesagt, man kann in physisches Gold auch über solche Webseiten investieren. Für gewöhnlich sind die auch relativ vertrauenswürdig. Zumindest habe ich über diese Webseite nur gute Dinge gehört. Du kannst bei ihnen natürlich auch anrufen – das macht natürlich Sinn, wenn du vorhast, etwas mehr zu kaufen. Setz dich ganz einfach hier mit den Leuten in Verbindung.
Neben Edelmetallen und Gold kannst du natürlich auch in Kryptowährungen, beziehungsweise Bitcoin, investieren. Das haben wir schon mal relativ am Anfang vom Kurs besprochen. Du weißt noch natürlich, wie du das machst, und du weißt, dass höchstwahrscheinlich Bitcoin mit Proof of Work das stärkste Netzwerk ist und dass man die anderen Altcoins höchstwahrscheinlich vergessen kann, wenn man wirklich langfristig anlegen will. Ja, zum Trading ist jeder Coin gut, zum langfristigen Investieren würde ich hier tatsächlich zu Bitcoin raten, obwohl ich natürlich zu gar nichts rate.
Dann kannst du natürlich auch in Rohstoffe investieren. Und investieren in Rohstoffe ist etwas risikoreich. Rohstoffe lassen sich sehr, sehr schwer bewerten, da hier eigentlich ausschließlich Anfrage und Nachgebot* den Preis ausmachen. Es gab mal die „Lumber Futures“, in die kann man auch investieren, beziehungsweise die gibt es natürlich immer noch. Bei Corona gab es natürlich einen Engpass von Holz, und die sind senkrecht durch die Decke. Sobald die Nachfrage wieder gedeckelt wurde, sobald sich das wieder beruhigt hat, sind die Lumber Futures unglaublich viel eingebrochen. Genau dasselbe sehen wir aktuell mit Kakao. Zum Zeitpunkt, als ich diesen Kurs aufnehme, sind die Kakao-Futures „to the moon“, das heißt, die steigen senkrecht. Hier entscheiden tatsächlich geopolitische Dinge und Anfrage und Nachgebot* den Preis.
*Versprecher: Angebot und Nachfrage … Aber auch meine neuen Wörter mag ich.
Ich persönlich investiere gar nicht in Rohstoffe. Ich denke, hier traden vor allem Insider. Ich denke nicht, dass es für die allermeisten Sinn macht, langfristig in Rohstoffe zu investieren.
Willst du dennoch in Rohstoffe investieren, dann würde ich das tatsächlich so machen: Ich würde mal wieder auf „justETF“ gehen. Ich würde auf Rohstoffe klicken, und hier bekommst du die Segmente und Rohstoffe. Das heißt, du bekommst hier tatsächlich alle Dinge angezeigt. Du kannst sogar einen ETF auf Öl kaufen, du kannst einen ETF auf die generellen Commodities kaufen, du kannst einen ETF auf so gut wie alles kaufen. Du kannst sogar ETFs auf „Lebendvieh“ kaufen. Also es gibt tatsächlich Futures von Schweinefleisch, von Rindfleisch und vieles mehr, wobei hier nicht alles auf „justETF“ ist. Und wobei ich bezweifeln würde, dass das für dich interessant ist. Wie gesagt: Futures von Rohstoffen – die tradet man für gewöhnlich. Ich würde tatsächlich nicht dazu raten, langfristig in solche Dinge zu investieren. Hier kann man ganz, ganz schnell ganz, ganz viel Geld verlieren.
Daneben haben wir die Chance auf private Beteiligungen. Auf Englisch ist das Stichwort natürlich „Private Equity“. Das heißt, du kannst dich natürlich an einem Unternehmen beteiligen, völlig egal wo. Meinetwegen hat dein Nachbar ein Business, und du kannst ihm finanziell aushelfen. Diese Private Equities sind natürlich etwas schwer zu finden. Wenn du sie selbst findest: Viel Glück! Es gibt auch sowas wie Crowdfunding. Das heißt, viele Leute zusammen können hier Projekte tatsächlich unterstützen.
In Private Equity will ich auch nicht zu tief eintauchen, denn auch hier ist das Risiko wahnsinnig groß. Denk hier zum Beispiel an „Höhle der Löwen“. Die Leute die investieren hier meistens in so 100 verschiedene Unternehmen. Einige oder relativ viele gehen bankrott, aber dann ist auf einmal ein Unternehmen dabei, das sich verhundertfacht und dementsprechend eine sehr, sehr große Rendite bietet. Private Equity ist meiner Meinung nach eher etwas für Leute, die sehr viel Geld haben und die auch die Zeit haben, hier sich mit Private Equity auseinanderzusetzen. Meistens macht es da tatsächlich auch Sinn, dass man bei den Private Equity-Anteilen, die man kauft, danach auch selbst mitredet. Das heißt, meinetwegen bist du ein Spezialist in einer bestimmten Branche und du siehst irgendwas, wo du dich beteiligen kannst. Und du kannst die Leute meinetwegen noch etwas coachen, damit sie ihre Preise besser anpassen und so weiter. Dann macht sowas natürlich Sinn.
Du kannst natürlich auch in Kunst investieren. Auch das ist tatsächlich etwas, das funktioniert. Und der Kunstmarkt hat den S&P 500 tatsächlich outperformt über die letzte Dekade. Und auch hier gibt es Möglichkeiten über das sogenannte Crowdfunding, einfach kleine Anteile von Kunst zu kaufen. Ich zeige dir mal kurz eine Webseite. Eine Webseite, beziehungsweise die bekannteste Webseite ist hier „Masterworks“. Und auf „Masterworks“ kann man tatsächlich in Kunst investieren. Und es ist auch gar nicht so schwer.
Hier siehst du, was alles verkauft wurde und wie viele Leute zurückbekommen haben. Gehst du etwas runter, dann siehst du hier die Vergleiche mit dem S&P 500 seit 2000. Also, hier haben sie einen Chart. Leider geht das nur bis 2023, aber du siehst hier den Trend. Hier siehst du, was der S&P 500 gemacht hat, und darüber siehst du, was diese „ArtPrice100“ gemacht haben. Das heißt, du kannst hier auf solchen Webseiten in einige der bekanntesten Kunstwerke investieren.
Und das machst du mit anderen Leuten zusammen, weil ein Mensch alleine kann sich wohl kaum die Mona Lisa leisten. In die Mona Lisa wird hier nicht investiert, aber eben in Kunstprojekte, die auch von „Masterworks“ hier mit ausgesucht werden. Und du kannst das tatsächlich genauso umsetzen. Ich muss auch hier dazu sagen, dass ich leider kein Profi bin. Es gibt auch ein paar deutsche Webseiten, jedoch habe ich von „Masterworks“ bis jetzt das Beste gehört. Würde ich dir generell empfehlen, in Kunst zu investieren? Wahrscheinlich eher nicht, außer du kennst dich mit Kunst aus. „Know what you own and know why you own it.“
Wenn du meinetwegen ein riesen riesengroßes Portfolio hast und du willst das ein klein wenig diversifizieren, dann könnte sowas aber dennoch Sinn machen.
Und last but not least: Es gibt natürlich auch Sammelstücke, zum Beispiel Uhren, Lego, Autos, Karten oder Münzen. Und auch hier bitte nochmal: „Know what you own and know why you own it.“ Wenn du dich mit Rolex auskennst, dann kauf dir eine Rolex. Wenn du dich mit Münzen auskennst, dann leg dir eine Münzsammlung zu. Wenn du dich mit Lego auskennst, dann leg dir eine Lego-Sammlung zu. Wenn du viel Geld hast und du bist ein absoluter Fanat von Autos und du kennst dich auch wirklich damit aus, dann gibt es sogar Leute, die reich geworden sind durch Autosammlungen.
Für 99,9 Prozent ist das wahrscheinlich nichts. Erstens: Eine Sammlung von Autos ist natürlich auch mit Arbeit verbunden. Man muss die Autos pflegen. Zweitens: Man muss wahrscheinlich ein Fanat sein, damit man einschätzen kann, welche Autos ihren Wert halten beziehungsweise sogar ihren Wert steigern. Und drittens: Autos sind auch relativ illiquide. Das heißt, ein solches Auto wirst du auch nicht so schnell wieder los, wenn du es verkaufen willst. Darauf musst du unbedingt achten. Eine Rolex zum Beispiel ist sehr liquide. Die kannst du schnell wieder umtauschen gegen normales Geld, und eine Rolex kann dir auch niemand wegnehmen. Solche alternativen Investments haben oft auch diesen Vorteil.
Die Rolex kannst du zu Hause in den Safe legen, die kannst du nach zehn Jahren rausholen, und die kannst du verkaufen. Wenn du irgendwo ein Aktienkonto hast, dann sieht natürlich auch der Staat immer, dass du dieses Konto hast, und vieles mehr. Hier kannst du natürlich verschiedenste Dinge begutachten und berücksichtigen.
Und dasselbe bei Karten: Es gibt Leute, die bei Baseballkarten tatsächlich ein Händchen haben, die bei Pokémon-Karten ein Händchen haben, bei Yu-Gi-Oh!-Karten, bei was weiß ich nicht was allem. Man kann in alles investieren, das selten ist. Sammlerstücke sind selten. Dementsprechend kannst du in diese investieren, aber nur, wenn du sie verstehst.
In diesem Video wollte ich nochmal einen breiten Überblick geben. Es gibt unendlich viele Anlageklassen. Für mich ist wichtig, dass du verstehst, in was du investierst und warum du in das Zeug investierst. Kannst du es nicht ganz, ganz einfach beschreiben, dann lass es lieber. Und halte dich an ETFs auf den breiten Markt.