Werk:AI mit Arnie/Weitere Plattformen, um Geld zu verdienen
Ich will dir noch einen Überblick geben zu einigen Plattformen, wo man Geld verdienen kann. Das Ganze kannst du machen, das funktioniert auch recht gut. Auf einigen der Plattformen habe ich auch den ein oder anderen Euro verdient, gerade als ich gestartet hab.
Die erste Plattform ist "content.de". Auf content.de kannst du Artikel schreiben. Hier habe ich besonders zum Start, also als ChatGPT online ging, einiges an Geld verdienen können. Alles, was du machen musst, ist: Du kannst dich hier als Autor verifizieren. Nachdem ChatGPT dir eine Weile online war, sind, muss ich ehrlich sagen, sind hier die Aufträge ausgegangen, weil so viele Leute das gemacht haben. Aber mittlerweile sind wieder einige der Aufträge da.
Wenn du noch nie auf der Plattform warst, sieht das Ganze so aus: Du musst hier „Registrieren“ klicken, und danach kommt es darauf an, ob sie neue Kunden annehmen oder nicht bzw. neue Autoren. Aktuell nehmen sie keine neuen Autoren an, aber ich nehme an, dass sie das auch wieder eröffnen werden.
Alles, was du hier machen musst, ist einen kleinen Test zu bestehen. Du musst erstmal diesen kleinen Test machen, wo sie Rechtschreibung, Grammatik und sowas kontrollieren. Du musst ein paar Mal weiterklicken in einer gewissen Zeit. Und wenn du hier nicht scheiterst, dann bekommst du die nächste Aufgabe. Und die nächste Aufgabe ist es, einen kleinen Artikel zu schreiben. Diesen Artikel musst du gut strukturieren, und falls du das schaffst, dann wirst du hier aufgenommen und kannst danach remote, so oft du willst, Aufträge annehmen – wenn denn Aufträge verfügbar sind. Und du kannst natürlich auch KI verwenden, um die Aufträge schneller und besser abzuschließen.
Das heißt, du kannst durch das Tippen von Wörtern tatsächlich Geld verdienen, genau auf dieser Webseite. War für mich niemals eine große Einnahmequelle. Wie gesagt, ich habe hier vielleicht ein paar hundert Euro verdient mit der Webseite.
Als nächstes gibt es "Textbroker". Textbroker macht das Ganze ganz genau gleich. Auch auf Textbroker kannst du dich als Autor anmelden, indem du auf „Registrieren“ klickst. Auch dort musst du einen kleinen Test machen. Du klickst einfach nur auf „hier Registrieren“, du machst den kleinen Test, und danach werden sie dich annehmen, wenn du gut genug bist. Und du kannst auch hier, genau wie bei content.de, kleine Aufträge annehmen und diese Texte danach verkaufen.
Ich muss hier dazu sagen, ich wurde bei beiden Plattformen einmal abgelehnt und habe mich danach nochmal angemeldet – da tatsächlich mit einem anderen Google-Account, da man sich nur einmal anmelden kann, wenn man hier durchfällt bei einem solchen Test. Ich war zu dumm. Meine Rechtschreibung ist nicht perfekt, also bin ich tatsächlich beim ersten Mal geflogen davon.
Ich habe mich das erste Mal beworben, bevor ChatGPT als Standard-Interface da war. Und den Test musste man live machen, das heißt, man hatte hier nicht wirklich die Möglichkeit, schnell KI-Tools, auch nicht über eine API, zu verwenden. Also bin ich einmal durchgefallen. Ich habe das nochmal gemacht mit einem Google-Account, und bei beiden Accounts oder bei beiden Plattformen konnte ich mich anmelden und habe danach einige Euros verdient.
Für mich persönlich muss ich sagen: Die Einstiegshürde ist hier extrem tief. Du kannst dich anmelden, und du kannst das probieren. Erwarte aber nicht, dass du damit große Mengen an Geld verdienst. Du kannst mal 5 € hier abholen, 10 € dort abholen, aber du wirst nicht sehr viel verdienen.
Ja, ich weiß, einige gute Schreiber verdienen auf dieser Plattform vielleicht 2.000–3.000 € im Monat, aber danach ist man wirklich gedeckelt – denke ich zumindest. Denn man bekommt mit großer Sicherheit nicht genügend Aufträge rein.
Was aber passieren kann, ist: Falls du auf der Plattform gut bist, dass danach Kunden das sehen und dass die dich anschreiben. Ich kenne zwei Personen, die das relativ erfolgreich machen. Ich war hier immer nur leider Gottes ein kleiner Fisch. Ich konnte ein paar Euro mitnehmen. Und deshalb will ich das auch hier aufgreifen: Vielleicht bist ja du jemand, der gut im Texte-Tippen ist. Und dann solltest du dich auf alle Fälle hier bewerben.
Und natürlich, du kannst später KI verwenden, um deine Texte schneller und effizienter zu schreiben. Du weißt ja, wie das geht.
Das nächste ist diese Plattform “Scribendi". Auf Scribendi kannst du Proofreading machen. Und Proofreading bietet sich natürlich auch sehr gut an, weil man auch dort KI zu Hilfe nehmen kann. Alles, was du machen musst, ist: Du meldest dich auf der Plattform an, und danach kannst du dich auch hier auf Aufträge bewerben. Hier, die Aufträge werden auch sehr gut bezahlt. Jedoch ist es hier relativ schwierig. Wenn du hier angenommen werden möchtest, da musst du ziemlich gut sein. Und du musst danach imstande sein, auch wissenschaftliche Papiere zu proof-readen. Das heißt, du solltest dich relativ gut auskennen. Aber ich wollte die Plattform dennoch anmerken, falls du das machen möchtest.
Eine nächste Plattform ist "ProZ". Auf ProZ kannst du dich auch sehr schnell registrieren. Und auf ProZ kannst du Übersetzungen anbieten. Im Optimalfall bist du natürlich zweisprachig, das heißt, du kannst z. B. Deutsch und Englisch sehr gut, und du verwendest gleichzeitig danach für deine Aufträge noch KI, um das Ganze schneller zu erledigen. Auch hier kannst du dich anmelden und relativ gut verdienen pro Auftrag. Hier gibt es teilweise Übersetzungsaufträge für 400–500 € pro Projekt. Also auch auf dieser Webseite kann man relativ gut verdienen.
Bücher mit wenig Inhalt – das ist auch noch etwas, das funktionieren kann, und zwar auf Amazon. Man nennt die Nische „Low-Content-Nische“. Wenn man hier runter scrollt – das kommt direkt von Amazon – dann sagen sie uns die Dinge, die wir eventuell erstellen können. Also, wenig Inhalt können die Bücher haben. Es können z. B. Notizbücher sein, Planer, Tagebücher oder Zeitschriften und so weiter.
Etwas, das relativ gut funktioniert, sind sogenannte Dream Journals. Wenn man „Dream Journal“ mal kurz bei Amazon eingibt, dann sieht man solche oder ähnliche Bücher. Wenn man auf diese Bücher draufklickt, dann sieht man, dass die innen wirklich minimalistisch aufgebaut sind. Es ist vielleicht ein Kalender mit dabei, es ist vielleicht ein Datum mit dabei, aber sonst nicht viel mehr.
Das sind Bücher, die man schnell schreiben bzw. schnell erstellen kann. Und man muss halt nicht ein komplettes, richtiges Buch schreiben.
Ja, später im Kurs sprechen wir noch kurz darüber, wie wir auch eventuell ein richtiges Buch schreiben könnten. Wenn man ein richtiges Buch schreiben will, sollte man Fachwissen haben. Das macht man nicht nur so nebenbei. Aber wenn man ein kleines Nebeneinkommen haben will, könnten solche Dream Journals oder generell die Low-Content-Nische – das könnte vielleicht funktionieren.
Die allermeisten, die in der Low-Content-Nische tätig sind – ich muss dazu sagen, ich bin das tatsächlich nicht –, ich kenne nur ein paar Leute, die das gemacht haben, die gehen auf ein Tool wie Publisher Rocket und suchen sich hier raus, welche Nischen am profitabelsten sind. Danach erstellen sie ihr Buch. Den Inhalt vom Buch kauft man auch oft ein, z. B. auf Creative Fabrica. Da kannst du solchen Inhalt einkaufen, den änderst du minimal ab, den kannst du danach mit hochladen., bei Amazon KDP. Das Buch-Cover kannst du dir eventuell sogar von Fiverr erstellen lassen. Oder aber du nimmst KI zur Erstellung vom Cover. Und danach hast du vielleicht ein Dream Journal. Und das Dream Journal kann funktionieren. Man sieht auf Publisher Rocket oft auch Low-Content-Nischen, die wirklich gutes Geld pro Monat abwerfen können.
Sobald du alles gefunden und gemacht hast, lädst du es nur noch bei Kindle Direct Publishing hoch. Das heißt, du meldest dich hier an, du musst KDP beitreten, du kannst es hochladen, und das Ganze war’s tatsächlich.
Wenn du dir hier ansiehst, die meistverkauften Bücher – die haben schon wirklich sehr viele Bewertungen. Du siehst über 9.000 Bewertungen. Diese Dinge wurden im letzten Monat 400 Mal gekauft. Dementsprechend kannst du dir natürlich auch vorstellen, dass das gutes Geld machen kann. Dieses Buch wurde 50 Mal gekauft im letzten Monat oder über 50 Mal. Also, falls du hier eine Nische findest mit wenig Konkurrenz und etwas Nettes erstellen kannst, kannst du auch hiermit ein passives Nebeneinkommen machen.
Ich muss gestehen, generell bin ich eher überzeugt von einem Businessmodell, das man sich anständig aufbaut. Ja, das ist vielleicht ein kleiner side hustle, so kann man das nennen. Aber wenn man auch das gut und anständig umsetzt, dann können auch hier natürlich große Beträge pro Monat rauskommen. Ich kenne einige Leute, die damit gutes Geld pro Monat verdienen. Wie gesagt, ich gehöre aber nicht dazu, da man leider Gottes nicht alles machen kann. Dennoch wollte ich es natürlich hier anmerken, weil vielleicht ist es ja genau das Richtige für dich.
Noch mal kurz zusammengefasst: Also, auf content.de und auf Textbroker sehr leichtes Starten. Du wirst nicht sehr viel verdienen – ein Auftrag meistens für 5 bis 10 € –, aber es geht schnell, und du kannst machen, wie viel du möchtest.
Wenn du Proofreading auf Scribendi machst, stell dich auf größere Projekte ein. Du kannst aber besser bezahlt werden. Du musst aber sehr gut sein.
Und bei Übersetzungen auf ProZ kannst du auch gut verdienen. Aber auch hier solltest du gut sein. Du gibst natürlich an, was du übersetzen willst, meinetwegen kannst du diese Sprache, und du willst sie in diese übersetzen. Danach kannst du dich bewerben für Jobs. Hier sind große Aufträge da, die auch gut bezahlt werden. Jedoch solltest du auch hier im Optimalfall zweisprachig sein. Und KI kann dir hier überall weiterhelfen.
Noch die letzte Plattform, die ich dir zeigen will, die ist Eduki. Auf Eduki kannst du Lernmaterialien machen für Schulen. Besonders für Volksschulen ist das Ganze sehr gut. Du kannst solche Unterrichtsmaterialien erstellen und diese anbieten für geringe Beträge. Aber hier kommt relativ großes Volumen rein. Es gibt einige Seller, die 2, 3, 4, oder sogar 5.000 € pro Monat verdienen mit diesen Designs.
Ich muss gestehen, mir macht es relativ wenig Spaß, solche Designs zu kreieren. Ich habe damals nur ein einziges erstellt, und ich habe das auch nur so fünfmal verkauft oder so. Aber auf Eduki kannst du dich sehr einfach und sehr schnell anmelden. Du kannst solche Bundles machen, ähnlich wie auf Etsy. Und du solltest dich an der Konkurrenz orientieren und etwas Ähnliches machen. Und dann bist du hier mit Sicherheit auch gut dabei, falls du fleißig bist und gute Dinge erstellen kannst.
Also, ich wollte dir einfach nur noch einen Überblick geben zu einigen Seiten. Vielleicht ist ja für dich genau das Richtige dabei. Ich muss gestehen, das sind alles Seiten, auf denen ich fast nicht mehr oder nur noch sehr, sehr wenig aktiv sind. Aber dennoch kenne ich einige Leute, die damit gutes Geld verdienen, und ich wollte sie absolut nicht vorenthalten. Vielleicht ist eine der Plattformen ja genau die richtige für dich. Wenn du ein kleines oder sogar größeres Nebeneinkommen suchst.
Und KI kann dir natürlich auf jeder einzelnen dieser Plattformen helfen. Du kannst auf Eduki Designs besser und schneller erstellen mit KI. Du kannst Übersetzungen besser und schneller machen. Du kannst Proofreading besser und schneller machen. Und du kannst natürlich auch Texte besser und schneller erstellen.
In dem Sinne: Viel Spaß! Vielleicht ist ja eine der Plattformen genau das Richtige für dich.