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Werk:AamW1/AGG/3. Anmerkung 1.

aus AufEinWort, der freien Forschung

—Urvrschrftng

§. 3. Anm. 1.

Schwenter in seiner Geometrica practica p. 2. erkläret gar deutlich die Beschaffenheit eines mathematischen Punkts durch folgendes Exempel. "Wenn eine Linie, spricht er:, in zwey gleiche Theile getheilet werden soll, geschiehet solches durch ein Zeichen nur mit dem Sinne begriffen. Das ist der Punkt. Dieser weiset nur den Ort, da die zwey Linien sich schneiden, benimmt aber beiden Linien nichts, indem sie beide zusammen der ersten Linie gleich bleiben, die zu theilen vorgegeben."

Die Geometrae haben zulängliche Ursachen gehabt, warum sie den Punct untheilbar annehmen, unerachtet die Einbildung so wenig, als unsere Hand mit ihren Instrumenten, einen untheilbaren Punct formiren kan. Damit er nemlich kein Theil der Linie würde; welches in der Ausübung der Geometrie mit Sorgfalt zu vermeiden.

—Abvrschrftng

§. 3. Anmrkng

1.

Schwenter in seiner Geometrica practica p. 2. erklärt gar deutlich die Beschaffenheit eines mathematischen Punkts durch folgendes Exempel. "Wenn eine Linie, spricht er, in zwei gleiche Teile geteilet werden soll, geschieht solches durch ein Zeichen nur mit dem Sinne begriffen. Das ist der Punkt. Dieser weist nur den Ort, da die zwei Linien sich schneiden, benimmt aber beiden Linien nichts, indem sie beide zusammen der ersten Linie gleich bleiben, die zu teilen vorgegeben."